Gro√üwetterlagen als Indikator f√ľr zunehmende Trockenheit in S√ľdwestdeutschland
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Anhand ausgew√§hlter Trockenperioden, Niedrigwasserzeiten und Hitzewellen f√ľr S√ľdwestdeutschland wurde untersucht, welche Gro√üwetterlagen (GWL) die Ausl√∂ser extremer Trockenperioden waren. Diese kritischen Trocken-GWL wurden erfasst und hinsichtlich signifikanter Ver√§nderungen (Trends, Bruchpunkte) im Sommer (JJA) und in der Vegetationsperiode (April-Sept.) f√ľr die Zeitreihe 1881-2018 untersucht. Anhand der Ver√§nderungen der Trocken-GWL wird gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit eines extrem trockenen und hei√üen Sommers bzw. einer trockenen Vegetationsperiode in den letzten vier Jahrzehnten im Vergleich zum Zeitraum 1881-1972 um ein Vielfaches angestiegen ist. Aus diesem Grund und wegen des mehrere Jahre andauernden Niederschlagsdefizits wird die Einf√ľhrung eines D√ľrrerisikomanagements f√ľr S√ľdwestdeutschland dringend empfohlen.

Hitze und Niedrigwasser - Herausforderungen beim Betrieb thermischer Kraftwerke aus EnBW-Sicht
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2021)
Mit den Hitzeperioden seit 2003 sind Wasserf√ľhrung und Temperatur an Rhein und Neckar besonders in das Interesse ger√ľckt. Unterst√ľtzt durch prognostische Wasserhaushalts- und W√§rmemodellierung ist die EnBW als Betreiber thermischer Kraftwerke bestrebt, zusammen mit der Beh√∂rdenseite den Anforderungen der Gew√§sser√∂kologie einerseits und der Versorgungssicherheit andererseits weitestm√∂glich Rechnung zu tragen. Im operativen Einsatz kann auch der Kraftwerkseinsatz entsprechend den Vorhersagen der Wasserf√ľhrung geplant werden.

Experimentelle Untersuchungen zu Sedimentablagerungen in einer Flusskr√ľmmung am Mittelrhein
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Die Bundesanstalt f√ľr Wasserbau untersucht im gro√üma√üst√§blichen Modellversuch eine f√ľr die Binnenschifffahrt herausfordernde Kr√ľmmung im Mittelrhein bei Oberwesel. In der Flusskr√ľmmung wird die Schifffahrt durch Sedimentanlandungen entlang einer Kiesbank am Innenufer erschwert. Diese Anlandungen werden derzeit durch Baggerung wiederkehrend entfernt. Flussbauliche Ma√ünahmen sollen helfen, den Unterhaltungsaufwand zu vermindern. Eine besondere Herausforderung bei der Modellierung lag darin, das Natursediment auf ein geeignetes Modellsediment zu √ľbertragen. Als Modellsedimente wurden verschiedene Kunststoffgranulate unterschiedlicher Dichte als Granulatmischungen eingesetzt.

Kolkexperimente an Br√ľckenpfeilern unter Sedimenttransportbedingungen mit Polystyrolgranulat
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Br√ľckenzerst√∂rungen durch Auskolkungen erfolgen bei hohen Str√∂mungsintensit√§ten, die im Wasserbaulabor nur schwierig nachzubilden sind. In einer hydraulischen Versuchsrinne mit Sedimentr√ľckf√ľhrung wurden physikalische Modellversuche zur Kolkbildung an Br√ľckenpfeilern unter Klarwasserbedingungen, bei Geschiebetransport und Suspensionstransport durchgef√ľhrt. Als Sediment wurde das Kunststoffgranulat Polystyrol verwendet. Die Flie√ügeschwindigkeiten betrugen das 0,8- bis 8,5-fache der kritischen Geschwindigkeit des Sohlenmaterials. Die maximale Kolktiefe wurde kontinuierlich mit einer endoskopischen Kamera aus dem Inneren eines kreisrunden Plexiglaszylinders gemessen.

Modelluntersuchungen zum Kolkprozess am Wehr Geesthacht
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Untersuchungen an der Wehranlage Geesthacht zeigen, dass Kolkprozesse in gegenst√§ndlichen Modellen nach wie vor eine Herausforderung darstellen. Einerseits erfordert die Abbildung der morphologischen Prozesse von feinen Sedimenten Kompromisse bei der Natur√§hnlichkeit. Andererseits sind ber√ľhrungslose Methoden erforderlich, um den Kolkprozess im laufenden Versuch zu beobachten. Insgesamt konnten die ma√ügebenden Randbedingungen f√ľr den Kolkprozess aufgezeigt werden, so dass Sicherheit f√ľr die Planung der notwendigen geometrischen Ver√§nderungen des Tosbeckens und f√ľr die Konzeptionierung der Kolksicherungsstrecke besteht.

Plastikpiraten erforschen die M√ľllverschmutzung von deutschen Fl√ľssen
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Im Citizen-Science-Projekt ‚ÄěPlastikpiraten‚Äú zur Erforschung der M√ľllverschmutzung deutscher Flie√ügew√§sser werden bundesweit Jugendliche in den wissenschaftlichen Forschungsprozess integriert. Sie erheben Daten zur M√ľllverschmutzung an Fl√ľssen. Diese werden wissenschaftlich ausgewertet und publiziert.

Handbuch der Ingenieurwissenschaften
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Das zwischen 1880 und 1914 in vier Auflagen herausgegebene Handbuch der Ingenieurwissenschaften ist heute nur wenigen bekannt. Dabei findet sich dort eine Unmenge von Informationen zu den wichtigsten bautechnischen Fragen. Ziel dieser Arbeit ist es, dieses gro√üe Werk anhand der B√ľcher zum Wasserwesen einer gr√∂√üeren Zahl von Berufskollegen vorzustellen. Damit sollen Entstehungen und Entwicklungen unserer heutigen Bauwelt beschrieben, illustriert und n√§hergebracht werden. Auf mehr als 8 000 Seiten werden alle damals als wichtig erachteten Themen des Wasserwesens von der Hydrologie zur Hydraulik, von der Wasserversorgung zur Abwasserableitung, von Fl√ľssen und Talsperren hin zu H√§fen und Stromm√ľndungen beschrieben. Im Extremfall l√§sst sich dieses nahezu einzigartige Werk des Ingenieurwesens mit dem heutigen Internet vergleichen.

Reallabore als Br√ľcke zu Hochwasser und Gew√§sserschutz
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Die Soziologie kann mit der Methode der Reallabore interdisziplinäre Forschungsvorhaben durch eine hohe Beteiligung verschiedener Akteure bereichern. Einige Projekte werden an dieser Stelle vorgestellt.

Gew√§sserdynamik als √Ėkosystemdienstleistung zur Umsetzung der WRRL
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Eigendynamische Ver√§nderungen der Gew√§ssermorphologie sind in nat√ľrlichen Flie√ügew√§ssern ein stetiger, die Strukturg√ľte beeinflussender Prozess. In anthropogen beeinflussten Abschnitten werden eigendynamische Prozesse h√§ufig nicht zugelassen oder durch Unterhaltungsma√ünahmen r√ľckg√§ngig gemacht. Im vorgestellten Fallbeispiel Guldenbach kam es in Folge hoher Abfl√ľsse zu einer Laufverlegung und umfangreichen Strukturverbesserungen. Die Eigendynamik des Gew√§ssers sollte als kostenfreie √Ėkosystemdienstleistung zur Umsetzung der WRRL wertgesch√§tzt werden.

Der modifizierte, sohlenoffene Denil-Pass - Renaissance einer kostensparenden Fischaufstiegsanlage
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Denil-P√§sse galten bislang als einschr√§nkend f√ľr die Passage von bodenorientierten und schwimmschwachen Fischen. Bei dem modifizierten Denil-Pass wurde das Konzept in erster Linie dahingehend √ľberarbeitet, dass Sohlensubstrat in den Fischpass eingebracht wurde. Durch mehrere Untersuchungen im Labor und im Feld konnte das System hydraulisch optimiert werden. Im Zuge von Funktionskontrollen in der Barben- und Forellenregion wurde die Passage eines breiten Spektrums an Arten und Gr√∂√üenklassen nachgewiesen. Dabei konnten auch hohe Aufstiegszahlen von bodenorientierten Kleinfischen festgestellt werden.

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