Umweltökonomische Bewertung von Sanierungsmaßnahmen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2010)
Die Auswahl von Sanierungsma√ünahmen an kontaminierten Standorten ist entsprechend dem gesetzlich verankerten Hauptziel der Altlastensanierung vor allem an √∂kologischen Gesichtspunkten auszurichten. Um einen optimalen Einsatz wirtschaftlicher Ressourcen zu gew√§hrleisten, sind auch wirtschaftliche Aspekte einzubeziehen. F√ľr den Vergleich von Sanierungsma√ünahmen hinsichtlich ihrer √∂kologischen und √∂konomischen Auswirkungen wird in √Ėsterreich derzeit kein standardisiertes Bewertungsinstrument angewendet. Es werden zahlreiche umwelt√∂konomische Bewertungsverfahren vorgestellt und evaluiert, ob diese im Rahmen des k√ľnftigen Altlastenmanagements in √Ėsterreich standardisiert angewendet werden k√∂nnen. Es zeigt sich, dass ein System auf Basis einer Kosten-Wirksamkeits-Analyse am besten geeignet ist.

Anforderungen an den Bewuchs und den Oberboden bei der Gestaltung von Rekultivierungs-/ Wasserhaushaltsschichten
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (10/2010)
Zur Initiierung und zum Erhalt eines dauerhaften Bewuchses auf Deponien sind Voraussetzungen einer f√ľr das Pflanzenwachstum ausreichenden Wasserverf√ľgbarkeit und entsprechender verf√ľgbarer Pflanzenn√§hrstoffe mit dem Ziel der Nachhaltigkeit zu schaffen. Zu ber√ľcksichtigen ist unter anderem die angestrebte Nutzung der Deponie in Abh√§ngigkeit von den konkreten Standortbedingungen und die Einbindung der Deponie in die Landschaft.

Sparsame Sanierung: Integriertes Altlastenmanagement zur Eindämmung von Altlasten-Gefahren
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2010)
Am Ortsrand der bayerischen Stadt Memmingen ist ein neues Wohngebiet in der N√§he einer ehemaligen Kiesgrube vorgesehen. Neben einer Belastung des Deponiek√∂rpers mit Schwermetallen und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen waren auch Deponiegase Teil der Altablagerung. Da eine Gef√§hrdung nicht auszuschlie√üen war, wurde unter anderem eine Teilauskofferung des Auff√ľllmaterials vorgenommen.

R√ľckbau in Raten: Zweite Etappe des R√ľckbaus der Sonderm√ľlldeponie K√∂lliken beginnt
© Deutscher Fachverlag (DFV) (8/2010)
Nach nur wenigen Jahre Betrieb wurde die schweizerische Sonderm√ľlldeponie K√∂lliken wieder geschlossen, weil sie f√ľr die Umwelt eine erhebliche Gefahr darstellt. Wegen m√∂glicher l√§ngerfristiger und akuter Gef√§hrdung der nahe gelegenen Grundwasserleiter verf√ľgte das Baudepartment des Kantons Aargau, die komplette Deponie bis 2015 vollst√§ndig zur√ľckzubauen. Ab September 2010 beginnt die zweite R√ľckbauetappe. Ein weltweit einzigartiges Projekt.

Deutsches Know-how - EU fördert deutsch-lateinamerikanische Kooperation beim Flächenrecycling
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2010)
Die Europ√§ische Kommission f√∂rdert das Kooperationsprojekt INTEGRATION, bei dem in lateinamerikanischen Metropolen kontaminierte innerst√§dtische Brachfl√§chen f√ľr eine sozial vertr√§gliche neue Nutzung aktiviert werden. Deutsche Expertise in der Altlastensanierung kommen den Projekten zugute. So hat die Stadt Stuttgart mit ihrer langj√§hrigen fachlichen Erfahrung in nachhaltiger Stadt-Innenentwicklung die Aufgabe √ľbernommen, das internationale Projekt mit Lateinamerika zu koordinieren.

Folgenutzung der Deponie Mainz Budenheim nach Oberflächenabdichtung und Rekultivierung als Golfplatz
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (10/2008)
Der Entsorgungsbetrieb der Stadt Mainz betreibt innerhalb eines ehemaligen Kalksteinbruchs in der Gemarkung der Gemeinde Budenheim, einer Nachbargemeinde der Stadt Mainz, das ‚ÄěEntsorgungszentrum Budenheim‚Äú. Das Entsorgungszentrum besteht aus einer Deponie mit den zugeh√∂rigen technischen Anlagen und peripheren Einrichtungen. Der Deponiek√∂rper gliedert sich in die Deponieabschnitte I bis IV, die zusammengefasst eine Oberfl√§che von ca. 21 ha haben. Die Deponie wurde auf der Sohle des ehemaligen Kalksteinbruchs errichtet.

Rekultivierungserfolg durch nat√ľrliche Sukzession auf n√§hrstoffarmen Abraumb√∂den ‚Äď Ergebnisse eines Monitorings auf der Deponie Eskesberg in Wuppertal
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (10/2008)
Auf abgedichteten und rekultivierten Deponien erfolgt die Begr√ľnung in der Regel mit einer Standardbegr√ľnung auf humosen B√∂den und z. T. auch auf B√∂den mit Kompostauflage. Zur Vermeidung von Erosionssch√§den und mit dem Ziel, kurzfristig m√∂glichst hohe Evapotranspirationsraten zu erzielen werden oft Regelsaatgutmischungen mit schnellwachsenden Arten bevorzugt. In der Mehrzahl der F√§lle ist diese Verfahrensweise aus rein bautechnischer Sicht zielf√ľhrend. Der √∂kologische Wert der Begr√ľnung ist bei der Planung derartiger Begr√ľnungsma√ünahmen in den meisten F√§llen jedoch nur von untergeordneter Bedeutung. Eine gezielte F√∂rderung der Artenvielfalt im Rahmen von Deponie-Oberfl√§chenabdichtungen flie√üt zur Zeit eher selten in die Rekultivierungsplanung ein.

Sanierung des ehemaligen Industriegeländes in Berlin-Spindlersfeld
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (6/2008)
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Gel√§nde im S√ľdosten von Berlin industriell genutzt. Im Zuge der 120-j√§hrigen industriellen Nutzung dieses Grundst√ľckes entstanden auf einer Gesamtfl√§che von etwa 110.000 m2 mehrere Anlagen f√ľr chemische Reinigung, mehrere PER-Tanklager, eine W√§scherei und eine Lackfabrik (s. Abb. 1).

REVVIN ‚Äď Revitalisierung von Industriebranchen: Entwicklung eines Technologie-Finders f√ľr die Sanierung von kontaminierten Standorten
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (6/2008)
Das Projekt ‚ÄěRevitalisierung von Industriebrachen in St. Petersburg‚Äú - kurz: REVVIN - befasst sich mit der nachhaltigen Entwicklung und der Wiedergewinnung ehemaliger Industriefl√§chen in der Stadt St. Petersburg. Die russische Metropole steht vor der gro√üen Herausforderung, das historische Stadtzentrum sowie den sich daran anschlie√üenden Industrieg√ľrtel umzugestalten. Insbesondere in diesen Bereichen liegen enorme Potenziale, die Stadt innerhalb der bestehenden Strukturen und damit ohne neue Fl√§chenin-anspruchnahme am Stadtrand nachhaltig zu reformieren. F√ľr das historische Zentrum als UNESCO-Weltkulturerbe (4,4% des Stadtgebietes) besteht die Aufgabe darin, die Revitalisierung im Einklang mit der gro√üen Zahl an Bau- und Kulturdenkm√§lern zu bew√§ltigen.

Begr√ľnungskonzeptionen f√ľr Deponien ‚Äď Entwicklungs- und Erfahrungsprozesse am Beispiel der Wasserhaushaltsschicht der Kreism√ľlldeponie Eisenberg
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (10/2007)
Im M√§rz 2000 wurde durch L.A.U.B. GmbH eine Rekultivierungsplanung zur Begr√ľnung der Kreism√ľlldeponie Eisenberg (Fl√§che ca. 2,2 ha) in Abstimmung mit der SGD-S√ľd sowie diversen Fachbeh√∂rden (Geologisches Landesamt, Forstliche Versuchsanstalt, Landespflegebeh√∂rden) erstellt.

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