Paradigmenwechsel im neuen EEG 2014: Was Ă€ndert sich fĂŒr Photovoltaikanlagen?
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2015)
Die „Eckpunkte einer grundlegenden EEG-Reform“ wurden im Rahmen der Kabinettsklausur auf Schloss Meseberg am 22.1.2014 vom Bundeskabinett beschlossen. Aus den Eckpunkten ließen sich bereits die wesentlichen Änderungen des EEG 2014 grob abzeichnen. Aus diesem Grunde gilt der Tag nach dem Kabinettsbeschluss (23.1.2014) als Stichtag fĂŒr die in den Übergangsvorschriften zum EEG 2014 enthaltenen Vertrauensschutzregelungen. Die Bundesregierung ging – verfassungsrechtlich möglicherweise nicht unproblematisch – davon aus, dass ab dem 23.1.2014 mit erheblichen Änderungen des EEG gerechnet werden musste.

Energiewende in der Abwasserbehandlung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2015)
Die Energiewende in der kommunalen Abwasserbehandlung in Bezug auf die Elektroenergie ist technisch derzeit nur fĂŒr sehr große KlĂ€ranlagen oder KlĂ€ranlagenverbĂŒnde im Zusammengehen mit thermischer KlĂ€rschlammverwertung möglich. Abwasser ist jedoch aufgrund seiner organischen Bestandteile ein EnergietrĂ€ger fĂŒr chemisch gebundene Energie. Eine mit Abwasser betriebene bio-elektrochemische Brennstoffzelle wird vorgestellt, die neue Möglichkeiten fĂŒr die energetische Nutzung von Abwasser aufzeigt.

Umweltbegleitende Maßnahmen beim Zubau der 5. Maschine im Rheinkraftwerk Iffezheim
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2015)
FĂŒr den Zubau der 5. Turbine im Rheinkraftwerk Iffezheim waren im Genehmigungsverfahren zahlreiche umweltbegleitende Maßnahmen vereinbart, die sowohl die Fischaufstiegsanlage in Iffezheim als auch Anlagen im Umfeld von Iffezheim betrafen. Allen war es gemeinsam, die Umweltwirkungen der Kraftwerkserweiterung durch geeignete Maßnahmen auszugleichen und die Situation der GewĂ€sser in der Region deutlich aufzuwerten.

Entwurfs- und Tragwerksplanung fĂŒr die 5. Turbine im Rheinkraftwerk Iffezheim – 1. Planungsphase
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2015)
FĂŒr die Erweiterung des Rheinkraftwerks Iffezheim wurde eine Erweiterung um die Maschine 5 im Anschluss an das bestehende Kraftwerk vorgesehen. Neben dem Kraftwerkstiefbau und der erforderlichen Baugrube umfasst die Bauplanung die Einbindung der bestehenden Fischaufstiegsanlage und die ÜberfĂŒhrung der B 500. Bereits vorhandene KraftwerksausrĂŒstungen zur Wasserver- und -entsorgung sowie die Rechenreinigungs- und Krananlagen sollten fĂŒr die Maschine 5 angepasst bzw. erweitert werden. Im Fachbereich Stahlwasserbau wurden VerschlĂŒsse fĂŒr den Turbinenein- und -auslauf, der Einlaufrechen, die Eisklappen und Klappen in der Geschwemmselrinne geplant. Die genannten Aspekte waren Basis fĂŒr eine erste Planung, welche aufgrund eines ermittelten hohen Investitionsvolumens nicht ausgefĂŒhrt wurde, weswegen eine 2. Planungsphase notwendig wurde.

Planung der Iffezheimer Baugruben fĂŒr den Zubau der 5. Maschine
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2015)
Im Zuge der Erweiterung des Rheinkraftwerks Iffezheim mit Einbau einer fĂŒnften Rohrturbine war die Herstellung von drei Baugruben erforderlich, die Oberwasser-Baugrube (Einlauf), die Hauptbaugrube (Kraftwerk) und die Unterwasser-Baugrube (Saugschlauch und Auslauf). SĂ€mtliche Baugruben befanden sich innerhalb einer an das bestehende Kraftwerk anschließenden Erweiterung des vorhandenen Querbauwerks (Damm). Im folgenden Beitrag wird ĂŒber die Planung dieser Baugruben berichtet.

Planung und Bau der 5. Turbine im Rheinkraftwerk Iffezheim
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2015)
Das 1978 in Betrieb genommene Wasserkraftwerk Iffezheim war mit einer Auslegung von ca. 180 Überschreitungstagen von Anfang an prĂ€destiniert fĂŒr eine Erweiterung durch eine fĂŒnfte Maschine. Mehrere PlanungsanlĂ€ufe scheiterten an der Wirtschaftlichkeit eines solchen Projekts, das erst durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz fĂŒr die große Wasserkraft möglich wurde. Nach zwei sehr schwierigen Planungsphasen konnte die Realisierung der 5. Turbine Anfang 2009 beginnen. Die sehr komplexe Herstellung der Baugruben auf engstem Raum war begleitet von verschiedenen Problemen mit erheblichen RĂŒckwirkungen auf die Bauzeit und die BauausfĂŒhrung. Ungewöhnliche Lösungen im Bereich der Maschinentechnik fĂŒhrten am Ende zu einer gelungenen Lösung, die den Erwartungen hinsichtlich Erzeugung und VerfĂŒgbarkeit voll entsprechen konnte.

Elektro- und leittechnisches Konzept fĂŒr den Zubau der 5.Turbine im Rheinkraftwerk Iffezheim
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2015)
Die Einspeisung der von den Maschinen 1 bis 4 im Rheinkraftwerk Iffezheim erzeugten elektrischen Leistung in das 110-kV-Netz erfolgt ĂŒber das Umspannwerk Iffezheim. Die Generatorspannung wird ĂŒber zwei Transformatoren auf 110kV transformiert, wobei jeweils zwei Generatoren einem Maschinentransformator fest zugeordnet sind. Die Transformatoren stehen auf dem KraftwerksgelĂ€nde. Je Transformator verlĂ€uft ein 110-kV-Kabelsystem zum Umspannwerk. Die Entfernung zwischen Kraftwerk und Umspannwerk betrĂ€gt ca. 600m, wobei eine Schifffahrtsstraße des Rheins zu kreuzen ist.

Hydraulische IntegritÀt des Systems ErdwÀrmesonde
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2015)
FĂŒr die Beurteilung der hydraulischen IntegritĂ€t von ErdwĂ€rmesonden (EWS) ist eine systemische Betrachtung zwingend erforderlich. Die hydraulischen LeitfĂ€higkeiten der einzelnen Komponenten haben zwar großen Einfluss, jedoch ist das Zusammenwirken im System entscheidend fĂŒr den tatsĂ€chlichen Fließwiderstand (Kuckelkorn & Reuß 2010). Dabei stellt die KontaktflĂ€che von hydrophoben KunststoffoberflĂ€chen (Sonde) und der hydrophilen HinterfĂŒllsuspension eine prĂ€ferierte Wasserwegsamkeit dar.

Globale Markt- und Technologieentwicklungen in der Geothermie
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2015)
Verschiedene Einflussfaktoren sorgen fĂŒr den bestĂ€ndig, aber langsam wachsenden Marktzuwachs der Geothermie: der ökonomische Aufschwung der sich entwickelnden LĂ€nder, die Erschließung neuer MĂ€rkte, die Schaffung neuer Anreizmechanismen und geothermiefreundlicher Rahmenwerke, die Besorgnis gegenĂŒber konventionellen auf fossilen Brennstoffen basierenden Energietechnologien und ihr Einfluss auf Gesellschaft und Umwelt.

Kavitationsfreie Druckhaltung fĂŒr hydrothermale Tiefengeothermie – Entwicklung eines neuartigen Druckhalteventils
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2015)
FĂŒr hydrothermale Strom- und WĂ€rmeerzeugung aus Tiefer ErdwĂ€rme kommen in Deutschland vorrangig das Norddeutsche Becken, der Oberrheingraben und das Molassebecken infrage. In diesen Regionen ist die Zusammensetzung der ThermalwĂ€sser, die zur Energieerzeugung eingesetzt werden, sehr unterschiedlich (Tabelle 1).

<  1  2  3  4 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?