Sanierung Altstandort M√ľnchen-Moosach durch ein Funnel-and-Gate-System
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2008)
Fast 100 Jahre nach dem auf dem Gaswerksstandort in M√ľnchen-Moosach die Produktion von Stadtgas aus Kohle begonnen hatte (1907), begann der letzte Schritt der Sanierung dieses Standortes. 2005 wurde Europas gr√∂√ütes Funnel-and-Gate-System in Betrieb genommen. Von 1907 bis 1967 wurde von dem Gaswerk Kohle in Stadtgas umgewandelt. Bis 1975 wurde das Gel√§nde weiter f√ľr die Gasverarbeitung genutzt, bevor es endg√ľltig still gelegt und sp√§ter saniert wurde. W√§hrend der Produktionszeit wurden um die 15 Mio. t Kohle verarbeitet. Dabei entstanden ca. 500.000 t Teer und Teer√∂l als Nebenprodukte, die zu einem nicht unerheblichen Teil in den Untergrund gelangten und diesen kontaminierten.

Die Bewältigung der Altlastenproblematik bei den Schweizerischen Bundesbahnen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2008)
Die SBB hat 1999 vom Bund den Auftrag erhalten, ihre belasteten Standorte gem√§√ü Altlastenverordnung, die 1998 in Kraft getreten ist, zu identifizieren und wenn n√∂tig zu sanieren. F√ľr die Umsetzung dieses Auftrags hat der Bund der SBB ein Budget von CHF 110 Mio. zur Verf√ľgung gestellt. Innerhalb von zwei Jahren sollten damit die nach damaliger Sch√§tzung 2000 Verdachtsstandorte und 200 Sanierungsf√§lle bearbeitet werden.

Reinigende Geräuschkulisse - Schallwellen können Schadstoffe im Boden mobilisieren
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2008)
Sanierungsma√ünahmen k√∂nnen durch den Einsatz von Schallenergie optimiert werden. Damit geht vor allem eine Verk√ľrzung der Sanierungsdauer und eine Ersparnis von Kosten einher.

Umwelthaftung im Insolvenzverfahren
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (9/2008)
Hinter dem Thema ‚ÄěUmwelthaftung im Insolvenzverfahren‚Äú verbirgt sich in der Praxis vor allem eine ganz bestimmte Fragestellung, n√§mlich die der insolvenzm√§√üigen Bew√§ltigung des Problems der Altlasten. Es geht dabei in der Regel um langj√§hrig betrieblich genutzte Grundst√ľcke, die jetzt kontaminiert sind, sei es durch Akkumulierung von Abf√§llen, sei es durch sch√§dliche Bodenver√§nderungen. Der gesamtwirtschaftliche Umfang des Problems ist betr√§chtlich: Auf ganz Deutschland bezogen setzte man den einschl√§gigen Sanierungsbedarf schon vor zehn Jahren bei 500 Milliarden Euro an.

Internationales Klärschlamm-Symposium
© Rhombos Verlag (9/2008)
Experten diskutierten Wege zu einer verantwortungsvollen Klärschlammentsorgung

Pech und Schwefel Premium
© Rhombos Verlag (6/2008)
Bei der Entsorgung teerhaltiger Asphalte setzen die Niederlande auf eine thermische Lösung

LAWA, LABO, LAGA‚Ķ.TASI - Illegale M√ľlldeponien zwischen TASi und Bergrecht
© Deutscher Fachverlag (DFV) (6/2008)
Was sich wie der neue Sommerhit von Dieter Bohlen anh√∂rt, ist leider nur ein Teil der Zust√§ndigkeiten und Regelungen, die im aktuellen M√ľllskandal in Sachsen-Anhalt von Bedeutung sind. Das ENTSORGA-Magazin berichtete bereits in seiner letzten Ausgabe dar√ľber. Seit Mitte 2005 herrscht eine massive Rechtsunsicherheit bei der Ablagerung mineralischer Abf√§lle. Eine bundeseinheitliche Regelung l√§sst weiter auf sich warten.

Altlast statt Heilquelle - Sickerwasser einer M√ľlldeponie bedroht die Kurstadt Baden-Baden
© Deutscher Fachverlag (DFV) (6/2008)
Eine alte M√ľlldeponie im Kurort Baden-Baden wurde zum Problemfall. Deponiegase bedrohten die umliegenden Wohngeb√§ude und die Kurklinik. Zus√§tzlich belastet Deponie-Sickerwasser das Grundwasser mit CKW, PAK, Benzol, Cyanid und Ammonium. Die Sanierung ist bereits angelaufen.

Aufkommen, Eigenschaften und Verwertung/Beseitigung von Bodenaushub
© F√∂rderverein KUMAS e.V. (6/2008)
In Bayern fallen jährlich ca. 1,5 Mio. Tonnen verunreinigter Böden (AVV17….*) an. Der Anteil 170503* liegt bei ca. 50 % (725.000 Tonnen).(1) Ein wesentlich höherer Anteil von Bodenaushub wird jedoch statistisch nicht erfasst, da er gemäß der Bayerischen Handlungshilfe als nicht gefährlicher Abfall verwertet wird.

Nanoeisen spaltet Chlorgifte - In-situ-Altlastensanierung mit Hilfe der Nanotechnik
© Deutscher Fachverlag (DFV) (2/2008)
Böden und Grundwasserleiter, die mit chlorierten Kohlenwasserstoffen (CKW) wie Per belastet sind, finden sich in Deutschland häufig. Ein neues in-situ-Verfahren nutzt Nanopartikel aus Eisen, um Böden zu entgiften.

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