Planungs- und umweltrechtliche Probleme des Kohleausstiegs in Griechenland
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2023)
Die ElektrizitĂ€tsversorgung Griechenlands wurde– vor allem in den lĂ€ndlichen Gebieten – unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg mit der GrĂŒndung des „Öffentlichen ElektrizitĂ€tsunternehmens“ (Δ.Ε.Η., ΔηΌόσÎčα ΕπÎčÏ‡Î”ÎŻÏÎ·ÏƒÎ· ΗλΔÎșτρÎčÏƒÎŒÎżÏ, hier Public Power Corporation, PPC) per Gesetz im Jahre 1950 energisch vorgetrieben. Was die Produktion von ElektrizitĂ€t anbetrifft, erhöhte sich im Laufe der Zeit die Bedeutung des Braunkohleabbaus in zwei Regionen, Westmazedonien (um die StĂ€dte Kozani, Florina und Ptolemaida) und Arkadien (Megalopolis), wo das erwĂ€hnte öffentliche Unternehmen vom griechischen Staat weite Konzessionen unentgeltlich erhielt. Vor allem in den 70er- und 80er-Jahren wurde in diesen beiden, zuvor landwirtschaftlich geprĂ€gten, Regionen eine Vielzahl von Kohlebergwerken und Kohlekraftwerken in Betrieb genommen; damit haben sich die örtliche Wirtschaft und BeschĂ€ftigung hin zum Kohlebergbau orientiert.

Das Bundesverfassungsgericht und der Investitionsschutz
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2023)
In its decision of 30 June 2020, the Federal Constitutional Court granted protection of legitimate expectations for frustrated investments in the approval procedure for the erection of wind turbines in the exclusive economic zone, but only with consideration of the affected parties and not on the basis of fundamental rights under Article 14 (1) of the Basic Law or Article 12 (1) of the Basic Law, but rather under Article 2 (1) of the Basic Law in conjunction with Article 20 (3) of the Basic Law. Article 20 (3) GG on the basis of the standards of retroactivity under the rule of law. In contrast to the overwhelming acceptance of the decision in the literature, the article criticises the rejection of the use of the fundamental right to property, but also the derivation of the said duty of consideration.

Klima-Wasser-Kooperation Ahlde - Ergebnisse des Feldversuchs
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2023)
Innerhalb der „Klima-Wasser-Kooperation Ahlde“ (KLIWAKO) wurde der Fleunegraben im Rahmen eines von den Projektbeteiligten gemeinsam getragenen Feldversuchs fĂŒr die Anpassung des Landschaftswasserhaushaltes des Trinkwassergewinnungsgebiets EmsbĂŒren-Ahlde an den Klimawandel an zwei Punkten eingestaut. Der Feldversuch wurde durch ein umfassendes Monitoring im Sinne eines glĂ€sernen Einzugsgebiets begleitet. Es wurde der Nachweis erbracht, dass im Nahbereich der Stauanlagen der Grundwasserkörper gestĂŒtzt werden kann. FĂŒr lĂ€ngere ZeitrĂ€ume konnten influente VerhĂ€ltnisse aufrechterhalten bzw. ZeitrĂ€ume mit effluenten VerhĂ€ltnissen eingegrenzt werden.

UnfĂ€lle und BrĂ€nde mit Elektrofahrzeugen – Versuch einer statistischen Betrachtung
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2022)
Aktuell findet weltweit eine rasant fortschreitende Elektrifizierung des motorisierten Individualverkehrs statt. Im Jahr 2021 wurden weltweit insgesamt knapp 6,8 Mio. Elektrofahrzeuge (battery electric vehicles, BEV) verkauft, etwas mehr als die HĂ€lfte davon am chinesischen Markt. Dahinter folgt mit 2,3 Mio. BEV Europa und mit 631.000 BEV die USA (Tabelle 1).

Abkehr von der Steinkohle - Die Transformation von Ha Long, Vietnam
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2022)
Das grĂ¶ĂŸte Steinkohlenrevier von Vietnam befand sich Jahrzehnte lang nicht nur im Konflikt mit den natĂŒrlichen Ressourcen, sondern insbesondere auch mit Siedlungsgebieten und dem Tourismus, da sich die Bergwerke innerhalb der Stadtgrenzen von Ha Long und direkt angrenzend an das UNESCO Weltnaturerbe Ha-Long-Bucht befinden. Dieser Umstand und die beginnende Umweltgesetzgebung in Vietnam haben dazu gefĂŒhrt, dass der Bergbau umfangreiche Umweltmaßnahmen umgesetzt hat und die Region sich immer mehr zu einem beliebten Tourismusziel entwickelt.

Integration des branchenspezifischen Sicherheitsstandards Wasser/Abwasser (B3S WA) in ein ISMS gemĂ€ĂŸ ISO/IEC 27001
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2018)
FĂŒr viele Verbundunternehmen besteht aus dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) die Verpflichtung, ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) auf Grundlage der ISO/IEC 27001 unter BerĂŒcksichtigung der ISO/IEC TR 27019 einzufĂŒhren, und andererseits die Anforderung des BSI-Gesetzes (BSIG) bezĂŒglich der Einhaltung des Standes der Technik fĂŒr den KRITIS-Sektor Wasser gegenĂŒber dem BSI nachzuweisen. Letzteres kann durch Umsetzen des Branchenspezifischen Sicherheitsstandards Wasser/Abwasser (B3S WA) erfolgen, der in ein ISMS auf Grundlage der ISO/IEC 27001 integrierbar ist.

Energiewende im WĂ€rmemarkt: Wie kann die CO2-Reduzierung im WĂ€rmemarkt mittels Sektorenkopplung effizient und bezahlbar gestaltet werden?
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (8/2017)
Das Gelingen der Energiewende ist ein zentrales gesamtgesellschaftliches Projekt fĂŒr die Bundesrepublik Deutschland. Mit dem Übereinkommen von Paris und dem Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung ist ein Rahmen fĂŒr das politische Handeln der nĂ€chsten Bundesregierung zur weiteren Ausgestaltung der Energiewende gegeben.

Weiterentwicklung der MBA im Fokus der stoffspezifischen Abfallbehandlung – neues Strategiepapier der ASA
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Die aktuellen VerĂ€nderungen der europĂ€ischen und nationalen Energie- und Umweltpolitik werden sich langfristig auf die Abfallströme, deren Zusammensetzungen, Mengen und Verwertungswege auswirken. Um sich auf diese Gegebenheiten einzustellen, hat die ASA unter intensiver Einbindung ihrer Mitgliedsbetriebe ihr Strategiepapier 2030 erarbeitet. Neben den aktuellen Entwicklungen zeigt das Strategiepapier die sich aus der Energiewende und Kreislaufwirtschaft ergebenden Chancen und Perspektiven fĂŒr die stoffspezifische Abfallbehandlung auf. FĂŒr die ASA wird kĂŒnftig nicht nur die reine Anlagentechnik bei der effizienten Verwertung von Stoffströmen im Vordergrund stehen, sondern auch die Philosophie einer technologieĂŒbergreifenden, ganzheitlichen Kreislaufwirtschaft unter Einbeziehung aller Abfall- und Wertstoffarten.

Das Messstellenbetriebsgesetz – Auswirkungen auf Gasnetzbetreiber!?
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2017)
Am 2. September 2016 ist das „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ in Kraft getreten, dessen zentrales Element das „Gesetz ĂŒber den Messstellenbetrieb und die Datenkommunikation in intelligenten Energienetzen“ (Messstellenbetriebsgesetz – MsbG) ist. Obgleich das MsbG eine Pflicht zum Einbau intelligenter Messsysteme und moderner Messeinrichtungen nur fĂŒr den Strombereich vorsieht, enthĂ€lt es ergĂ€nzende Regelungen, die den Messstellenbetrieb im Gasbereich betreffen. Die GrundzĂŒge des MsbG sowie die fĂŒr Gasnetzbetreiber relevanten Vorgaben des Gesetzes werden im Folgenden dargestellt.

Von der Innovationsoffensive des DVGW zu einer Gas-Strategie fĂŒr Deutschland
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2017)
Mit seiner Innovationsoffensive hat der DVGW von 2011 bis 2015 die Potenziale von Gastechnologien und Gasinfrastruktur in einem zunehmend regenerativen Energiesystem untersucht. Der DVGW hat diese Forschungsarbeiten erstmalig mit einer umfassenden politischen und medialen Agenda verbunden. Mit dem Strategieprojekt DVGW 2025 hat der Verein die Innovationsforschung verstetigt und strukturell implementiert. Die bisherigen Ergebnisse sind eine zentrale Grundlage fĂŒr die zukĂŒnftige Gas-Strategie fĂŒr Deutschland.

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