Fallbeispiel zum Wirkungspfad Boden-Mensch Wohnen auf einer ehemaligen Deponie ‚Äď Bewertung, Sanierung, Monitoring
© Bayerisches Landesamt f√ľr Umwelt (10/2014)
Auf der in den 1960er Jahren u. a. mit Hausm√ľll verf√ľllten ehemaligen Deponie, der Altablagerung Nr. 78 in Stormarn wurden in den 1970er Jahren 170 Wohngeb√§ude errichtet. Nach Protesten und Absiedlung eines Teils der Bewohner wurde entschieden, die Geb√§ude nach einer Bodensanierung und dem Aufbau einer Gasabsaugung wieder zu verkaufen. Die Vorgehen und die Auswirkungen bis heute werden dargestellt.

Sorption Behavior of Uranium in Soils
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2012)
As a limiting factor for plant growth, phosphorous (P) is removed permanently from soils and P-fertilization is indispensible for arable soils. Depending on origin and processing method of the raw materials, mineral P-fertilizers can contain Uranium (U) up to 173 mg·kg-1 (Dittrich & Klose 2008). Considering an extensive P-fertilization in conventional agriculture, their application could lead to an annual input of U into agricultural environments. Regarding the high human- and phytotoxic potential of U, it is necessary to characterize the fate of U in the pedosphere and to identify and quantify further processes like enrichment in soils, plant uptake or leaching into groundwater aquifers.

Die Wiedernutzbarmachung von Kalihalden durch Abfälle
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2012)
Die Wiedernutzbarmachung von Kalihalden durch Abf√§lle ist durch einige j√ľngere Urteile ins Blickfeld geraten. Von grundlegender Bedeutung ist immer noch das zweite Tongrubenurteil des BVerwG. Hinzu kommen Urteile des EuGH und von Verwaltungsgerichten. Vor diesem Hintergrund wird untersucht, inwieweit landesrechtliche Vorgaben anzupassen sind. Neben abfallrechtlichen und bodenschutzrechtlichen Fragen werden das Wasserrecht und der Bestandsschutz ausf√ľhrlich behandelt.

Von der M√ľlldeponie zum Energieberg: Deponiesanierung in Hamburg-Georgswerder
© Deutscher Fachverlag (DFV) (2/2011)
1983 l√∂ste ein Dioxinfund auf der Deponie Hamburg-Georgswerder einen der gr√∂√üten Umweltskandale Deutschlands aus. Fast 30 Jahre sp√§ter spielt Georgswerder als Energieberg eine gro√üe Rolle im Energiekonzept Hamburgs und soll zuk√ľnftig 2.000 Haushalte mit gr√ľnem Strom versorgen. M√∂glich machen dies Sanierungsma√ünahmen, die bis heute zu den umfangreichsten ihrer Art z√§hlen und die Entwicklung von umwelttechnischen Verfahren entscheidend mitgepr√§gt haben.

Umweltökonomische Bewertung von Sanierungsmaßnahmen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2010)
Die Auswahl von Sanierungsma√ünahmen an kontaminierten Standorten ist entsprechend dem gesetzlich verankerten Hauptziel der Altlastensanierung vor allem an √∂kologischen Gesichtspunkten auszurichten. Um einen optimalen Einsatz wirtschaftlicher Ressourcen zu gew√§hrleisten, sind auch wirtschaftliche Aspekte einzubeziehen. F√ľr den Vergleich von Sanierungsma√ünahmen hinsichtlich ihrer √∂kologischen und √∂konomischen Auswirkungen wird in √Ėsterreich derzeit kein standardisiertes Bewertungsinstrument angewendet. Es werden zahlreiche umwelt√∂konomische Bewertungsverfahren vorgestellt und evaluiert, ob diese im Rahmen des k√ľnftigen Altlastenmanagements in √Ėsterreich standardisiert angewendet werden k√∂nnen. Es zeigt sich, dass ein System auf Basis einer Kosten-Wirksamkeits-Analyse am besten geeignet ist.

Anforderungen an den Bewuchs und den Oberboden bei der Gestaltung von Rekultivierungs-/ Wasserhaushaltsschichten
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (10/2010)
Zur Initiierung und zum Erhalt eines dauerhaften Bewuchses auf Deponien sind Voraussetzungen einer f√ľr das Pflanzenwachstum ausreichenden Wasserverf√ľgbarkeit und entsprechender verf√ľgbarer Pflanzenn√§hrstoffe mit dem Ziel der Nachhaltigkeit zu schaffen. Zu ber√ľcksichtigen ist unter anderem die angestrebte Nutzung der Deponie in Abh√§ngigkeit von den konkreten Standortbedingungen und die Einbindung der Deponie in die Landschaft.

Sparsame Sanierung: Integriertes Altlastenmanagement zur Eindämmung von Altlasten-Gefahren
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2010)
Am Ortsrand der bayerischen Stadt Memmingen ist ein neues Wohngebiet in der N√§he einer ehemaligen Kiesgrube vorgesehen. Neben einer Belastung des Deponiek√∂rpers mit Schwermetallen und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen waren auch Deponiegase Teil der Altablagerung. Da eine Gef√§hrdung nicht auszuschlie√üen war, wurde unter anderem eine Teilauskofferung des Auff√ľllmaterials vorgenommen.

R√ľckbau in Raten: Zweite Etappe des R√ľckbaus der Sonderm√ľlldeponie K√∂lliken beginnt
© Deutscher Fachverlag (DFV) (8/2010)
Nach nur wenigen Jahre Betrieb wurde die schweizerische Sonderm√ľlldeponie K√∂lliken wieder geschlossen, weil sie f√ľr die Umwelt eine erhebliche Gefahr darstellt. Wegen m√∂glicher l√§ngerfristiger und akuter Gef√§hrdung der nahe gelegenen Grundwasserleiter verf√ľgte das Baudepartment des Kantons Aargau, die komplette Deponie bis 2015 vollst√§ndig zur√ľckzubauen. Ab September 2010 beginnt die zweite R√ľckbauetappe. Ein weltweit einzigartiges Projekt.

Deutsches Know-how - EU fördert deutsch-lateinamerikanische Kooperation beim Flächenrecycling
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2010)
Die Europ√§ische Kommission f√∂rdert das Kooperationsprojekt INTEGRATION, bei dem in lateinamerikanischen Metropolen kontaminierte innerst√§dtische Brachfl√§chen f√ľr eine sozial vertr√§gliche neue Nutzung aktiviert werden. Deutsche Expertise in der Altlastensanierung kommen den Projekten zugute. So hat die Stadt Stuttgart mit ihrer langj√§hrigen fachlichen Erfahrung in nachhaltiger Stadt-Innenentwicklung die Aufgabe √ľbernommen, das internationale Projekt mit Lateinamerika zu koordinieren.

Folgenutzung der Deponie Mainz Budenheim nach Oberflächenabdichtung und Rekultivierung als Golfplatz
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (10/2008)
Der Entsorgungsbetrieb der Stadt Mainz betreibt innerhalb eines ehemaligen Kalksteinbruchs in der Gemarkung der Gemeinde Budenheim, einer Nachbargemeinde der Stadt Mainz, das ‚ÄěEntsorgungszentrum Budenheim‚Äú. Das Entsorgungszentrum besteht aus einer Deponie mit den zugeh√∂rigen technischen Anlagen und peripheren Einrichtungen. Der Deponiek√∂rper gliedert sich in die Deponieabschnitte I bis IV, die zusammengefasst eine Oberfl√§che von ca. 21 ha haben. Die Deponie wurde auf der Sohle des ehemaligen Kalksteinbruchs errichtet.

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