Optimierte Ultraschall-Laufzeitmessung und Abflusskurve im Vergleich
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Am Pegel Villigst, Ruhr, wurde das Verfahren der indirekten Abflussermittlung ab 1997 durch die Ultraschall-Laufzeitmessung abgel√∂st. Die erforderliche Neukonzeption der Anlage im Jahr 2019 ber√ľcksichtigte verschiedene Erfahrungen aus dem Praxisbetrieb. Im Vergleich zeigt sich die hohe G√ľte auch der mittels Abflusskurve gewonnenen Ergebnisse.

Durchflussschätzung an staugeregelten Fließgewässerabschnitten
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An Flie√ügew√§ssern werden kontinuierliche Durchflusszeitreihen h√§ufig √ľber eine Wasserstand-Abfluss-Beziehung ermittelt. An staugeregelten Flie√ügew√§sserabschnitten weist diese Beziehung oft nicht die gew√ľnschte Genauigkeit auf. In diesem Artikel wird ein alternativer Ansatz zur Durchflusssch√§tzung mithilfe eines multiplen linearen Regressionsmodells pr√§sentiert, der an einem ausgew√§hlten √∂sterreichischen Donauabschnitt erfolgreich getestet wurde und dessen Anwendbarkeit in der Praxis diskutiert wird.

Auswertung von Salzverd√ľnnungsmessungen durch mechanische Integration
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Salzverd√ľnnungsmessungen mit Kochsalz (NaCl) als Tracerstoff sind eine in Forschung und Praxis verbreitete Methode zur Durchflussbestimmung. Die Auswertung der Messungen erfolgt normalerweise durch numerische Integration der Durchgangskurve. Dazu wird diese entweder h√§ndisch erfasst oder mit speziell daf√ľr entwickelten Ger√§ten automatisch registriert. Die h√§ndische Eingabe der Messwerte f√ľr die nachfolgende Auswertung ben√∂tigt eine gewisse Zeit, die bei Gel√§ndearbeiten i. Allg. begrenzt und damit kostbar ist. Beim Einsatz automatischer Messkoffer ist das Ergebnis unmittelbar nach der Messung verf√ľgbar. Jedoch sind diese Ger√§te mit Kosten verbunden. Eine rasche, betriebssichere Auswertung bei geringen Kosten erm√∂glicht die Anwendung der mechanischen Integration oder Pumpenmethode. Der Beitrag erl√§utert diese bislang nicht publizierte Auswertemethodik. Zwei Anwendungsbeispiele zeigen, dass sich auf diesem Weg Ergebnisse erzielen lassen, deren Genauigkeit mindestens mit der der numerischen Integration der Durchgangskurve vergleichbar ist.

Wann ist ein Trend ein Trend? - √úberlegungen zu Trends und Sprungstellen in Zeitreihen
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In zwei unterschiedlichen F&E-Projekten in Nordrhein-Westfalen wurden Instationarit√§ten (Trends und Sprungstellen) in langen Niederschlagsmessreihen untersucht. Die hier gemeinsam vorgestellten Ergebnisse gehen der Frage nach, wann eine Zunahme des Niederschlages als Trend einzustufen ist und wann nicht. Es wird gezeigt, dass Sprungstellen bei Betrachtung der Statistik kurzer Dauerstufen auftreten, die nicht eindeutig auf √Ąnderungen der Messtechnik zur√ľckzuf√ľhren sind.

Kontinuierliche Messdatenerfassung mit Opensource-Hardware am Beispiel eines modularen Arduino-Datenlogger-Konzepts
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Der Artikel beschreibt ein Konzept f√ľr einen modular erweiterbaren, hoch individualisierbaren Datenlogger, welcher der kontinuierlichen Messwertaufnahme mittels digitaler Messsensorik dienen soll. Die testweise Umsetzung des Konzepts erfolgt durch Verwendung eines Basismoduls, das aus einem Arduino-Board und weiteren Komponenten besteht. Das Basismodul wird hinsichtlich zweier praktischer Anwendungsbeispiele den projektspezifischen Messanforderungen entsprechend erweitert und im Feldeinsatz erprobt. Auf Grundlage der im Feldeinsatz gewonnenen Erkenntnisse werden die grunds√§tzliche Tauglichkeit des Basismoduls nachgewiesen und wesentliche Herausforderungen f√ľr die Umsetzung des Datenlogger-Konzepts diskutiert.

Hydrographische Vermessung von Binnengewässern - Von der relativen Tiefenmessung zum 3-D-Modell
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Dieser Beitrag befasst sich mit der Prozessierungskette von der relativen Tiefenmessung hin zu einem 3-D-Modell des Untergrunds von Binnengew√§ssern. F√ľr die effiziente Erfassung der Unterwassertopographie werden h√§ufig F√§cherecholote zur mobilen Datenerfassung mit dem Messboot als Tr√§gerplattform f√ľr ein Multisensorsystem eingesetzt. Die gesamte Prozessierungskette von der Datenerfassung mit dem F√§cherecholot bis zur Erstellung von H√∂henmodellen wird beispielhaft dargestellt. Hierbei wird auch auf Aspekte der Datenqualit√§t bei der hydrographischen Vermessung eingegangen.

Ermittlung der Fischdurchgängigkeit von Wasserförderschnecken, Pumpen und Spiralturbinen
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Die neue niederländische Norm NEN 8775 liefert Angaben zur standardisierten Vorgehensweise bei Untersuchungen der Fischdurchgängigkeit verschiedener Anlagentypen und eine Berechnungsmethode zur Ermittlung der Überlebensrate. In Deutschland ist die Norm besonders hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit auf Untersuchungen von Schöpfwerken von Interesse.

Gro√üwetterlagen als Indikator f√ľr zunehmende Trockenheit in S√ľdwestdeutschland
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Anhand ausgew√§hlter Trockenperioden, Niedrigwasserzeiten und Hitzewellen f√ľr S√ľdwestdeutschland wurde untersucht, welche Gro√üwetterlagen (GWL) die Ausl√∂ser extremer Trockenperioden waren. Diese kritischen Trocken-GWL wurden erfasst und hinsichtlich signifikanter Ver√§nderungen (Trends, Bruchpunkte) im Sommer (JJA) und in der Vegetationsperiode (April-Sept.) f√ľr die Zeitreihe 1881-2018 untersucht. Anhand der Ver√§nderungen der Trocken-GWL wird gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit eines extrem trockenen und hei√üen Sommers bzw. einer trockenen Vegetationsperiode in den letzten vier Jahrzehnten im Vergleich zum Zeitraum 1881-1972 um ein Vielfaches angestiegen ist. Aus diesem Grund und wegen des mehrere Jahre andauernden Niederschlagsdefizits wird die Einf√ľhrung eines D√ľrrerisikomanagements f√ľr S√ľdwestdeutschland dringend empfohlen.

Die j√ľngste Niedrigwasserperiode am Rhein - Wieviel Wasser unter dem Kiel hat die Schifffahrt noch?
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Die gegenw√§rtig verzeichnete Folge abflussschwacher Jahre, die bislang 2018 kulminierte, ist in dieser Form zwar au√üergew√∂hnlich. Der Blick in die Vergangenheit zeigt allerdings, dass (auch mehrj√§hrige) Niedrigwasserphasen, die noch extremer ausfallen k√∂nnen als derzeit gegeben, Teile der nat√ľrlichen Klimavariabilit√§t darstellen. Unter Ber√ľcksichtigung des Klimawandels kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich derartige Phasen in Folge von Lufttemperaturanstieg und jahreszeitlicher Niederschlagsumverteilung versch√§rfen. Deutliche Ver√§nderungen der Niedrigwasserabfl√ľsse des Rheins sind aber nach dem gegenw√§rtigen Wissensstand erst Ende des 21. Jahrhunderts zu erwarten. Diese k√∂nnen mit Schifffahrtseinschr√§nkungen einhergehen, sofern keine Anpassungsma√ünahmen ergriffen werden.

Hitze und Niedrigwasser - Herausforderungen beim Betrieb thermischer Kraftwerke aus EnBW-Sicht
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Mit den Hitzeperioden seit 2003 sind Wasserf√ľhrung und Temperatur an Rhein und Neckar besonders in das Interesse ger√ľckt. Unterst√ľtzt durch prognostische Wasserhaushalts- und W√§rmemodellierung ist die EnBW als Betreiber thermischer Kraftwerke bestrebt, zusammen mit der Beh√∂rdenseite den Anforderungen der Gew√§sser√∂kologie einerseits und der Versorgungssicherheit andererseits weitestm√∂glich Rechnung zu tragen. Im operativen Einsatz kann auch der Kraftwerkseinsatz entsprechend den Vorhersagen der Wasserf√ľhrung geplant werden.

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