Prozesse der Eutrophierung und Re-Mesotrophierung der Darß-Zingster Boddenkette
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2019)
Ein ökologisches GrundverstĂ€ndnis zur Struktur und Funktion innerer KĂŒstengewĂ€sser der sĂŒdlichen OstseekĂŒste ist Voraussetzung fĂŒr nachhaltige Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahmen mit dem Ziel der Verbesserung der WasserqualitĂ€t und des Erhalts von Ökosystemleistungen. Aktuelle Untersuchungen an der Darß-Zingster Boddenkette belegen, dass die systeminterne Regulierung anders verlĂ€uft als ĂŒber Jahrzehnte gedacht. Das verlangt ein Umdenken bei möglichen Sanierungsarbeiten.

Verhaltensuntersuchungen zum Fischschutz und Fischabstieg am Seilrechen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2019)
Nach derzeitigem Stand der Technik werden Leitrechen-Bypass-Systeme mit lichten Weiten zwischen 10 und 15 mm fĂŒr den technischen Fischschutz und Fischabstieg an Wasserkraftanlagen empfohlen. FĂŒr mittlere und große Laufwasserkraftanlagen gibt es bezĂŒglich der GewĂ€hrleistung des Fischschutzes jedoch noch starke Wissensdefizite. In diesem Beitrag werden die Ergebnisse von Verhaltensuntersuchungen am Seilrechen, einem neuen Leitrechen-Konzept mittels horizontal gespannter Stahlseile, vorgestellt.

„Monitoring Plus“ – Was können wir aus der Schwallsanierung der Hasliaare lernen?
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Zur Verminderung der Schwall-Sunk-Effekte in der Hasliaare erstellten die Kraftwerke Oberhasli AG zwischen 2014 und 2017 ein Ausgleichsbecken und einen Ausgleichsstollen mit einem Puffervolumen von insgesamt 80 000 m3. Im Rahmen der Wirkungskontrolle sollen neben der ÜberprĂŒfung der Zielerreichung der Maßnahme auch möglichst viele Erfahrungswerte fĂŒr die Sanierung von anderen Schwallstrecken gewonnen werden.

Monitoring von Seeforellenlaichtieren in kleinen SeezuflĂŒssen
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Seeforellen-Laichtierpopulationen in kleinen SeezuflĂŒssen mit NiedrigwasserabflĂŒssen von weniger als 100 l/s sind wenig erforscht. Ein seit 2005 laufendes Monitoring in zĂŒrcherischen SeezuflĂŒssen ergab, dass die herbstliche Laichwanderung stets nur nach Regenereignissen erfolgte, da sonst zu wenig Wasser fließt. Die LĂ€nge der Laichtiere korrelierte mit dem Niedrigwasserabfluss der einzelnen ZuflĂŒsse und stellt eine Anpassung an die tiefen AbflussverhĂ€ltnisse dar. Überraschenderweise laichten weniger als 10 % der Laichtiere mehr als einmal.

Ergebnisse der Methodenkombination bei Untersuchungen eines Fischschutzsystems an einer WKA
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In einem F&E-Projekt des Umweltbundesamtes am Neckar werden die „Arbeitshilfe zur Evaluierung des Fischschutzes und Fischabstiegs“ und die darin enthaltenen methodischen Vorgaben einem Praxistest unterzogen. Verschiedene Untersuchungsmethoden zur Beurteilung der FunktionsfĂ€higkeit werden verglichen und ergĂ€nzende AnsĂ€tze eingesetzt. Dabei ist die Funktion des lokalen Fischschutzsystems, bestehend aus einem horizontal schrĂ€g angeströmten Fischschutzrechen und einem als Fischschleuse ausgefĂŒhrten Bypass zu bewerten. Die Daten des ersten Untersuchungsjahres liefern Einblicke in das Verhalten der Fische am Fischschutzrechen und die Wirkung des Fischschutzsystems.

Kolmation – Eine unterschĂ€tzte GrĂ¶ĂŸe in der GewĂ€sserbewertung?
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Die GewĂ€ssersohle ist ein SchlĂŒsselhabitat fĂŒr unterschiedliche aquatische Arten. Durch den Prozess der Kolmation wird dieses Habitat massiv gestört. FĂŒr eine ganzheitliche Bewertung nach der Wasserrahmenrichtlinie spielt Kolmation indirekt eine wichtige Rolle. In dieser Studie werden anhand eines Online-Fragebogens Personen aus verschiedenen Arbeitsfeldern zum Thema Kolmationsproblematik befragt. Die Umfrage zeigt ein generelles VerstĂ€ndnis bezĂŒglich der Kolmationsproblematik und bestĂ€tigt das Fehlen eines einheitlichen Bestimmungsverfahrens von Kolmation.

Illerstrategie 2020 und EU-Projekt ISOBEL schließen LĂŒcken zwischen Forschung und Praxis
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2019)
Viele staugeprĂ€gte FlĂŒsse haben einen gestörten Geschiebehaushalt. Das Geschiebe bildet in FlĂŒssen ein wichtiges Habitat fĂŒr Fische und Wirbellose aus, ist jedoch schwierig zu restaurieren.

Integriert und semizentral hergestelltes Betriebs- und BewĂ€sserungswasser fĂŒr das Quartier
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2018)
Das SEMIZENTRAL-Konzept ermöglicht auf Ebene eines Quartiers, also semizentral eine Abwasseraufbereitung und Versorgung mit Betriebswasser. Es kann damit in wasserarmen Regionen zur Reduktion von Wasserstress beitragen. An einem Beispiel in Qingdao, China wird gezeigt, dass bis zur HĂ€lfte des Bedarfs fĂŒr die BewĂ€sserung und Straßenreinigung sichergestellt werden kann.

NĂ€hrstoffmanagement von organischen DĂŒngemitteln in Wassereinzugsgebieten
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2018)
Die Stickstoff-Nachlieferung aus organischen DĂŒngern ist schwer zu kalkulieren und kann zu erhöhten Herbst-Nitratwerten im Boden fĂŒhren. Zunehmende Importe organischer DĂŒnger erfordern in wasser-sensiblen Gebieten eine umfassende PrĂŒfung vor der DĂŒngung. In SĂŒdhessen wird eine NĂ€hrstoffbörse mit flĂ€chenbezogenem Management und kooperativem Ansatz getestet.

Kombination von Mikroorganismen und nullwertigem Nanoeisen zum Abbau von CKW im Grundwasser
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2018)
Im Projekt BIANO (Sanierung von CKW-Altlasten durch UnterstĂŒtzung des mikrobiellen Abbaus mit nullwertigem Nanoeisen) wurden Batchversuche und Lysimeterexperimente durchgefĂŒhrt in denen die Auswirkungen von nullwertigem Eisen auf die mikrobielle Dechlorierung von Perchlorethen (PCE) durch den Mikroorganismus Dehalococcoides untersucht wurde.

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