Monitoring des anaeroben mikrobiellen in situ Mineral√∂labbaues √ľber akzeptorseitige Stabilisotopenfraktionierung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2016)
Weltweit gibt es zahlreiche mit Erd√∂l und dessen Produkten Mineral√∂lkohlenwasserstoffe, MKW) kontaminierte Fl√§chen, deren Sanierung eine essentielle Aufgabe zum Schutz der Umwelt und der menschlichen Gesundheit darstellt. Verglichen mit Aushub und Behandlung des kontaminierten Materials als Abfall handelt es sich bei der in situ Sanierung √ľber die Stimulation der vorhandenen Mikroorganismenpopulation um eine gering invasive, kosteng√ľnstigere und somit nachhaltigere Methode.

Einfluss der Wiedervernässung eines Moores im Nationalpark Harz auf die Mobilität des gelösten organischen Kohlenstoffs (DOC)
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2016)
In den letzten beiden Jahrzehnten wurden zunehmend ansteigende Konzentrationen von gel√∂stem organischem Kohlenstoff (DOC) in Oberfl√§chengew√§ssern beobachtet, die zu Problemen bei der Trinkwasseraufbereitung f√ľhren k√∂nnen. Organische B√∂den, die den gr√∂√üten terrestrischen Kohlenstoff-Pool darstellen, werden als Hauptquellen f√ľr DOC angesehen. Zum Einfluss der Wiedervern√§ssung gest√∂rter Moore auf die Mobilit√§t von DOC liegen bisher widerspr√ľchliche Ergebnisse vor. In vorliegender Arbeit wurden die DOC-Konzentrationen im Moorwasser eines seit 2005 schrittweise wiedervern√§ssten Moores im Nationalpark Harz sowie potentielle Einflussfaktoren auf die DOC-Mobilit√§t √ľber einen Zeitraum von 4 Jahren untersucht und mit einem naturnahen Moorstandort verglichen.

Überschnittene Großlochbohrung als Bodenaustauschverfahren bei der Sanierung ökologischer Altlasten
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
Der Austausch kontaminierten Bodens in der grundwasserges√§ttigten Zone stellt hohe Anspr√ľche an den Tiefbau sowie den Arbeits- und Immissionsschutz. In den letzten Jahren werden zunehmend √ľberschnittene Gro√ülochbohrungen als Sanierungsverfahren angewendet, da diese kleinr√§umigen Verfahren bis in gr√∂√üere Tiefen anwendbar sind, ohne umfangreiche Verbauarbeiten oder Grundwasserabsenkungen vornehmen zu m√ľssen. Anhand einer erfolgreichen Anwendung dieser Sanierungsmethode auf dem Grundst√ľck einer ehemaligen chemischen Reinigung in Berlin werden Planung und Ausf√ľhrung dieser Methode erl√§utert.

VOB 2015 Teil C: √úberarbeitete und neue Allgemeine Technische Vertragsbedingungen (ATV) f√ľr den Tiefbau
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
Nachdem der Erg√§nzungsband der Vergabe- und Vertragsordnung f√ľr Bauleistungen (VOB) seit Ende des letzten Jahres g√ľltig ist, m√ľssen in den bisherigen Leistungsverzeichnissen √ľber 50 Boden- und Felsklassen aus den verschiedenen ATV-Normen durch einheitliche Homogenbereiche ersetzt werden. Doch wie werden sie definiert und beschrieben, was muss zus√§tzlich untersucht werden, wie m√ľssen sich Planer und geotechnischer Sachverst√§ndiger abstimmen, und nicht zuletzt: Was verbessert sich f√ľr den Kalkulator? Vorgestellt werden die wesentlichen Ver√§nderungen.

Empfehlungen f√ľr die Anforderungen an die hydraulische Durchl√§ssigkeit des Systems Erdw√§rmesonde
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Erdw√§rmesondenbohrungen m√ľssen abgedichtet werden. Aber wie dicht ist ‚Äědicht‚Äú? Und welche Anforderungen an die Errichtung und den Betrieb von Erdw√§rmesonden sind notwendig, damit ‚Äědicht‚Äú auch dicht bleibt? Die Staatlichen Geologischen Dienste haben nun eine Zusammenstellung der im System Erdw√§rmesonde wirkenden Parameter und Einflussgr√∂√üen erarbeitet und Empfehlungen f√ľr die Anforderungen an die Abdichtung von Erdw√§rmesonden vorgelegt.

Neue M√§rkte ‚Äď neue Produkte: MoorFutures¬ģ eine Investition in Klimaschutz
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2015)
Moorwiedervern√§ssung ist preiswerter Klimaschutz. MoorFutures¬ģ sind Kohlenstoffzertifikate, deren Verkauf zus√§tzliche Mittel f√ľr Wiedervern√§ssungsprojekte erschlie√üt. Die Weiterentwicklung zu den MoorFutures¬ģ Version 2.0 erlaubt die Abbildung weiterer √Ėkosystemleistungen und der Biodiversit√§t.

Umgang mit wild abfließendem Wasser und Bodenerosion in Dresden
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2015)
Dresden hat zunehmend Probleme mit wild abflie√üendem Wasser und Bodenerosion. Eine abgestimmte Strategie zur Vernetzung der Handlungsfelder Information, Vorsorge und Gefahrenabwehr ist deshalb erforderlich. Neben der Analyse und Bewertung von Einzelereignissen wird verst√§rkt auf modellgest√ľtzte Risiko- und Gef√§hrdungsanalysen gesetzt. Diese sind Grundlage f√ľr die kommunale Planung, das beh√∂rdliches Handeln und die Information der √Ėffentlichkeit.

Wasserr√ľckhalt in landwirtschaftlich genutzten Gebieten
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2015)
Ackerb√∂den verf√ľgen i. d. R. √ľber ein hohes Wasserspeicherverm√∂gen, das durch die infiltrationsf√∂rdernde konservierende Bodenbearbeitung und Direktsaat erschlossen werden kann. Dadurch k√∂nnen Ackerb√∂den auf Einzugsgebietsebene bei umfassender Anwendung der versickerungsf√∂rdernden konservierenden Bodenbearbeitung zum dezentralen Hochwasserschutz beitragen. Auf lokaler Ebene k√∂nnen durch die Kombination von konservierender Bodenbearbeitung und erg√§nzenden wasserr√ľckhaltenden Ma√ünahmen, wie z. B. Verwallungen, der Abfluss und der Sedimentaustrag von Ackerfl√§chen weitgehend verhindert werden.

Optimierung von RC-Material zur Verwertung am Beispiel der Stadt M√ľnster
© IWARU, FH M√ľnster (2/2015)
Bauen bedingt stets die Bereitstellung von hochwertigen Baustoffen. Diese k√∂nnen entweder aus nat√ľrlichen, endlichen Lagerst√§tten entnommen oder durch die Aufbereitung von Bauabf√§llen, Bauteilen und Abbruchmaterialien zu neuen, alternativen Baustoffen bereitgestellt werden. Des Weiteren kann die Verwertung von mineralischen Stoffen, die als Nebenerzeugnisse bei industriellen Prozessen anfallen, ebenfalls einen gro√üen Teil zur Entlastung unserer Umwelt hinsichtlich der Nutzung der nat√ľrlichen Rohstoffe beitragen.

Aufbau eines bodenhydrologischen Messnetzes in der sibirischen Kulundasteppe
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2014)
In der s√ľdsibirischen Kulundasteppe wird unter zentralkontinentalen Klimabedingungen mit geringen und hoch variablen Niederschl√§gen intensiver Weizenanbau betrieben. Die bisher genutzte Bearbeitungstechnik f√ľhrte zu schweren Erosionssch√§den und Ernter√ľckgang. Das Kulunda-Projekt verfolgt das Ziel, den Ackerbau in dieser trockenen Region zu erhalten, nachhaltig zu gestalten und Kohlenstoff im Boden zu sequestrieren. Der Beitrag fokussiert auf die Installation eines bodenhydrologischen Messnetzes und die Vorstellung erster Ergebnisse als Voraussetzung zur Etablierung von boden- und umweltschonenden Bewirtschaftungsverfahren.

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