Starkregenrisikomanagement auf lokaler Ebene im europäischen Kontext
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2019)
Starkregenereignisse k√∂nnen auch abseits von Fl√ľssen zu √úberflutungen mit extremen Sch√§den f√ľhren. Im Projekt Rainman haben sich Institutionen aus sechs mitteleurop√§ischen L√§ndern vorgenommen, das Management der starkregenbedingten Risiken zu unterst√ľtzten. Unter Ber√ľcksichtigung der Bedarfe und Anforderungen der Praxis auf lokaler und regionaler Ebene sowie der sehr unterschiedlichen regionalen und nationalen Herangehensweisen entwickelt das Projekt Werkzeuge zum integrierten Starkregenrisikomanagement f√ľr die mehrsprachige Rainman-Toolbox.

Risikovorsorge bei √úberschwemmungen - eine Gemeinschaftsaufgabe
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2019)
Ob Orkane, Hagel oder Starkregen - die Sch√§den f√ľr Privatpersonen und Gewerbetreibende nehmen immer wieder existenzbedrohende Ausma√üe an. Zugleich werden wir k√ľnftig in Deutschland h√§ufiger mit extremen Wetterlagen rechnen m√ľssen. Wenn wir die Risiken beherrschen wollen, werden Pr√§vention, Vorsorge und Aufkl√§rung immer wichtiger. Versicherer arbeiten daf√ľr - aber auch jeder Versicherte sowie der Staat m√ľssen Ihrer Verantwortung nachkommen.

Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzepte - essentieller Baustein des Hochwasserrisikomanagements in Rheinland-Pfalz
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2019)
In den letzten Jahren ist bei der Hochwasservorsorge vermehrt die Vorsorge vor Starkregenereignissen in den Vordergrund getreten. Wichtiges Ziel ist hierbei die Verringerung des Schadenspotenzials in betroffenen Gebieten sowie das m√∂glichst schadfreie Ableiten der Starkregensturzfluten. Seit 2014 unterst√ľtzt daher das Land seine Gemeinden und St√§dte dabei, ein √∂rtliches Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept in Angriff zu nehmen. Ziel ist eine Bewusstseinssch√§rfung f√ľr die Gefahren des Hochwassers sowie die Umsetzung der in den Konzepten entwickelten Ma√ünahmen. Die Hochwasserpartnerschaften, das Informations- und Beratungszentrum Hochwasservorsorge (IBH) und das neu gegr√ľndete Kompetenzzentrum f√ľr Hochwasservorsorge und Hochwasserrisikomanagement (KHH) auf Ebene der Oberen Wasserbeh√∂rden sind hierbei wichtige Institutionen und Ansprechpartner f√ľr die Kommunen. Aktuell erarbeiten bereits √ľber 600 Kommunen ein Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept - etliche sind bereits fertig gestellt. Die Kosten f√ľr die Aufstellung werden mit bis zu 90 %, die Umsetzung der entwickelten Ma√ünahmen mit bis zu 60 % von der Wasserwirtschaftsverwaltung gef√∂rdert. Das Voranbringen und die Unterst√ľtzung bei der Umsetzung des Hochwasserrisikomanagements stehen damit beim Vorgehen in Rheinland-Pfalz an erster Stelle.

Extremerer Niederschlag im Klimawandel - Was wissen wir?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2019)
In Deutschland ist im Zuge der globalen Erw√§rmung mit extremerem Niederschlag zu rechnen. Neben den dynamischen und thermodynamischen Ursachen werden radarbasierte Analysen zur Starkregengef√§hrdung diskutiert. Letztere zeigen f√ľr die extremen Starkregen kurzer Andauer ein neues Lagebild der Starkregengef√§hrdung. Da die aktuell vorhandenen pr√§ventiven Ma√ünahmen und wasserbaulichen Einrichtungen eng sowie nur f√ľr ein stabiles Klima bemessen sind, verbessert der DWD seinen Vorhersagen und Produkte zu Warnwesen sowie Pr√§vention bez√ľglich Starkregen.

Die Risikoanalyse im Starkregenrisikomanagement in Baden-W√ľrttemberg
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2019)
Starkregenereignisse k√∂nnen gro√üe Sch√§den verursachen und sind zudem r√§umlich sowie zeitlich schwer vorhersagbar. Eine vorsorgende Betrachtung der potenziellen Risiken und des sich ergebenden Handlungsbedarfs ist daher grundlegend, um Risiken zu mindern sowie im Ereignisfall schnell und zielgerichtet handeln zu k√∂nnen. Mit dem Anhang 6 - Risikoanalyse - zum Leitfaden Kommunales Starkregenrisikomanagement in Baden-W√ľrttemberg wird Kommunen und Fachexperten eine praxisnahe Anleitung f√ľr die kommunale Risikoanalyse zur Verf√ľgung gestellt.

√úberflutungsvorsorge f√ľr die Zentralkl√§ranlage Kaiserslautern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2019)
Die Notwendigkeit zur Anpassung der Kl√§ranlage Kaiserslautern an den Klimawandel f√ľhrten zwei au√üergew√∂hnliche Starkregenereignisse 2018 den Verantwortlichen schmerzlich vor Augen. Im Abstand von 15 Tagen trafen die Ereignisse die Stadt und f√ľhrten dazu, dass gr√∂√üere Teile der Kl√§ranlage unter Wasser standen, einmal musste sogar f√ľr kurze Zeit teilweise der Betrieb eingestellt werden. Derzeit wird eine Hochwasservorsorgestrategie erarbeitet, die u. a. auf Basis von Smartphoneaufnahmen der Mitarbeiter vor Ort erstellt wird. Die entwickelten Schutzma√ünahmen konnten aufgrund eines mehrstufigen Umsetzungskonzeptes bereits teilweise projektbegleitend innerhalb eines Jahres umgesetzt werden.

Geodatenbasiertes Dokumentationsverfahren f√ľr Starkniederschlagsereignisse und weiterf√ľhrende Untersuchungen zur detaillierten Gef√§hrdungsanalyse
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2019)
Die Dokumentation von Starkniederschlagsereignissen und deren Auswirkungen ist von essenzieller Bedeutung f√ľr ein effektives Risikomanagement. Die raumzeitliche Verkn√ľpfung von Niederschlagsradardaten, automatisiert verorteten √úberflutungsaufnahmen sowie zus√§tzlichen ereignisbezogenen Daten erm√∂glicht die Wirkungsanalyse des Starkregen-√úberflutungsverlaufes und bereitet die Grundlage einer ersten Gef√§hrdungsanalyse sowie der Validierung hydrodynamisch-numerischer Modelle. Dar√ľber hinaus sind im Rahmen der hydraulischen Gef√§hrdungsanalyse weiterf√ľhrende Untersuchungen zur Ermittlung kritischer Niederschlagsdauern an neuralgischen Punkten notwendig.

Zwischen D√ľrre und √úberschwemmung ‚Äď Wasserhaushaltsgr√∂√üen vor dem Hintergrund des Klimawandels
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2019)
Im Klimawandel sind die Ver√§nderungen des Wasserhaushaltes bedeutsam, denn diese Ver√§nderungen k√∂nnen Einschnitte in allen Bereichen des Lebens von der Trinkwasserbereitstellung √ľber die Landwirtschaft und Nahrungsg√ľterproduktion bis zur Verteilung von Waren √ľber wassergebundene Transportwege bedeuten. Weiterhin sind infrastrukturelle Ausstattungen und die Gestaltung von Naturr√§umen sowie Freizeitm√∂glichkeiten davon betroffen.

Fl√§chenhafte Niederschlagserfassung mittels Radar ‚Äď Erfahrungen aus 25 Jahren Radardatennutzung bei Emschergenossenschaft und Lippeverband
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2019)
Die Erfassung des Niederschlagsgeschehens ist von zentraler Bedeutung f√ľr Hydrologie und wasserwirtschaftliche Aufgaben. Regenschreiber erfassen den Niederschlag direkt, mit hoher Genauigkeit und kontinuierlich, die Repr√§sentativit√§t der Punktmessungen ist jedoch r√§umlich begrenzt. Demgegen√ľber bietet die Niederschlagsmessung mittels Radar den Vorteil, das Regengeschehen weitr√§umig fl√§chenhaft erfassen zu k√∂nnen. Der vorliegende Beitrag beschreibt die Erfahrungen aus der langj√§hrigen Nutzungshistorie von Radarniederschlagsdaten bei Emschergenossenschaft und Lippeverband und stellt deren Anwendungsm√∂glichkeiten sowie Nutzungsvoraussetzung aus wasserwirtschaftlicher Sicht vor.

Verwendung hydrologischer Messdaten in der Siedlungswasserwirtschaft
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2019)
Hydrologische Messdaten werden f√ľr viele siedlungswasserwirtschaftliche Anwendungen genutzt. Eine besondere Bedeutung besitzen die Parameter Niederschlag und Abfluss. Fehler bei der Datenerfassung sowie bei der Auswertung und Interpretation von Messdaten wirken sich unmittelbar auf die Anwendung aus und verursachen unsachgem√§√üe Kosten. Ans√§tze f√ľr ein erforderliches Qualit√§tsmanagement werden beschrieben.

<  1  2  3  4 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?