M√∂glichkeiten und Potenziale zur Lebensraumfunktion f√ľr Fische in ausgew√§hlten Aufstiegsanlagen an gro√üen Stauhaltungen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2023)
Die Herstellung der biologischen Durchgängigkeit stellt eine Grundvoraussetzung zur Erreichung des guten ökologischen Zustands bzw. Potenzials eines Gewässers dar. Der Vollzug wird in Deutschland im § 34 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) geregelt. Da an großen staugeprägten Gewässern, wie Inn oder Donau, in der Regel keine Möglichkeiten bestehen, frei fließende und eigendynamische Gewässerbereiche im Sinne des Gewässerleitbildes wiederherzustellen, fokussieren sich einige Betreiber großer Stauanlagen auf eine Kombination aus Fischaufstiegsanlage (FAA) und Schaffung von Fließgewässerlebensraum.

BfG-Projekt Smart Fish Counter: Automatisierte Bewertung von Art, Gr√∂√üe und Migrationsverhalten durch K√ľnstliche Intelligenz
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2023)
Die Herstellung der Durchg√§ngigkeit zur Erreichung der Ziele der WRRL nach Wasserhaushaltsgesetz (WHG) ¬ß 34 an den Bundeswasserstra√üen (BWaStr) ist seit dem Jahr 2010 neue gesetzliche Verpflichtung und hoch priorit√§re Aufgabe der Wasserstra√üenschifffahrtverwaltung (WSV). Die Bundesanstalt f√ľr Gew√§sserkunde (BfG) und die Bundesanstalt f√ľr Wasserbau (BAW) sind zudem in alle Planungen und Schritte der WSV zur √∂kologischen Durchg√§ngigkeit einzubeziehen. Sie gew√§hrleisten die Fachberatung hinsichtlich √∂kologischer, hydraulischer und verfahrenstechnischer Fragestellungen.

Zur Bedeutung des Abflusses auf die Wanderung der Seeforelle
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2023)
Im Rahmen eines Videomonitorings wurde das individuelle Verhalten von Seeforellen (Salmo trutta) bei ihrem Laichauf- und -abstieg untersucht. Dazu kamen in der Hasliaare 2020/21 zwei Fischwiderstandsz√§hler und ein vollintegriertes Kamerasystem zur Anwendung. Der Wanderkorridor wurde bei verschiedenen Abfl√ľssen vermessen und der Einfluss abiotischer Faktoren statistisch gepr√ľft. Mit 129 Individuen liegt die Zahl der Aufsteiger auf dem Niveau der Vorjahre.

Auf den Buckower Feldern wird Berlin zur Schwammstadt
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2022)
Mit dem Projekt ‚ÄěWohnen auf den Buckower Feldern‚Äú wird anschaulich gezeigt, dass auch bei schwierigen Bodenverh√§ltnissen eine dezentrale Regenwasserbewirtschaftung im Sinne einer Schwammstadt m√∂glich ist. Auf 16,2 ha Fl√§che entsteht ein Quartier f√ľr ca. 2 500 Bewohner, in welchem das Regenwasser ausschlie√ülich √ľber Versickerung und Verdunstung bewirtschaftet wird und gleichzeitig ein hundertj√§hrlicher Starkregen schadlos zur√ľckgehalten werden kann.

Anwendung und Bewertung der saisonalen Hochwasserstatistik in Deutschland - ein Diskussionsbeitrag
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2022)
Zur Ermittlung von Hochwasserwahrscheinlichkeiten nutzt man Extremwertverteilungsfunktionen, welche Stationarit√§t, Unabh√§ngigkeit und Homogenit√§t der verwendeten Daten voraussetzen. Sommer- und Winterhochwasserereignisse weisen in der Regel unterschiedliche Genesen auf, was zu Inhomogenit√§ten f√ľhrt. Hier kann die Methode der saisonalen Hochwasserstatistik genutzt werden. In der vorliegenden Arbeit erfolgt eine deutschlandweite Anwendung und Bewertung der saisonalen Hochwasserstatistik auf Basis von 218 Pegelzeitreihen.

Entwicklung eines Masterplans f√ľr die Einzugsgebiete von Inde und Vicht zur Verbesserung der Hochwasserresilienz
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2022)
Die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 hat auch das Einzugsgebiet der Gew√§sser Inde und Vicht enorm getroffen. Der Wasserverband Eifel-Rur hat daraufhin zusammen mit dem Institut f√ľr Wasserbau und Wasserwirtschaft der RWTH Aachen University einen Masterplan entwickelt, um die Hochwasserresilienz im Einzugsgebiet dieser Gew√§sser zu verbessern. Zahlreiche Fachexperten aus unterschiedlichen Disziplinen sowie detaillierte Ortskenntnisse besitzende kommunale Vertreter und Beh√∂rdenvertreter wurden dabei eingebunden. Weitere Masterpl√§ne f√ľr andere Einzugsgebiete im Verbandsgebiet folgen der geschilderten Vorgehensweise.

Verbrennung von PTFE zur Bewertung der Freisetzung polyfluorierter organischer Substanzen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Der Beitrag handelt von Ergebnissen zur Messung polyfluorierter Substanzen in Abgasen einer Anlage nach der 17. BImSchV.

Schachtkraftwerk Dietenheim
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2022)
Die Wasserkraftanlage Dietenheim wurde als Schachtkraftwerk mit Schachtrechen und darunter befindlicher Kaplan-Turbine konzipiert. Sie befindet sich in einer Ausleitungsstrecke der Iller und wurde von September 2020 bis September 2021 gebaut. Das Kraftwerk schließt an eine energetisch zuvor ungenutzte, bestehende Sohlschwelle an und erzeugt nun etwa 1,6 Wh/a an erneuerbarer Energie. Das Projekt ist eines mehrerer derartiger Vorhaben der Firma Fontin, die Potenziale zur erneuerbaren Energiegewinnung an bestehenden Querbauwerken ökologisch verträglich zu erschließen.

Operativer Hochwasserschutz - Lernen aus der Hochwasserkatastrophe 2021?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2022)
Die Hochwasserkatastrophe vom Juli 2021 in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat Schw√§chen im System des operativen Hochwasserschutzes aufgezeigt, insbesondere im effektiven Zusammenwirken von Wasserwirtschaft und Katastrophenschutz. F√ľr eine effektive Bew√§ltigung katastrophaler Hochwasserereignisse muss der operative Hochwasserschutz in den Kreislauf des Hochwasserrisikomanagements integriert und mit einem systemischen Ansatz erweitert werden. Aufbauend auf einem gemeinsamen Zielverst√§ndnis aller Akteure ist dabei eine angemessene Vorbereitung (operative Hochwasservorsorge) als auch Nachsorge (operative Hochwassernachsorge) notwendig, um im Ereignisfall bei der operativen Hochwasserbew√§ltigung erfolgreich agieren zu k√∂nnen.

Hochwasserwarnung und -information in Th√ľringen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2022)
Der Freistaat Th√ľringen ist im Gegensatz zu den beiden Fl√§chenl√§ndern Rheinland-Pfalz und Sachsen nahezu ausschlie√ülich als Hochwasserentstehungsgebiet einzuordnen. Gr√∂√üere Zul√§ufe wie Rhein oder Elbe mit Oberliegern in anderen (Bundes-) L√§ndern, gibt es in Th√ľringen nicht. Die bedeutendsten Zufl√ľsse von au√üerhalb sind die Saale sowie die Wei√üe Elster. Das bayerische Einzugsgebebiet der Saale besitzt eine Fl√§che von ca. 1 000 km¬≤. Allerdings findet sich auf dem weiteren Weg der Saale in Th√ľringen schon nach wenigen Kilometern Flie√üstrecke das Talsperrensystem der Saalekaskade, mit dem die Saaleabfl√ľsse unterhalb sehr deutlich reguliert werden k√∂nnen. Die Wei√üe Elster besitzt ein noch etwas gr√∂√üeres Einzugsgebiet von ca. 1 250 km¬≤ oberhalb von Th√ľringen, das zum gr√∂√üten Teil in Sachsen liegt und noch kleinere tschechische Anteile besitzt. Durch die s√§chsischen Talsperren P√∂hl, Pirk und Dr√∂ga kann auch der Hochwasserabfluss der Wei√üen Elster deutlich beeinflusst werden.

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