Nahinfrarotgest√ľtzte Echtzeit-Analytik f√ľr Ersatzbrennstoffe - Hintergr√ľnde, Grundlagen und Definitionen
© DGAW - Deutsche Gesellschaft f√ľr Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Mit Inkrafttreten der Verpackungsverordnung im Jahr 1991 wurden Systeme f√ľr die automatische Sortierung von Kunststoffen ben√∂tigt. Auf diese Nachfrage wurde Mitte der 1990er Jahre mit der Einf√ľhrung nahinfrarotgest√ľtzter Sortiersysteme reagiert. Insbesondere die permanent wachsenden Potenziale der Datenverarbeitung haben die Anwendungsfelder und ‚Äďbreite dieser Technologie seitdem st√§ndig erweitert. Relativ neu ist der Einsatz der NIR-Technik in den Bereichen der Qualit√§tssicherung und -steuerung bei der Aufbereitung und Verwertung von Abf√§llen. So hat die TOMRA Sorting GmbH (vormals TiTech), basierend auf der nahinfrarotgest√ľtzten Abfallsortierung, ein System zur Echtzeitanalytik von Ersatzbrennstoffen entwickelt. In Kooperation mit der TOMRA Sorting GmbH entwickelt das LASU Labor f√ľr Abfallwirtschaft, Siedlungswasserwirtschaft, Umweltchemie an der Fachhochschule M√ľnster seit 2010 Ans√§tze zur weitergehenden Optimierung des Systems.

Hochwertige Festbrennstoffe aus Reststoffen der Landwirtschaft, von Kommunalbetrieben und aus der Futter- und Lebensmittelindustrie
© DGAW - Deutsche Gesellschaft f√ľr Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Der Brennstoffbedarf f√ľr kleine und mittlere Feuerungsanlagen steigt stetig. Dadurch ist die Nutzung von alternativen Festbrennstoffen aus biogenen Reststofffraktionen √∂kologisch und √∂konomisch sinnvoll. Zur Erschlie√üung der Reststofffraktionen ist die Entwicklung angepasster Aufbereitungsstrategien notwendig. Der Artikel stellt exemplarisch die Aufbereitung von kommunalem Gr√ľnschnitt und die Verbrennung des daraus konfektionierten Brennstoffs in einer 100 kW-Rostfeuerung dar. Es wird gezeigt, dass die Laugung des Brennstoffs zur Reduktion des Chlorgehalts f√ľhrt und eine Additivierung mit Kalkhydrat Versinterungen in der Feuerung verhindert. Die Emissionen werden mit den Grenzwerten der TA Luft und der 1. BImSchV verglichen.

Herstellung repräsentativer Analysenproben aus heterogenen Wertstoffströmen
© DGAW - Deutsche Gesellschaft f√ľr Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Das Verfahren der Pressbohrmethode wurde zwischen 2007 und 2010 von Frau Prof. Dr.-Ing. Sylvia Schade-Dannewitz und Herrn Dr. rer. nat. J√ľrgen Poerschke entwickelt und patentiert. Speziell bei Probenahmen im Sekund√§rbrennstoffbereich sto√üen die konventionellen Verfahren aus dem Bergbau an ihre Grenzen. Etablierte Probenahmeverfahren, wie z. B. √ľber das sogenannte Teilungskreuz und dem Riffelteiler, f√ľhren zu hohen Abweichungen bei nachfolgenden Analysen. So liegen im Bergbau meist homogene, rieself√§hige Sch√ľttg√ľter vor. Stellt man jedoch einen Ersatzbrennstoff aus einem Gewerbe- oder Restabfall her, so kann eine Vielzahl verschiedener Abf√§lle enthalten sein. Des Weiteren liegen vorsortierte Wertstoffe meist in Form von Gebinden vor, da dies die Transportf√§higkeit verbessert. Zur Beprobung dieser Gebinde steht noch kein effizientes Verfahren zur Verf√ľgung, welches eine echtzeitnahe Beprobung zul√§sst.

Abscheidung von SO2 durch Direktentschwefelung im Hochtemperaturbereich
© Texocon GbR (2/2014)
In der Energieerzeugung werden durch den Wandel der Energietr√§ger in vielen F√§llen weitergehende Ma√ünahmen zur Rauchgasreinigung notwendig. Hier sind als aktuelle Entwicklungen der viel diskutierte Einsatz von Sekund√§rbrennstoffen in Industriekraftwerken, die Nutzung lokal anfallender hochkalorischer Brennstoffe in energetischen Verwertungsanlagen, oder der Einsatz von Biomasse zu nennen. Aspekte die sowohl f√ľr den Betrieb bestehender Anlagen, als auch f√ľr die Planung neuer Rauchgasreinigungen erheblichen Einfluss haben. Hierdurch stehen M√∂glichkeiten zur Leistungssteigerung bestehender Anlagen h√§ufig zur Diskussion. H√§ufig werden trockene Rauchgasreinigungsprozesse angewendet, denen die Verwendung kalkst√§mmiger Betriebsmittel gemein ist.

Brom und bromierte Aktivkohlen zur Quecksilber-Reduzierung in Rauchgasen
© Texocon GbR (2/2014)
Die Verbrennung von Kohle und Ersatzbrennstoffen zur Energiegewinnung sowie die Vermahlung und das Brennen von Rohstoffen f√ľhrt zur Freisetzung von Schadstoffen in die Umwelt. Darin enthalten sind u.a. organische Luftschadstoffe (THC), saure Abgase (HCL), staubf√∂rmige Partikel und Schwermetalle wie Quecksilber. Das im Brennstoff gebundene elementare Quecksilber (Hg0) l√∂st sich beim Verbrennungsvorgang aus dem Brenngut und entweicht √ľberwiegend ungehindert mit den Verbrennungsabgasen in die Atmosph√§re. Dar√ľber hinaus hat auch die unkontrollierte Goldgewinnung der letzten Jahren zu einer starken Zunahme der Quecksilberbelastungen in Drittl√§ndern gef√ľhrt.

bifa-Text Nr. 60: Leitfaden zur ökoeffizienten Verwertung von Bioabfällen
© bifa Umweltinstitut GmbH (7/2013)
Dieser Leitfaden erm√∂glicht einen schnellen Zugang in die vielschichtige Thematik der umweltbezogenen und √∂konomischen Bewertung von Behandlungsverfahren f√ľr Bioabfall.

In der Bewertungsmatrix
© Rhombos Verlag (7/2013)
Der Beitrag beschreibt und vergleicht die verschiedenen verf√ľgbaren technologischen Verfahren, mit denen die Abgase gereinigt werden k√∂nnen, die bei der Verbrennung von Abfall und Ersatzbrennstoffen (RDF) entstehen. Die Verfahren, die bereits seit Jahren in Deutschland und in anderen L√§ndern Europas eingesetzt werden, haben in den meisten F√§llen ihre Verl√§sslichkeit und ihre Effizienz erwiesen. Alle erf√ľllen die gesetzlich erforderlichen Standards f√ľr Emissionen. Manche der technisch ausgereiften Verfahren sind effizienter oder wirtschaftlicher als andere oder sie verarbeiten bestimmte Abgasanteile besser. Im Folgenden werden die jeweiligen Vor- und eventuellen Nachteile beziehungsweise die Grenzen ihrer Einsetzbarkeit dargestellt. Ziel dieser Aufstellung ist es nicht, ein bestimmtes Verfahren zu empfehlen. Jede der dargestellten M√∂glichkeiten kann unter bestimmten Voraussetzungen die jeweils beste Variante sein. Das hei√üt, f√ľr jedes einzelne Projekt m√ľssen Umst√§nde und Bedingungen sehr genau untersucht werden, bevor man sich f√ľr eines der verschiedenen technischen Verfahren entscheiden kann.

Urban Mining: Die Zukunft des M√ľlls?
© Texocon GbR (2/2013)
M√ľllverbrennung war die L√∂sung gegen Seuchen und Krankheiten. Die erste Anlage in Europa wurde 1870 in London in Betrieb genommen. In Hamburg wurde nach englischem Vorbild (nach der Cholera Epidemie 1892) 1896 die erste M√ľllverbrennung offiziell dem regul√§ren Betrieb √ľbergeben. Die Hauptaufgabe war es M√ľll zu sterilisieren, chemisch stabilisieren und Volumen zu reduzieren.

Aufbereitung und Verwertung in einer Hand ‚Äď Qualit√§t garantiert?
© IWARU, FH M√ľnster (2/2013)
Die Steinbeis Unternehmensgruppe betreibt am Standort Gl√ľckstadt eine Papierfabrik zur Produktion von Magazin und B√ľropapier. Insgesamt werden ca. 270.000 Tonnen Papier auf 100 % Altpapierbasis hergestellt. Die 325 Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2011 einen Umsatz von 185 Mio. ‚ā¨ (Exportquote 42%).

Online-Analytik f√ľr Ersatzbrennstoffe mit NIR-Technik
© IWARU, FH M√ľnster (2/2013)
F√ľr Ersatzbrennstoffe gibt es verschiedene Qualit√§tsanforderungen wie beispielsweise Chlor- und Wassergehalt oder Heizwert. Nach derzeitigem Stand der Technik werden kleine Probenmengen einer Charge im Labor u.a. auf die erw√§hnten Parameter untersucht. Das Problem dabei sind jedoch die zeitverz√∂gerten Ergebnisse, sodass der Prozess nicht direkt und zeitnah gesteuert werden kann. Eine L√∂sung hierf√ľr bietet die Online-Analyse mittels Nahinfrarotspektroskopie. Anhand von statistisch hinterlegten Daten findet mit Hilfe von Materialinformationen, welche √ľber das charakteristische Spektrum ausgelesen werden, eine Absch√§tzung von Heizwert, Wasser und Chlorgehalt statt. Eine permanente Messung und √úberwachung des Materialstroms wird mit dem Online-Analyse System gew√§hrleistet.

<  1  2  3  4  5 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?