Rheinquerung bei Bingen – Stromversorgung wichtiger Trassen mittels grabenloser Technik
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
Die Deutsche Bahn AG hat den Neubau einer Einspeiseleitungstrasse veranlasst, um die Stromversorgung wichtiger Strecken für den Güter- und Fernverkehr zu sichern. Die etwa 3,5 km lange Stromtrasse wurde auf ganzer Länge erdverlegt geplant und hergestellt. Hierbei wurden für rund 50 % der Strecke Sonderbauwerke zur Unterquerung von Hindernissen erforderlich – etwa für die Unterquerung des Rheins auf ca. 1.300 m Länge, in geschlossener Bauweise mittels Rohrvortriebsverfahren. Neben Planungsphase und Bauausführung werden auch die Rolle einer fachtechnischen Baubegleitung sowie die Verantwortlichkeiten der beteiligten Parteien während der Bauausführung beleuchtet.

Building Information Modeling von Geothermieanlagen
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Im Hochbau ist die Konstruktion kompletter Bauvorhaben in 3D Stand der Technik. Mit dem Konzept des Building Information Modelings (BIM) wird die Planung effizienter und in Zukunft wichtiger für den LifeCycle von Gebäuden. Hersteller im Bereich der Geothermie können mit einer intelligenten Digitalisierung ihrer Produkte auf die Planung der Zukunft reagieren. Erste Ansätze im Spezialtiefbau ergaben positive Ergebnisse.

Erneuerung von Gasaufbereitungsanlagen in Rumänien
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Die Projektpartner Max Streicher Romania SRL und Bilfinger EMS GmbH sind beauftragt, in den rumänischen Gasfeldern Burcioaia und Madulari standardisierte Gasaufbereitungsanlagen zu errichten. Zu den Projektpartnern zählt auch die zur Streicher Gruppe gehörende STREICH ER Anlagenbau GmbH & Co. KG in Gommern. Sie fertigt die Stahlbaumodule für die neuen Anlagen. Der Öl- und Gaskonzern OMV Petrom investiert mit diesem Pilotprojekt in neue Technologien, um das Produktionsergebnis der rumänischen Gasfelder zu verbessern.

Nachweis magnetisch markierter Baustoffe im Ringraum von Erdwärmesonden – Möglichkeiten und Grenzen des Magnetik-Logs
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Welche Informationen zur Qualität von markierten Ringraumverfüllungen lassen sich allein aus Messungen der magnetischen Suszeptibilität ableiten? Anhand von Modellmessungen und Praxisbeispielen werden die Grundprinzipien des Messverfahrens und die Aussagekraft der Messdaten illustriert.

Der spannende Geothermiemarkt TĂĽrkei
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Einer der momentan interessantesten Geothermiemärkte ist die Türkei, die aufgrund ihrer besonderen geologischen Lage ein enormes geothermisches Potenzial aufweist. Mit einem Wachstum von mehr als 500 MW installierter elektrischer Leistung in den letzten sechs Jahren, davon 100 MW allein in 2015, zeigt die geothermische Entwicklung des Landes eine hohe Dynamik. Auch in der geothermischen Wärmenutzung befindet sich die Türkei mit zahlreichen Fernwärmenetz-Projekten und anderen industriellen Anwendungen in einer Vorreiterrolle. Und ein Ende ist nicht in Sicht: Sowohl Investitionen wie auch geothermische Ressourcen sind noch nicht ausgeschöpft und viele weitere Anlagen befinden sich im Bau.

Empfehlungen für die Anforderungen an die hydraulische Durchlässigkeit des Systems Erdwärmesonde
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Erdwärmesondenbohrungen müssen abgedichtet werden. Aber wie dicht ist „dicht“? Und welche Anforderungen an die Errichtung und den Betrieb von Erdwärmesonden sind notwendig, damit „dicht“ auch dicht bleibt? Die Staatlichen Geologischen Dienste haben nun eine Zusammenstellung der im System Erdwärmesonde wirkenden Parameter und Einflussgrößen erarbeitet und Empfehlungen für die Anforderungen an die Abdichtung von Erdwärmesonden vorgelegt.

Lange Lebensdauer fĂĽr Wasserkraftwerkskomponenten
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Die 1.440 m lange Druckschacht-Panzerung bzw. -leitung eines Großprojekts der TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG wird eine der höchstbelasteten in den Alpen sein. Üblich sind für diese Stahlwasserbauwerke Gebrauchsdauern von 70 Jahren. Um einen sicheren Betrieb für mindestens 100 Jahre zu gewährleisten, gehen die Beteiligten neue Wege – sowohl hinsichtlich der Stahlwerkstoffe als auch deren Verarbeitung. Der neue Stahl alform S580/820 M bildet mit seinen erstmals realisierten Spezifikationen und den sich daraus ergebenden Eigenschaften einen wesentlichen Lösungsansatz. Doch gleichzeitig sind aufgrund der hohen Anforderungen auch in der Fertigung neue Ideen gefragt.

Umstellung von RLM-Messanlagen auf IP-basierte Ăśbertragungstechnik
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Bisher übertrugen RLM-Messanlagen ihre Daten per leitungsvermitteltem Datendienst (CSD) über das Mobilfunknetz oder per Modem – damit wird jedoch spätestens 2022 Schluss sein. Technische Änderungen und neue gesetzliche Regelungen verlangen nach einer Umstellung der Messanlagen auf die leistungsfähigere, IP-basierte Übertragungstechnik. Die umetriq Metering Services GmbH rüstete bereits 2015 alle Kundenanlagen im Bereich Gas um.

Steuerung von Gasnetzen
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In der Vergangenheit basierte die Beschaffung von Gas durch den Handel auf langfristig gebuchten Transportkapazitäten. Auch wenn die Herkunftsquellen die gleichen geblieben sind, so werden immer mehr Gasmengen über liquide Handelsmärkte beschafft. Mit dem rechtlichen Ordnungsrahmen werden seit dem 1. November 2015 Intraday-Kapazitäten angeboten. Die Beschaffung von Transportkapazitäten nähert sich so weiter der tatsächlichen Inanspruchnahme. Die Vorhersehbarkeit der Kapazitätsnutzung geht damit zunehmend verloren und erfordert von den Transportnetzbetreibern intelligente Steuerungselemente, um die Netze weiterhin effizient und sicher betreiben zu können. Zusätzliche Anforderungen aus dem europäischen Ordnungsrahmen werden dazu führen, dass der Gashandel weiter vereinfacht wird und die intelligente Netzsteuerung eine Voraussetzung dazu ist.

Elbedüker Hetlingen – ein strategischer Knotenpunkt für die Erdgasversorgung Nordwesteuropas
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2015)
Mit seiner strategischen Lage gewährleistet der Elbedüker Hetlingen seit 40 Jahren die verlässliche Versorgung Norddeutschlands mit Erdgas bis nach Nordwesteuropa. Um dies auch in den kommenden Jahren sicherzustellen, wurde im Oktober 2013 mit dem Neubau des Dükers begonnen. In dem Projekt wurden sowohl in der Bauausführung als auch in der Bauüberwachung innovative Neuentwicklungen eingesetzt, welche das Potenzial haben, den Bauablauf im Bereich des Rohrvortriebverfahrens künftig zu revolutionieren. Die erfolgreiche Einbindung des neuen Dükers in die Bestandsleitung erfolgte Anfang 2015, inzwischen ist auch der Rückbau des parallel verlaufenden Bestandsdükers abgeschlossen.

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