Umsetzung der Vergaberichtlinie 2014/24/EU bis 2016 ‚Äď Konsequenzen f√ľr kommunale Kooperationen
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
Nach dem derzeitigen Stand der Rechtsprechung und aufgrund des noch geltenden Rechts ist der Rahmen f√ľr kommunale Kooperationen sehr eng. Mithin liegt die Hoffnung vieler √∂ffentlich-rechtlicher Entsorgungstr√§ger auf der Umsetzung der neuen Vergaberichtlinie 2014/24/EU in nationales Recht. Diese h√§lt insbesondere in Art. 12 der Richtlinie verschiedene M√∂glichkeiten f√ľr eine vergaberechts freie Kooperation bereit. Die bisherige Rechtsprechung des EuGH wird dort aufgegriffen, ohne dass abschlie√üend alle Varianten angesprochen werden. Mit Blick auf die in dem Beitrag im Mittelpunkt stehende Frage nach der Zul√§ssigkeit kommunaler Kooperationen ist Art. 12 Abs. 4 der Richtlinie vorrangig zu betrachten. In dieser Vorschrift werden die Anforderungen f√ľr eine Kooperation erstmalig niedergelegt.

Wie viel Recycling braucht eine nachhaltige Wirtschaft?
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
Die ad√§quate Versorgung mit Rohstoffen ist eine unverzichtbare Basis f√ľr das gesamteWirtschaftssystem ‚Äď sowohl in Deutschland, als auch in Europa und der gesamtenWelt. Mit der Gewinnung und Verarbeitung der Rohstoffe gehen regelm√§√üigstarke Umweltbelastungen einher, die durch die bisherige Kopplung von Wirtschaftswachstumund Umweltauswirkungen zunehmen. Im Falle der Entnahme undNutzung fossiler und mineralischer Rohstoffe ist au√üerdem zu bedenken, dass diesein endlichen Mengen in der Erdkruste vorliegen und sich die Lagerst√§tten allgemeinnur in geologischen Zeitr√§umen bilden.

Gut gemeint ist nicht gut gemacht
© Rhombos Verlag (3/2015)
Der urspr√ľngliche EU-Richtlinienvorschlag ‚ÄěZero Waste-Paket‚Äú beinhaltet mehrere unrealistische Vorgaben

In f√ľnf Stufen
© Rhombos Verlag (3/2015)
Wirksame Abfallvermeidungsstrategien beinhalten eine vom Produkt ausgehende Vermeidungshierarchie und Gestaltungsprinzipien

Abfallwirtschaftsstrategie des Landes NRW
© IWARU, FH M√ľnster (2/2015)
Umwelt- und Klimaschutz sind zentrale Leitlinien der Politik der nordrhein-westf√§lischen Landesregierung. Mit dem neuen Abfallwirtschaftsplan f√ľr Siedlungsabf√§lle wird vorrangig das Ziel einer regionalen Entsorgungsautarkie verfolgt. Zur Umsetzung der Grunds√§tze der Autarkie und N√§he sollen Entsorgungsregionen gebildet werden. Weitere Schwerpunkte des neuen Abfallwirtschaftsplans sind die F√∂rderung der Abfallvermeidung und Wiederverwendung und die Intensivierung und Optimierung der getrennten Erfassung und des Recyclings von Bioabf√§llen und Wertstoffen. Handlungsbedarf bei der Umsetzung der f√ľnfstufigen Abfallhierarchie wird insbesondere im Bereich der gewerblichen Siedlungsabf√§lle gesehen. Im Rahmen der Novellierung der Gewerbeabfallverordnung wird daher darauf zu achten sein, dass die f√ľnfstufige Abfallhierarchie auch in diesem Bereich umgesetzt und insbesondere die stoffliche Verwertung gesteigert wird.

The Coolsweep Project - establishing common resources across borders within the field of waste-to-energy
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2014)
Waste poses a major problem area as well as a great business potential in countries throughout the globe. Therefore, cross-regional collaboration between leading companies, universities, and public authorities is not only necessary to overcome problems of environmental degradation and pollution; it is also good business for everyone. The Coolsweep project aims to support the development of these cross-regional partnerships by establishing research driven collaboration between leading European stakeholders within waste-to-energy. The project partners include five major European cleantech cluster organisations, two universities and one cluster analysis organisation deriving from Italy, Spain, Denmark, Austria, Norway, and Latvia.

Bioabfallverwertung in Deutschland - Wo stehen wir, wo wollen wir hin?
© Eigenbeiträge der Autoren (10/2014)
Ausgewählte Ergebnisse des UFOPLAN-Projekts: Verpflichtende Umsetzung der Getrenntsammlung von Bioabfällen

Sicherung versorgungskritischer Rohstoffe
© Universit√§t Stuttgart - ISWA (9/2014)
Eine sichere Rohstoffversorgung ist f√ľr den Technologiestandort Deutschland sowohl aktuell als auch in der Zukunft von ausschlaggebender Bedeutung. Insbesondere f√ľr die Entwicklung von Zukunftstechnologien sind die heimischen Unternehmen auf eine kontinuierliche und sichere Rohstoffversorgung angewiesen, z. B. im Bereich der erneuerbaren Energien oder der Elektromobilit√§t. Der Gro√üteil der j√§hrlich in Deutschland ben√∂tigten Rohstoffe wird zwar aus heimischen Lagerst√§tten gewonnen, insbesondere Steine und Erden sowie einige Industrieminerale, jedoch ist die deutsche Industrie bei Metallen und Energierohstoffen, mit Ausnahme der Braunkohle, im Wesentlichen auf Importe angewiesen. Eine Verbesserung der Versorgungssituation mit mineralischen Rohstoffen erfolgt durch das Recycling, insbesondere von Massenmetallen.

Schutt, Steine, Erden - Die Strategien f√ľr die Bewirtschaftung mineralischer Bauabf√§lle und deren Einsatz als Recycling-Baustoffe m√ľssen optimiert werden
© Rhombos Verlag (8/2014)
Dem achten Monitoringbericht des Kreislaufwirtschaftstr√§gers Bau zufolge wurden im Jahre 2010 knapp 96 Prozent des Stra√üenaufbruchs recycelt. Aufgrund der hohen √Ėlpreise ist der Wiedereinsatz des Altasphalts zur Substitution vor allem von Bitumen gerade in den Hei√üasphaltmischwerken auch wirtschaftlich attraktiv. Demgegen√ľber lag f√ľr Bauschutt die Recyclingquote bei 78 Prozent. √úber zwei Millionen Tonnen wurden √ľber Deponien beseitigt, √ľber neun Millionen Tonnen auf Deponien oder beim Verf√ľllen verwertet. Diese Form der Verwertung schont keine Ressourcen.

Interessante Aufschl√ľsse - Die UMTEC-Methode zur Bestimmung der Metallgehalte in MVA-Schlacken liefert exakte Ergebnisse
© Rhombos Verlag (8/2014)
Abf√§lle wurden bis vor wenigen Jahren √ľberwiegend aus der Schadstoffperspektive betrachtet und als umweltsch√§dlich angesehen. Mittlerweile hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Abf√§lle auch als Sekund√§rrohstoffe betrachtet werden k√∂nnen (Ressourcenperspektive). Die Separatsammlung stellt eine M√∂glichkeit dar, Wertstoffe aus Abf√§llen zu gewinnen. In diesem Fall f√ľhrt der Konsument stark wertstoffhaltige Abfallfraktionen einer direkten Verwertung zu (etwa Altmetalle, Elektronikschrott oder Batterien). Dennoch verbleiben im Haus- und Gewerbem√ľll noch erhebliche Mengen an Wertstoffen, insbesondere Metalle.

< . .  3  4  5  6  7 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Leichtweiß-Institut
Physikalische und biologische
Aufbereitungs- und Behandlungs-
technologien, TU Braunschweig

ecovio¬ģ -
Erster Kunststoff der
BASF auf Basis nach-
wachsender Rohstoffe

Abfallausstellung
Nur wer die Geschichte kennt,
siegt im ewigen Kampf
gegen den Müll