Auswirkungen des Klimawandels auf Wasserbedarf und -dargebot
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Diese Studie nutzt 70 Klima-Wasserhaushaltssimulationen auf der Ein-Kilometer-Skala unter zwei Klimaszenarien f√ľr Deutschland. Klimawandel f√ľhrt zu l√§nger anhaltenden Hitzeperioden, so dass Wasserbedarf und Spitzenwasserabgaben zuk√ľnftig steigen werden. Die Grundwasserneubildung nimmt mit zunehmender Erw√§rmung im Median in Deutschland zu. W√§hrend die Ver√§nderungen im Klimaschutzszenario moderat sind und sich zur Mitte des Jahrhunderts stabilisieren, nehmen sowohl Grundwasserneubildung als auch Hitzeindikatoren im Weiter-so-wie-bisher-Szenario bis zum Ende des Jahrhunderts weiter zu.

Auswirkungen der D√ľrreverh√§ltnisse 2018-2020 auf die Grundwasserst√§nde in Mitteldeutschland
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Die Jahre 2018-2020 waren au√üergew√∂hnlich trocken! Hiervon waren nicht nur menschliche Nutzungen, wie Land- und Forstwirtschaft oder Wasserversorgung, sondern auch der Naturraum, insbesondere aquatische √Ėkosysteme, betroffen. Ein besonders stark getroffenes Gebiet ist hierbei der mitteldeutsche Raum, der ohnehin durch geringe Niederschl√§ge und Grundwasserneubildung charakterisiert ist. Im Rahmen der Studie wurden die Pegelst√§nde von √ľber 220 Grundwassermessstellen in Mitteldeutschland untersucht und das historische Ausma√ü des Wasserdefizits aufgezeigt.

Wasserwirtschaftliche Herausforderungen zur Klimaanpassung f√ľr Lateinamerika
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Der prognostizierte Klimawandel stellt die lateinamerikanische Wasserwirtschaft vor besondere Herausforderungen. Bildung und Wissenstransfer sind daher wichtige Bausteine, um ein Abhängen dieser Region von globalen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu verhindern. Anhand einer bibliometrischen Analyse werden im Rahmen des EU-Projektes WATERMAS Forschungs- und Wissensdefizite mit Beispielen aus Kuba und Ecuador identifiziert. Studenten- und Wissenschaftleraustausche spielen bei der Problemlösung eine entscheidende Rolle.

Neue Entwicklungen in der Hochwasserrisikoanalyse: Niederschlagsgeneratoren und kritische Infrastrukturen
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Das Hochwasserrisikomanagement und die damit verbundene Hochwasserrisikoanalyse ist im europ√§ischen Raum weit fortgeschritten: Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten sowie Managementpl√§ne sind seit 2007 gesetzlich vorgeschrieben. Trotzdem gibt es aus Sicht der Wissenschaft Verbesserungspotenzial: neue umfassende Werkzeuge zur Hochwasserrisikoanalyse, Niederschlagsgeneratoren f√ľr ein erweitertes Spektrum der zu ber√ľcksichtigenden Gef√§hrdungen sowie die Analyse des Ausfalls von kritischen Infrastrukturen bei Hochwasser werden aktuell entwickelt.

Revitalisierung kleinerer Fließgewässer in Sachsen-Anhalt - Konformität statt Individualität
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In Sachsen-Anhalt wurden im Zeitraum von 2015 bis 2021 √ľber 220 Revitalisierungsma√ünahmen an kleineren Flie√ügew√§ssern durchgef√ľhrt. F√ľr etwa 10 % der Gew√§sserumgestaltungen wurde eine Erfolgskontrolle unter Einbeziehung des Makrozoobenthos (MZB) und der Fischfauna sowie der Gew√§ssermorphologie durchgef√ľhrt. Festgestellt wurden zumeist kleinr√§umige Verbesserungen beim MZB, w√§hrend die Ichthyoz√∂nose nur in wenigen F√§llen den unbefriedigenden oder schlechten Zustand hinter sich lassen konnte. Die Ursache daf√ľr ist die Kleinskaligkeit und Uniformit√§t der weitaus meisten Ma√ünahmen, welche die starke morphologische Degradation der Flie√ügew√§sser nicht √ľberwinden kann. So bleiben auch die MZB- Gemeinschaften trotz messbarer Erfolge sehr vereinheitlicht. F√ľr die Zielerreichung der WRRL im Jahr 2027 ist es erforderlich, zuk√ľnftige Ma√ünahmen spezifischer auf den Gew√§ssertypen abzustimmen und in einem gr√∂√üeren Ma√üstab durchzuf√ľhren.

Warum Digitalisierungsprojekte h√§ufig scheitern, aber nicht m√ľssen
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Das iwe-Institut f√ľr Wasser und Energiemanagement an der Hochschule Hof hat eine Metastudie zum Stand der Digitalisierung der Wasserwirtschaft in den deutschsprachigen L√§ndern durchgef√ľhrt. Das Fazit: Die Digitalisierung ist zu einem festen Bestandteil technologischer L√∂sungen und strategischer Entscheidungen geworden. In einer dreiteiligen Serie berichtet die WasserWirtschaft √ľber die Ergebnisse der Studie. Im zweiten Teil der Serie geht es um die Erkenntnis, dass Technik nicht alles ist ‚Äď und wie Menschen auf dem Weg der Digitalisierung mitgenommen werden k√∂nnen.

Fischschutz und Anströmung an Wasserkraftanlagen mit niedrigen Fallhöhen
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Dem Schutz der Fische bei der flussabw√§rts gerichteten Wanderung kommt zunehmend eine steigende Bedeutung zu. Zur fachgerechten Beurteilung des Fischschutzes an Wasserkraftanlagen mit niedrigen Fallh√∂hen fehlen jedoch nach wie vor wesentliche hydraulische Grundlagen. Im vorliegenden Beitrag wurden diese unter Anwendung numerischer Simulationen sowie physikalischer Modellversuche aufbereitet und dar√ľber hinaus weiterf√ľhrende, wissenschaftlich relevante Aspekte zum Thema Fischschutz untersucht.

Die Digitalisierung ist in der Wasserwirtschaft angekommen
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Das iwe-Institut f√ľr Wasser und Energiemanagement an der Hochschule Hof hat eine Metastudie zum Stand der Digitalisierung der Wasserwirtschaft in den deutschsprachigen L√§ndern durchgef√ľhrt. Das Fazit: Die Digitalisierung ist zu einem festen Bestandteil technologischer L√∂sungen und strategischer Entscheidungen geworden. In einer dreiteiligen Serie wird die WasserWirtschaft √ľber die Ergebnisse der Studie berichten. In dieser Ausgabe beginnen die Autoren mit einer √úbersicht: Wo finden sich Digitalisierungselemente verst√§rkt wieder und welche digitalen L√∂sungen dominieren aktuell?

Eindr√ľcke vom Oberlauf des Obs in Russland
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Der Ob hat das gr√∂√üte Fluss-Einzugsgebiet in Russland bzw. das siebtgr√∂√üte Einzugsgebiet der Erde. Die Quellfl√ľsse Katun und Bija entspringen im Altai Gebirge und vereinigen sich unterhalb von Bijsk zum Ob. Nat√ľrliche wie auch anthropogene Faktoren pr√§gen das System, welches daher Besonderheiten aus verschiedenen Gesichtspunkten (Technik und √Ėkologie) aufweist.

Eindr√ľcke aus dem Jenissei-Einzugsgebiet in Russland
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Der Jenissei ist - gemessen an seinem Abfluss - der gr√∂√üte arktische Fluss und der f√ľnftgr√∂√üte Fluss der Welt, der im Sajangebirge entspringt, durch das Westsibirische Tiefland flie√üt und in der Karsee m√ľndet. Beeindruckende Dimensionen und Lebensraum f√ľr den Sibirischen St√∂r, dem auf der Sliznevskiy-Klippe flussauf von Krasnojarsk mit der Zar-Fisch-Skulptur ein Monument gesetzt wurde. Am Jenissei wurden auch die gr√∂√üten Wasserkraftwerke Russlands errichtet und bei Krasnojarsk wird ein einzigartiger Schiff-Lift betrieben.

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