Hochwasserrisiken am Rhein ‚Äď wichtigste Ma√ünahmen aus internationaler Sicht
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Der erste koordinierte Hochwasserrisikomanagementplan gem√§√ü Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM-RL) f√ľr die internationale Flussgebietseinheit Rhein (Ebene A = EZG > 2 500 km¬≤) liegt seit Ende 2015 vor. Der Plan beschreibt die Hochwasserrisiken am Rhein, seinen gro√üen Nebenfl√ľssen und die wichtigsten Ma√ünahmen zur Verringerung hochwasserbedingter nachteiliger Folgen aus internationaler Sicht.

Wie geht es in Rheinland-Pfalz mit dem Hochwasserrisikomanagement weiter?
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Hochwasserrisikomanagement ist eine Gemeinschaftsaufgabe der B√ľrgerinnen und B√ľrger, der Kommunen und des Staates. Sie ist bei den St√§dten, Gemeinden und den betroffenen Menschen noch nicht angekommen. In Rheinland-Pfalz hat der Prozess in den regionalen Hochwasserpartnerschaften und √∂rtlichen Initiativen zur Aufstellung von Hochwasserschutzkonzepten begonnen. Er wird in den kommenden Jahren fortgesetzt.

Neues Hochwasserinformations- und -managementsystem f√ľr Sachsen
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Im Landeshochwasserzentrum (LHWZ) Sachsen werden Daten, welche die Entstehung, den zeitlichen Verlauf und die r√§umliche Ausdehnung von Hochwasserereignissen charakterisieren, erfasst und ausgewertet. Diese Daten dienen als Grundlage f√ľr das Hochwasserrisikomanagement und sollen eine fr√ľhzeitige und sichere Identifikation von Hochwassersituationen sowie einen schnellen Informationsfluss zu allen Akteuren sicherstellen. Das Hochwasserinformations- und -managementsystem (HWIMS) soll eine weitgehend automatisierte Prozessunterst√ľtzung des LHWZ erm√∂glichen. Den Schwerpunkt bilden dabei die drei Bereiche Datensammlung, Datenaufbereitung und Datenver√∂ffentlichung. Das im Jahr 2005 in Betrieb genommene Altsystem entsprach nicht mehr den aktuellen Anforderungen und wurde basierend auf Analysen sowie Konzepten neu aufgesetzt. Im Beitrag werden die Entwicklungsschritte und die Funktionalit√§ten des HWIMS im Kontext zum Hochwasserrisikomanagementprozess erl√§utert.

Hochwasserangepasste Bauweisen ‚Äď Hochwasserschutz versus Barrierefreiheit
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Viele Geb√§ude im Sturmflutgebiet der Hamburger Elbe sind als Hochwasserangepasste Bauweisen geplant und realisiert. Diese Geb√§ude m√ľssen aufgrund steigender Hochwasser-Bemessungswasserst√§nde ein immer h√∂heres Schutzziel erf√ľllen, sind jedoch auch an die vorhandenen Erschlie√üungsh√∂hen gebunden und sollen dar√ľberhinaus die Anforderungen an Ressourcenschonung sowie √∂ffentliche Nutzungen im Erdgeschoss erf√ľllen. Anhand von Beispielen wird dargestellt, wie sich die Geb√§ude dennoch entsprechend den steigenden Hochwassereinwirkungen nachhaltig und barrierefrei realisieren lassen. Ein Vergleich der bereits realisierten Geb√§ude zeigt auf, dass nicht alle Hochwasserangepassten Bauweisen gleicherma√üen die Anforderungen erf√ľllen.

Hochwasserrisikomanagement 2030 ‚Äď ein Ausblick
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Die j√ľngsten Hochwasserereignisse ‚Äď und insbesondere die durch Starkniederschl√§ge verursachten Ereignisse ‚Äď waren Anlass, wieder einmal grundlegend √ľber die M√∂glichkeiten und Grenzen der Hochwasservorsorge nachzudenken. Wie geht es weiter? Welche absehbaren Fortschritte im Hochwasserrisikomanagement werden in den n√§chsten 15 Jahren die Entwicklung ma√ügebend pr√§gen?

Hochwasservorsorgekonzept f√ľr starkregengesch√§digte Gemeinden
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Am 20. September 2014 ging in der Nordpfalz ein besonders heftiger Starkregen mit Regenmengen von bis zu 150 mm in drei Stunden nieder. Die Folge war eine Sturzflut ungekannten Ausma√ües mit Sch√§den in Millionenh√∂he. In den Brennpunktgemeinden stand stark verschlammtes Wasser bis zu 1,70 m hoch in H√§usern, H√∂fen und auf Stra√üen. In einem Pilotprojekt des Landes Rheinland-Pfalz wurden die Erfahrungen aus diesem Ereignis analysiert und bewertet sowie Ma√ünahmen entwickelt, die den Betroffenen und Beteiligten helfen sollen, bei k√ľnftigen Starkregenereignissen besser ger√ľstet zu sein.

Das sächsische Maßnahmenprogramm zur Umsetzung der nationalen Hochwasserrisikomanagement-Pläne
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Nach dem Hochwasser im August 2002 wurden in Sachsen Hochwasserschutzkonzepte und Gefahrenhinweiskarten als komplexe einzugsgebietsbezogene wasserwirtschaftliche Planungen erstellt. Damit lagen zum 22.12.2010 bereits Dokumente vor, welche die wesentlichen Anforderungen der Hochwasserrisikomanagementrichtlinie (HWRM-RL) erf√ľllen. Auf Basis dieser Vorleistungen hat der Freistaat Sachsen das S√§chsische Ma√ünahmenprogramm zu den Hochwasserrisikomanagementpl√§nen der Elbe und der Oder erarbeitet. Damit werden die √úbergangsregelungen genutzt, die Art. 13 der HWRM-RL bietet. Dieses Ma√ünahmenprogramm besteht aus einem Textteil, der die Umsetzung der HWRM-RL in Sachsen erkl√§rt, und Anh√§ngen, welche die Ma√ünahmen im Detail erl√§utern. In informativen Steckbriefen werden sowohl die √ľberregional wirksamen nichtbaulichen Ma√ünahmen aus den Handlungsfeldern Vermeidung, Warnung und Vorsorge dargestellt, als auch die baulichen Hochwasserschutzma√ünahmen mit ihrem aktuellen Umsetzungsstand beschrieben.

Hochwasserrisikomanagement in Baden-W√ľrttemberg ‚Äď Monitoring und Ausblick
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Die Umsetzung der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie in Baden-W√ľrttemberg basiert auf einem 2002 begonnenen Gemeinschaftsprojekt mit den kommunalen Landesverb√§nden. Gemeinsam mit den verantwortlichen Akteuren wurde anhand eines einheitlichen Kataloges jeweils die Relevanz, der Umsetzungsstand und der vorgesehene Umsetzungszeitraum der Ma√ünahmen ermittelt. Durch die Landesanstalt f√ľr Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-W√ľrttemberg (LUBW) werden alle Planungsphasen einschlie√ülich des Monitorings durch umfangreiche technische Instrumente unterst√ľtzt.

Ein Sicherheitskriterium f√ľr Halligwarften
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Die nordfriesischen Halligen stellen nicht nur naturr√§umlich eine Besonderheit dar, sondern m√ľssen auch im Rahmen von Risiko- und Gef√§hrdungsanalysen speziell betrachtet werden. Ziel der vorgestellten Untersuchungen ist es, ein Sicherheitskriterium f√ľr Halligwarften zu entwickeln. Mit diesem soll eine Vergleichbarkeit der jeweiligen Gef√§hrdung infolge von Sturmflutereignissen erm√∂glicht werden.

Kommunikationsstrategien in der Krise: vom Papiertiger zur gelebten Praxis
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2016)
Im Jahr 2013 ereignete sich in Warstein eine der gr√∂√üten Massenerkrankungen an Legionellen. In der Folge kam es zu zwei Todesf√§llen und 159 Erkrankten. Ziel des Krisenmanagements war es, den Legionellenausbruch in k√ľrzester Zeit einzud√§mmen, zu beenden und eine kritische Gesundheitsgef√§hrdung f√ľr die √Ėffentlichkeit auszuschlie√üen. In diesem Zusammenhang agierten unterschiedliche Akteure auf verschiedenen Handlungsebenen in den jeweiligen Krisenmanagementstrukturen. Am Beispiel des Legionellenausbruchs im Kreis Soest wird die Relevanz dargelegt, warum eine Verkn√ľpfung des Krisenmanagements mit situativen Kommunikationsstrategien einen ma√ügeblichen Erfolgsfaktor f√ľr ein ganzheitliches Krisenmanagement bildet.

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