Strategien und MaĂnahmen zur Sanierung des Wasserhaushalts in den sĂ€chsischen Bergbaufolgelandschaften© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2023)
Innerhalb des Freistaates Sachsen befinden sich zwei Braunkohlereviere, das Lausitzer Braunkohlerevier sowie das Mitteldeutsche Braunkohlerevier (Bild 1). Im Detail sind die hydrologischen, geologischen und technischen VerhÀltnisse in den beiden Revieren unterschiedlich. Die wasserwirtschaftlichen Herausforderungen Àhneln sich jedoch und sind auch gleichzeitig zu
bewÀltigen.
Leuchtturmprojekt der wassersensitiven Stadtgestaltung in Mannheim© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2023)
Wassersensitive Stadtgestaltung (Water Sensitive Urban Design: kurz WSUD) ist ein Thema, ĂŒber das in Deutschland eher wenig gesprochen wird, obwohl in den letzten Jahren durch die spĂŒrbaren Folgen des Klimawandels bereits ein gesteigertes Bewusstsein fĂŒr das Thema Wasser im Kontext von Stadtgestaltung entstanden ist. WSUD ist jedoch als planerische Disziplin ein effektives Werkzeug der klimaresilienten Stadtplanung, das unsere urbanen WasserkreislĂ€ufe an den lokalen Kontext anpasst.
Tragverhalten alter Staumauern und Folgerungen fĂŒr die BauwerksĂŒberwachung© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2022)
Die Sicherheit einer Talsperre hĂ€ngt sowohl von der rechnerischen TragfĂ€higkeit der Staumauer gemÀà Norm als auch von einer sorgfĂ€ltigen BauwerksĂŒberwachung ab. Mit modernen Berechnungsverfahren lassen sich nicht nur die geforderten Sicherheitsnachweise fĂŒhren, sondern auch das Trag- und Verformungsverhalten im Ist- und Bruchzustand genauer darstellen. Auf Basis zahlreicher statischer Analysen an verschiedenen Staumauermodellen werden das komplexe Bruchverhalten beschrieben und Empfehlungen fĂŒr die BauwerksĂŒberwachung abgeleitet.
GrenzĂŒberschreitender Wassertransfer aus der Meerwasserentsalzung im Nahen Osten© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2022)
Dieser Beitrag setzt sich mit der Deckung der prognostizierten SĂŒĂwasserdefizite in Jordanien und PalĂ€stina durch Meerwasserentsalzung am Mittelmeer und Roten Meer sowie Wassertransfer zu den regionalen Bedarfszentren auseinander. Vorgestellt werden alternative Wasserproduktions- und -transferstrategien, die nach einem innovativen methodischen Konzept entwickelt wurden. Es wird gezeigt, dass der sich anbahnenden regionalen Wasserkrise durch grenzĂŒberschreitenden Transfer von entsalztem Meerwasser und Kombination mehrerer Wassertransfervorhaben Einhalt geboten werden kann.
Innovative Konzepte zur groĂskaligen Meerwasserentsalzung im Nahen Osten© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2022)
In Israel und Jordanien mĂŒssen weitere groĂskalige Meerwasserentsalzungsanlagen zur Reduzierung des zukĂŒnftigen regionalen Wasserdefizits realisiert werden. Trotz der rĂ€umlichen NĂ€he ergeben sich in den beiden LĂ€ndern unterschiedliche Herausforderungen in der Umsetzung. Im Rahmen der SALAM-Initiative wurden innovative Konzepte erarbeitet, die den unterschiedlichen Besonderheiten Rechnung tragen. In dieser Studie werden Konzepte zur Offshore-Entsalzung diskutiert. DarĂŒber hinaus werden Konzepte zur Kombination von Meerwasserentsalzung mit erneuerbaren solaren Energien standortspezifisch fĂŒr Jordanien vorgestellt.
Verbesserung der Trinkwasserversorgung im Katastrophenfall in Kamerun© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2022)
Aufgrund ihrer geographischen Lage und meteorologischen VerhĂ€ltnisse sind Teile Kameruns regelmĂ€Ăigen Ăberschwemmungen ausgesetzt. Ein Deutsch-Kamerunisches Konsortium entwickelt hier u. a. MaĂnahmen zur Hochwasservorsorge und -bewĂ€ltigung sowie zur Versorgung mit sauberem
Trinkwasser im Hochwasserfall. Dabei kommen innovative Methoden der Fernerkundung zum Einsatz, kombiniert mit einer Weiterentwicklung von Monitoring- und Betreiberkonzepten fĂŒr eine eigenverantwortliche Verwaltung der Trinkwasseraufbereitungsanlagen zur Notwasserversorgung in den
Projektgebieten.
Nutzungskonkurrenzen um Wasser in Zeiten des Klimawandels und wie sie gesteuert werden können© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2021)
Die Verantwortung fĂŒr einen sorgsamen Umgang mit Wasser ist vielfĂ€ltig verteilt. Da die WasserverfĂŒgbarkeit fĂŒr alle und fĂŒr jeden Zweck keine SelbstverstĂ€ndlichkeit mehr ist, sind Nutzungskonkurrenzen zu identifizieren, abzugleichen und konstruktiv zu gestalten. Einige Beispiele sich abzeichnender Nutzungskonkurrenzen und ein möglicher Umgang damit werden dargestellt.
GrundwasserqualitĂ€t und -QuantitĂ€t in einer grenzĂŒberschreitenden
deutsch-niederlĂ€ndischen Perspektive© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2021)
Ein Ziel der europĂ€ischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ist das Erreichen des quantitativ und qualitativ guten Zustandes des Grundwassers. Wasser kennt keine Grenzen, weshalb deutsche und niederlĂ€ndische Wassermanager eine Abstimmung fĂŒr die grenzĂŒberschreitenden Grundwasserkörper im Teileinzugsgebiet Deltarhein-Ost durchgefĂŒhrt haben. Die wasserwirtschaftlichen Probleme sind sehr Ă€hnlich. Unterschiede bei der Vorgehensweise zum Erreichen der Ziele sind zu verzeichnen.
Agrarbedingte und nicht-agrarbedingte Nitrateintragsquellen in das Grundwasser in Hessen© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2021)
Die Ursachen der Nitratbelastung des Grundwassers werden kontrovers diskutiert und die Bedeutung der Landwirtschaft wird dabei von deren Interessenvertretungen vielfach in Frage gestellt. Vor diesem Hintergrund wurden fĂŒr Hessen die potenziellen NitrateintrĂ€ge in das Grundwasser aus verschiedenen Quellen quantifiziert und miteinander verglichen.
Auswirkung des Klimawandels auf die WasserverfĂŒgbarkeit - Anpassung an Trockenheit und DĂŒrre in Deutschland © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2021)
Das UBA-Projekt âAuswirkung des Klimawandels auf die WasserverfĂŒgbarkeit â Anpassung an Trockenheit und DĂŒrre in Deutschlandâ, kurz WADKlim, verschafft einen bundesweiten Ăberblick ĂŒber die gegenwĂ€rtige WasserverfĂŒgbarkeit sowie deren zukĂŒnftige Entwicklung unter Klimawandelbedingungen. Im Projekt werden aufkommende Nutzungskonflikte analysiert und mögliche Lösungsstrategien entwickelt. Beispielsweise wird ein Konzept fĂŒr regionale WasserbeirĂ€te zur StĂ€rkung intersektoraler Koordination entworfen. Zudem wird das Potenzial von Wasserwiederverwendung zur BewĂ€sserung im urbanen Raum untersucht.