Anwendung moderner Injektionstechnologien an Sperrenbaustellen im In- und Ausland
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Der Beitrag befasst sich in erster Linie mit der Anwendung moderner Bohr- und Injektionstechnik an Sperrenbauwerken in exponierten geographischen Lagen, unterschiedlichen Anforderungen an die Abdichtung und differenzierten vertraglichen Randbedingungen seitens der Bauherren. An vier ausgewĂ€hlten Sperrenbauwerken in doch sehr unterschiedlichen LĂ€ndern, wie Österreich, Oman, Bosnien Herzegowina und Irland, wird die Bedeutung der Bohr- und Injektionstechnik fĂŒr eine erfolgreiche Abdichtung dieser Bauwerke dargestellt. Dabei wird aufgezeigt, welche besonderen Herausforderungen aus der jeweiligen Abdichtungsaufgabe oder auch aus der Lage des Bauwerkes bestehen (vom Hochgebirge bis zu einer WĂŒstenbaustelle).

Materialauslaugung in Bruchstein-Staumauern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Die vor mehr als 100 Jahren gebauten Staumauern des Ruhrverbands wurden nach den PlĂ€nen von Prof. Intze mit groben Bruchsteinen und einem Trassmörtel hergestellt. Ende des letzten Jahrhunderts sanierte der Ruhrverband diese Staumauern, indem ein Kontrollstollen und ein Drainagesystem in die Mauern vorgetrieben wurden. Hierdurch wird ein Teil des Mauerkörpers zwischen der Wasserseite und der Ebene der Drainagen planmĂ€ĂŸig durchströmt. Nach mehreren Jahrzehnten Betrieb untersuchte der Ruhrverband zusammen mit der ETH ZĂŒrich, wie die stĂ€ndige Durchströmung auf den Trassmörtel wirkt.

Trag- und Verformungsverhalten einer 100-jÀhrigen Gewichtsstaumauer
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Standsicherheitsberechnungen fĂŒr bestehende Staumauern erfolgen heute auf der Basis der Finiten-Element-Methode unter Beachtung des nichtlinearen Materialverhaltens. Vorgestellt werden Ergebnisse einer solchen statischen Analyse an der ĂŒber 100 Jahre alten Eder-Staumauer. Neben den Untersuchungen zum Nachweis des normenseitig geforderten, rechnerischen Standsicherheitsniveaus werden auch das Verhalten unter Gebrauchslasten und die Simulation der BruchzustĂ€nde beschrieben. Es erfolgt eine GegenĂŒberstellung mit Verformungswerten geodĂ€tischer PrĂ€zisionsmessungen.

„Das Kompetenzzentrum Spurenstoffe Baden-WĂŒrttemberg hat die Entnahme von Spurenstoffen aus dem Abwasser im Fokus“
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Das Kompetenzzentrum Spurenstoffe – KomS – sammelt und bĂŒndelt in Baden-WĂŒrttemberg Wissen und Betriebserfahrungen zu den Themen Spurenstoffe wie Arzneimittel oder hormonell wirksame Substanzen im Abwasser und möglichen Verfahrenstechniken zu deren Elimination. WASSER UND ABFALL sprach mit seinem Leiter Herrn Dr. Steffen Metzger ĂŒber Ziele und AktivitĂ€ten des Kompetenzzentrums.

Phosphonate als Bestandteil der gelösten organischen und partikulÀren Phosphorfraktion in KlÀranlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2016)
Strenger werdende Umweltziele erfordern eine genauere Betrachtung der Phosphoremissionen. Phosphonate sind aufgrund des breiten industriellen und hĂ€uslichen Einsatzes ein wichtiger Abwasserbestandteil. Die Umweltrelevanz von Phosphonaten und mögliche Eliminationsmaßnahmen werden vorgestellt.

Vorausschauende Brunnenwerterhaltung fĂŒr Hamburgs Wasserversorgung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Der langfristige Werterhalt bestehender Brunnen ist eine der zentralen Herausforderungen von Wasserversorgungsunternehmen. Gemeinsam mit dem Tochterunternehmen Consulaqua werden bei Hamburg Wasser technische Lösungen entwickelt, mit denen die Brunnenhistorie umfassend dokumentiert, brunnenspezifische Risikopotenziale frĂŒhzeitig erkannt und vermindert sowie Optimierungspotenziale systematisch weiterentwickelt werden. Ziel ist es, einen möglichst langen und effizienten Brunnenbetrieb zu gewĂ€hrleisten.

Grundwasserabsenkungen im Rahmen von KampfmittelrÀumungen innerhalb des Stadtgebietes von Oranienburg
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Die Stadt Oranienburg wurde im 2. Weltkrieg massiv durch die amerikanischen LuftstreitkrĂ€fte bombardiert. Auch heute noch befinden sich viele BlindgĂ€nger im Boden, die mit chemischen LangzeitzĂŒndern ausgestattet sind und jederzeit detonieren können. Eine EntschĂ€rfung der Bomben kann nur erfolgen, wenn die hierfĂŒr erstellte Baugrube komplett trockengelegt wird. Aufgrund der speziellen hydrologischen und hydrogeologischen Bedingungen im Untergrund der Stadt werden die Planer und die ausfĂŒhrenden Firmen von Grundwasserabsenkungsmaßnahmen vor besondere Herausforderungen gestellt.

Überlegungen zur Wahl der Probennahmestellen bei orientierenden Untersuchungen auf Legionellen nach TrinkwV 2001
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Die TrinkwV 2001 fordert orientierende Untersuchungen auf Legionellen in öffentlichen und gewerblichen GebĂ€uden, um damit eine systemische Kontamination einer Trinkwasser-Installation mit Legionellen erkennen zu können. Hierzu wurden im untergesetzlichen Regelwerk die Begriffe „zentrale“ und „periphere“ Probennahmestellen geprĂ€gt und entsprechende Probennahmeverfahren entwickelt. An 7.109 anonymisierten DatensĂ€tzen aus 1.093 orientierenden Legionellenuntersuchungen in den Jahren 2012 bis 2014 aus Frankfurt am Main wurde geprĂŒft, inwieweit das derzeit propagierte Verfahren zielfĂŒhrend ist. Es zeigte sich, dass die sogenannten „zentralen“ Probennahmestellen zur Erkennung einer systemischen Kontamination eher ungeeignet sind.

Anforderungen an die mikrobiologisch-hygienische Trinkwasseruntersuchung: neue Verfahren
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Der Beitrag gibt einen Überblick ĂŒber Neuerungen und Änderungen bei mikrobiologischen Verfahren im Trinkwasserbereich. Änderungen in den bestehenden Normen werden ebenso wie Probleme der Legionellenanalytik dargestellt. Weitere Punkte sind die Anforderungen an die QualitĂ€tssicherung im akkreditierten Labor, insbesondere die neue Norm DIN EN ISO 11133 zur ÜberprĂŒfung der NĂ€hrmedien, sowie ein kurzer Überblick ĂŒber molekularbiologische und chemische Identifizierungsmethoden und ihre Einsatzbereiche.

Zum Stand der Anwendung von Online-Sensoren fĂŒr die TrinkwasserĂŒberwachung in deutschen Wasserwerken
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2016)
Aufgrund der auf dem internationalen Markt angebotenen Vielfalt von Analysentechniken fĂŒr den Online-Einsatz und der sich damit schnell verĂ€ndernden Möglichkeiten ihres Betriebes war es erforderlich, die aktuelle Situation in deutschen Wasserwerken zu erfassen. Dazu zĂ€hlen auch die von den Anwendern selbst eingeschĂ€tzten zukĂŒnftigen Anforderungen an die Online-Technik. Zu diesem Zweck wurde eine reprĂ€sentative Umfrage bei einer Reihe deutscher Versorger durchgefĂŒhrt. Die Auswahl berĂŒcksichtigte unterschiedliche Rohwassergrundlagen und Aufbereitungsverfahren sowie auch die GrĂ¶ĂŸe der Anlagen.

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