Kann die Wasserqualität in Stauseen aus Satellitendaten abgeleitet werden?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2019)
Das Forschungsvorhaben MuDak-WRM hat zum Ziel, ein global anwendbares Vorhersagemodell f√ľr die Ver√§nderung der Wasserqualit√§t in Stauseen herzuleiten. Dazu sollen die Komplexit√§t der Modelle reduziert werden und m√∂glichst Daten aus der Fernerkundung anstelle von In-situ-Daten als Eingabeparameter f√ľr hydrologische Modelle herangezogen werden. Die Dateninfrastruktur des Projektes basiert auf offenen Geostandards wie dem Sensor Web. Dieser Beitrag beschreibt die Ans√§tze zur Integration von Satellitendaten in das Sensor Web.

Unsicherheiten in der Wasserstandmessung mit Radarf√ľllstandsensoren
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2019)
Mit der redundanten messtechnischen Ausr√ľstung gew√§sserkundlicher Pegel an den Bundeswasserstra√üen werden Unsicherheiten in der Wasserstandmessung offenbar. Aus dem Vergleich von mittels Schwimmern bzw. Radarf√ľllstandsensoren vorgenommenen Wasserstandmessungen an den Pegeln Mainz und Borkum-S√ľdstrand ergibt sich √ľber den Messzeitraum eine Standardabweichung der validen Messwerte von 1,7 cm bei viertelst√ľndlicher Registrierung (Mainz) und 4,2 cm bei min√ľtlicher Registrierung (Borkum-S√ľdstrand).

Beeinflussungen gewässerkundlicher Pegel durch spontane Übereisung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2019)
Beobachtungen an einem Pegel in Nordrhein-Westfalen im Februar 2018 zeigen, dass eine wiederkehrende kurzzeitige Eisdecke eine √úbersch√§tzung des kalkulierten Abflusses in einer Gr√∂√üenordnung bis zu 100 % und mehr hervorrufen kann, abh√§ngig von der Wahl des Berechnungsintervalls. Mit der Wassertemperatur als Indikator lassen sich bislang nicht aufgefallene gleichartige Beeinflussungen f√ľr weitere Zeitr√§ume und Pegelstandorte nachweisen. Zur Gewinnung wirklichkeitsnaher Abflussganglinien kann hier das őĒW-Verfahren eingesetzt werden.

Datenfern√ľbertragung in den Messnetzen in der Steiermark und deren Herausforderungen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2019)
Der hydrographische Dienst Steiermark betreibt ein Messnetz mit rund 1 300 aktiven Stationen in den Bereichen Niederschlag und Lufttemperatur, Oberfl√§chengew√§sser, Grundwasser und Quellen. Aufgrund der unterschiedlichen Topologie der Steiermark muss hier auf ein breites Spektrum an √úbertragungsvarianten zur√ľckgegriffen werden. Im folgenden Beitrag werden die Erfahrungen im Messnetz sowie die damit in Verbindung stehenden Herausforderungen beleuchtet.

Durchf√ľhrung umfassender Durchflussmessungen an der Lippe
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2019)
Im Rahmen seiner Aufgaben betreibt der Lippeverband Gew√§sserpegel an der Lippe. F√ľr die vorgestellten Arbeiten sind 12 Gew√§sserpegel an der Lippe eingehend stationsweise analysiert und auch im L√§ngsschnittvergleich zueinander untersucht worden. Diese Untersuchungen wurden im Zuge einer Masterarbeit durchgef√ľhrt. Deren Ziel bestand darin, Anpassungen f√ľr die betroffenen Pegel vorzuschlagen, damit diese mit ihren Ober- und Unterliegern ein plausibles Bild ergeben. Weiterhin wurde auch eine umfassende Messkampagne durchgef√ľhrt.

Kamerabasierte Durchflussmessung in offenen Kan√§len und Fl√ľssen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2019)
Kamerabasierte Messverfahren sind revolution√§re nicht-intrusive Verfahren mit Vorteilen gegen√ľber herk√∂mmlichen Durchflussmesssystemen. Der vorliegende Beitrag stellt das kamerabasierte Messsystem namens DischargeKeeper als neuartige Methode zur kontinuierlichen Erfassung und Speicherung von Flie√ügeschwindigkeitsprofil, Wasserstand und Durchfluss in offenen Kan√§len und Fl√ľssen vor. Das System wurde an mehreren Standorten und unter verschiedenen Wetter- und Lichtverh√§ltnissen erfolgreich getestet und validiert.

Autovalidierung von Messdaten ‚Äď wie kann sie uns Hydrologen unterst√ľtzen?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2019)
Die Anforderungen an hydrologische Messdaten √§ndern sich in einer vernetzten Welt rasant. Daten m√ľssen nicht nur korrekt sondern auch quasi in Echtzeit verf√ľgbar sein. Um diesen Bedarf mit m√∂glichst hochwertigen Daten zu decken, k√∂nnen neben geeigneten Messtechniken auch automatisierte Routinen zur Validierung und Korrektur den Hydrologen unterst√ľtzen. Die Einf√ľhrung solcher Verfahren setzt neben einer klaren Prozessbeschreibung eine umfassende Dokumentation der Ergebnisse zur Nachvollziehbarkeit bei der abschlie√üenden Freigabe der Daten durch den Hydrologen voraus.

Niederschlag: Datenqualit√§t und Verarbeitung f√ľr praktische Anwendungen in der Hydrologie
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2019)
Die Anforderungen an Niederschlagsdaten f√ľr st√§dtische Gebiete wurden schon fr√ľh mit einer Aufl√∂sung von einem Wert pro 1 km2 und pro Minute formuliert. Um diese Anforderungen auch mit einer hohen Datenqualit√§t zu erf√ľllen, sind Kriterien erforderlich, die daf√ľr sorgen, dass Daten mit dieser Aufl√∂sung nachvollziehbar verl√§sslich und mit benannten Unsicherheiten vorliegen. Ein Fallbeispiel verdeutlicht die Vorgehensweise.

Messung des Starkregenabflusses auf Straßen mittels Videoauswertung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2019)
Der Artikel beschreibt und diskutiert Methoden zur videogest√ľtzten Messung des Abflusses auf Stra√üen infolge Starkniederschlags in urbanen Siedlungsgebieten. Anhand eines Smartphone-Videos eines Abflussgeschehens in Wuppertal wird exemplarisch eine nachtr√§gliche Durchflussauswertung mit Hilfe eines LSPIV-Verfahrens (Large Scale Particle Image Velocimetry) vorgenommen und damit die grunds√§tzliche Tauglichkeit videogest√ľtzter Methoden zur Messung des Stra√üenabflusses nachgewiesen.

Neue Entwicklungen der akustischen Konzentrationsmessung mit ADV-Sonden ‚Äď Methoden, Grenzen und praktische Anwendungen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2019)
An Binnen- und an K√ľstengew√§ssern werden zur √úberwachung der Morphologie besondere Anforderungen an die Messtechnik gestellt. Besonders in Schwebstoff gepr√§gten Gew√§ssern beeinflusst die Schwebstoffkonzentration das Flie√üverhalten. In der Praxis sind Messger√§te gefordert, die die Schwebstoffkonzentration sowie die Flie√ügeschwindigkeit und die Turbulenz simultan messen k√∂nnen. In diesem Beitrag wird eine akustische Geschwindigkeitssonde zur Konzentrationsmessung verschiedener Sedimente vorgestellt und deren praktische Anwendbarkeit diskutiert.

<  1  2  3  4 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?