Einbringungstechniken von BodenzusĂ€tzen in kontaminiertes GrĂŒnland (Langzeitversuch)
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2016)
Landwirtschaftliche FlÀchen in der Umgebung von Industriebetrieben werden hÀufig durch austretende Emissionen beeintrÀchtigt.

Biologische in-situ Sanierung durch BelĂŒftung (Bioventing)
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2016)
Ein Rangierunfall auf dem BahnhofsgelĂ€nde des Bahnhofs Gmunden, in dessen Folge 60.000 kg Diesel versickerten, wird mit einer speziell an die Randbedingungen des Standortes angepassten BelĂŒftung saniert. Das Besondere an dieser in-situ Sanierung durch BelĂŒftung (Bioventing) besteht darin, dass im Rahmen der Sanierungsplanung der Nachweis erbracht wurde, dass die Grundwasserbelastung durch die Bestandteile des Diesels bei einer BelĂŒftungsdauer von sieben Jahren langfristig sicher unter den zulĂ€ssigen Schwellenwert im Grundwasser von 100 ÎŒg/l liegen werden.

Voruntersuchungen zur in situ Sanierung der Altlast W26
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2016)
FĂŒr den vorliegenden Kohlenwasserstoffschaden der Altlast W26 ÖBB-Frachtenbahnhof Wien Nord-Bereich WerkstĂ€tte wurde anhand einer Variantenstudie eine in situ Sanierung als zielfĂŒhrende Maßnahme eruiert. Die kontaminiert FlĂ€che betrĂ€gt rund 6.000 mÂČ und betrifft die ungesĂ€ttigte als auch die gesĂ€ttigte Bodenzone. Aufgrund der HeterogenitĂ€t des Untergrundes und des begrenzten Zeitbudget zur Sanierungsumsetzung wurden Vorversuche (Labor, in situ) durchgefĂŒhrt um maximale Planungssicherheit in der Umsetzung zu gewĂ€hrleisten. Neben der Wirksamkeit der geplanten Maßnahmen sollen vor allem Antworten auf die Fragen der Sanierungsdauer, Abbaugrenzen, Milieubedingungen sowie Dimensionierung der Sanierungstechnologien erarbeitet werden.

Die Sicherheitsleistung fĂŒr Sicherungsmaßnahmen der Altlastensanierung nach § 10 Abs. 1 S. 2 BBodSchG
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (10/2016)
Die Behörde kann im Fall der DurchfĂŒhrung von Sicherungsmaßnahmen gemĂ€ĂŸ § 10 Abs. 1 S. 2 BBodSchG Sicherheitsleistung verlangen. Voraussetzungen, die Art der Bestellung und vor allem die Höhe der Sicherheitsleistungen sind im Bodenschutzrecht weiter nicht geregelt. Ziel des Beitrages ist es, den Regelungshintergrund nĂ€her zu untersuchen und Anwendungsvoraussetzungen, Festsetzungsmöglichkeiten sowie Restriktionen des Instruments der Sicherheitsleistung zu beschreiben. Neben den spezifischen Problemlagen bei Sicherungsmaßnahmen der Altlastensanierung werden hierzu Anleihen aus anderen Sicherheitsleistungen des Umweltrechts verwendet, um Lösungen zu entwickeln. Diese sind im Spannungsfeld zwischen berechtigten Sicherungsinteressen einerseits und der Gefahr der Übersicherung andererseits zu finden.

Erstellung von Horizontalfilterbrunnen und Drainagebohrungen mittels HDD-Verfahren
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Seit 1985 ist die verlaufsgesteuerte Horizontalbohrtechnik zum grabenlosen Verlegen von Leitungen regulĂ€r im Bauwesen der USA im Einsatz, seit 1986 gibt es die steuerbare Horizontalbohrtechnik (HDD-Verfahren) auch in Deutschland. Im Jahr 1988 wurde mit diesem Verfahren eine eigene Brunnenbautechnologie entwickelt. Ein erstes Einsatzgebiet war die hydraulische Altlastensanierung, spĂ€ter kamen Anwendungen fĂŒr Trinkwassergewinnungen, HangentwĂ€sserungen, Tiefdrainagen und TagebauentwĂ€sserungen hinzu. Besonders in SĂŒdamerika und in den USA werden Trinkwasser- und Sanierungsbrunnen heute im HDD Verfahren hergestellt – Grund genug, die Brunnenbaumethodik und den Wert, den sich der Auftraggeber damit einkauft, darzustellen.

Haftungsfreistellung und Haftungsbegrenzung
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2016)
In der Praxis der Sanierung von Altlasten und schĂ€dlichen BodenverĂ€nderungen nach dem Bundes-Bodenschutzgesetz1 fallen die Schlagworte „Haftungsfreistellung“ bzw. „Haftungsbegrenzung“ zumeist dann, wenn es um aufwendige und langwierige Sanierungsmaßnahmen geht.

Einfluss der WiedervernÀssung eines Moores im Nationalpark Harz auf die MobilitÀt des gelösten organischen Kohlenstoffs (DOC)
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2016)
In den letzten beiden Jahrzehnten wurden zunehmend ansteigende Konzentrationen von gelöstem organischem Kohlenstoff (DOC) in OberflĂ€chengewĂ€ssern beobachtet, die zu Problemen bei der Trinkwasseraufbereitung fĂŒhren können. Organische Böden, die den grĂ¶ĂŸten terrestrischen Kohlenstoff-Pool darstellen, werden als Hauptquellen fĂŒr DOC angesehen. Zum Einfluss der WiedervernĂ€ssung gestörter Moore auf die MobilitĂ€t von DOC liegen bisher widersprĂŒchliche Ergebnisse vor. In vorliegender Arbeit wurden die DOC-Konzentrationen im Moorwasser eines seit 2005 schrittweise wiedervernĂ€ssten Moores im Nationalpark Harz sowie potentielle Einflussfaktoren auf die DOC-MobilitĂ€t ĂŒber einen Zeitraum von 4 Jahren untersucht und mit einem naturnahen Moorstandort verglichen.

Überschnittene Großlochbohrung als Bodenaustauschverfahren bei der Sanierung ökologischer Altlasten
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
Der Austausch kontaminierten Bodens in der grundwassergesĂ€ttigten Zone stellt hohe AnsprĂŒche an den Tiefbau sowie den Arbeits- und Immissionsschutz. In den letzten Jahren werden zunehmend ĂŒberschnittene Großlochbohrungen als Sanierungsverfahren angewendet, da diese kleinrĂ€umigen Verfahren bis in grĂ¶ĂŸere Tiefen anwendbar sind, ohne umfangreiche Verbauarbeiten oder Grundwasserabsenkungen vornehmen zu mĂŒssen. Anhand einer erfolgreichen Anwendung dieser Sanierungsmethode auf dem GrundstĂŒck einer ehemaligen chemischen Reinigung in Berlin werden Planung und AusfĂŒhrung dieser Methode erlĂ€utert.

Gereiftes Nassbaggergut als Rekultivierungssubstrat fĂŒr Deponien
© Wasteconsult international (12/2014)
Die aktuelle Deponieverordnung (DepV) fordert fĂŒr Rekultivierungsschichten den Nachweis einer ausreichend großen nutzbaren FeldkapazitĂ€t. In Mecklenburg- Vorpommern wird humusreiches- und feinkörniges Substrat aus der Baggerung der Schifffahrtswege aufbereitet und seit ca. 15 Jahren als Rekultivierungssubstrat eingesetzt. Auf 4 Deponien wurden die Herstellung und die Wirksamkeit der Rekultivierungsschichten aus „aufbereitetem Nassbaggergut“ geprĂŒft. Dazu wurde das eingesetzte "aufbereitete Nassbaggergut" gekennzeichnet und die aktuelle FunktionalitĂ€t der Rekultivierungsschichten durch bodenchemische und bodenmechanische Untersuchungen an angelegten SchĂŒrfen ĂŒberprĂŒft.

Rekultivierung von Deponien mithilfe von Abwasserschlammhumus zum Anbau von Energiepflanzen
© Wasteconsult international (12/2014)
Zur Schaffung einer begrĂŒnungsfĂ€higen Schicht im Landschaftsbau sind Materialien mit hohem Wasserspeichervermögen und guter NĂ€hrstoffverfĂŒgbarkeit notwendig. Das zur VerfĂŒgung stehende Bodenmaterial von anthropogen stark beanspruchten FlĂ€chen (Tagebaurestlöcher, Halden, Deponien) bestehen in der Regel aus Mineralböden, welche eine geringe WasserhaltefĂ€higkeit und geringe NĂ€hrstoffverfĂŒgbarkeit aufweisen. Zur Rekultivierung diese Böden und Sicherung eines nachhaltigen Pflanzenwachstums sind vor allem die oben genannten Eigenschaften zu verbessert.

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