Lohn der Anstrengungen
© Rhombos Verlag (5/2016)
Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel kann auf Erfolge im Umwelt- und Klimaschutz verweisen

Brunnenfeldanalyse: Energieverbrauchsoptimierung bei Vitens
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Das vom Pumpenhersteller Grundfos entwickelte Well Field Energy Audit (WFEA) ist eine in der Praxis bew√§hrte Vorgehensweise, um die Gewinnung von Grundwasser zu optimieren. Dabei werden zahlreiche Betriebsfaktoren eines Brunnenfelds ber√ľcksichtigt, wie z. B. schwankende Wasserqualit√§ten, Absenkungen des Grundwasserspiegels und die Spitzenlastbedingungen. Der niederl√§ndische Trinkwasserversorger Vitens spart nach einem solchen Audit im Brunnenfeld Loosdrecht j√§hrlich mehr als 21 % Energie ein.

Sensitivitätsanalyse der Eingangsparameter aus den Bettungsbedingungen bei der Auslegung von Fernwärmeleitungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2016)
Die leitungsgebundene W√§rmeverteilung kann f√ľr die Deckung von rund 50 % des Prim√§renergiebedarfs in Deutschland und Europa im Bereich W√§rme einen wichtigen Beitrag leisten und sollte zeitnah eine Schl√ľsselrolle in der Energiewende einnehmen. Durch die Nutzung der Effizienzpotenziale im Bereich Kraft-W√§rme-Kopplung und die M√∂glichkeit der Einbindung von Abw√§rme und erneuerbarer W√§rme in W√§rmenetze k√∂nnen niederexergetische Energiequellen integriert werden, die z. B. f√ľr die Stromerzeugung nicht geeignet sind und andernfalls ungenutzt blieben.

Auswirkungen eines mangelhaften Verbundes auf das Kunststoffmantelrohr-System von Fernwärmerohrleitungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2016)
Fernw√§rmeleitungen werden f√ľr technische Nutzungsdauern von mindestens 30 Jahren ausgelegt. Dies betrifft die eingesetzten Materialien, die rohrstatische Auslegung der Rohrsysteme sowie die Anforderungen an den Bau und Betrieb mit den jeweiligen Parametern f√ľr Temperatur und Druck. Das Kunststoffmantelrohr (KMR) ist das meist eingesetzte, direkt erdverlegte Rohrsystem f√ľr den Transport und die Verteilung von W√§rme. In diesem Fachartikel wird eine Ursachenfindung und Bewertung von Sch√§den an zwei KMR-Systemen beispielhaft erl√§utert. Ziel ist die Festlegung einer weiteren Vorgehensweise im Falle festgestellter Sch√§den, die zu einer spezifischen Sanierungs- oder Erneuerungsstrategie f√ľhrt.

Klimaschutzkonzept+ Energieautarke Deponiegasbehandlung mit Wärmenutzung und Eigenstromversorgung am Beispiel der Deponie Bengelbruck
© Universit√§t Stuttgart - ISWA (3/2016)
Auf der Deponie Bengelbruck wurden seit der Inbetriebnahme im Jahr 1972 ca. 1.230.000 m³ Abfälle eingebaut. Bereits ab dem Jahr 1995 wurden keine Bioabfälle (Beginn der Getrenntsammlung) und Klärschlämme mehr abgelagert, so dass das Gasbildungspotenzial deutlich reduziert wurde.

Unterirdische Enteisenung und Entmanganung ‚Äď wirtschaftliche K√ľhlung und Klimatisierung von Geb√§uden
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
Eine Hochschule und ein Produktionsbetrieb in S√ľddeutschland nutzen oberfl√§chennahes Grundwasser zur energieeffizienten Klimatisierung bzw. zur K√ľhlung von Spritzgussmaschinen und neu errichteten Produktions- und B√ľrogeb√§uden. Die Eisen- und Mangangehalte des Grundwassers von ca. 3-5 mg/l werden mithilfe einer In-situ-Wasseraufbereitung (ISWA) durch Unterirdische Enteisenung und Entmanganung entfernt, sodass sich keine Ablagerungen im W√§rmetauscher und in der W√§rmepumpe bilden k√∂nnen. Das ISWA-Verfahren hat sich an beiden Standorten bew√§hrt und erf√ľllt die technischen sowie wirtschaftlichen Anforderungen der Auftraggeber.

Grosspeter Tower in Basel ‚Äď hoch hinaus mit leistungsstarker Erdw√§rme
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Mit fast 80 Metern H√∂he bereichert der Grosspeter Tower ab August 2017 die Stadtsilhouette von Basel. Der Energieverbrauch f√ľr die gesamte Heiz- und K√ľhlleistung der Liegenschaft wird ma√ügeblich √ľber ein Erdw√§rmesondenfeld sichergestellt: Um den Energiebedarf des Geb√§udes zu decken, waren insgesamt 14.056 m an Doppel-U-Erdw√§rmesonden n√∂tig. In 56 Einzelbohrungen wurden s√§mtliche Erdw√§rmesonden mit je einer L√§nge von knapp √ľber 250 m auf einer Gesamtfl√§che von 1.500 m2 vertikal installiert. Aufgrund der besonders anspruchsvollen geologischen Beschaffenheit im Raum Basel ‚Äď bedingt durch instabile Erdschichten und einen erh√∂hten Wasserzutritt ‚Äď wurden s√§mtliche Bohrungen im bew√§hrten Sp√ľlbohrverfahren mittels PDC-Mei√üel durchgef√ľhrt. Die geothermische Energieversorgung des Towers zeigt eindr√ľcklich, wie sich der nachhaltige Umgang mit nat√ľrlichen Ressourcen im st√§dtischen Umfeld optimal realisieren l√§sst.

Wasserstoff ‚Äď Baustein der Energieversorgung von morgen?
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2015)
Bei der Umsetzung der Energiewende r√ľckt verst√§rkt die Nutzung alternativer Energietr√§ger in den Blick. Welche Rolle Wasserstoff dabei spielen kann, greift dieser Beitrag auf.

S E E - S p e z i a l - Power-to-Gas ‚Äď Das BMBF-Verbundprojekt SEE zeigt L√∂sungsans√§tze durch Betrachtung der Gesamtprozesskette auf
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2014)
Die Erzeugung elektrischer Energie durch Wind und Sonne unterliegt starken zeitlichen Schwankungen. Da im Stromnetz zu jeder Zeit genau so viel Energie entnommen wie eingespeist werden muss, steigt die Notwendigkeit, mit zunehmender Nutzung erneuerbarer Energien zum Ausgleich gro√üe Mengen an elektrischer Energie flexibel ein- und ausspeichern zu k√∂nnen. Die verf√ľgbare Kapazit√§t der vorhandenen Speichervarianten f√ľr elektrische Energie ist zur mittel- bis langfristigen Speicherung unzureichend.

S E E - S p e z i a l - Arbeitspaket 1a: Konstruktion eines PEM-Elektrolyseurs
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2014)
Ziel war die Entwicklung eines PEM-Elektrolyseurs (PEM = Polymer Electrolyte Membrane) mit einem ausgangsseitigen Wasserstoffdruck von 30 bar, um den f√ľr die Methanisierung ben√∂tigten Druck direkt mit der Elektrolyse zu erzeugen und damit auf eine Verdichterstufe verzichten zu k√∂nnen. Als Basis diente ein von H-TEC entwickelter Prototyp eines PEM-Elektrolyseurs mit einem Betriebsdruck von 10 bar, bestehend aus einem PEM-Stack (Stack = Stapel) und einem System zum Versorgen und Betreiben des Stacks.

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