Die Brauchwasserversorgung aus den westdeutschen Schifffahrtskanälen
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Die westdeutschen Kan√§le sind eine Multifunktionsanlage, die zum einen die Schifffahrt auf den Wasserstra√üen und zum anderen den Verbund von Lippe, Ruhr und Rhein erm√∂glicht mit dem Ziel, kosteng√ľnstiges Brauchwasser f√ľr Kraftwerke, Industrie- und Gewerbe sowie Wasserversorgungsunternehmen aus den Kan√§len bereitzustellen und die Niedrigwasserf√ľhrung der Lippe in Trockenzeiten anzuheben. Der Wasserbedarf ist durch den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel einem Wandel unterworfen.

Ausweisung eutrophierter Gebiete nach ¬ß 13a D√ľngeverordnung
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Oberfl√§chengew√§sser werden durch zu hohe Phosphoreintr√§ge aus punktuellen und diffusen Quellen belastet. Die Ausweisung eutrophierter Gebiete tr√§gt mittel- bis langfristig zur Verringerung der landwirtschaftlich bedingten Phosphoreintr√§ge in Flie√ügew√§sser und Seen bei. F√ľr eine wirksame Minderung der Phosphoreintr√§ge sind aber fl√§chendeckend wirkende Ma√ünahmen zur Senkung der punktuellen und diffusen Phosphoreintr√§ge in Gew√§sser notwendig.

Weiterentwicklung des integrativen Flussraummanagements in √Ėsterreich durch das LIFE IP IRIS
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Flusseinzugsgebiete sind komplexe Mensch-Umwelt-Systeme, deren nachhaltige Entwicklung durch integrative Ans√§tze unterst√ľtzt werden kann. Mit dem ‚ÄěGew√§sserentwicklungs- und Risikomanagementkonzept‚Äú sollen entsprechende Ans√§tze in der Praxis etabliert werden. Im Rahmen des EU-gef√∂rderten Projektes LIFE IP IRIS wird das Instrument an acht Pilotgew√§ssern in seiner Anwendung erprobt. Durch laufenden fachlichen Austausch zwischen den Bearbeitungs- und Verwaltungsteams sowie die Einbindungweiterer betroffener Sektoren wie Naturschutz oder Raumplanung werden Praxiserfahrungen gesammelt und methodische Grundlagen f√ľr integratives Flussraummanagement in √Ėsterreich geschaffen.

Reallabore als Br√ľcke zu Hochwasser und Gew√§sserschutz
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Die Soziologie kann mit der Methode der Reallabore interdisziplinäre Forschungsvorhaben durch eine hohe Beteiligung verschiedener Akteure bereichern. Einige Projekte werden an dieser Stelle vorgestellt.

√Ėffentlichkeitsbeteiligung in der Hochwasserrisikomanagementplanung
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Bis zum 22. Juni 2021 stehen die die Hochwasserrisikomanagementpl√§ne f√ľr die nationalen Anteile der Flussgebietseinheiten zur Beteiligung der √Ėffentlichkeit zur Verf√ľgung. In den aktualisierten Pl√§nen werden das Hochwasserrisiko bewertet und Ma√ünahmen zu seiner Verringerung vorgeschlagen.

Der Hochwasser-Pass im nationalen und internationalen Einsatz zur Unterst√ľtzung der Eigenvorsorge
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Der Hochwasser-Pass ist Teil eines mehrstufigen Programms, das Boden- und Hauseigent√ľmer f√ľr das Thema Hochwasser und Starkregen sensibilisiert und die Eigenvorsorge unterst√ľtzt. Dabei werden die √úberflutungsgefahr eines Hauses bewertet und Empfehlungen f√ľr eine effektive Eigenvorsorge gegeben. Der Hochwasser-Pass wird f√ľr den internationalen Einsatz angepasst und weiterentwickelt.

Vom Wassernotstand zum integrierten Wasserkonzept
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Ausgehend von einer akuten Versorgungsknappheit transformiert die Gemeinde M√ľhltal ihre Wasserversorgung mit einem integrierten Wasserkonzept von einem rein operativ getriebenen Betrieb hin zu einer strategisch geleiteten Organisation. Vorhandene Informationen aber auch Projektionen der √∂ffentlichen Wasserversorgung werden zusammengef√ľhrt.

Deutsch-Italienisches Projekt bek√§mpft Mikroplastik in Seen und Fl√ľssen
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Im Oktober 2019 fiel der Startschuss f√ľr das Projekt LIFE-Blue-Lakes. Es ist ein l√§nder√ľbergreifendes Gew√§sserschutz-Projekt, das von dem Global Nature Fund (GNF), der Bodensee-Stiftung und f√ľnf italienischen Partnern getragen wird. Gemeinsam wollen die Projektpartner L√∂sungen entwickeln, um den Eintrag von Mikrokunststoffen in Binnengew√§sser zu verringern oder sogar ganz zu vermeiden. Hintergrund ist, dass in Deutschland und Italien noch immer zu viele Mikrokunststoffe in Seen und Fl√ľsse gelangen ‚Äď und von hier aus schlie√ülich in die Weltmeere.

Gew√§sserdynamik als √Ėkosystemdienstleistung zur Umsetzung der WRRL
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Eigendynamische Ver√§nderungen der Gew√§ssermorphologie sind in nat√ľrlichen Flie√ügew√§ssern ein stetiger, die Strukturg√ľte beeinflussender Prozess. In anthropogen beeinflussten Abschnitten werden eigendynamische Prozesse h√§ufig nicht zugelassen oder durch Unterhaltungsma√ünahmen r√ľckg√§ngig gemacht. Im vorgestellten Fallbeispiel Guldenbach kam es in Folge hoher Abfl√ľsse zu einer Laufverlegung und umfangreichen Strukturverbesserungen. Die Eigendynamik des Gew√§ssers sollte als kostenfreie √Ėkosystemdienstleistung zur Umsetzung der WRRL wertgesch√§tzt werden.

Der modifizierte, sohlenoffene Denil-Pass - Renaissance einer kostensparenden Fischaufstiegsanlage
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Denil-P√§sse galten bislang als einschr√§nkend f√ľr die Passage von bodenorientierten und schwimmschwachen Fischen. Bei dem modifizierten Denil-Pass wurde das Konzept in erster Linie dahingehend √ľberarbeitet, dass Sohlensubstrat in den Fischpass eingebracht wurde. Durch mehrere Untersuchungen im Labor und im Feld konnte das System hydraulisch optimiert werden. Im Zuge von Funktionskontrollen in der Barben- und Forellenregion wurde die Passage eines breiten Spektrums an Arten und Gr√∂√üenklassen nachgewiesen. Dabei konnten auch hohe Aufstiegszahlen von bodenorientierten Kleinfischen festgestellt werden.

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