Das Maßnahmenprogramm aus Sicht der Zulassungsbehörden
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (8/2016)
√úberlegungen zur Bedeutung und Aussagekraft der festgesetzten Ma√ünahmen f√ľr den wasserwirtschaftlichen Vollzug

Rationelle Betriebsf√ľhrung in der Wasserversorgung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (8/2016)
Eine umfassende Ann√§herung an die Frage, wie die Kosten einer rationellen Betriebsf√ľhrung in der Wasserversorgung ermittelt und sachgerecht nachgewiesen werden k√∂nnen, wurde im Auftrag des BDEW erarbeitet. Nachfolgend werden die wesentlichen Erkenntnisse des Gutachtens aufgegriffen und mit der Entwicklung seit Inkrafttreten der GWB-Novelle abgeglichen.

Erhebung und Bewertung der √∂ffentlichen Wasserversorgung in Bayern ‚Äď Versorgungssicherheit derzeit und k√ľnftig
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Eine jederzeit gesicherte Versorgung mit ausreichend und qualitativ hochwertigem Trinkwasser ist f√ľr Verbraucher eine Selbstverst√§ndlichkeit. Diesen hohen Standard gilt es auch k√ľnftig zu gew√§hrleisten. Wenn auch die Wasserversorgung in Bayern grunds√§tzlich in der Verantwortung der Gemeinden liegt, z√§hlt es weiterhin zu den wichtigsten Aufgaben der Wasserwirtschaftsverwaltung, diese bei der Gew√§hrleistung oder Optimierung der Versorgungssicherheit zu unterst√ľtzen. Dies ist nicht zuletzt der dezentralen Struktur der √∂ffentlichen Wasserversorgung in Bayern, mit wenigen gro√üen, einigen mittleren, aber vielen sehr kleinen Wasserversorgungsunternehmen, geschuldet. √úber eine der zahlreichen Aktivit√§ten der Wasserwirtschaftsverwaltung, die ‚ÄěErhebung und Bewertung der √∂ffentlichen Wasserversorgung in Bayern‚Äú, wird hier berichtet.

Talsperre Zapotillo in Mexiko ‚Äď eine 130 m hohe Staumauer aus Walzbeton auf stark verformbarem Fels
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Am R√≠o Verde, in der N√§he von Guadalajara, Mexiko, wird zurzeit die etwa 130 m hohe Staumauer El Zapotillo aus Walzbeton gebaut. Die im Grundriss leicht gekr√ľmmte Schwergewichtsmauer steht auf stark verformbaren Tuffen, die in horizontaler Wechsellagerung mit Ignimbriten an der Sperrenstelle anstehen. Unterhalb der Talsohle befinden sich zwei st√§rker durchl√§ssige Ignimbrit-Schichten, in denen das Grundwasser artesisch ansteht. Der Entwurf der Mauer musste diesen schwierigen Randbedingungen Rechnung tragen. F√ľr den Standsicherheitsnachweis stellte insbesondere die hohe Verformbarkeit der Tuffschichten eine gro√üe Herausforderung dar. Das Injektions- und Dr√§nagekonzept wurde ma√ügeblich durch die beiden artesischen Aquifere gepr√§gt und erschwert. Der Nachweis der Standsicherheit wurde mit Hilfe von 3-D-FE-Berechnungen mit Programmsystemen von WBI gef√ľhrt. Bau, Einstau und Betrieb der Mauer werden mit einem extensiven Monitoring-Programm und im Sinne der in der Geotechnik √ľblichen Beobachtungsmethode fachtechnisch begleitet.

Talsperren und Speicher als lebenswichtige Infrastrukturanlagen f√ľr den weltweiten Wohlstand
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Hydraulische Infrastrukturanlagen und insbesondere Talsperren sowie Speicher sind seit jeher die Grundlage f√ľr die wirtschaftliche Gesundheit sowie die soziale Wohlfahrt einer jeden Gesellschaft. Sie werden im Hinblick auf den Klimawandel noch eine bedeutendere Rolle spielen sowohl zur Verminderung m√∂glicher Auswirkungen als auch zu ihrer Bew√§ltigung. Ein Hauptproblem in diesem Jahrhundert wird es sein, die Menschheit mit umweltfreundlicher, erneuerbarer Energie sowie mit Wasser in ausreichender Qualit√§t und Quantit√§t zu versorgen, f√ľr einen erfolgreichen Kampf gegen Hunger, Armut und Krankheit.

√Ėffentlichkeitsbeteiligung bei der Errichtung von Stauanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Nach dem Hochwasser 2002 wurden in Sachsen 47 Hochwasserschutzkonzepte erstellt und seitdem schrittweise umgesetzt. Dazu geh√∂rt auch die Planung und Umsetzung von sechs gro√üen Hochwasserr√ľckhaltebecken zur Verbesserung des Hochwasserr√ľckhaltes im Osterzgebirge. Die erfolgreiche Umsetzung solcher wasserbaulicher Gro√üvorhaben ist ma√ügeblich von der Akzeptanz in der √Ėffentlichkeit abh√§ngig. An vier Projektbeispielen werden sowohl die formalrechtlichen Forderungen als auch die Praxiserfahrungen bei der √Ėffentlichkeitsbeteiligung dargestellt.

Provinz√ľbergreifende Nutzung und Bewirtschaftung des Zayandeh-Rud-Speichers im Zentraliran ‚Äď ein Projektbericht
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Die ausgeprägte, weiter zunehmende Wasserknappheit im Zayandeh-Rud-Einzugsgebiet, Iran, erfordert vor dem Hintergrund der industriellen Entwicklungsziele und der demographischen Entwicklung eine integrierte Betrachtung der Wassernutzungen nach Menge, Qualität, Herkunft und rechtlicher Basis. Zur wasserwirtschaftlichen Bewertung entsprechender Planungsprozesse wurden Instrumente entwickelt, die die Wassernutzungs-, -verteilungs- und -bewirtschaftungssysteme sowie deren Regeln abbilden.

Die Wiederherstellung der Durchgängigkeit vor dem Hintergrund des Urteils des EuGH vom 1.7.2015
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2016)
Einer der zentralen Inhalte der wasserrechtlichen Bewirtschaftungsziele ist die Wiederherstellung der Durchg√§ngigkeit von Flie√ügew√§ssern. Nach dem Urteil des EuGH zur Weservertiefung f√ľhlen sich einige Wasserbeh√∂rden zunehmend unter Druck gesetzt, neue Stauanlagen nur noch unter ausgesprochen strengen Voraussetzungen zuzulassen sowie bei Bestandsanlagen fl√§chendeckend f√ľr deren R√ľckbau oder die Errichtung von Anlagen zum Fischwechsel zu sorgen. Der Beitrag geht der Frage nach, inwieweit dieser Eifer gerechtfertigt ist.

Neue EU-Richtlinie zur IT-Sicherheit
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2016)
Im Dezember 2015 einigten sich die zust√§ndigen EU-Organe auf Regelungen zur St√§rkung der Cyber-Sicherheit. Mit der NIS-Richtlinie (Network and Information Security) wird ein Meilenstein bei der Schaffung eines normativen Rahmens zum Schutz vor IT-Sicherheitsrisiken gesetzt. Durch die Richtlinie soll sichergestellt werden, dass die EU-Staaten die Netzwerk- und Informationssicherheit durch eine nationale Strategie verbessern und die Kooperation zu anderen EU-Staaten ausbauen. Doch was bedeuten die neuen Regelungen f√ľr Unternehmen der Wasserwirtschaft?

Die Wiederherstellung der Durchgängigkeit nach dem Urteil zur Weservertiefung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2016)
Im Hinblick auf das zentrale Ziel der Erhaltung und Wiederherstellung der Durchg√§ngigkeit von Flie√ügew√§ssern hat das Urteil des Europ√§ischen Gerichtshofs (EuGH) zur Weservertiefung bei n√§herem Hinsehen zu keiner nennenswerten Versch√§rfung der Rechtslage gef√ľhrt. Bei Neu- und √Ąnderungsgenehmigungen von Stauanlagen wird dem dabei ma√ügeblichen Verschlechterungsverbot regelm√§√üig durch technische Anlagen zur Erhaltung der Durchg√§ngigkeit Rechnung getragen werden k√∂nnen. F√ľr Bestandsanlagen sieht ¬ß 34 Abs. 2 WHG zwar eine beh√∂rdliche Pflicht zur Anordnung der Wiederherstellung der Durchg√§ngigkeit vor, welche aber in Abh√§ngigkeit vom wasserrechtlichen Verbesserungsgebot steht. Dieses setzt grunds√§tzlich eine planerische Bewirtschaftungsentscheidung voraus, die in der Praxis mangels ausreichend aussagekr√§ftiger Bewirtschaftungspl√§ne vielfach fehlt. Damit sind die Wasserbeh√∂rden vor gro√üe Herausforderungen gestellt, wenn sie zwangsweise f√ľr mehr Durchg√§ngigkeit sorgen wollen. Die rechtzeitige Erreichung dieses Ziels wird daher kaum ohne zugleich positive Anreize durch F√∂rdermittel etc. m√∂glich sein.

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