Energieverbunde kommunaler Kläranlagen
© Lehrstuhl fĂĽr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2016)
Die Abwasserbehandlung stellt einen energieintensiven Prozess dar, der für rund 20 % des Energieverbrauchs des Gemeindeapparates verantwortlich ist. Jedoch hinterlässt der Prozess auch energiereiche Reststoffe: Faulgas und Klärschlamm, welche erhebliche Bioenergiepotentiale darstellen. Bei energetisch optimaler Einbindung der Potentiale kann ein hoher Elektrizitäts- und Wärmeeigenversorgungsgrad erreicht werden. Hierfür ist es jedoch notwendig, die Massen- und Energieströme verschiedener Kläranlagen zu analysieren, Bioenergiepotentiale zu identifizieren und eine Einbindung dieser über thermische Verwertungsaggregate zu ermöglichen. Eine genaue Analyse diverser Energieverbunde wird angestrebt und mit Hilfe eines eigens entwickelten modularen Simulationsmodelles durchgeführt.

A New Concept to Recover Heavy Metals from Industrial Wastewater
© Lehrstuhl fĂĽr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2016)
Heavy metals represent important raw materials. However, these elements can be potentially hazardous for the health of humans, animals, plants and other living organisms. In industry, wastewaters with a variable concentration of different metal components e.g. Cu, Ni, Zn, Ag, Pd, Au, Sn and Cr are produced. The amount of heavy metal containing wastewaters has strongly increased in the last decades due to the rapid development of industry.

Das Programm „Reine Ruhr“ und seine Umsetzung bei der Wasserwerke Westfalen GmbH
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2016)
Der Eintrag anthropogener Spurenstoffe in Oberflächengewässer nimmt stetig zu. Mit Blick darauf sind im Sinne eines vorbeugenden Gewässer- und Verbraucherschutzes besondere Anstrengungen aller wasserwirtschaftlichen Akteure im Einzugsgebiet notwendig. Nachdem 2006 die Ruhrwasserqualität durch Einträge von perfluorierten Tensiden (PFT) traurige Berühmtheit erlangte, hat das Land Nordrhein-Westfalen zwei Jahre später das Programm „Reine Ruhr“ beschlossen. Zielsetzung des Programms sind die Vermeidung und der weitgehende Rückhalt von Spurenstoffen. Dabei folgt das Programm einem kombinierten Ansatz aus Maßnahmen „an der Quelle“, dem Rückhalt in kommunalen Kläranlagen und Maßnahmen zur Reduzierung möglicher Restbelastungen, aber auch von Krankheitserregern im Trinkwasseraufbereitungsprozess.

„Das Kompetenzzentrum Spurenstoffe Baden-Württemberg hat die Entnahme von Spurenstoffen aus dem Abwasser im Fokus“
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Das Kompetenzzentrum Spurenstoffe – KomS – sammelt und bündelt in Baden-Württemberg Wissen und Betriebserfahrungen zu den Themen Spurenstoffe wie Arzneimittel oder hormonell wirksame Substanzen im Abwasser und möglichen Verfahrenstechniken zu deren Elimination. WASSER UND ABFALL sprach mit seinem Leiter Herrn Dr. Steffen Metzger über Ziele und Aktivitäten des Kompetenzzentrums.

Wiederaufbereitung von Wasser kommt weltweit voran
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2016)
In der Industrie, der Landwirtschaft und bei der kommunalen Trinkwasserversorgung wird effizientes Wassermanagement allein nicht reichen, um künftige Versorgungsprobleme zu lösen. Schon heute sollte weltweit ein Fokus auf das Recycling von Wasser gelegt werden. Singapur ist ein Beispiel dafür.

Phosphonate als Bestandteil der gelösten organischen und partikulären Phosphorfraktion in Kläranlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2016)
Strenger werdende Umweltziele erfordern eine genauere Betrachtung der Phosphoremissionen. Phosphonate sind aufgrund des breiten industriellen und häuslichen Einsatzes ein wichtiger Abwasserbestandteil. Die Umweltrelevanz von Phosphonaten und mögliche Eliminationsmaßnahmen werden vorgestellt.

Erhöhte Anforderungen an die Phosphatelimination auf Kläranlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2016)
Durch die konsequente Umsetzung der EU-WRRL werden im Ablauf von Kläranlagen vermehrt sehr niedrige Pges-Ablaufwerte gefordert. Neben der einzusetzenden Verfahrenstechnik und der Zusammensetzung des Rohabwassers sind zur Bewertung der Leistungsfähigkeit auch Probenart und Auswertungssystematik von Bedeutung.

Ozonung fĂĽr die Abwasserdesinfektion und Spurenstoffentfernung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2016)
Eine Ozonung des gesamten Abwasserstromes einer kommunalen Kläranlage sowohl betrieblich wie auch wirtschaftlich möglich.

Nutzung gereinigten Abwassers zwischen globalem Anspruch und regionalen Realitäten
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2016)
Vorgestellt werden die Möglichkeiten der Nutzung gereinigten Abwassers und einer Verbindung mit Energie als Ressource am Beispiel eines Forschungsprojektes in Berlin-Brandenburg. Dem internationalen Forschungsstand wird die spezifische Situation in der Region gegenübergestellt.

Runderneuerung des Wasserwerkes Süderelbmarsch – Teil 2: Verfahrensumstellung der Spülwasserbehandlung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
HAMBURG WASSER saniert das 1956 erbaute Wasserwerk Süderelbmarsch umfassend und passt es verfahrenstechnisch an den Stand der Technik an (siehe auch „DVGW energie | wasser-praxis“ 7-8/2014). Neben der Trinkwasseraufbereitung wird auch die bisherige klassische Behandlung des Filterspülwassers über Schwerkraftabscheidung des Eisen- und Manganschlamms verändert. Durch die Kapazitätserhöhung des Werks fällt zukünftig deutlich mehr Spülwasser an, das nicht mehr innerhalb der vorhandenen drei Absetzbecken bis zum geforderten Einleitgrenzwert von ≤ 1 mg/l Eisenges. aufbereitet werden kann. Deshalb wird derzeit eine neue Anlage zur kontinuierlichen Behandlung des Spülwassers installiert.

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