Drei RheindĂĽker fĂĽr Koblenz
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2017)
Koblenz, die Stadt an Rhein und Mosel, benötigt für die Versorgung der Stadtteile rechts und links der Flüsse mit Erdgas, Trinkwasser und Strom Versorgungsleitungen, die an Brücken oder in sogenannten Dükern verlegt werden. Aufgrund des geplanten Neubaus einer Brücke und Instandhaltungsbedarfs an einer Trinkwasser- und einer Erdgasleitung beschloss die Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein AG (evm-Gruppe) 2014, diese wichtigen Versorgungsleitungen über den Rhein zu erneuern. Nach technischer und wirtschaftlicher Prüfung wurde entschieden, die Rohre als sogenannte Dükerleitungen unter dem Rhein zu verlegen.

Instandsetzungsarbeiten an Gaspipelines: Umweltschutz durch den Einsatz von mobilen Verdichtern
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2017)
Der Einsatz mobiler Verdichter sichert einen hohen umweltschonenden Effekt und eine deutliche Kostenersparnis: Neben der Vermeidung von Entspannungsverlusten und der Pipeline-Evakuierung auf geringste Restdrücke werden die Methanemissionen um bis zu 95 Prozent reduziert. Zudem ist ein verantwortungsvoller Umgang mit der Primärenergie Erdgas garantiert – denn das eingesparte Erdgas wird gesichert, kann weiterhin genutzt werden und muss am Gasmarkt nicht neu beschafft werden.

Greifswalder Stadtbusse fahren mit Bio-Erdgas – ein alternativer Antrieb mit Zukunft?
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Aktuell sind in Deutschland ca. 1.700 Busse mit Erdgas-Antrieb (CNG) im Einsatz. Als festes Mitglied im Klimaschutzbündnis Greifswald setzen auch die Stadtwerke Greifswald, als kommunales Unternehmen, im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf die momentan kostengünstigste Alternative zu herkömmlichen Kraftstoffen. Seit November 2016 werden 12 der insgesamt 16 Busse im Greifswalder Stadtgebiet mit Bio-Erdgas betrieben – zuvor waren es bereits sechs. Dabei spart jeder CNG-betriebene Stadtbus jährlich 54 Tonnen CO2 ein.

Eine vergleichende Studie von Gasmotoren und Gasturbinen in der Kraft-Wärme-Kopplung am Beispiel eines typischen öffentlichen Wärmeversorgungsnetzwerks
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Im folgenden Beitrag wird anhand eines repräsentativen Anwendungsbeispiels die Verwendung von Motor-Verbundkraftwerken anstelle einer typischen Gas-und-Dampf-Kombikraftwerksanlage zur Darstellung der Versorgung im wärmegeführten Betrieb untersucht. Neben einer klassischen Motor-KWK-Anwendung wurde zudem eine Motor-Modul-Konfiguration mit einem nachgeschalteten Wasser-/Dampfkreislauf samt Entnahmegegendruckturbine und Heizkondensatoren entwickelt.

Erste europäische Megawatt-Brennstoffzelle in Betrieb
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Ein entscheidender Vorteil der Brennstoffzellentechnologie besteht darin, dass der Betrieb praktisch schadstofffrei ist: Um Strom zu produzieren, nutzen Brennstoffzellen in elektrochemischen Prozessen Wasserstoff direkt aus einer Brennstoffquelle. Es findet keine Verbrennung statt: Brennstoffzellen setzen daher im Vergleich mit anderen dezentralen Technologien erheblich weniger Stickoxide, Schwefeloxide, Feinstaub sowie CO2 frei.

Der Beitrag von Gas zur Umsetzung der Energiewende
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Das Energiekonzept der Bundesregierung sieht für das Jahr 2050 folgende ambitionierte Ziele vor: die Reduzierung der Treibhausgasemissionen um mindestens 80 Prozent, den Ausbau der Erneuerbaren auf einen Anteil von ebenfalls 80 Prozent sowie die signifikanten Reduzierungen des Energieverbrauchs in allen Sektoren. Die schrittweise Dekarbonisierung der Gesellschaft ist somit politisch klar formuliert. Konsequent weitergedacht bedeutet dies bis zum Jahr 2050 den weitgehenden Verzicht auf den kohlenstoffhaltigen Primärenergieträger Erdgas. Gleichwohl kann Erdgas als Partner der erneuerbaren Energien sowohl kurz- als auch langfristig einen wichtigen Beitrag zur CO2-Reduzierung leisten – in Zukunft z. B. auch in Form von erneuerbarem Gas aus Power-to-Gas-Anlagen.

Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) bei Energieversorgern
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Das Thema Informationssicherheit nimmt für Energieversorger einen immer größeren Stellenwert ein. Um im Netzbereich mit der Entwicklung des Energiemarktes Schritt zu halten, wurden und werden in den nächsten Jahren die IT-Systeme der Leitstellen schrittweise modernisiert. Die damit einhergehende stärkere Vernetzung der Netzseite mit dem übrigen Unternehmen ist jedoch mit Risiken verbunden. Mit der Verabschiedung des BSI-Gesetzes und der Veröffentlichung des „IT-Sicherheitskataloges“ 2015 wurden im Kontext der Informationssicherheit für den Betrieb von Energienetzen die Anforderungen gesetzlich festgelegt. Um den aktuellen Wissens- und Umsetzungsstand zu evaluieren, haben die Energieforen Leipzig in Zusammenarbeit mit der SEVEN PRINCIPLES AG und der Universität Bayreuth die Studie „Informationssicherheits-Managementsysteme bei Energieversorgern“ durchgeführt.

Methanemissionen des Gasverteilnetzes: Analyse der Methoden zur Abschätzung diffuser Methanemissionen des Gasverteilnetzes in Europa
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2016)
Die Mitgliedsländer der Europäischen Union sind verpflichtet, nationale Treibhausgasinventare zu erstellen. Die Berichterstattung umfasst auch die Emissionen der Gasversorgung. Um diese innerhalb Europas konsistent und vollständig abzuschätzen, ist eine einheitliche Herangehensweise erforderlich. Aktuell führt die Vielzahl der methodischen Ansätze jedoch zu Unsicherheiten bei der Emissionsabschätzung. Im Rahmen eines Projektes der europäischen Forschungsgruppe GERG (European Gas Research Group) wurde deshalb analysiert, mit welchen Methoden die diffusen Methanemissionen des Gasverteilnetzes in Europa abgeschätzt werden. Die besten Vorgehensweisen wurden im Projekt herausgearbeitet und Vorschläge zu deren Weiterentwicklung angeregt.

LNG als Alternativkraftstoff im StraĂźenverkehr: Rechtsrahmen fĂĽr den Aufbau und die Nutzung einer LNG-Infrastruktur in Deutschland
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2016)
Im Auftrag des DVGW untersuchten Wissenschaftler im Projekt „Potenzialanalyse LNG“ den Einsatz von Small-Scale-LNG in der Mobilität. Neben zahlreichen technischen und wirtschaftlichen Fragestellungen wurden der vorhandene Rechtsrahmen untersucht und Empfehlungen für dessen künftige Ausgestaltung entworfen. Die vollständigen Ergebnisse zum Rechtsrahmen, um LNG in der Binnenschifffahrt, im Schienen- und im Straßenverkehr zu nutzen, sind in der Langfassung des Projektberichts nachzulesen.

Das Potenzial von Erdgas bei Nutzfahrzeugen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2016)
Noch dominiert die Dieseltechnik die Fuhrparks. Aber Antriebe und Kraftstoffe von Lkw und Bussen werden sich bis zum Jahr 2040 verändern. Welche neuen Antriebe für Nutzfahrzeuge künftig zu erwarten sind und wie sich speziell Erdgas als Kraftstoff im Wirtschaftsverkehr in Deutschland entwickeln könnte, hat die neue Shell-Nutzfahrzeug-Studie untersucht. Dazu wurde ein Alternativszenario erstellt, das auf Basis von Technologiepotenzialen und Flottenmodernisierung den Einsatz neuer Antriebe und Kraftstoffe forciert und dabei vor allem die Perspektiven von LNG als Kraftstoff für schwere Nutzfahrzeuge betrachtet.

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