Forschungsarbeiten zum Bodenwasserhaushalt in der kasachischen Steppe
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Dieser Beitrag stellt innerhalb des Forschungsprojekts ReKKS die Umsetzung eines bodenhydrologischen Messnetzes in Kasachstan vor, das die Bodenwassernutzung von trockenen Steppenb√∂den durch angepasste Bewirtschaftungsmethoden optimieren soll. Dabei liegt der Fokus auf dem Bodenwasserhaushalt, ermittelt durch meteorologische und pedo-hydrologische In-situ-Messungen. Speziell adaptierte w√§gbare Gravitationslysimeter sollen zudem erm√∂glichen, erstmals einen ganzj√§hrigen Verlauf der aktuellen Evapotranspiration f√ľr diesen Klimaraum zu bestimmen.

Die hydromorphologischen Verhältnisse der Westfälischen Bucht
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Trotz der gro√üen nationalen Anstrengungen zum Erreichen der Ziele der WRRL werden diese nur selten nach einer Renaturierung eines Oberfl√§chengew√§ssers erreicht. Steht das Verfehlen des Sanierungszieles mit den zugrunde gelegten hydromorphologischen Verh√§ltnissen im Zusammenhang? Der nachfolgende Artikel setzt sich mit den hydromorphologischen Verh√§ltnissen, der Landnutzung sowie der Bedeutung der Einleitung von gekl√§rtem kommunalen Abwasser in gro√üen Teilen der Westf√§lischen Bucht f√ľr den Zeitraum vom 01.01.2006 bis 31.12.2015 auseinander.

Fischzählbecken - die unterschätzte Bedeutung der Reusenkehle
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Z√§hlbecken werden h√§ufig zur Funktionskontrolle von Fischaufstiegsanlagen verwendet. Die Kehle am Einstieg hat eine zentrale Bedeutung f√ľr ihre Fangeffizienz. Das bisher untersch√§tzte Problem entkommender Fische wurde mit Experimenten und Videoanalysen erstmals gezielt untersucht: Ohne Kehle schwammen 95 % der Fische aus den Becken aus. Eine kombinierte Kehle verringerte das Ausschwimmen auf 7 % und die Fangzahlen stiegen markant. Bei zuk√ľnftigen Funktionskontrollen muss die Gestaltung und Effizienz von Z√§hleinrichtungen ber√ľcksichtigt werden.

Art-Areal-Modellierung f√ľr Fischarten im Einzugsgebiet der oberen Donau - Aspekte zur Interpretation der Projektionen
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Statistische Art-Areal-Modelle werden zunehmend f√ľr Flie√ügew√§sser√∂kosysteme angewendet. Um der Herausforderung der Konnektivit√§t in diesen √Ėkosystemen gerecht zu werden, dienen h√§ufig unregelm√§√üige Teileinzugsgebiete als Modellierungseinheiten. Eine Ver√§nderung der Gr√∂√üe dieser Einheiten kann zu ver√§nderten statistischen Beziehungen zwischen Umweltparametern sowie Fundpunkten einer Art f√ľhren und damit die Modellergebnisse sowie die daraus gezogenen Schlussfolgerungen erheblich beeinflussen.

Beschichtungspartikel- und Polymer-einträge aus Unterwasserbeschichtungen von Schiffen und Booten
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Einträge von Polymeren aus unterschiedlichen Quellen stehen hinsichtlich ihrer quantitativen, qualitativen und toxischen Relevanz im Zentrum wissenschaftlicher Untersuchungen. Eine differenzierte Einschätzung der Quantität und Qualität der Polymereinträge aus Unterwasserbeschichtungen wird gegeben.

Defizite vor und nach √∂kologischen Sanierungen von Flie√ügew√§ssern durch √Ėkologische Profile erkennen
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Im Zuge der Umsetzung der WRRL werden oft komplexe Sanierungen in und an Fließgewässern notwendig. Um zielgerichtete und defizitorientierte Maßnahmen identifizieren zu können, ist ein tiefes Verständnis ökologischer Zusammenhänge notwendig. Zur Vereinfachung der konkreten Maßnahmenplanung wurde mit den ökologischen Gildenprofilen ein Tool entwickelt, das typspezifische Defizite identifiziert und darauf ausgerichtete Maßnahmen ausgibt.

Tiefenrausch und Fliegerbomben
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Es gibt nicht viele Berufstaucher in Deutschland. F√ľr eine funktionierende Wasserwirtschaft sind ihre Dienste aber unverzichtbar. Es sind Spezialisten, die gerufen werden, wenn unter Wasser gebaut, repariert oder etwas untersucht wird. Zunehmend werden f√ľr bestimmte Aufgaben auch Sonden und Roboter eingesetzt. Unser WasserWirtschaft-Spezial ‚ÄěTaucharbeiten im Wasserbau‚Äú steigt ein mit einer Reportage aus dem Hamburger Hafen.

Entwicklung und Tests eines Verfahrens zur Reduzierung von Methanemissionen aus Stauseen
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An der TH K√∂ln wurde zusammen mit der DB Sediments GmbH ein Prototyp entwickelt, der das Instandhalten von Stauseen g√ľnstiger und zudem umweltfreundlicher machen soll, denn Stauseen k√∂nnen das Treibhausgas Methan emittieren und somit zu einer Belastung der Atmosph√§re f√ľhren. Dieses entsteht bei den Abbauprozessen von organischen Stoffen, die kontinuierlich aus dem Einzugsgebiet in das Reservoir eingetragen und dort abgelagert werden. Die Ablagerungen k√∂nnen mit der Zeit zus√§tzlich zur Verlandung f√ľhren, was die Kapazit√§ten des Stausees einschr√§nken kann. Heutige Methoden Stauseen wieder zu entsedimentieren sind kostspielig und belastend f√ľr die √Ėkologie. Der hier vorgestellte Prototyp soll eine g√ľnstige und schonende Alternative bieten. Er entfernt die Sedimente vom Gew√§sserboden und verhindert das Verlanden. Dabei f√§ngt er die Methanblasen auf und reduziert damit die Belastung der Umwelt durch Treibhausgase. Der entwickelte Prototyp stellt somit das weltweit erste Verfahren seiner Art zur Reduzierung klimasch√§dlicher Methangasemissionen in Stauseen dar.

Strategie f√ľr Gew√§sserrevitalisierungen in Baden-W√ľrttemberg
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Die Landesstudie Gew√§sser√∂kologie stellt ein Verfahren zur Identifizierung und Priorisierung von Ma√ünahmen bereit, um an den Gew√§ssern die strukturellen Voraussetzungen f√ľr das Erreichen eines guten √∂kologischen Zustands bzw. Potenzials zu schaffen. Sie umfasst die Abgrenzung von Betrachtungsr√§umen, die Definition von Bausteinen des Strahlwirkungskonzepts f√ľr Baden-W√ľrttemberg unter anderem auf Grundlage der Gew√§sserstrukturkartierung sowie die Betrachtung der notwendigen strukturellen Mindestausstattung f√ľr die Fischfauna.

Methoden und Einsatzgebiete Wissenschaftlicher Taucher
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Bei wasserbaulichen Anlagen wie Talsperren sind kontinuierliche Untersuchungen und eine intensive √úberwachung technischer, geologischer, biologischer und hydrologischer Parameter notwendig. Eine M√∂glichkeit hierf√ľr ist der Einsatz wissenschaftlich geschulten Tauchpersonals, das Aufgaben von Standsicherheitsuntersuchungen an Wasserbauwerken und subaquatischen B√∂schungen √ľber Wasserqualit√§tsanalysen bis hin zur fachspezifischen Kartierung und √úberpr√ľfung technischer Anlagen √ľbernimmt.

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