Wasserkraftnutzung und EG-Wasserrahmenrichtlinie
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Immer m√§chtiger werden die Forderungen verschiedener Kreise, die Wasserkraftnutzung zu beschr√§nken oder nur noch bei Erf√ľllen massiver gew√§sser√∂kologischer Ma√ünahmen zuzulassen. Was macht das Sinn, wenn das Medium Wasser durch Schmutzstoffe und hier besonders Spurenstoffe schon so ‚Äěverseucht‚Äú ist, dass Gew√§sserorganismen sich unterhalb √ľblicher Kl√§ranlagen gar nicht mehr selbst reproduzieren k√∂nnen?

Diskussionsbeitrag zur Anwendung des Modellverbunds AGRUM im Gewässerschutz
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Zur Umsetzung der EU-Nitratrichtlinie, der EG-Wasserrahmenrichtlinie und der EG-Meeresstrategie- Rahmenrichtlinie m√ľssen die N√§hrstoffbelastungen des Gew√§ssersystems deutlich reduziert werden. F√ľr diese Aufgabe werden mit dem Modellverbund AGRUM deutschlandweit die Mengen und Eintragspfade von Stickstoff in das Gew√§ssersystem ermittelt und darauf aufbauend Minderungsma√ünahmen entwickelt. Es sind allerdings Zweifel angebracht, ob mit AGRUM der Fl√§chenumfang und die erforderliche Minderungsmenge des N-√úberschuss der Landwirtschaft sachgerecht ausgewiesen werden.

Zum Einfluss der Beleuchtung auf die Funktion von Fischaufstiegsanlagen und Kreuzungsbauwerken
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In einschl√§gigen Leitf√§den und Regelwerken finden sich Empfehlungen, √ľberbaute und abgedunkelte Abschnitte von Fischaufstiegsanlagen und Kreuzungsbauwerken zu beleuchten. Ob dies tats√§chlich notwendig ist, wurde im Rahmen ethohydraulischer Untersuchungen zur Reaktion von Fischen gegen√ľber hell erleuchteten und abgedunkelten Abschnitten sowie Bereichen mit starken Helligkeitskontrasten √ľberpr√ľft. Ebenso wurde der Frage nachgegangen, ob eine Beleuchtung, z. B. f√ľr Monitoringstationen mit optischen Erfassungssystemen, den Fischaufstieg behindert.

Ethohydraulische Laborversuche zum Abstieg von Fischen in beschleunigten Strömungen
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Im BMBF-Verbundprojekt RETERO werden innovative Monitoring- und Prognosemethoden zur Fischschädigung bei der Passage von Wasserkraftanlagen entwickelt und implementiert. Ein Hauptziel ist es, Tierversuche zur Abschätzung des Schädigungsrisikos von Fischen signifikant zu reduzieren und langfristig vollständig zu ersetzen. Am Hubert-Engels-Labor der TU Dresden wurden in Zusammenarbeit mit dem IGF Jena ethohydraulische Grundlagen zum Verhalten von Fischen in beschleunigten Strömungen geschaffen, wie diese in Turbineneinläufen vorzufinden sind. Diese Erkenntnisse liefern den Verbundpartnern des Projekts eine fundierte Grundlage z. B. zur Entwicklung eines autonomen Roboterfisches zur Schädigungsprognose und der Entwicklung softwarebasierter Schadensprognosemodelle.

Auffinde- und Passagedauer als Parameter zur Funktionsbewertung von Fischaufstiegsanlagen
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PIT-Tags erlaubt es, Fischbewegungen in Fischaufstiegsanlagen individuen-, zeit- und ortsgenau zu erfassen. Dies erm√∂glicht eine objektive Funktionsbewertung anhand der Auffinde- und Passagequote. Eine Bewertung der Auffinde- und Passagedauer hingegen scheiterte bislang an der enormen Streuung der individuellen Werte. Nachfolgend wird eine verbesserte statistische Methode vorgestellt, mit der anlagenspezifische Werte f√ľr die Auffinde- und Passagedauer ermittelt werden, die als zus√§tzliche Parameter f√ľr eine differenzierte Funktionsbewertung herangezogen werden k√∂nnen.

Traditionelle L√∂sungen f√ľr sicheres Wasser bei humanit√§rer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit
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Bomben, Zerst√∂rung, Not der Zivilbev√∂lkerung ‚Äď dieses Szenario, wie es mit dem Ukraine-Krieg erschreckend nahe ger√ľckt ist, war 1992 der Ausgangspunkt f√ľr die Gr√ľndung von arche noVa ‚Äď Initiative f√ľr Menschen in Not e. V., die derzeit gr√∂√üte, in den neuen Bundesl√§ndern gegr√ľndete international agierende Hilfsorganisation. Arbeitsschwerpunkte sind die Wasser- und Sanit√§rversorgung sowie Hygieneaufkl√§rung. Als Experte in diesem Bereich ist arche noVa an der Entwicklung neuer Standards in der humanit√§ren Arbeit beteiligt.

Das Global Water and Climate Adaptation Centre
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Der Deutsche Akademische Austauschdienst hat im Jahr 2021 vier globale Klimazentren etabliert. Die Zentren verstehen sich als deutscher Beitrag zur Beantwortung dringender Fragen und Herausforderungen der Gegenwart. Eines der vier Klimazentren ist das Global Water and Climate Adaptation Centre (ABCD-Centre) mit Hochschulpartnern in Aachen, Bangkok, Chennai und Dresden. Es fokussiert sich auf die Themen Wassersicherheit und Klimaanpassung mit einem Schwerpunkt auf die Region S√ľd- und S√ľdostasien. Hauptziele des Projektes sind die Ausbildung von zuk√ľnftigen F√ľhrungskr√§ften vorrangig im Umweltbereich u. a. durch die Entwicklung eines gemeinsamen Masterprogramms ‚ÄěWater Security and Global Change‚Äú, eine internationale Kooperation in der Doktorandenausbildung, den Aufbau gemeinsamer Forschungsaktivit√§ten sowie die Etablierung eines Dialogs zwischen Wissenschaft und Praxis.

Verbesserung der Trinkwasserversorgung im Katastrophenfall in Kamerun
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Aufgrund ihrer geographischen Lage und meteorologischen Verh√§ltnisse sind Teile Kameruns regelm√§√üigen √úberschwemmungen ausgesetzt. Ein Deutsch-Kamerunisches Konsortium entwickelt hier u. a. Ma√ünahmen zur Hochwasservorsorge und -bew√§ltigung sowie zur Versorgung mit sauberem Trinkwasser im Hochwasserfall. Dabei kommen innovative Methoden der Fernerkundung zum Einsatz, kombiniert mit einer Weiterentwicklung von Monitoring- und Betreiberkonzepten f√ľr eine eigenverantwortliche Verwaltung der Trinkwasseraufbereitungsanlagen zur Notwasserversorgung in den Projektgebieten.

Wenn Wasser die Natur verlässt … - Wie Humanwissenschaften mit Wasser denken
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Im Rahmen von Konzepten, die in den Geistes-, Sozial- bzw. Kulturwissenschaften gebraucht werden, um Wasser zu erforschen, skizziert der Text eine Sichtweise aus der Empirischen Kulturwissenschaft. Es wird auf der Basis der Annahme argumentiert, dass Menschen und Wasser zahlreiche Beziehungen zueinander eingehen, an denen Technologien ebenso wie mehr-als-menschliche Organismen beteiligt sind. Vier Arten, wie solche Beziehungen strukturiert sein können, werden unter den Begriffen modernes Wasser, urbanes Wasser, virtuelles Wasser und digitales Wasser vorgestellt.

Finowkanal 3.0 - Wiederbelebung einer historischen Wasserstraße
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Der Finowkanal ist die √§lteste k√ľnstliche Wasserstra√üe Deutschlands. Seit seiner wirtschaftlichen Bl√ľtezeit im 18. und 19. Jahrhundert verlor der Finowkanal an Bedeutung. Nach intensiven Verhandlungen mit dem Bund setzen sich die Anrainerkommunen √ľber den von ihnen gegr√ľndeten Zweckverband Region Finowkanal f√ľr die Grundinstandsetzung der Schleusenanlagen und seine wassertouristische Entwicklung ein. Damit wird die Basis f√ľr die dauerhafte Schiffbarkeit f√ľr Muskel und motorbetriebene Boote sowie die Vernetzungsm√∂glichkeiten des Finowkanals als Teil des brandenburgischen Wasserstra√üennetztes gesichert.

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