Intertemporaler Biodiversitätsschutz?
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (8/2023)
Der Klimaschutzbeschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 24.3.20211 wird gemeinhin als Jahrhundertbeschluss tituliert ‚Äďwenngleich aus unterschiedlichen Gr√ľnden, denn der Kreis der uneingeschr√§nkten Bef√ľrworter der Entscheidung ist jenseits der Politik eher √ľbersichtlich. Zu gro√ü sind insbesondere aus verfassungsrechtlicher Perspektive die ungekl√§rten Fragen dogmatischer, methodischer und materiell-rechtlicher Natur. Trotz einer kaum noch √ľberschaubaren Vielfalt an Ersteinsch√§tzungen, aber auch bereits erster Detailanalysen bleiben wesentliche Gedankeng√§nge und Begr√ľndungsans√§tze der Entscheidung nachwie vor opak. Der √ľberwiegende Teil der Einsch√§tzungen widmet sich daher der Vermessung und Verbreiterung des argumentativen Fundaments des intertemporalen Freiheitsschutzes. Die grunds√§tzliche Berechtigung generationen √ľbergreifender Freiheitseffekte wird dabei freilich in der Regel ebenso enig bestritten wie die √ľberragende Relevanz des Klimaschutzes.

11. BWK-K√ľstentag in der Seehafenstadt Emden: K√ľstenschutz im Klimawandel
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2023)
Nach einem ersten Come-together mit Tee und Kaffee wurde die Veranstaltung durch den Landesvorsitzenden Niedersachsen und Bremen, Dipl.-Ing. Rainer Carstens, mit einer Begr√ľ√üung eingeleitet und er√∂ffnet.

Das neue EU-Emissionshandelssystem f√ľr Geb√§ude und Stra√üenverkehr und die Abfederung von Belastungen durch den EU-Klima-Sozialfonds
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2023)
Im Europ√§ischen Klimagesetz verpflichtet sich die Europ√§ische Union (EU), bis sp√§testens 2050 Klimaneutralit√§t zu erreichen. Auf dem Weg dorthin gilt als Zwischenziel bis 2030 die verbindliche Klimazielvorgabe der EU, die Nettotreibhausgasemissionen, also die Emissionen nach Abzug des Abbaus, um mindestens 55 Prozent statt bisher um 40 Prozent gegen√ľber dem Stand von 1990 zu senken. Zur Erreichung dieses neuen Ziels hat die Europ√§ische Kommission (Kommission) mit Vorlage ihres Fit for 55-Pakets im Jahre 2021 einen umfassenden Reformprozess angesto√üen, der eine Neugestaltung des EU-Rechts zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen) beinhaltet.

Auswirkungen des Klimawandels auf Talsperren und mögliche Anpassungsstrategien
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2023)
Die Anpassung von Wasserinfrastrukturen an den Klimawandel ist notwendig, dies gilt auch f√ľr Talsperren. Obwohl zahlreiche Klimaprognosen vorliegen, ist es aber oft schwierig, konkrete Handlungsanweisungen f√ľr deren Management bzw. notwendige Investitionen abzuleiten.

Smarte Drainagen als Option in der Landwirtschaft zur Anpassung an limawandelfolgen und ihr Effekt auf den lokalen Wasserhaushalt
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2023)
Die Zunahme der Fr√ľhjahrstrockenheit sowie die zunehmenden Wetterextreme im Sommer mit Hitze und Trockenheit oder Starkregen und √úberschwemmungen stellen neue Herausforderungen an Landwirtschaft und Wasserwirtschaft [1]. Ein System, in dem sich beide Bereiche √ľberlappen, sind die weit verbreiteten landwirtschaftlichen Drainagen.

Experimentelle Waldbewässerung im Hessischen Ried
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2023)
‚ÄěDie Verbesserung der Wasser- und Bodenverh√§ltnisse im Ried der Rheinebene ist eine alte Frage. Um sie ganz zu verstehen, m√ľssen wir in der Geschichte unseres Hessenlandes weit zur√ľckgreifen.‚Äú Man k√∂nnte meinen, dieses Zitat aus dem Jahr 1925 vom Landtagsabgeordneten Dehlinger in einem Sonderabdruck aus der ‚ÄěHessischen Landwirtschaftlichen Zeitschrift‚Äú sei auf die heutige Zeit bezogen und ein Aufruf, die aktuellen Nutzungskonflikte vor dem Hintergrund ihrer komplexen Entwicklung und Geschichte besser zu verstehen.

Talsperren im Klimawandel - Anpassung der Bewirtschaftung im Freistaat Sachsen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2023)
Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen (LTV) betreibt insgesamt 87 Stauanlagen, darunter auch die Trinkwassertalsperren in Sachsen (Bild 1). Es handelt sich dabei um 25 Anlagen, die insbesondere der Rohwasserbereitstellung f√ľr die √∂ffentliche Wasserversorgung dienen. Etwa 40 % des Trinkwassers in Sachsen wird aus Talsperren gewonnen, mit einem regionalen Schwerpunkt im Erzgebirge, im Vogtland und in den Gro√üst√§dten Dresden und Chemnitz.

Klimaschutzpotenziale der Kreislaufwirtschaft f√ľr Deutschland
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2023)
Klimaschutzpotenziale der Kreislaufwirtschaft f√ľr Deutschland wurden im Rahmen einer Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes durch das ifeu Heidelberg in Zusammenarbeit mit √Ėko-Institut e. V. und ARGUS Berlin ermittelt. Die Bilanzierung erfolgt mittels √Ėkobilanzmethode der Abfallwirtschaft, wodurch die Gesamtheit der Emissionen aus der Abfallbehandlung sowie auch die Leistungen durch die Erzeugung von zus√§tzlichen Nutzen (Sekund√§rprodukte, Energie) gezeigt werden k√∂nnen. Der Beitrag stellt Ergebnisse f√ľr Siedlungsabf√§lle und Lebensmittelabf√§lle (Sonderbilanzraum) vor: bestehende Treibhausgas(THG)-Entlastungspotenziale f√ľr das Jahr 2017 und k√ľnftige m√∂gliche Beitr√§ge f√ľr das Zieljahr 2030. F√ľr Lebensmittelabf√§lle ist zudem der m√∂gliche Beitrag durch Lebensmittelabfallvermeidung dargelegt.

Unser Weg zur Klimaneutralität
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2023)
Produkte und Innovationen aus der Chemie sind an vielen Stellen der Schl√ľssel f√ľr eine klimaneutrale Zukunft.

Perspektiven der thermischen Abfallbehandlung vor dem Hintergrund BEHG und Klimaschutz
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2023)
Beginnen wir mit Zitaten von MdB Lisa Badum (B√ľndnis 90/Die Gr√ľnen) zur Aussprache zum Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) im Bundestag am 20.10.2022: ‚ÄěZuletzt mein Tipp, um √∂fter gl√ľcklich zu sein, liebe Kolleginnen und Kollegen [an die CDU/CSU gerichtet]: Nicht einfach nur mit den Unternehmen in der Wirtschaft reden, die noch in der Vergangenheit h√§ngen, sondern auch mit denen, die schon auf dem Pfad der Klimaneutralit√§t sind, mit den Pionieren.

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