R√ľckblick auf das 52. virtuelle Internationale Wasserbau-Symposium Aachen
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Das 52. Internationale Wasserbau-Symposium Aachen (IWASA) fand am 13. Januar 2022 erneut als Online-Seminar statt; das Thema der diesj√§hrigen Veranstaltung lautete ‚ÄěHochwasser 2021: Erfahrungen und Konsequenzen‚Äú. Mit rund 870 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde nicht nur ein neuer Teilnehmerrekord erzielt, die hohe Zahl der Interessentinnen und Interessenten unterstreicht auch die Aktualit√§t und Bedeutsamkeit des Themas.

Sandfangz√§une als Nature-based Solution im K√ľstenschutz
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Die j√ľngsten Sturmflutereignisse an der deutschen Nordseek√ľste im Januar und Februar dieses Jahres, der steigende Meeresspiegel infolge des Klimawandels sowie das wachsende Umweltbewusstsein der Bev√∂lkerung zeigen die Notwendigkeit der fortw√§hrenden Anpassung von K√ľstenschutzma√ünahmen. Diese sollen einerseits den Sturmflutereignissen standhalten, dabei andererseits m√∂glichst naturnah gebaut werden. Dies stellt K√ľsteningenieurinnen und K√ľsteningenieure vor neue Herausforderungen und zeigt den Bedarf zur Implementierung von Nature-based Solutions im K√ľstenschutz.

Hydraulische Beurteilung des Bewegungsbeginns von Wasserleichen in Fließgewässern mit niedrigen Wasserständen
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Mit physikalischen Modellversuchen wurden kritische Parameter f√ľr den Transport von Wasserleichen mit lebenden Menschen in Quellb√§chen ermittelt. Dazu wurden sowohl Bergungspuppen als auch freiwillige Personen durch gleichf√∂rmig anstr√∂mendes Wasser in Bewegung versetzt, um den Bewegungsbeginn in einem bach√§hnlichen Szenario in einer sicheren Versuchsumgebung zu ermitteln. Es zeigte sich, dass die ben√∂tigte Str√∂mungsgeschwindigkeit, um die maximale Haftreibung der K√∂rper am Boden zu √ľberwinden, sich trotz k√∂rperlicher Unterschiede der Probanden kaum voneinander unterscheidet.

Bestimmung der Nährstoffbelastung und des Handlungsbedarfs in den deutschen Flussgebieten
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Die Belastung der Gew√§sser mit N√§hrstoffen sind weiterhin zu hoch, so dass Reduzierungsma√ünahmen erforderlich sind. Mit dem Projekt AGRUM-DE wurde ein bundesweit abgestimmtes Vorgehen von Wasserwirtschaft und Landwirtschaft zur Analyse der N√§hrstoffbelastung und zur Ableitung von Minderungsma√ünahmen eingerichtet. Die Ergebnisse des AGRUM-DE-Projektes wurden den deutschen Flussgebietsgemeinschaften f√ľr die Erstellung der Bewirtschaftungspl√§ne zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie 2021 ‚Äď 2027 zur Verf√ľgung gestellt.

Beckenrampen - Flie√ütiefenberechnung bei stark √ľberstr√∂mten Riegeln
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Es wird eine auf Basis praktischer Erfahrungen abgeleitete Methode f√ľr die Berechnung von Flie√ütiefen auf Beckenrampen bei Hochwasser vorgestellt und mit Ans√§tzen aus der Literatur verglichen. Der Anwendungsbereich erstreckt sich auf Gef√§lle zwischen 1 und 4 % sowie einem mittleren Riegelabstand von gr√∂√üer als 3,25 m. Die Flie√ütiefenberechnung ist gleichzeitig Grundlage f√ľr die Dimensionierung der Steingr√∂√üen in den Riegeln und Becken , die im folgenden Beitrag erl√§utert wird.

Automatisierter Staustufenbetrieb auf Basis lokaler Wasserhaushaltsregelungen
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Der sichere Betrieb von Stauanlagen mit Einhaltung zahlreicher, teils kontr√§rer Anforderungen hinsichtlich Stromerzeugung, Schifffahrt, Hochwasserschutz und √∂kologischer Aspekte stellt f√ľr die Betreiber eine komplexe Aufgabe dar, bei der das Wartenpersonal zunehmend durch automatisierte Wasserhaushaltsregelungen unterst√ľtzt wird. Mithilfe einer gekoppelten Simulation von Hydrodynamik und Regelungstechnik k√∂nnen die lokalen Wasserhaushaltsregelungen an zahlreiche Fragestellungen und die speziellen Gegebenheiten jeder einzelnen Stauanlage angepasst werden.

Temperatur als Schl√ľsselreiz f√ľr die Auffindbarkeit von Fischaufstiegsanlagen
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Im Zuge der Beseitigung von Kontinuumsunterbrechungen an Flie√ügew√§ssern ist das Thema Auffindbarkeit von Fischaufstiegsanlagen ein nach wie vor Aktuelles. Neben der Positionierung wird die Funktionalit√§t des Einstieges in unterschiedlichen Leitf√§den prim√§r √ľber die Str√∂mung definiert. Zus√§tzlich zu Str√∂mungsparametern soll in dieser Publikation, welche einen Teil eines mehrstufigen Forschungsprojektes an Fischaufstiegsanlagen an der Drau abbildet, der Einfluss der Wassertemperatur auf die Auffindbarkeit mittels technischer, fisch√∂kologischer und statistischer Methoden untersucht werden.

Das Hochwasserr√ľckhaltebecken Erbach-Sch√∂nnen im Odenwald
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1968 erstellte das Land Hessen einen generellen Entwurf f√ľr die Abflussregelung im Niederschlagsgebiet der M√ľmling. In diesem wurden neben Gew√§sserausbauma√ünahmen sechs Hochwasserr√ľckhaltebecken (HRB) an Nebengew√§ssern der M√ľmling vorgeschlagen. Auch die Grundlagen zur Gr√ľndung des Wasserverbandes M√ľmling wurden mit diesem Planwerk geschaffen.

Die neue Arbeit- und Merkblattreihe DWA-A 102/BWK-A 3 zur Bewirtschaftung von Regenwetterabfl√ľssen
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Mit Ausgabe Dezember 2006 wurde das DWA-Regelwerk um das Arbeitsblatt DWA-A 100 ‚ÄěLeitlinien der integralen Siedlungsentw√§sserung (ISiE)‚Äú erweitert [1]. Damit wurde ein √ľbergeordneter Handlungsrahmen f√ľr eine ganzheitliche Betrachtungsweise in der Siedlungsentw√§sserung geschaffen mit Vorgaben (‚ÄěLeitlinien‚Äú) f√ľr die zuk√ľnftige Bearbeitung neuer bzw. die √úberarbeitung bestehender Arbeits- und Merkbl√§tter, die √ľberwiegend bauwerksund anlagenbezogene Einzelthemen zum Gegenstand haben. Dabei geht es um die beiden Schutzg√ľter ‚ÄěEntsorgungssicherheit‚Äú, d. h. eine sichere und (weitestgehend) √ľberflutungsfreie Entw√§sserung f√ľr Schmutz-, Misch- und Niederschlagswasser und ‚ÄěGew√§sserschutz‚Äú, d. h. die Vermeidung bzw. die gew√§sservertr√§gliche Begrenzung niederschlagsbedingter Belastungen.

Zukunftsfähiger Hochwasserschutz im Einklang mit der Natur
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Im Jahr 2005 wurde der Deich am tidebeeinflussten Aper Tief aus Gr√ľnden des Hochwasserschutzes zur√ľckverlegt. Es entstand ein ungeregelter Polder als Retentionsraum, in dem sich die Natur uneingeschr√§nkt entwickeln konnte. Die Ergebnisse eines sechzehnj√§hrigen Monitorings von Projektbeginn an hinsichtlich der Schutzg√ľter Wasser, Boden, Flora und Fauna zeigen, dass die Ausdeichung als Modell f√ľr kommende Konzepte des naturnahen Hochwasserschutzes dienen kann.

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