√Ėffentlichkeitsbeteiligung bei der Errichtung von Stauanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Nach dem Hochwasser 2002 wurden in Sachsen 47 Hochwasserschutzkonzepte erstellt und seitdem schrittweise umgesetzt. Dazu geh√∂rt auch die Planung und Umsetzung von sechs gro√üen Hochwasserr√ľckhaltebecken zur Verbesserung des Hochwasserr√ľckhaltes im Osterzgebirge. Die erfolgreiche Umsetzung solcher wasserbaulicher Gro√üvorhaben ist ma√ügeblich von der Akzeptanz in der √Ėffentlichkeit abh√§ngig. An vier Projektbeispielen werden sowohl die formalrechtlichen Forderungen als auch die Praxiserfahrungen bei der √Ėffentlichkeitsbeteiligung dargestellt.

Das neue Dichtungs- und Kontrollsystem am Sylvensteinspeicher
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Der Sylvensteinspeicher wurde in den Jahren 2011 bis 2015 nach √ľber 50-j√§hriger Betriebszeit durch eine zus√§tzliche Dichtwand im bestehenden Damm und Untergrund sowie mit einem neuen Sickerwasser-Messsystem ‚Äď bestehend aus Dr√§nagepf√§hlen und einem Kontrollstollen ‚Äď an den heutigen Stand der Technik angepasst. Diese Ert√ľchtigungsma√ünahmen sind auch Vorsorge gegen die Folgen m√∂glicher Klimaver√§nderungen und die damit verbundene st√§rkere Beanspruchung der Talsperre. Die Bauma√ünahmen mit Gesamtkosten von rund 23 Mio. ‚ā¨ wurden aus dem Europ√§ischen Fonds f√ľr Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Neubauprojekt Pumpspeicherwerk Atdorf der Schluchseewerk AG
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Die Schluchseewerk AG mit Sitz in Laufenburg, Baden-W√ľrttemberg, plant den Bau des Pumpspeicherwerks Atdorf im S√ľdschwarzwald. Das Projekt befindet sich aktuell im Genehmigungsverfahren. Das Projekt z√§hlt zu den gr√∂√üten Bauvorhaben seiner Art in Mitteleuropa und wird ein wesentlicher Baustein der Energiewende sein. W√§hrend des Planungsprozesses wurde auf eine gr√∂√ütm√∂gliche Transparenz des Verfahrens durch vielf√§ltige Beteiligung von √Ėffentlichkeit und Beh√∂rden Wert gelegt. Die Dimensionierung der Sperren und D√§mme f√ľr ein sicheres Verhalten bei extremen und seltenen Erdbebeneinwirkungen bildete einen Schwerpunkt der Planung.

Trag- und Verformungsverhalten einer 100-jährigen Gewichtsstaumauer
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Standsicherheitsberechnungen f√ľr bestehende Staumauern erfolgen heute auf der Basis der Finiten-Element-Methode unter Beachtung des nichtlinearen Materialverhaltens. Vorgestellt werden Ergebnisse einer solchen statischen Analyse an der √ľber 100 Jahre alten Eder-Staumauer. Neben den Untersuchungen zum Nachweis des normenseitig geforderten, rechnerischen Standsicherheitsniveaus werden auch das Verhalten unter Gebrauchslasten und die Simulation der Bruchzust√§nde beschrieben. Es erfolgt eine Gegen√ľberstellung mit Verformungswerten geod√§tischer Pr√§zisionsmessungen.

Unterirdisches Speicherbecken f√ľr das Pumpspeicherkraftwerk Forbach
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Im Zuge der Erneuerung und Erweiterung des Wasserkraftstandortes Forbach der EnBW soll das bestehende Schwarzenbachwerk durch ein neues 50-MW-Pumpspeicherkraftwerk ersetzt werden. Zur Steigerung des Arbeitsvermögens soll das bestehende Ausgleichsbecken im Murgtal vergrößert werden. Eine oberirdische Erweiterung oder die Anlage eines zusätzlichen Speicherbeckens scheiden aus. Es wurde deshalb ein unterirdischer Kavernenspeicher geplant, der mit dem Ausgleichsbecken hydraulisch verbunden ist. In einem Haupt- und sechs Nebenstollen können so rund 200 000 m³ Speichervolumen zusätzlich bereitgestellt werden.

Verbesserung der Trinkwasserversorgung der kirgisischen Stadt Osch
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Mitte 2014 erhielt das Unternehmen Ludwig Pfeiffer Hoch- und Tiefbau den Zuschlag f√ľr ein mit internationalen Mitteln finanziertes Projekt zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung der Stadt Osch in der zentralasiatischen Republik Kirgisistan. Der Projektpartner f√ľr das gesamte Brunnenausbaumaterial war die ST√úWA Konrad St√ľkerj√ľrgen GmbH. Eine der gr√∂√üten Herausforderungen des gesamten Projektes lag in dem Bau eines Wasserentnahmebeckens im Uferbereich des Flusses Ak-Buura: Das Zeitfenster f√ľr die Ausf√ľhrung war √§u√üerst klein, da die gesamten Arbeiten nur w√§hrend der Niedrigwasserphase des Flusses durchgef√ľhrt werden konnten. Dabei mussten im Uferbereich Schlitzbr√ľckenfilter mit einer Gesamtl√§nge von 300 m in Durchmessern von 1.000 bis 1.600 mm verbaut werden.

Brunnensanierung mit Hindernissen ‚Äď ein Beispiel im Weserbergland
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Die Auswertung von Rohwasseranalysen eines Brunnens, der in Muschelkalkablagerungen des ostwestf√§lischen Weserberglands ausgebaut ist, zeigte starke Unregelm√§√üigkeiten. Geophysikalische Messungen best√§tigten den Verdacht, dass beim Brunnenbau vor etwa 40 Jahren ein Quellbereich mit einem tieferen Grundwasserleiter verbunden worden war. Der Betreiber entschloss sich in der Folge zur Sanierung des mit OBO-Rohren ausgebauten Brunnens. Diese erwies sich aufgrund der geotechnischen Bedingungen als √§u√üerst kompliziert. Um die Sicherheit der Baustelle zu gew√§hrleisten, waren mitunter unkonventionelle Ma√ünahmen notwendig, die letztlich zum Erfolg f√ľhrten: Die Leistungsf√§higkeit des Brunnens konnte nachhaltig wiederhergestellt werden. Anhand dieses Fallbeispiels soll im nachfolgenden Fachbeitrag die Notwendigkeit einer gleicherma√üen zielorientierten wie flexiblen Zusammenarbeit von Bauherrn, Planer und Bohrunternehmen bei Sanierungsma√ünahmen im Brunnenbau erl√§utert werden.

Grundwasserabsenkungen im Rahmen von Kampfmittelräumungen innerhalb des Stadtgebietes von Oranienburg
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Die Stadt Oranienburg wurde im 2. Weltkrieg massiv durch die amerikanischen Luftstreitkr√§fte bombardiert. Auch heute noch befinden sich viele Blindg√§nger im Boden, die mit chemischen Langzeitz√ľndern ausgestattet sind und jederzeit detonieren k√∂nnen. Eine Entsch√§rfung der Bomben kann nur erfolgen, wenn die hierf√ľr erstellte Baugrube komplett trockengelegt wird. Aufgrund der speziellen hydrologischen und hydrogeologischen Bedingungen im Untergrund der Stadt werden die Planer und die ausf√ľhrenden Firmen von Grundwasserabsenkungsma√ünahmen vor besondere Herausforderungen gestellt.

Lange Lebensdauer f√ľr Wasserkraftwerkskomponenten
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Die 1.440 m lange Druckschacht-Panzerung bzw. -leitung eines Gro√üprojekts der TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG wird eine der h√∂chstbelasteten in den Alpen sein. √úblich sind f√ľr diese Stahlwasserbauwerke Gebrauchsdauern von 70 Jahren. Um einen sicheren Betrieb f√ľr mindestens 100 Jahre zu gew√§hrleisten, gehen die Beteiligten neue Wege ‚Äď sowohl hinsichtlich der Stahlwerkstoffe als auch deren Verarbeitung. Der neue Stahl alform S580/820 M bildet mit seinen erstmals realisierten Spezifikationen und den sich daraus ergebenden Eigenschaften einen wesentlichen L√∂sungsansatz. Doch gleichzeitig sind aufgrund der hohen Anforderungen auch in der Fertigung neue Ideen gefragt.

Das Juni-Hochwasser 2013 in Sachsen-Anhalt
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2015)
Gut ein Jahr nach der verheerenden Flutkatastrophe vom Juni 2013 gilt es, auf die Ereignisse zur√ľckzublicken, die viele Menschen in Sachsen-Anhalt und den anderen Elbe-Anrainerl√§ndern schwer getroff en haben. Mein Dank gilt an dieser Stelle auch den Einsatzkr√§ften und zahlreichen Helfern, die bis zum Rande der Ersch√∂pfung tatkr√§ftig angepackt haben und den vom Hochwasser Gesch√§digten unterst√ľtzend zur Seite gestanden sind.

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