Grosspeter Tower in Basel ‚Äď hoch hinaus mit leistungsstarker Erdw√§rme
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Mit fast 80 Metern H√∂he bereichert der Grosspeter Tower ab August 2017 die Stadtsilhouette von Basel. Der Energieverbrauch f√ľr die gesamte Heiz- und K√ľhlleistung der Liegenschaft wird ma√ügeblich √ľber ein Erdw√§rmesondenfeld sichergestellt: Um den Energiebedarf des Geb√§udes zu decken, waren insgesamt 14.056 m an Doppel-U-Erdw√§rmesonden n√∂tig. In 56 Einzelbohrungen wurden s√§mtliche Erdw√§rmesonden mit je einer L√§nge von knapp √ľber 250 m auf einer Gesamtfl√§che von 1.500 m2 vertikal installiert. Aufgrund der besonders anspruchsvollen geologischen Beschaffenheit im Raum Basel ‚Äď bedingt durch instabile Erdschichten und einen erh√∂hten Wasserzutritt ‚Äď wurden s√§mtliche Bohrungen im bew√§hrten Sp√ľlbohrverfahren mittels PDC-Mei√üel durchgef√ľhrt. Die geothermische Energieversorgung des Towers zeigt eindr√ľcklich, wie sich der nachhaltige Umgang mit nat√ľrlichen Ressourcen im st√§dtischen Umfeld optimal realisieren l√§sst.

Entwurfs- und Tragwerksplanung f√ľr die 5. Turbine im Rheinkraftwerk Iffezheim ‚Äď 2. Planungsphase
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2015)
Das Ergebnis der ersten Ausschreibungsrunde hat die erwarteten Projektkosten deutlich √ľberschritten und so die Wirtschaftlichkeit des Projekts in Frage gestellt. In der Folge wurde der Entwurf in den Fachbereichen Maschinentechnik, Bau und Stahlwasserbau hinsichtlich m√∂glicher Einsparungen erneut √ľberpr√ľft. Durch die Wahl einer kleineren Maschine wurde die Ausf√ľhrung eines abgesetzten Bauwerks mit einer steifenfreien Baugrube und ovaler Form im Grundriss m√∂glich. W√§hrend der Ausf√ľhrung wurden zur Kompensation der aufgetretenen Bauablaufst√∂rungen w√§hrend der Herstellung der Baugrube verschiedene Ma√ünahmen zur Entkopplung nacheinander geplanten Vorg√§nge mit dem Ziel der Reduzierung der Bauzeit entwickelt.

Planung und Bau der 5. Turbine im Rheinkraftwerk Iffezheim
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2015)
Das 1978 in Betrieb genommene Wasserkraftwerk Iffezheim war mit einer Auslegung von ca. 180 √úberschreitungstagen von Anfang an pr√§destiniert f√ľr eine Erweiterung durch eine f√ľnfte Maschine. Mehrere Planungsanl√§ufe scheiterten an der Wirtschaftlichkeit eines solchen Projekts, das erst durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz f√ľr die gro√üe Wasserkraft m√∂glich wurde. Nach zwei sehr schwierigen Planungsphasen konnte die Realisierung der 5. Turbine Anfang 2009 beginnen. Die sehr komplexe Herstellung der Baugruben auf engstem Raum war begleitet von verschiedenen Problemen mit erheblichen R√ľckwirkungen auf die Bauzeit und die Bauausf√ľhrung. Ungew√∂hnliche L√∂sungen im Bereich der Maschinentechnik f√ľhrten am Ende zu einer gelungenen L√∂sung, die den Erwartungen hinsichtlich Erzeugung und Verf√ľgbarkeit voll entsprechen konnte.

Logistische Herausforderung am Nelböck-Viadukt in Salzburg
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2011)
Im Zuge des Umbaus des Salzburger Hauptbahnhofes wurde auch die Unterf√ľhrung in der naheliegenden Saint-Julien-Stra√üe neu errichtet. In dem hundert Meter langen Nelb√∂ck-Viadukt liegen neben den bestehenden Fahrbahnen sowie beid seitigen Geh- und Radwegen auch Versorgungsleitungen des st√§dtischen Energieversorgers Salzburg AG. Neben zwei Hochspannungsleitungen sind zwei Fernw√§rme- sowie etliche Telekommunikationsleitungen betroffen.

Energetische Grundwassernutzung im st√§dtischen Bereich ‚Äď Planung bei konkurrierenden Nutzungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (8/2011)
Die Grundwassernutzung im Bereich der Bonner Rheinaue hat Tradition. Schon als Bonn noch Regierungshauptstadt war, wurden im Wasserwerk Plittersdorf und im Alten Wasserwerk in der N√§he des ehemaligen Plenarsaals j√§hrlich bis zu 5 Mio. m¬≥ Grundwasser gef√∂rdert. In Zeiten hoher Energiepreise und der Notwendigkeit, CO2-Emissionen zu reduzieren, liegt es nahe, die Ressource Grundwasser zum Heizen und K√ľhlen von Geb√§uden zu nutzen. Mit einer √ľbergreifenden Planung kann dies auf nachhaltige und wirtschaftliche Weise geschehen.

Softwaregest√ľtzte Rehabilitationsplanung von Fernw√§rmenetzen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2011)
Um langfristig die Versorgungsnetze optimal zu warten und zu erhalten sowie die Kosten f√ľr deren Betrieb und Erhaltung gering zu halten, ist es notwendig, dass Fernw√§rmeversorgungsunternehmen eine technisch und wirtschaftliche Rehabilitationsstrategie entwickeln. Die Aufzeichnung von alterungsabh√§ngigen Sch√§den sowie die Zustandsbeurteilung an verschiedenen Rohrsystemen erm√∂glicht es, entsprechende Alterungs prozesse an den verlegten Rohrleitungen indirekt beschreiben zu k√∂nnen.

Berechnung der Energieeffizienz von Fernwärmesystemen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2011)
Die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien- W√§rmegesetz (EEW√§rmeG) definieren Anforderungen an die √∂kologische und energetische Qualit√§t von Geb√§uden. F√ľr die Nachweisrechnungen f√ľr Fernw√§rme versorgte Geb√§ude ben√∂tigt der Planer den Prim√§renergiefaktor (EnEV) und den Erf√ľllungsgrad (EEW√§rmeG) der Fernw√§rme. Die Berechnung dieser beiden Kennzahlen erfordert Detailkenntnisse einerseits √ľber die Erzeugungs- und Verteilungsanlagen und andererseits √ľber die anzuwendenden Berechnungsregeln.

Fernw√§rmenetz Kaufering: Beispiel f√ľr flexible Fernw√§rmenetze
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2011)
Optimal konzipierte Fernwärmenetze sind wichtige Verbindungsglieder, die Wärmeerzeuger unterschiedlichster Art mit Wärmeabnehmern koppeln. Mit ihrer Hilfe wird effiziente Energienutzung erst möglich.

Voll unter Strom: Bis 2050 Versorgung durch Erneuerbare Energien m√∂glich ‚Äď vielleicht:
© Deutscher Fachverlag (DFV) (8/2010)
Die Europäische Klimastiftung (ECF) hat eine von McKinsey erstellte Studie zur Stromversorgung der Zukunft veröffentlicht.

Energieversorgung von Gewerbeobjekten mit Energiepfählen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2010)
Energiepf√§hle werden bei Geb√§uden eingesetzt, die aus Gr√ľnden der Statik auf Gr√ľndungspf√§hlen errichtet werden. Die Bewehrungsk√∂rbe der Energiepf√§hle werden dazu mit wasserf√ľhrenden Rohrschlangen aus Polyethylen m√§anderf√∂rmig belegt und dienen somit als geothermischer Absorber f√ľr die W√§rme- und K√§lteversorgung des Geb√§udes aus dem Untergrund. Aufgezeigt wird die planerische Vorgehensweise anhand des Ausf√ľhrungsobjekts ‚Äě√Ąrztehaus in Mannheim‚Äú.

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