Sanierung quecksilberkontaminierter Altlasten und Dekontaminationsverfahren
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2008)
Seit Abschluss der erfolgreichen Sanierung der Chemischen Fabrik Marktredwitz (CFM) als ersten gro√üen Quecksilberaltlastensanierungsfall in Europa sind inzwischen mehr als zehn Jahre vergangen. In der CFM, als √§lteste chemische Fabrik in Deutschland, wurde √ľber einen Zeitraum von fast zweihundert Jahren (1788 bis 1985) Quecksilber zu Herbiziden, Pestiziden und sonstigen quecksilberhaltigen Produkten verarbeitet. Seitdem wurden verschiedene andere Altstandorte der chemischen Industrie in den Neuen Bundesl√§ndern insbesondere die f√ľnf Altanlagen der ehemaligen Bunawerke Schkopau und die Chloralkali-Elektrolyseanlagen in Bitterfeld sowie in Westdeutschland die alten Lonzawerke in Waldshut/Tiengen und die Altanlagen von Wacker-Chemie in N√ľnchritz saniert.

Sanierung Altstandort M√ľnchen-Moosach durch ein Funnel-and-Gate-System
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2008)
Fast 100 Jahre nach dem auf dem Gaswerksstandort in M√ľnchen-Moosach die Produktion von Stadtgas aus Kohle begonnen hatte (1907), begann der letzte Schritt der Sanierung dieses Standortes. 2005 wurde Europas gr√∂√ütes Funnel-and-Gate-System in Betrieb genommen. Von 1907 bis 1967 wurde von dem Gaswerk Kohle in Stadtgas umgewandelt. Bis 1975 wurde das Gel√§nde weiter f√ľr die Gasverarbeitung genutzt, bevor es endg√ľltig still gelegt und sp√§ter saniert wurde. W√§hrend der Produktionszeit wurden um die 15 Mio. t Kohle verarbeitet. Dabei entstanden ca. 500.000 t Teer und Teer√∂l als Nebenprodukte, die zu einem nicht unerheblichen Teil in den Untergrund gelangten und diesen kontaminierten.

Die Bewältigung der Altlastenproblematik bei den Schweizerischen Bundesbahnen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2008)
Die SBB hat 1999 vom Bund den Auftrag erhalten, ihre belasteten Standorte gem√§√ü Altlastenverordnung, die 1998 in Kraft getreten ist, zu identifizieren und wenn n√∂tig zu sanieren. F√ľr die Umsetzung dieses Auftrags hat der Bund der SBB ein Budget von CHF 110 Mio. zur Verf√ľgung gestellt. Innerhalb von zwei Jahren sollten damit die nach damaliger Sch√§tzung 2000 Verdachtsstandorte und 200 Sanierungsf√§lle bearbeitet werden.

Reinigende Geräuschkulisse - Schallwellen können Schadstoffe im Boden mobilisieren
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2008)
Sanierungsma√ünahmen k√∂nnen durch den Einsatz von Schallenergie optimiert werden. Damit geht vor allem eine Verk√ľrzung der Sanierungsdauer und eine Ersparnis von Kosten einher.

Umwelthaftung im Insolvenzverfahren
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (9/2008)
Hinter dem Thema ‚ÄěUmwelthaftung im Insolvenzverfahren‚Äú verbirgt sich in der Praxis vor allem eine ganz bestimmte Fragestellung, n√§mlich die der insolvenzm√§√üigen Bew√§ltigung des Problems der Altlasten. Es geht dabei in der Regel um langj√§hrig betrieblich genutzte Grundst√ľcke, die jetzt kontaminiert sind, sei es durch Akkumulierung von Abf√§llen, sei es durch sch√§dliche Bodenver√§nderungen. Der gesamtwirtschaftliche Umfang des Problems ist betr√§chtlich: Auf ganz Deutschland bezogen setzte man den einschl√§gigen Sanierungsbedarf schon vor zehn Jahren bei 500 Milliarden Euro an.

Internationales Klärschlamm-Symposium
© Rhombos Verlag (9/2008)
Experten diskutierten Wege zu einer verantwortungsvollen Klärschlammentsorgung

Pech und Schwefel Premium
© Rhombos Verlag (6/2008)
Bei der Entsorgung teerhaltiger Asphalte setzen die Niederlande auf eine thermische Lösung

LAWA, LABO, LAGA‚Ķ.TASI - Illegale M√ľlldeponien zwischen TASi und Bergrecht
© Deutscher Fachverlag (DFV) (6/2008)
Was sich wie der neue Sommerhit von Dieter Bohlen anh√∂rt, ist leider nur ein Teil der Zust√§ndigkeiten und Regelungen, die im aktuellen M√ľllskandal in Sachsen-Anhalt von Bedeutung sind. Das ENTSORGA-Magazin berichtete bereits in seiner letzten Ausgabe dar√ľber. Seit Mitte 2005 herrscht eine massive Rechtsunsicherheit bei der Ablagerung mineralischer Abf√§lle. Eine bundeseinheitliche Regelung l√§sst weiter auf sich warten.

Altlast statt Heilquelle - Sickerwasser einer M√ľlldeponie bedroht die Kurstadt Baden-Baden
© Deutscher Fachverlag (DFV) (6/2008)
Eine alte M√ľlldeponie im Kurort Baden-Baden wurde zum Problemfall. Deponiegase bedrohten die umliegenden Wohngeb√§ude und die Kurklinik. Zus√§tzlich belastet Deponie-Sickerwasser das Grundwasser mit CKW, PAK, Benzol, Cyanid und Ammonium. Die Sanierung ist bereits angelaufen.

Aufkommen, Eigenschaften und Verwertung/Beseitigung von Bodenaushub
© F√∂rderverein KUMAS e.V. (6/2008)
In Bayern fallen jährlich ca. 1,5 Mio. Tonnen verunreinigter Böden (AVV17….*) an. Der Anteil 170503* liegt bei ca. 50 % (725.000 Tonnen).(1) Ein wesentlich höherer Anteil von Bodenaushub wird jedoch statistisch nicht erfasst, da er gemäß der Bayerischen Handlungshilfe als nicht gefährlicher Abfall verwertet wird.

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