Staudamm Roßhaupten - vom auffälligen Messwert zur Großbaustelle
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2020)
Im Zuge der letzten Vertieften √úberpr√ľfung der Talsperre Ro√ühaupten konnte eine Messstelle identifiziert werden, deren Messwerte einer genaueren √úberpr√ľfung bedurften. Da der aufgezeichnete Verlauf ungew√∂hnlich war, galt es zun√§chst, die dort gemessenen Werte zu verifizieren. Letztlich zeigte sich, dass die ungew√∂hnlichen Messwerte durch erosionsbedingte, stark durchl√§ssige Bereiche im Felsuntergrund hervorgerufen wurden. Die dort stattfindenden hydrodynamischen Bodendeformationen waren bereits so weit fortgeschritten, dass auch Bereiche des Dammkerns in Mitleidenschaft gezogen waren. Um ein weiteres Fortschreiten der Erosion zu vermeiden, wurde eine sofortige Sanierung eingeleitet.

Oberflächenwasserentnahme versus Mindestabfluss im Kontext von WRRL und Klimawandel
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2020)
Die Bereitstellung von Wasser als Nahrungsmittel, Rohstoff und f√ľr Brauchwasserzwecke bildet eine zentrale √Ėkosystemleistung der Oberfl√§chengew√§sser und ihrer Auen. Zeitgem√§√üe Bew√§sserungsl√∂sungen m√ľssen sich in Bezug auf die Entnahme an umweltrechtlichen und -fachlichen Ma√üst√§ben messen lassen. Die Mindestwasserf√ľhrung ist zu erhalten. Negative Auswirkungen durch Aufstauma√ünahmen in Flie√ügew√§ssern sollen m√∂glichst vermieden werden.

Forschungsarbeiten zum Bodenwasserhaushalt in der kasachischen Steppe
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2020)
Dieser Beitrag stellt innerhalb des Forschungsprojekts ReKKS die Umsetzung eines bodenhydrologischen Messnetzes in Kasachstan vor, das die Bodenwassernutzung von trockenen Steppenb√∂den durch angepasste Bewirtschaftungsmethoden optimieren soll. Dabei liegt der Fokus auf dem Bodenwasserhaushalt, ermittelt durch meteorologische und pedo-hydrologische In-situ-Messungen. Speziell adaptierte w√§gbare Gravitationslysimeter sollen zudem erm√∂glichen, erstmals einen ganzj√§hrigen Verlauf der aktuellen Evapotranspiration f√ľr diesen Klimaraum zu bestimmen.

Wasserhaushalt in Nordostniedersachsen durch Wassernutzung und -management ausgleichen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2019)
Die Sicherung der Wasserversorgung f√ľr alle Bereiche der menschlichen Nutzung wird vor dem Hintergrund des Klimawandels eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Gesellschaft in den kommenden Jahrzehnten sein, auch in Deutschland. Auf dieses Problemfeld wird von Wissenschaft und Fachingenieuren schon lange hingewiesen, bei der Politik ist es jedoch noch nicht angekommen.

Phosphordynamik und Austragspfade in einem Norddeutschen Tieflandeinzugsgebiet
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2018)
Im Zeitraum 1990 ‚Äď 2010 sanken die Konzentrationen des gel√∂sten reaktiven Phosphors sowie des Gesamtphosphors signifikant im Einzugsgebiet der Warnow (ca. 3.000 km2). Dabei sind aktuell ansteigende Trends des Gesamtphosphors zu beobachten. Der gel√∂ste reaktive Phosphor und der partikul√§re Phosphor gelangen √ľber unterschiedliche Transportpfade in Oberfl√§chengew√§sser.

Instandsetzung Hochbeh√§lter Hewingsen II in Soest ‚Äď Sanierungsarbeiten mit ganz normalen Hindernissen?
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2017)
Kammer 2 des Wasserspeicherquartetts in Möhnesee Hewingsen wurde komplett gemäß dem Stand der Technik saniert und erhielt zudem noch eine neue Farbgebung. Der Weg dorthin erforderte allerdings eine besondere Materiallogistik, Arbeiten in großer Höhe und eine konstruktive Zusammenarbeit von Auftraggeber und Auftragnehmer.

Kann ein Wasserbeh√§lter zu alt f√ľr die Sanierung sein?
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2017)
Allzu h√§ufig werden in die Jahre gekommene Wasserspeicher durch Neubauten ersetzt, anstatt sie zu sanieren. Dabei gibt es diverse M√∂glichkeiten, auch bei jahrzehntealten Bauwerken eine regelkonforme Sanierung durchzuf√ľhren; und das bei einem Kostenvorteil von 50 bis 60 Prozent. Der nachfolgende Fachbeitrag erl√§utert eine Reihe von Beispielen, in denen auch alte Wasserspeicher erfolgreich saniert wurden.

Vorkommen und Bildung von Perchlorat bei der Aufbereitung von Trink- und Badebeckenwässern
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2017)
Bereits seit den 1950er-Jahren l√§sst sich Perchlorat im Grundwasser nachweisen, von wo aus der als toxisch eingestufte Stoff in das Trinkwasser eingetragen werden kann. In der Umwelt wird Perchlorat aufgrund seiner stabilen Struktur nur sehr langsam abgebaut und stellt damit auch langfristig eine Qualit√§tsbeeintr√§chtigung f√ľr die Rohwasserressourcen dar. Im Rahmen eines DVGW-Verbundvorhabens wurden nun erstmals repr√§sentative Daten √ľber die Belastung von Trink- und Badebeckenw√§ssern in Deutschland gesammelt und darauf basierend ein Leitfaden erstellt, der Wasserversorger und Badbetreiber bei der Risikominimierung einer Perchloratbelastung unterst√ľtzt.

Wie lösen wir das langfristig größte Problem an Stauseen wirtschaftlich und umweltverträglich?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2017)
Die Kosten infolge der unvermeidlichen Sedimentation von Staugew√§ssern √ľbersteigen sogar die f√ľr den aktuellen Neubau von Talsperren bei weitem. Trotz des auch in Deutschland bestehenden gro√üen L√∂sungsdrucks sind viele Betreiber und Beh√∂rden noch unsicher. Aus √ľbergro√üer Vorsicht und der Angst vor einem √ľberzogenen Ma√ünahmenumfang werden viele dringende Ma√ünahmen deshalb nicht durchgef√ľhrt. Der Beitrag zeigt den aktuellen Stand der einschl√§gigen Richtlinien und ermutigt zu einem zeitnahen sowie angemessenen Vorgehen einschlie√ülich einer Empfehlung f√ľr die Vorgehensweise.

√Ėlfernleitung Wilhelmshaven: Erneuerung des Abschnitts durch den Fluss Maade
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Jeder Bau einer Pipeline durch kreuzende Gew√§sser vereint die Herausforderungen des Wasserbaus mit denen des Rohrbaus und der Pipelineverlegung. Im nieders√§chsischen Wilhelmshaven wurde in diesem Zusammenhang ein besonders anspruchsvolles Projekt umgesetzt: Die klassische Konstruktion eines D√ľkers in offener Bauweise konnte hierbei durch ein besonderes Einbaukonzept auf engstem Raum realisiert werden. Neben einer speziellen Methodik zur Sicherung im Absenkvorgang und der Lagestabilisierung kam dabei Fl√ľssigboden im Unterwassereinbau als Ballastierung und als Bettungsmaterial zum Einsatz.

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