Die Talsperrenkatastrophe vom 11.09.2023 im Wadi Darna, Libyen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2024)
Darna liegt an der Mittelmeerküste am östlichen Ende des Gebirges Dschabal al-Achdar. Diese Region gilt aufgrund der relativ hohen Niederschläge (Tabelle 1) als das fruchtbarste und baumreichste Gebiet Libyens. Das Wadi Darna beginnt in diesem Gebirge und verläuft zunächst von Westen nach Osten in etwa parallel zur rund 20 km entfernten Mittelmeerküste. In seinem Unterlauf ändert es seine Ausrichtung auf Nordost und mündet schließlich in der Stadt Darna ins Mittelmeer.

Planen, anpacken, Zukunft sichern im Wasserbau
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2024)
Bauingenieure und Wasserbauer leisten einen wichtigen Beitrag zum Küsten- und Hochwasserschutz in Niedersachsen. Sie arbeiten für Mensch und Umwelt und helfen so, die Zukunft eines Bundeslandes zu sichern. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) bildet diese Tätigkeiten ab und bietet so vielfältige Job- und Einstiegschancen für Berufe mit Zukunft und die Möglichkeit, Zukunft mitzugestalten.

Synergiepotenziale der Maßnahmen des NHWSP, der EU-WRRL und der FFH-RL
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2024)
Für die Schwarze Elster und ihre Nebenflüsse im Land Brandenburg wurde unter Nutzung eines Verfahrens zur Bewertung umweltfachlicher Synergien von Maßnahmen des Nationalen Hochwasserschutzprogramms (NHWSP) eine umfassend vorabgestimmte konzeptionelle Grundlage für Hochwasserschutz, Natura 2000, Gewässer- und Auenentwicklung sowie angepasste Nutzungen erarbeitet.

Randbedingungen der technischökologischen Dammpflege an der Mur
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2024)
Die Dammpflege bei Wasserkraftwerken geht über die technische Notwendigkeit hinaus und insbesondere in UVP-Projekten der Neuzeit rücken ökologische Aspekte in den Vordergrund. Eine erfolgreiche Dammpflege beginnt mit der Berücksichtigung der Anforderungen in der technischen Projektplanung und erhält ihre Grundpfeiler in der Gestaltung während der Bauphase. Entscheidend für eine erfolgreiche Dammpflege ist jedoch eine gewissenhafte Umsetzung in den ersten Jahren der Betriebsphase und eine Adaptierung der Pflege im Zuge der Flächenentwicklung.

Auswirkungen der Deichmahd auf Vegetation und Arthropoden
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2024)
Deichgrünland bietet Lebensraum für Pflanzen und Arthropoden. Ein Feldversuch untersuchte Effekte von Mähterminen, Überwinterungsstreifen und Heubergung auf die Biodiversität. Frühe Mahd war positiv für Zikaden, während Laufkäfer, Spinnen und Wanzen von einer späten Mahd profitierten. Überwinterungsstreifen förderten alle Gruppen, während die Art der Heubergung keinen Einfluss hatte. Die Effekte der Mähvarianten auf die Vegetation waren gering. Eine räumlich-zeitliche Variation der Mähtermine würde viele Artengruppen fördern.

Dammsanierung und Dammpflege: wirken Verordnungen zum Naturschutzrecht positiv?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2024)
Mit dem Ausbau der Wasserkraft am Inn wurde auch der Hochwasserschutz und die Sicherung der Ufer als wesentliche Auflage mit in die Wasserrechtsbescheide aufgenommen. Bestehende Flussdeiche des bereits begradigten Flusses wurden in den Ausbau integriert und die Dämme und Deiche entsprechend den damaligen Regeln der Technik unterhalten. Mit den historischen Hochwassern am Inn, v. a. 1985, wurden die Bemessungsereignisse am Oberen Inn erhöht und mit den historischen Hochwassern in Deutschland sowie den oft stark bewachsenen Deichen, die zu Deichbrüchen führten, wurden auch die Normen für Dämme und Deiche angepasst.

Ökologischer Wert der technischen Dammpflege
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2024)
Die Pflege von Dämmen und Deichen erfolgt im Wesentlichen entsprechend den technischen Anforderungen für Hochwasserschutzanlagen. Diese Pflege dient dabei in aller Regel auch den Zielen des Naturschutzes und es bestehen Synergien zur Notwendigkeit der Pflege aus Hochwasserschutzgründen sowie den ökologischen Belangen. Hierbei trifft vor allem die Dammpflege mit technischen Verfahren vielfach auf Vorbehalte, obwohl die positiven Wirkungen für den Naturschutz insgesamt überwiegen.

Naturschutzrecht kontra Fach- Naturschutz beim Umgang mit Dämmen und Deichen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2024)
Bei Eingriffen in die Natur ist eine, überwiegend nach internationalen Aspekten getroffene Auswahl von Lebensraumtypen und Arten naturschutzrechtlich relevant. Der einem umfassenden Schutzes unserer Lebewelt vor Ort verpflichtete fachliche Naturschutz muss hingegen - ganz im Sinne des Schutz- Anliegens - primär dort aktiv werden, wo die Gefahr des Verschwindens von Lebensräumen und Populationen am größten ist. Die Gefährdungs- Einstufungen in den Roten Listen bieten dafür eine solide Grundlage.

Technische Anforderungen zur Dammpflege unter dem Aspekt der Anlagensicherheit
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2024)
Große Staustufen tragen mit rund 1 200 km Stauhaltungsdämmen (Dämme) erheblich zum Hochwasserschutz im Freistaat Bayern bei. Der Bau von Staustufen ist nach § 31 Nr. 2 WHG planfeststellungspflichtigen Gewässerausbauten gleichgestellt. Betreiber sind daher zur Aufrechterhaltung der Gebrauchstauglichkeit der Dämme im Zuge des Unterhalts verpflichtet, dessen Vernachlässigung Regressansprüche begründen könnte.

Landesweite Potenzialkarten für Waldbäche und Waldquellen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2023)
Baden-Württemberg ist reich an Fließgewässern. Insgesamt strömen, plätschern und rauschen circa 40.000 km Fließgewässer durch das Bundesland. Knapp die Hälfte davon (17 000 km) fließt in Wäldern. Die Fluss- und Bachläufe sowie ihre Auen und Quellen bieten wertvolle und einzigartige Lebensräume für Tier und Pflanzenarten.

<  1  2  3  4  5 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?