Zahnschwellen zur Verhinderung der Sohlenerosion in Fl√ľssen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2021)
Das Absinken der Flusssohle infolge von Sohlenerosion kann gravierende wasserwirtschaftliche und ökologische Schäden zur Folge haben. Die Sohlenerosion lässt sich mit Hilfe von Zahnschwellen im Abstand von mehreren hundert Metern verhindern, welche qua Aufstau das Gefälle der Energielinie und damit die Schleppspannung an der Flusssohle verringern.

Revitalisierung kleinerer Fließgewässer in Sachsen-Anhalt - Konformität statt Individualität
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2021)
In Sachsen-Anhalt wurden im Zeitraum von 2015 bis 2021 √ľber 220 Revitalisierungsma√ünahmen an kleineren Flie√ügew√§ssern durchgef√ľhrt. F√ľr etwa 10 % der Gew√§sserumgestaltungen wurde eine Erfolgskontrolle unter Einbeziehung des Makrozoobenthos (MZB) und der Fischfauna sowie der Gew√§ssermorphologie durchgef√ľhrt. Festgestellt wurden zumeist kleinr√§umige Verbesserungen beim MZB, w√§hrend die Ichthyoz√∂nose nur in wenigen F√§llen den unbefriedigenden oder schlechten Zustand hinter sich lassen konnte. Die Ursache daf√ľr ist die Kleinskaligkeit und Uniformit√§t der weitaus meisten Ma√ünahmen, welche die starke morphologische Degradation der Flie√ügew√§sser nicht √ľberwinden kann. So bleiben auch die MZB- Gemeinschaften trotz messbarer Erfolge sehr vereinheitlicht. F√ľr die Zielerreichung der WRRL im Jahr 2027 ist es erforderlich, zuk√ľnftige Ma√ünahmen spezifischer auf den Gew√§ssertypen abzustimmen und in einem gr√∂√üeren Ma√üstab durchzuf√ľhren.

Fischschutz und Anströmung an Wasserkraftanlagen mit niedrigen Fallhöhen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2021)
Dem Schutz der Fische bei der flussabw√§rts gerichteten Wanderung kommt zunehmend eine steigende Bedeutung zu. Zur fachgerechten Beurteilung des Fischschutzes an Wasserkraftanlagen mit niedrigen Fallh√∂hen fehlen jedoch nach wie vor wesentliche hydraulische Grundlagen. Im vorliegenden Beitrag wurden diese unter Anwendung numerischer Simulationen sowie physikalischer Modellversuche aufbereitet und dar√ľber hinaus weiterf√ľhrende, wissenschaftlich relevante Aspekte zum Thema Fischschutz untersucht.

Talsperren - elementare Bauwerke zur Sicherung unserer Zukunft
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Die besonderen Ereignisse im Fr√ľhsommer haben extreme Auswirkungen vor allem in den Mittelgebirgen in Westdeutschland zur Folge gehabt und wurden durch Niederschl√§ge von teilweise √ľber 170 mm in 24 Stunden und folgenden Abfl√ľssen im Bereich eines 10 000-j√§hrlichen Wiederkehrintervalls ausgel√∂st. Die betroffenen Talsperren haben die Hochwasserereignisse im Wesentlichen gut gemeistert und vielfach deutlich zur Verringerung der Abflussspitzen beigetragen.

Hochwasserschutz und kommunale Daseinsvorsorge
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Der Beitrag gibt einen √úberblick zu den wichtigsten Rechtsvorschriften zum Hochwasserschutz, der durch das Hochwasserschutzgesetz II grundlegend √ľberarbeitet wurde und hier ausdifferenziert wiedergegeben wird. Schwerpunkte sind dabei die Schnittstellen des Hochwasserschutzes zur Abwasserbeseitigung und zum Baurecht. F√ľr die sich daraus insbesondere f√ľr Kommunen ergebenden Probleme werden L√∂sungsans√§tze vorgestellt.

Zum Klimawandel im Harz und seinen Auswirkungen auf die Wasserwirtschaft
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Mit deinen relativ hohen Niederschl√§gen in den Hochlagen und seine Talsperren spielt der Harz eine wichtige Rolle bei der Trinkwasserversorgung in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Th√ľringen. Mit dem Projekt "Energie- und Wasserspeicher Harz" zur Anpassung an den Klimawandel und dem beispielgebenden "Integrierten Gew√§sser- und Auenmanagement Oker im N√∂rdlichen Harzvorland" werden zwei Projekte vorgestellt, in denen auf den Klimawandel reagiert wird.

Unsicherheiten in der radarbezogenen Auswertung von Starkregenereignissen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2021)
Im August 2020 etablierte sich √ľber der Emscher-Lippe-Region (ELR) eine Tiefdruckrinne, in deren Verlauf sich zahlreiche Gewitter teils mit Unwetterpotenzial bildeten. Charakteristisch war ein extrem lokales Auftreten sowie die langsame Verlagerung der Gewitterzellen. Dies f√ľhrte zu sehr hohen Niederschlagsmengen, die insbesondere in kurzen Dauerstufen zu seltenen Wiederkehrzeiten f√ľhrten. Anhand dieser Unwettersituation werden die praktischen Herausforderungen eines Wasserwirtschaftsverbands in der Auswertung von Starkregenereignissen unmittelbar nach Ereigniseintritt vorgestellt. Die Auswertungen der unterschiedlichen Radarprodukte werden gezeigt und ihre Unsicherheiten anhand von Radar-Regenschreiber-Vergleichen f√ľr ausgew√§hlte Ereignisse erl√§utert.

Unsicherheitsbetrachtung von Durchflussmessungen und deren Auswirkungen auf Hoch- und Niedrigwasserkennwerte
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Unsicherheiten sind ein fester Bestandteil von Durchflussmessungen und k√∂nnen auch durch aktuelle Messsysteme nicht ausgeschlossen werden. Eine Angabe der Unsicherheit einer Durchflussmessung ist demnach zwingend erforderlich. An einem Gew√§sserpegel wurden Unsicherheiten f√ľr 33 Durchflussmessungen bestimmt sowie deren Einfluss auf Hoch- und Niedrigwasserkennwerte ermittelt. Es konnte gezeigt werden, dass Messunsicherheiten einen Einfluss auf diese Kennwerte haben und daher bei der Planung wasserwirtschaftlicher Anlagen ber√ľcksichtigt werden sollten.

ExUS2020 - Aufbau des Datenpools f√ľr Untersuchungen zum Starkregenverhalten in Nordrhein-Westfalen
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Im Projekt ‚ÄěExUS2020 - Extremwertstatistische Untersuchung von Starkniederschl√§gen in Nordrhein-Westfalen‚Äú wurden umfangreiche Niederschlagsmessdaten auf statistische Kennwerte insbesondere zu ihrem Trendverhalten untersucht. Hierzu wurden Messdaten gepr√ľft, eine umfassende Datenbank in einem Messdatenmanagementsystem aufgebaut, relevante Zeitreihen in Abh√§ngigkeit von der Fragestellung ausgew√§hlt sowie die Ergebnisse anschaulich und r√§umlich differenziert dargestellt.

Messdatenpr√ľfung mit Hilfe von selbstlernenden Datenanalysewerkzeugen als Bestandteil eines Messdatenmanagementsystems (MDMS)
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Im Rahmen eines integralen urbanen Wassermanagements kommt Messdatenmanagementsystemen eine zentrale Bedeutung zu, in welchen alle Messwerte erfasst, bewertet, plausibilisiert und erst anschlie√üend f√ľr die weitere Nutzung gespeichert werden. Die Analyse der erfassten Messdaten ist jedoch oft kaum zu bew√§ltigen und eine losgel√∂ste Einzelbetrachtung der Messwerte nicht zielf√ľhrend, da die Interaktion der Daten innerhalb eines Systems entscheidend ist, jedoch in bestehenden Ans√§tzen nicht ber√ľcksichtigt wird. In dieser Studie wird der Einsatz eines Datenanalysewerkzeuges gezeigt, das in der Lage ist, ein System ganzheitlich zu betrachten und Fehlwerte fr√ľhzeitig zu erkennen.

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