Heft 05 - 2014


Verwertungswege von Eisen(III)-Oxidhydraten aus Wassergewinnungsanlagen
Dr. Sabine Rahn, Dr.-Ing. Thore Alex
Bei der Aufbereitung von eisenhaltigen Rohw√§ssern zu Trinkwasser werden durch die Enteisenung in einer Filtersch√ľttung schwer l√∂sliche Eisen(III)-Oxidhydrate gebildet, die durch regelm√§√üige Filtersp√ľlungen entfernt werden m√ľssen. Bisher gab es nur wenige Verwertungswege f√ľr diese eisenhaltigen R√ľckst√§nde. Der Einsatz als Betriebsmittel zur Entschwefelung in Biogasanlagen zeigt hier neue M√∂glichkeiten auf.
Nutzen von Smart-Grid-Konzepten unter Ber√ľcksichtigung der Power-to-Gas-Technologie
M.Sc. Christoph Baumann, Dipl.-Wi.-Ing. Kilian Geschermann, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Markus Zdrallek, M. Eng. Jens H√ľttenrauch, Dipl.-Ing. Wolfgang K√∂ppel
In der hier vorgestellten Studie wird untersucht, wie die Gasnetze die Stromnetze bei der Bew√§ltigung der Herausforderungen durch die Energiewende unterst√ľtzen k√∂nnen. Als L√∂sungsansatz wird im Rahmen einer durch den DVGW gef√∂rderten Studie die Kopplung von Strom- und Gasnetzen auf Nieder- und Mittelspannungsebene an Modellstandorten betrachtet. Erforscht wird, in welchem Umfang Nutzen durch den intelligenten gekoppelten Betrieb von Strom- und Gasverteilungsnetzen entstehen kann.
Polymerfreie Konditionierung von Kalkschlämmen
Dipl.-Ing. Lars Bardenhagen, Dr.-Ing. Eckhard Dammann
Ausgel√∂st durch die Novelle der D√ľngemittelverordnung wurde im Wasserwerk Haseldorfer Marsch die Konditionierung vor der Schlammentw√§sserung auf ein st√§rkebasiertes Flockungshilfsmittel umgestellt.
Betrieb und Steuerung von Gastransportsystemen ‚Äď aktuelle Herausforderungen
Michael Drees, Christian Elles
Mit der Entflechtung von Handel, Vertrieb und Transport haben sich die Aufgaben, Zuständigkeiten und Anforderungen an den leitungsgebundenen Gastransport in vielen Bereichen grundlegend geändert. Ein besonderes Augenmerk gilt daher dem Betrieb und der Steuerung von Gastransportsystemen innerhalb von Marktgebietskooperationen. Dies stellt die Unternehmen ständig vor operative Herausforderungen, da in einem immer komplexer werdenden Umfeld zusätzlich Effizienzsteigerungen verlangt werden. Dieser Artikel stellt einige aktuelle Herausforderungen vor.
Kraft-W√§rme-Kopplung und neue Anwendungstechnologien f√ľr die W√§rmeversorgung
Dr. Andreas Hoffknecht, Dipl.-Ing. Alexandra Rösing
Bereits seit Jahren haben die Stadtwerke M√ľnster Erfahrungen mit der parallelen Erzeugung von Strom und W√§rme aufgebaut und sind nun in der Planung, die bestehenden Kapazit√§ten im Sinne ihrer Fernw√§rmestrategie weiter auszubauen. Doch die W√§rmeversorgung wird zunehmend vielf√§ltiger und komplexer. Daher liegt es nahe, auch neue dezentrale Anwendungstechnologien wie W√§rmepumpen und Mikro-BHKW auf ihre Praxistauglichkeit zu erproben.
Umstellung der Grundwasserenthärtung beim Zweckverband Landeswasserversorgung
Friedbert Holmer
Wegen drohender Absatzschwierigkeiten der bei der Langsamentcarbonisierung anfallenden Calciumcarbonatsuspension und der unmittelbaren Abhängigkeit von nur einem Kunden wurde bei der Landeswasserversorgung die Umstellung des Verfahrens auf das Schnellentcarbonisierungsverfahren beschlossen. Ab dem Jahr 2016 soll in Pellet-Reaktoren hochreines Calciumcarbonat produziert werden, das sich im Gegensatz zur Suspension deutlich breiter vermarkten und/oder gegebenenfalls auch entsorgen lässt.
Versorgungssicherheit als wesentliche Herausforderung des liberalisierten Gasmarktes
Oliver Elbling, Christian Lebelhuber
Obwohl der deutsche Erdgasmarkt historisch einen hohen Grad an Versorgungssicherheit aufweist, wird Versorgungssicherheit zunehmend Gegenstand einer lebhaften, öffentlichen Diskussion. Kern dieser Diskussion ist die wachsende Sorge um die Entwicklung der Versorgungssicherheit vor dem Hintergrund massiver Veränderungen der Energiemärkte.
Reststoffmanagement ‚Äď ein neues Aufgabenfeld der Wasserversorgungsunternehmen
Dr.-Ing. Pia Lipp, Dr.-Ing. Eckhard Dammann
Wasserwerksr√ľckst√§nde sollten als Wertstoffe so weit als m√∂glich einer Verwertung zugef√ľhrt werden. Eine im Jahr 2012 durchgef√ľhrte Befragung ausgew√§hlter Wasserversorgungsunternehmen diente neben der Aktualisierung der Daten zur Art und Menge anfallender Wasserwerksr√ľckst√§nde auch der Ermittlung der Verwertungswege. Von den insgesamt ca. 100.800 Tonnen Trockenmasse pro Jahr anfallenden R√ľckst√§nden werden bereits 91 Prozent einer Verwertung zugef√ľhrt. In den meisten F√§llen ist die Abgabe der R√ľckst√§nde jedoch f√ľr die Wasserversorger mit Kosten verbunden. Nur in wenigen F√§llen erfolgt eine Verg√ľtung. Um die Wertsch√∂pfung zu steigern, m√ľssen die Wasserversorger die anfallenden Reststoffe sinnvoll vermarkten.
Hannover entwickelt Konzept f√ľr Umgang mit Bestandsb√§umen auf Versorgungstrassen
Dipl.-Ing. Jens Voshage
Bestandsb√§ume stellen Netzbetreiber und Kommunen bisher vor ungel√∂ste Fragen. Wie sollen Naturschutz und Sicherungspflichten gegeneinander abgewogen werden? Wer √ľbernimmt die entstehenden Kosten? Wann muss ein Baum weichen, wann ist die Versorgungsleitung zu verlegen? Das deutsche Regelwerk bietet f√ľr bestehende Trassen keine L√∂sungen. Der Netzbetreiber enercity Netz und die Landeshauptstadt Hannover haben daher gemeinsam ein Konzept f√ľr diese Problematik entwickelt. Hannover √ľbernahm mit der vertraglichen Regelung f√ľr Bestandsb√§ume eine Vorreiterrolle in Deutschland ‚Äď die Erfahrungen der ersten Monate werden von allen Beteiligten als sehr positiv und praxisnah eingesch√§tzt.
Optimierung der Kalkwassereinmischung im Wasserwerk Gottleuba
Dr.-Ing. Burkhard Wricke, apl. Prof. Dr.-Ing. habil. Detlef Aigner, Dipl.-Ing. Norbert M√ľller
Im Wasserwerk Gottleuba des Zweckverbandes Wasserversorgung Pirna/Sebnitz, das von der ENSO Netz GmbH betrieben wird, wird Talsperrenwasser aus der Talsperre Gottleuba zu Trinkwasser aufbereitet. Um auch bei einer als Folge der Vergrößerung des Hochwasserschutzraumes erwarteten Verschlechterung der Rohwasserbeschaffenheit sicher und stabil eine einwandfreie Trinkwasserqualität zu gewährleisten, wurde die Aufbereitungsanlage 2004/2005 von einer einstufigen Filtration auf eine zweistufige Aufbereitung erweitert.
ISO Managementsysteme und DVGW Technisches Sicherheitsmanagement (TSM) ‚Äď Widerspruch oder Erg√§nzung?
Dipl.-Ing. Thomas Zenz
Auswirkungen von ISO Management-System-Standards (MSS) auf das Technische Sicherheitsmanagement des DVGW
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