Das neue Düngerecht – Konsequenzen für die Verwertung von Kompost und Gärresten aus Bioabfällen
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Für eine stoffliche Nutzung von Bioabfällen als Düngemittel, Bodenhilfsstoff oder Kultursubstrat sind neben abfallrechtlichen Rechtsnormen die Vorschriften des Düngerechts maßgebend. Somit haben Änderungen düngerechtlicher Bestimmungen direkten Einfluss auf die Bioabfallverwertung.

Ă„nderung der DĂĽngemittelverordnung
© BundesgĂĽtegemeinschaft Kompost e.V. (6/2015)
Am 08. Mai 2015 hat der Bundesrat verschiedene Ă„nderungen der DĂĽngemittelverordnung (DĂĽMV) beschlossen. Unter anderem werden neue Grenzwerte fĂĽr Fremdstoffe eingefĂĽhrt. Die Ă„nderungen treten am Tag nach der VerkĂĽndung im Bundesgesetzblatt in Kraft. Die VerkĂĽndung erfolgt voraussichtlich im Juni oder Juli 2015.

Auswirkungen der Novelle des Düngerechts auf die Vermarktung von Kompost- und Gärprodukten
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (1/2015)
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2012 in Deutschland aus 1.882 Bioabfallbehandlungsanlagen insgesamt 3.880.000 t Kompost- und 3.614.000 t Gärprodukte abgesetzt. Bei der Vermarktung der aus Bioabfällen hergestellten organischen Dünger stellt die Landwirtschaft den mit Abstand wichtigsten Absatzmarkt dar. 74 % der gesamten Kompost- und nahezu 100 % der Gärprodukte wurden zu landwirtschaftlichen Düngungszwecken eingesetzt.

Zur Anwendbarkeit und Reichweite bodenschutzrechtlicher Sanierungspflichten
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (11/2014)
Besprechung des Urteils des OVG des Landes Sachsen-Anhalt vom 12.12.2013 (Az.: 2 L 20/12)

Bodenfunktionsbewertung auf regionaler und kommunaler Ebene Ein niedersächsischer Leitfaden für die Berücksichtigung der Belange des vorsorgenden Bodenschutzes in der räumlichen Planung
© Bayerisches Landesamt fĂĽr Umwelt (10/2014)
Böden sind nicht vermehrbar und kaum erneuerbar. Daher müssen sie nach dem Prinzip der Vorsorge genutzt und geschützt werden. Dem gegenüber stehen ein gesellschaftlich wenig ausgeprägtes Bewusstsein für die Bedeutung der Böden und ein anhaltend hoher Flächenverbrauch. Da auch zukünftig ein vollständiger Verzicht auf Neuinanspruchnahme von Böden für Siedlung, Verkehr, Rohstoffgewinnung oder Infrastruktur- und Netzausbauprojekte nicht realistisch erscheint, gilt es, für eine nachhaltige Bodennutzung die Inanspruchnahme von Böden zu steuern.

Bodenschonender Erdbau braucht klare Leitlinien
© Bayerisches Landesamt fĂĽr Umwelt (10/2014)
Der Erhalt günstiger natürlicher Bodeneigenschaften auf Flächen, die für Baumaßnahmen in Anspruch genommen werden, erfordert Maßnahmen eines bodenschonenden Erdbaus, die ohne definierte Auflagen in der Baugenehmigung nicht im erforderlichen Umfang ausgeführt werden. Eine bodenkundliche Fachbauleitung kann darüber hinaus Bauherren und Planer beraten und die Baumaßnahme fachkundig begleiten.

Ausgangszustandsbericht – Anforderungen und Vollzugserfahrungen
© Bayerisches Landesamt fĂĽr Umwelt (10/2014)
Der Ausgangszustandsbericht für Boden und Grundwasser ist gemäß der Umsetzung der EU-Richtlinie über Industrieemissionen (Richtlinie 2010/75/EU vom 24.11.2010) für bestimmte Industrieanlagen zu erstellen, bei denen relevante gefährliche Stoffe verwendet, erzeugt oder freigesetzt werden, sofern nicht auf Grund der tatsächlichen Umstände ein Eintrag in den Boden oder das Grundwasser ausgeschlossen werden kann. Die entsprechenden Entscheidungsabläufe sowie erste Erfahrungen in Bayern mit dieser neuen Anforderung des Immissionsschutzes werden präsentiert.

Aachener Leitfaden zur Bewertung von Eingriffen in das Schutzgut Boden
© Bayerisches Landesamt fĂĽr Umwelt (10/2014)
Die Belange des Bodens sind in allen raumwirksamen Planungspro- zessen und Genehmigungsverfahren von Bedeutung. Im Rahmen der Aufstellung des Bebauungsplans „Hochschulerweiterung Campus Melaten“ wurde von der Stadt Aachen ein allgemeines Bewertungssystem für das Schutzgut Boden erarbeitet. Auf dieser Grundlage wurde dann der „Aachener Leitfaden“ zur Bewertung von Eingriffen in das Schutzgut Boden entwickelt.

Terroir – Bodenbewusstsein aus dem Weinglas
© Bayerisches Landesamt fĂĽr Umwelt (10/2014)
Der Zusammenhang zwischen Bodeneigenschaften und Weincharakter ist Teil der Terroir-Idee. Die Tatsache, dass sich bestimmte Bodeneigenschaften im Weingeschmack niederschlagen, eröffnet die Möglichkeit einer sinnlichen Erfahrung der Bedeutung und der Vielfalt von Böden. So entsteht Bodenbewusstsein primär durch Erleben, statt durch Belehrung.

Einsatz von Geocaches (Soilcaches) zur Bodenbewusstseinsbildung
© Bayerisches Landesamt fĂĽr Umwelt (10/2014)
Geocaching ist ein Freizeitvergnügen, das von einer ständig wachsenden Bevölkerungsgruppe intensiv betrieben wird. Die starke Verbreitung von Mobiltelefonen mit GPS hat diesen Trend noch weiter verstärkt. Von Seiten der Abteilung Umweltschutz wird diese Entwicklung genutzt, um mittels des Geocachings Informationen zum Thema Boden zu vermitteln.

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