Sensitivitätsanalyse der Eingangsparameter aus den Bettungsbedingungen bei der Auslegung von Fernwärmeleitungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2016)
Die leitungsgebundene W√§rmeverteilung kann f√ľr die Deckung von rund 50 % des Prim√§renergiebedarfs in Deutschland und Europa im Bereich W√§rme einen wichtigen Beitrag leisten und sollte zeitnah eine Schl√ľsselrolle in der Energiewende einnehmen. Durch die Nutzung der Effizienzpotenziale im Bereich Kraft-W√§rme-Kopplung und die M√∂glichkeit der Einbindung von Abw√§rme und erneuerbarer W√§rme in W√§rmenetze k√∂nnen niederexergetische Energiequellen integriert werden, die z. B. f√ľr die Stromerzeugung nicht geeignet sind und andernfalls ungenutzt blieben.

Auswirkungen eines mangelhaften Verbundes auf das Kunststoffmantelrohr-System von Fernwärmerohrleitungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2016)
Fernw√§rmeleitungen werden f√ľr technische Nutzungsdauern von mindestens 30 Jahren ausgelegt. Dies betrifft die eingesetzten Materialien, die rohrstatische Auslegung der Rohrsysteme sowie die Anforderungen an den Bau und Betrieb mit den jeweiligen Parametern f√ľr Temperatur und Druck. Das Kunststoffmantelrohr (KMR) ist das meist eingesetzte, direkt erdverlegte Rohrsystem f√ľr den Transport und die Verteilung von W√§rme. In diesem Fachartikel wird eine Ursachenfindung und Bewertung von Sch√§den an zwei KMR-Systemen beispielhaft erl√§utert. Ziel ist die Festlegung einer weiteren Vorgehensweise im Falle festgestellter Sch√§den, die zu einer spezifischen Sanierungs- oder Erneuerungsstrategie f√ľhrt.

W√§rmenetze ‚Äď Relikt oder Zukunftsmodell?
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2016)
Die Energiewende war bisher in erster Linie eine Stromwende, bei der vor allem die Diskussion um ein neues Strommarktdesign und die Einbindung von Erneuerbaren Energien in den Markt pr√§gend war. Mittlerweile zeichnet sich jedoch eine Trendwende ab. Dies ist zum einen darauf zur√ľckzuf√ľhren, dass durch einen zunehmend enger werdenden ordnungspolitischen Rahmen, niedrige Stromb√∂rsenpreise und ein Zur√ľckfahren der F√∂rderung die wirtschaftliche Attraktivit√§t f√ľr einige Teilnehmer am Strommarkt deutlich gesunken ist. Zum anderen ist erkannt worden, dass die Energiewende vor allem im Bereich des W√§rmemarktes umgesetzt werden muss.

Die Rolle der Tiefen Geothermie im deutschen Wärmemarkt: Technologie, Rahmenbedingungen, Status und Zukunft
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2016)
Der Markt der Tiefen Geothermie in Deutschland war vor Einf√ľhrung der Einspeiseverg√ľtung f√ľr geothermisch erzeugte Energie im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Jahr 2000 von W√§rmeprojekten gepr√§gt. Nach der Novellierung des Gesetzes und mit dem politischen Fokus, mehr Erneuerbare Energien in die Stromerzeugung zu integrieren, stellen die geothermischen Strom- und Kraft-W√§rme Kopplungsprojekte die Treiber der Entwicklung auf dem Geothermiemarkt dar. Die Herausforderungen der geothermischen Stromproduktion ‚Äď insbesondere das F√ľndigkeitsrisiko hoher Temperaturen und F√∂rderraten ‚Äď und die aktuelle klima- und gesellschaftspolitische Fragestellung zur regenerativen Gestaltung der W√§rme- und K√§lteerzeugung r√ľcken die geothermische W√§rmeerzeugung aktuell wieder in den Vordergrund.

M√∂gliche Wechselbeanspruchungen von Fernw√§rmeleitungen im Rahmen zuk√ľnftiger W√§rmeerzeugung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2016)
Das in Deutschland dominierende Verlegesystem f√ľr Fernw√§rmeleitungen ist das erdverlegte Kunststoffmantelrohr (KMR). In der Planung und Dimensionierung neuer Trassenabschnitte werden KMR f√ľr eine erwartete Lebensdauer von wenigstens 30 Jahren ausgelegt. Grundlage dieser Lebensdauerabsch√§tzung ist das Approximieren realer Temperaturbeanspruchungen auf eine maximale Anzahl von √§quivalenten Temperaturvolllastwechseln (TVLW). Aufgrund aktueller Entwicklungen im Strom- und W√§rmemarkt und der daraus resultierenden Einsatzplanung thermischer Kraftwerke kann davon ausgegangen werden, dass Fernw√§rmenetze zuk√ľnftig vermehrt Temperaturwechselbeanspruchungen erfahren k√∂nnten. In dem vom Bundesministerium f√ľr Wirtschaft und Energie (BMWi) gef√∂rderten AGFW-Forschungsvorhaben ‚ÄěTechnische Gebrauchsdaueranalyse von W√§rmenetzen unter Ber√ľcksichtigung volatiler erneuerbarer Energien‚Äú (F√∂rderkennzeichen: 03ET1335A) sollen unter anderem die Auswirkungen zuk√ľnftiger Beanspruchungen auf die Materialkomponenten des KMRs untersucht, W√§rmenetze dadurch f√ľr zuk√ľnftige Herausforderungen qualifiziert sowie Belastungsgrenzen aufgezeigt werden.

IT-Sicherheit: Neue Gesetze und Regelungen f√ľr kritische Infrastrukturen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2016)
Auswirkungen der neuen gesetzlichen Anforderung zur Informationssicherheit auf Wasser- und Gasversorgungsunternehmen

Building Information Modeling von Geothermieanlagen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
Im Hochbau ist die Konstruktion kompletter Bauvorhaben in 3D Stand der Technik. Mit dem Konzept des Building Information Modelings (BIM) wird die Planung effizienter und in Zukunft wichtiger f√ľr den LifeCycle von Geb√§uden. Hersteller im Bereich der Geothermie k√∂nnen mit einer intelligenten Digitalisierung ihrer Produkte auf die Planung der Zukunft reagieren. Erste Ans√§tze im Spezialtiefbau ergaben positive Ergebnisse.

In der Schwebe
© Rhombos Verlag (2/2016)
Aktuelle rechtliche Entwicklungen bringen Bewegung in die Diskussion √ľber den Emissionshandel

Grosspeter Tower in Basel ‚Äď hoch hinaus mit leistungsstarker Erdw√§rme
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Mit fast 80 Metern H√∂he bereichert der Grosspeter Tower ab August 2017 die Stadtsilhouette von Basel. Der Energieverbrauch f√ľr die gesamte Heiz- und K√ľhlleistung der Liegenschaft wird ma√ügeblich √ľber ein Erdw√§rmesondenfeld sichergestellt: Um den Energiebedarf des Geb√§udes zu decken, waren insgesamt 14.056 m an Doppel-U-Erdw√§rmesonden n√∂tig. In 56 Einzelbohrungen wurden s√§mtliche Erdw√§rmesonden mit je einer L√§nge von knapp √ľber 250 m auf einer Gesamtfl√§che von 1.500 m2 vertikal installiert. Aufgrund der besonders anspruchsvollen geologischen Beschaffenheit im Raum Basel ‚Äď bedingt durch instabile Erdschichten und einen erh√∂hten Wasserzutritt ‚Äď wurden s√§mtliche Bohrungen im bew√§hrten Sp√ľlbohrverfahren mittels PDC-Mei√üel durchgef√ľhrt. Die geothermische Energieversorgung des Towers zeigt eindr√ľcklich, wie sich der nachhaltige Umgang mit nat√ľrlichen Ressourcen im st√§dtischen Umfeld optimal realisieren l√§sst.

Bestands- und Ereignisdatenerfassung Gas ‚Äď Ergebnisse aus den Jahren 2011 bis 2014
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2016)
Die vorliegenden Auswertungen f√ľhrten die Autoren in Absprache mit dem DVGW-Projektkreis ‚ÄěStrukturdatenerfassung Gas‚Äú im DVGW-Lenkungskreis ‚ÄěGasversorgung‚Äú durch. Grundlage sind Daten aus den Berichtsjahren 2011 bis 2014 nach den Kriterien des DVGW-Arbeitsblattes G 410 ‚ÄěBestands- und Ereignisdatenerfassung Gas‚Äú. Bei den Ereignisanalysen wurde abweichend ein gr√∂√üerer Betrachtungszeitraum ab 1981 gew√§hlt, um langfristige sicherheitstechnische Erkenntnisse zu erzielen. Mit dieser Ver√∂ffentlichung kommt der DVGW seiner angek√ľndigten Berichtspflicht in anonymisierter Form nach.

<  1  2  3  4  5 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?