Mehr Schatten als Licht - Bericht der EU-Kommission zur Abwasserbehandlung offenbart groĂźe Defizite
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2010)
Bei der Behandlung ihrer Abwässer ist die Europäische Union noch weit von dem gemeinschaftlich angestrebten hohen Niveau entfernt. Vor allem in den neuen Mitgliedsländern besteht erheblicher Nachholbedarf.

Benchmarking des Prozesses Wasserverlustmanagement in Trinkwasserversorgungssystemen
© Vulkan-Verlag GmbH (1/2010)
Die unterschiedlichen Strategien sowie die Vielzahl an eingesetzten Methoden und Technologien für das Management von Wasserverlusten in Trinkwasserversorgungssystemen machen es Wasserversorgungsunternehmen oft schwer, die für das eigene Unternehmen am besten geeigneten Maßnahmen im Wasserverlustmanagement auszuwählen. Prozessbenchmarking ist eine Methode, die Effizienz und die technische Qualität im Wasserverlustmanagement zu untersuchen und mit anderen Unternehmen zu vergleichen. Dieser Beitrag beschreibt das im Rahmen einer Dissertation [1] entwickelte Prozessbenchmarkingsystem für den Prozess des Managements realer Wasserverluste. Beispielhaft werden auch Ergebnisse aus dem in Österreich durchgeführten ÖVGW Prozessbenchmarking 2007/08 dargestellt und diskutiert.

Vielfältige Chancen durch methodisch weiter entwickeltes Benchmarking
© Vulkan-Verlag GmbH (11/2009)
In der Januar-Ausgabe dieser Zeitschrift stellten wir bereits im Ansatz dar, weswegen eine Weiterentwicklung des derzeitigen Kennzahlenvergleichs oder metrischen Benchmarkings unserer Ansicht nach von so herausragender Bedeutung ist [1] und wollten damit einen Impuls für eine konstruktive Diskussion im Sinne der Branche geben. Nun sollen die ersten Ergebnisse der Weiterentwicklung des Benchmarkings präsentiert und Erkenntnisse auch für derzeitige und (potentiell) zukünftige Kartellamtsverfahren abgeleitet werden.

Alternative Kriterien fĂĽr die Modellselektion in der Hochwasserstatistik
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2009)
Im Beitrag „Defizite der Modellselektion in der Hochwasserstatistik“ in Heft 12 /2008 dieser Zeitschrift [1] werden die im DVWK-Merkblatt 251 „Statistische Analyse von Hochwasserabflüssen“ [2] empfohlenen Kriterien zur Modellselektion als dem allgemeinen Wissensstand in der Statistik widersprechend kritisiert. Dargelegt wird dort, dass diese Kriterien zur Wahl von ungünstigen Modellen und damit zu nicht optimalen Bemessungen führen können. Mit dem Akaike-Informationskriterium AIC [3] und dem Bayesschen Informationskriterium BIC [4] werden zwei alternative Kriterien für die Modellselektion vorgeschlagen.

Wasserforschung – Bedeutung für eine sichere Wasserversorgung
© Vulkan-Verlag GmbH (9/2009)
Eine sichere Wasserversorgung wird in Deutschland weitgehend als selbstverständlich angenommen. Grundlage ist die zuverlässige Trennung und Behandlung von Trink- und Abwasser, die auf den Erkenntnissen jahrzehntelanger Wasserforschung fußt. Beispielhaft zu nennen sind hier das Multi-Barrieren-Konzept der Trinkwasserversorgung, die Arbeiten zur Nährstoff -Elimination und zur Erzeugung stabilen, ungechlorten Trinkwassers, die Vermeidung von Desinfektionsmittel- Nebenprodukten, der Einzug der Membranverfahren und die Erfüllung der Anforderungen des Minimierungsgebots der Trinkwasserverordnung.

Wasser- und Abwasserwirtschaft: Sicherheit und Qualität bestimmen den Preis, nicht umgekehrt!
© Vulkan-Verlag GmbH (1/2009)
Der Wassersektor – Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung – in Deutschland ist im Umbruch. Der Autor gibt aufgrund der Vorträge und Diskussionen auf der Handelsblatt-Jahrestagung 2008 in Berlin einen Sachstandsbericht zu den Themen: Selbstverständnis der Branche, europäischer und nationaler Rechtsrahmen, Benchmarking als Instrument des Wettbewerbs, Preisvergleiche und Tarifstruktur, öffentliche und private Organisation des Wassersektors. Die kommunale Verantwortung für die Daseinsvorsorge im Wassersektor muss bewahrt werden. Der Prozess der Modernisierung ist konsequent fortzuführen.

Stand, neue Entwicklungen und Perspektiven von Benchmarking in der deutschen Wasserversorgung
© Vulkan-Verlag GmbH (10/2008)
Tagungsbericht: Der vorliegende Beitrag beschreibt die wichtigsten Entwicklungen im Themenbereich „Anwendung und Entwicklung von Kennzahlensystemen und Benchmarking“ in Deutschland und Europa, neue Ansatzpunkte zur Bewertung und Optimierung technischer Prozesse sowie zur Messung, Bewertung und Kommunikation von Nachhaltigkeitsleistungen der Wasserversorgung. Die erfolgreiche Fortsetzung der Modernisierungsstrategie in der Wasserwirtschaft erfordert eine Weiterentwicklung der Instrumente auf der Prozessebene, die Integration von Kennzahlen in eine strategische Unternehmensführung, die klare Trennung des freiwilligen Benchmarking-Ansatzes von staatlichen Lenkungs- und Aufsichtsmaßnahmen sowie die ernsthafte Kommunikation der nachhaltigen Leistungsfähigkeitder Branche. Die Standards der zukünftigen Entwicklung werden zunehmend in Europa gesetzt: das Engagement der Unternehmen und Verbände in Europa heute beeinflusst die Rahmenbedingungen von morgen.

Der Betriebsvergleich kommunaler Versorgungsunternehmen als Management-Instrument
© Vulkan-Verlag GmbH (6/2008)
Benchmarking unter Wasserversorgungsunternehmen spielt im Rahmen der Modernisierungsstrategie eine entscheidende Rolle. Im Rahmen der Benchmarking-Initiativen ist der BkV/Benchmarking des Verbandes kommunaler Unternehmen mit ĂĽber 220 Teilnehmern als auf Hypothesen basiertes Benchmarking fĂĽhrend. Im Jahr 2006 wurde der BkV/Benchmarking grundlegend modernisiert und im Hinblick auf die strategische Unternehmenssteuerung ausgebaut. Durch zielgerichtete Aggregation kann der BkV/Benchmarking den Prozess einer kontinuierlichen Verbesserung im Unternehmen begleiten.

Was bewirkt die enzymatische Biokatalyse in der Schlammfaulung?
© BIUKAT - Bayerisches Institut fĂĽr Umwelt- und Kläranlagentechnologie e.V. (5/2008)
Wesentliche Kostenfaktoren sind die Klärschlammentwässerung /-entsorgung und Energieversorgung. Im Folgenden wird eine Möglichkeit zur Verbesserung der wirtschaftlichen Betriebsweise vorgestellt, die zur Verringerung des Schlammanfalls und Erhöhung des Biogasausbeute beiträgt.

Das Benchmarkingprojekt „Wasserwirtschaft Rheinland-Pfalz“
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2007)
Rheinland-Pfalz hat im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung mit den kommunalen Spitzenverbänden und den wasserwirtschaftlichen Fachverbänden einen Benchmarking-Prozess für die kommunalen Unternehmen der Wasserversorgung und der Abwasserbeseitigung gestartet. Die ermittelten unternehmensbezogenen Ergebnisse haben den am ersten Leistungsvergleich teilnehmenden 205 kommunalen Unternehmen eine Standortbestimmung ermöglicht. Daneben wurde die Öffentlichkeit in aggregierter und anonymisierter Form unterrichtet.

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