Smart verpackt: Betonverbundrohre f√ľr den Abwasserbereich
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2016)
Im Rahmen eines Forschungsprojektes entwickeln mehrere Kooperationspartner eine Technologie zur Herstellung von textilummantelten, erdverlegten, gro√üformatigen Betonrohren f√ľr den Abwasserbereich. Die praktische Umsetzung basiert auf dem Einsatz einer vorkonfektionierten Textilkonstruktion, welche die √§u√üere Stahlarmierung ersetzt. Im favorisierten Technologiekonzept wird analog zum Einbringen von Bewehrungsk√∂rben aus Baustahl w√§hrend der Rohrfertigung die Integration der Textilkonstruktion als stabilisierender Schlauch in der Fertigungsform untersucht.

Mannem vorne: Vorreiterrolle beim Ausbau der 4. Reinigungsstufe der Kläranlage
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2016)
Mit dem lokalpatriotischen Ausspruch "Mannem vorne‚Äú, der weit √ľber die Metropolregion Rhein-Neckar hinaus von kurpf√§lzischem Selbstbewusstsein zeugt, k√∂nnte man das Projekt beschreiben, das Mitte Juli tats√§chlich weit √ľber die Landesgrenze hinweg f√ľr Aufmerksamkeit sorgte.

Zukunftsorientierte Anpassungsma√ünahmen f√ľr die Abwasserinfrastruktur ‚Äď √úber- und Unterlast-Szenarien rechtzeitig begegnen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Die Zukunft beginnt heute. Dies gilt f√ľr uns Menschen, unsere Bed√ľrfnisse und unser urbanes Umfeld. Mit welchem Wasserversorgungs- und Entw√§sserungskomfort wir leben, wo wir leben und wie wir dort mit Stadtentwicklung umgehen. Wir wollen in lebenswerten St√§dten leben, in hygienisch sicheren und m√∂glichst attraktiven Stadtquartieren, mit einer funktionierenden Grundversorgung an Strom, Wasser, Energie, neben Nah- und Fernverkehr und Telekommunikationsnetzen schlie√ülich mit effektiven Abwassertransportnetzen. Wir wollen auch eine hohe Qualit√§t der Oberfl√§chengew√§sser, die durch geeignete Ma√ünahmen im Stadtgebiet und an Kl√§ranlagen den zuk√ľnftigen Ver√§nderungen gerecht werden sollen. Das vom Bundesministerium f√ľr Bildung und Forschung (BMBF) gef√∂rderte Projekt KURAS liefert hierzu Methoden zu ganzheitlichen Betrachtungsans√§tzen und erste Anpassungsoptionen.

√Ėlfernleitung Wilhelmshaven: Erneuerung des Abschnitts durch den Fluss Maade
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Jeder Bau einer Pipeline durch kreuzende Gew√§sser vereint die Herausforderungen des Wasserbaus mit denen des Rohrbaus und der Pipelineverlegung. Im nieders√§chsischen Wilhelmshaven wurde in diesem Zusammenhang ein besonders anspruchsvolles Projekt umgesetzt: Die klassische Konstruktion eines D√ľkers in offener Bauweise konnte hierbei durch ein besonderes Einbaukonzept auf engstem Raum realisiert werden. Neben einer speziellen Methodik zur Sicherung im Absenkvorgang und der Lagestabilisierung kam dabei Fl√ľssigboden im Unterwassereinbau als Ballastierung und als Bettungsmaterial zum Einsatz.

Bei Anruf Leerung: Solarbetriebener Unterflurbeh√§lter komprimiert den M√ľll
© Deutscher Fachverlag (DFV) (7/2016)
M√ľllsammelsysteme unter der Erde verschwinden zu lassen ist in Holland, Frankreich und Italien nichts Neues. Immer mehr St√§dte ersetzen die unansehnlichen M√ľllcontainer durch Unterflurcontainer. Und sie k√∂nnen inzwischen weit mehr, als nur den M√ľll verschwinden zu lassen.

Wasserverlustmonitoring 4.0 ‚Äď softwaregest√ľtzte Leckerkennung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Mit der Anpassung des Ansatzes von ‚ÄěIndustrie 4.0‚Äú auf die Methodik ‚ÄěWasserverlustmonitoring 4.0‚Äú sind die Zusammenf√ľhrung aller vorhandenen Informationsquellen in einem Versorgungssystem sowie die permanente Auswertung und zeitnahe Verf√ľgbarkeit der Bewertung gemeint. Anhand des Fallbeispiels der Stadtwerke Fellbach wird die Vernetzung der einzelnen Informationsquellen, wie die permanenten Zustandsdaten (Durchflussdaten) und die Daten zum Versorgungsnetz (hydraulisches Rechennetzmodell), aufgezeigt. Entsprechend der ‚Äě4.0‚Äú-Methodik erfolgt die Integration der Information und die Anwendung von Cloud-Technologie zur zeitnahen Auswertung und Pr√§sentation der Ergebnisse.

Wasser f√ľr die Stadt am Meer: K√ľstenn√§he als Kostentreiber in Husum
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Durch Salzwasser gef√§hrdetes Trinkwasser, sinkende Wasserabgabe, zum Teil √ľberdimensionierte Brunnen und Netze: Mit diesen Herausforderungen sieht sich die Stadtwerke Husum Netz GmbH seit geraumer Zeit konfrontiert. Der Wasserversorger hat daher ein ganzheitliches Sanierungskonzept entwickelt, das er sukzessive umsetzt. Ziel der Ma√ünahmen ist es, die Trinkwasserinfrastruktur vor Ort an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Zentrale Elemente bei der Umsetzung sind Verbraucherverhalten, Dimensionierung und die Erl√∂sstruktur.

Vereinfachte Modellierung des progressiven Bruchs bei kleinen Erdsch√ľttd√§mmen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Die Bestimmung des Breschenabflusses ist ein ma√ügebender Bestandteil der Gefahrenbeurteilung von Stauanlagen. F√ľr die Berechnung gibt es verschiedene Ans√§tze, welche sich im Detaillierungsgrad und der Berechnungseffizienz unterscheiden. In diesem Beitrag wird ein Verfahren vorgestellt, um den Breschenabfluss bei homogenen Sch√ľttd√§mmen physikalisch basiert abzusch√§tzen. Dabei wird ein progressiver Versagensvorgang ber√ľcksichtigt. Anhand der Ergebnisse wird die Sensitivit√§t der verschiedenen Einflussgr√∂√üen aufgezeigt.

Kanalnetz entlastet: Die Abwasserfrachten eines Milchwerks wurden reduziert
© Deutscher Fachverlag (DFV) (5/2016)
Bis 2013 konnte das Abwasser des Milchwerks Regensburg im Batchbetrieb mit Kalkmilch stabilisiert und in den öffentlichen Kanal der Stadt Regensburg ohne Probleme abgeleitet werden. Durch die zunehmende Entwicklung fetthaltiger Produkte kam es zu einem Anstieg der Abwasserfrachten und einer veränderten Abwasserzusammensetzung. Durch die direkte Einleitung wurde das öffentliche Kanalnetz vermehrt mit der Fettfracht aus dem Werk belastet. Ein bayerisches Unternehmen schuf Abhilfe.

Großprojekt Emscherumbau
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Bereits seit 1992 plant und realisiert der √∂ffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsverband Emschergenossenschaft in einem Mammutprojekt den Umbau des Emscher-Systems. Die Metropolregion Ruhrgebiet erh√§lt damit eine komplett neue und moderne wasserwirtschaftliche Infrastruktur. Insgesamt werden daf√ľr √ľber 400 km an neuen Abwasserkan√§len, Pumpwerken und Regenwasserbehandlungsanlagen gebaut ‚Äď teilweise in Tiefen bis zu 40 m. Die Emscher ist als zentraler Fluss des Ruhrgebiets heute schon auf √ľber 20 km L√§nge bis Dortmund abwasserfrei umgestaltet. Im westlichen Abschnitt und einigen Nebenl√§ufen wird intensiv an der Entflechtung gearbeitet, um den Menschen der Region die heute noch offenen Schmutzwasserl√§ufe als renaturierte Gew√§sser zur√ľckgeben zu k√∂nnen.

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