GWF Gas Erdgas 07-08/2012


Webbasiertes Integritätsmanagement von Pipelines und Anlagen
Dipl.-Ing. Jens Focke
Asset Management und Asset Service werden im Zuge der Liberalisierung zunehmend angehalten, den Instandhaltungsprozess inhaltlich und kommerziell transparent zu gestalten. Zudem sind beide Gruppen verantwortlich, Eigent√ľmern und Investoren eine rentable Anlagen- und Netzinfrastruktur bereitzustellen. Der daf√ľr zwingend notwendige √úberblick aller Ma√ünahmen, Kosten und m√∂glichen Konsequenzen zur Durchf√ľhrung der zyklischen Instandhaltung sind Teil des Integrit√§tsmanagementprozesses. Dieser Prozess kann heutzutage durch ein zeitgem√§√ües Reporting inhaltlich und kommerziell online √ľberwacht werden. Ein wesentliches Augenwerk muss hierbei auf der Bereitstellung einer praktikablen IT-Umgebung liegen. Diese gestattet es, mit internen und externen Personal unter Verwendung vollst√§ndiger Informationen aktuell zu kommunizieren.
Erfahrungen mit Mikro-BHKW, insbesondere dem L 4.12, im Feldtest f√ľr Einfamilienh√§user
Dr.-Ing. Jörg Hartan, Dr.-Ing. habil. Joachim Seifert
Durch die von der Bundesregierung initiierte Umgestaltung des Energiesektors r√ľcken vermehrt dezentrale Erzeugungssysteme in den Fokus der Betrachtungen. Im Nachfolgenden Artikel sollen speziell Mikro-BHKW Systeme betrachtet werden, f√ľr die Ergebnisse aus Labor und Feldmessungen pr√§sentiert werden. Die Betrachtungen werden durch eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung abgerundet.
Biomethan in KWK-Anlagen, anders als Erdgas in KWK?
Prof. Dr.-Ing. Uwe Holzhammer
Der √∂konomische Betrieb von BHKW Anlagen zur gleichzeitigen Strom- und W√§rmebereitstellung ist von verschiedenen Bedingungen abh√§ngig und gepr√§gt von den geltenden F√∂rdermechanismen. Wird Biomethan als Energietr√§ger genutzt, dann bildet f√ľr die Auslegung des BHKWs das Erneuerbare-Energien-Gesetz den Rahmen. Dieser unterscheidet sich, bedingt durch das Kraft-W√§rmekopplungsgesetz, wiederum von Erdgas betriebenen Anlagen. Diese ber√ľcksichtigen bei der Auslegung, neben dem W√§rmebedarf, auch den Strombedarf und den Strombezugspreis am Standort. BHKW Anlagen die Biomethan n√ľtzen orientieren sich ausschlie√ülich am W√§rmebedarf und sind dann √∂konomisch interessant, wenn gleichzeitig der Strombedarf bzw. der Preis f√ľr den Strombezug am Standort niedrig ist. Seit dem 01. Januar 2012 sieht das EEG F√∂rdermechanismen vor, die Biomethan betriebene BHKW Anlagen in die Lage versetzen, den produzierten Strom nach dem Strombedarf z. B. an der Stromb√∂rse auszurichten und dar√ľber Mehrerl√∂se zu generieren. Diese bedarfsorientierte Betriebsweise leistet einen Beitrag zur Transformation des Energieversorgungssystems und erg√§nzt die notwendigen Ma√ünahmen Stromnetzausbau, Erschlie√üung von Lastmanagementpotentialen und Energiespeichern zur Integration fluktuierender erneuerbarer Energien.
Zur energiewirtschaftlichen Bewertung von Gas-Expansionsanlagen, Teil 3
Prof. Dr.-Ing. Prof. h.c. Jens Mischner, M.Eng. Jia Li, Dipl.-Ing. (FH) Ramon Köstner
Im vorliegenden Artikel wird eine energiewirtschaftliche Bewertung der Stromproduktion in Gas-Expansionsanlagen vorgenommen. Hierzu werden die thermodynamischen Prozesse des isenthalpen Drosselns und der isentropen Expansion gegen√ľber gestellt und diverse Prozessgr√∂√üen eingef√ľhrt. Die energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen f√ľr die Stromproduktion in Gas-Expansionsanlagen werden dargelegt und diskutiert. Im Rahmen dieser √úberlegungen wird eine Methodik zur Ermittlung des Prinn√§renergiefaktors und des CO2-Emissionsfaktors des Gas-Expansionsstromes erarbeitet. Ein Vorschlag zur energiewirtschaftlich ad√§quaten Verg√ľtung von Strom aus Gas-Expansionsanlagen wird unterbreitet.
Netzkontenabrechnung 2.0 - KOV V und ihre Auswirkungen auf die Netzkonten Gas
Dipl. -Wirt. Inform. Astrite Sutaj, Andreas Pöhner
Regelm√§√üige √Ąnderungen der Kooperationsvereinbarung zwischen den Betreibern von in Deutschland gelegenen Gasversorgungsnetzen (KOV) und die europ√§ische Harmonisierung f√ľhren zu Anpassungsbedarf in Bilanzierungsprozessen. Aktuell sorgt die Verabschiedung der KoV V f√ľr neue Herausforderungen. Diese zeigen sich insbesondere bei der Netzkontenf√ľhrung. Es stellt sich die Frage nach den zuk√ľnftig relevanten Themen, Bezugsgr√∂√üen und Fristen sowie dem effizientesten Umgang mit diesen. Auch wenn eine Abrechnung der Netzkonten aktuell kaum stattfindet, wird sich dies mit Einf√ľhrung der KOV V zum 01.10.2012 √§ndern. Netzbetreiber (NB) wie Marktgebietsverantwortliche (MGV) m√ľssen sich auf die neue Situation einstellen. Dabei soll weiterhin ein besonderes Augenmerk auf die Reduzierung von Netzkontoungleichgewichten durch die folgenden Punkte gelegt werden: ŰÄĀī Verbesserung der Datenqualit√§t ŰÄĀī Verl√§ssliche Daten√ľbermittlung ŰÄĀī Verbesserung der Prognose/Allokation bei Standardlastprofilen (SLP) der NB ŰÄĀī Verminderung des Regelenergiebedarfs
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