Heft 09 - 2014


Initiative Gasmobilit√§t: Branchen√ľbergreifende Zusammenarbeit zur Marktentwicklung zeigt Wirkung
Stephan Kohler, Stefan Siegmund, Dirk Peters, Mathis Weller
Bis Ende 2014 wird sich gegen√ľber dem Jahr 2012 die Anzahl der verf√ľgbaren Erdgas-Pkw-Modelle verdoppeln und die Tankstelleninfrastruktur trotz bisher geringer Auslastung verbessern. Soll der Verkehrssektor einen substanziellen Beitrag zu den klima- und energiepolitischen Zielen leisten, muss die Politik nun nachziehen und die angek√ľndigten Verbesserungen der Rahmenbedingungen z√ľgig umsetzen.
Potenziale von LNG als Kraftstoff f√ľr die Schifffahrt
Georg Ehrmann, MPP Jan Schubert
Die Schifffahrtsbranche sieht sich aufgrund der Einf√ľhrung neuer Umweltstandards grundlegenden Ver√§nderungen ausgesetzt. Die neuen Auflagen treffen die Branche in einer der schwersten Krisen der Schifffahrtsgeschichte. Die Nutzung von Liquefied Natural Gas (LNG) als Kraftstoff f√ľr Schiffe k√∂nnte dazu beitragen, die Umwelt zu sch√ľtzen und gleichzeitig Kosten zu senken. Notwendig w√§re daf√ľr jedoch die fl√§chendeckende Verf√ľgbarkeit des Treibstoffes in deutschen H√§fen. Eine Herausforderung, der sich die neu gegr√ľndete Maritime LNG Plattform in Deutschland stellen will.
LNG als Kraftstoff der Zukunft
Dipl.-Ing Alexey Mozgovoy, Dr.-Ing Frank Köster, Dr.-Ing Christopher Olvis
Die Bestrebung, eine √∂kologische, wirtschaftlich sinnvolle und gesellschaftlich akzeptable Alternative f√ľr herk√∂mmliche Kraftstoffe auf den Markt zu bringen, veranlasst Forschung, Wirtschaft und Politik, gemeinsam neue Ans√§tze zu finden. Seit einigen Jahren nimmt das Fl√ľssigerdgas (engl.: liquefied natural gas, LNG) zur Diversifizierung der Erdgasversorgung und als Zukunftskraftstoff f√ľr schwere Nutzfahrzeuge und in der Schifffahrt unaufhaltsam an Bedeutung zu.
Power to Gas: Neues Gas in alten Leitungen ‚Äď Werkstofffragen
Dr. Volker Busack, Dr. Manfred Veenker, Ulrich Hoffmann, M.Eng Dip.-Ing. Albert Großmann
Die zentrale Frage der Umstellung auf erneuerbare Energien ist die Speicherung von Strom. Bezogen auf Erzeugung und Bedarf l√§sst sich Strom nicht so einfach speichern, wie das bei den Energietr√§gern Gas, √Ėl und Kohle m√∂glich ist und st√§ndig praktiziert wird. Eine reizvolle M√∂glichkeit ist die Umwandlung des √úberschussstroms in Wasserstoff, der in das bestehende Erdgasnetz eingespeist werden kann. In dieser Ver√∂ffentlichung sollen im Wesentlichen Werkstofffragen und Fragen der Sicherheit des bestehenden Netzes unter diesen neuen Beanspruchungen betrachtet werden.
Anlagensicherheit und Zuverl√§ssigkeit‚Äď Der Einfluss der Zuverl√§ssigkeitsanforderungen auf die Nutzungsdauer/ Rehabilitationsrate bzw. Ausfallwahrscheinlichkeit
Dr.-Ing. Dietmar Schmidt
Der nachfolgende Beitrag widmet sich der Wechselwirkung zwischen der Veränderung von Anforderungen an die Anlagensicherheit, hier im Sinne der Zuverlässigkeit, und der zustandsbedingten Nutzungsdauererwartung, die wiederum den Instandhaltungs- bzw. Rehabilitationsbedarf beeinflusst.
Netzstrategien f√ľr Betreiber von Energienetzen ‚Äď Netzzustandsmonitoring ‚Äď Teil 3 von 4
Dr.-Ing. Dirk Drescher, Dr.-Ing. G√ľnter Walther, Martin Weyres-von Levetzow
In Teil 1 der Ver√∂ffentlichungsreihe wurden die Akteure und Rollen beschrieben, die am Instandhaltungsprozess beteiligt sind, und die Interaktion zwischen diesen Stakeholdern aufgezeigt. Der dritte Teil kn√ľpft direkt daran an und veranschaulicht, wie der Netzzustand durch den Asset Manager √ľberwacht und prognostiziert werden kann und wie diese Informationen in den Instandhaltungsprozess eingebunden werden k√∂nnen. Kern dieses sogenannten Netzzustandsmonitorings sind technische Kennzahlen bzw. Indikatoren, die vergleichend √ľber die Zeit eine Aussage zum Zustand eines Netzes erm√∂glichen.
Berichtswesen im Umfeld des kommunalen Versorgers
Thomas Radzun
Warum auch kommunale Versorger √ľber ein modernes Controlling und Berichtswesen verf√ľgen sollten: Komplexit√§t und Tempo des Marktumfelds sowie regulatorische Vorgaben bestimmen zunehmend den Takt des internen Rechnungswesens. Die sinnvolle und strategische Steuerung der Unternehmensaktivit√§ten auf Basis von ausgew√§hlten und benutzerorientierten Kennzahlen entwickelt sich zum Kernarbeitsbereich des Controllers.
Das neue DVGW-Regelwerk Online Plus ‚Äď modernes Layout, verbesserte Funktionen, zus√§tzliche Inhalte
Reinhold Krumnack
Das komplett √ľberarbeitete Produkt bietet dem Anwender viele neue Vorteile. Neben einem modernen, frischen Design wurde der Funktionsumfang nach Auswertung der Nutzerw√ľnsche entsprechend erweitert und neue Inhalte erg√§nzt. Das neue DVGW-Regelwerk Online Plus bietet jetzt z. B. die mobile Nutzung durch Handys und Tablets oder √ľber die Archivfunktion einen exklusiven Zugriff auch auf zur√ľckgezogene DVGW-Regelwerke. Ab sofort k√∂nnen bisherige Online-Abonnenten des Regelwerks auf das Upgrade zugreifen. Ein Umstieg von Papier oder DVD auf die Online-Version ist jederzeit m√∂glich.
Underground Sun Storage: Erneuerbare Energie untertage speichern
Stephan Bauer
Der zunehmende Ausbau der erneuerbaren Energiegewinnung aus Sonne und Wind erfordert zukunftsweisende saisonale Speicherl√∂sungen. Untertage-Gasspeicher sind bereits heute sichere und verl√§ssliche gro√üvolumige Energiespeicher. Die Power-to-Gas-Technologie macht die Umwandlung √ľbersch√ľssiger elektrischer Energie in Wasserstoff bzw. synthetisches Methan m√∂glich. Im Forschungsprojekt ‚ÄěUnderground Sun Storage‚Äú wird die Speicherf√§higkeit von Wasserstoff als Beimengung zu Erdgas/synthetischem Methan in Porenlagerst√§tten erforscht.
Untersuchungen zu Biokorrosion und Biofouling in biogasf√ľhrenden Anlagenteilen
M.Sc. Toni Raabe, M.Sc. Aline Fiedler, Dipl.-Wi.-Ing. Ronny Erler, Prof. Dr.-Ing. Hartmut Krause
An der DBI ‚Äď Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg erfolgten verschiedene Untersuchungen, um Biofouling und Biokorrosion in gasf√ľhrenden Anlagenteilen von Biogasanlagen gezielt prognostizieren zu k√∂nnen. Der Schwerpunkt der hier vorgestellten Arbeiten lag zun√§chst in der Ermittlung der Wachstumsgeschwindigkeit von Biofilmen sowie der Identifizierung von Korrosion bzw. Alterungsprozessen. Der vorliegende Artikel gibt einen √úberblick zu den bisherigen Arbeiten und den ersten Ergebnissen.
Trinkwassergewinnung durch Membranentsalzung
Dipl.-Ing. Stefan Stauder, Dr.-Ing. Günther Baldauf
Umkehrosmose und Nanofiltration werden zunehmend in der öffentlichen Trinkwasserversorgung eingesetzt. Wichtige Verfahrenskriterien sind die Vermeidung von Scaling, die Konzentratentsorgung und die Stabilisierung des Trinkwassers. In dem nachfolgend beschriebenen Anwendungsfall handelt es sich um die Aufbereitung eines stark chloridhaltigen, harten Grundwassers mit erhöhtem Selen- und Mangangehalt.
Adsorbierbares organisch gebundenes Fluor (AOF) ‚Äď ein weiterentwickelter Wasserqualit√§tsparameter zum Aufsp√ľren von PFC-Hotspots
Frank Thomas Lange, M.Sc. Sarah Willach, Prof. Dr. Heinz-J√ľrgen Brauch
Einige ausgew√§hlte Vertreter aus der Stoffgruppe der poly- und perfluorierten Verbindungen (PFC) werden heutzutage routinem√§√üig mit genormten Verfahren von zahlreichen Laboren analysiert. Neuere Forschungsarbeiten lie√üen allerdings vermuten, dass mit dieser Analytik nur ein geringer Anteil an organischen Fluorverbindungen in der aquatischen Umwelt erfasst wird. Vor diesem Hintergrund entwickelte das TZW den neuen Gruppenparameter AOF, mit dem sich insbesondere Hot Spots von PFC, z. B. nach Verunreinigung durch Feuerl√∂schsch√§ume, aufsp√ľren lassen und womit das Ausma√ü bislang mit der Einzelstoffanalytik nicht erfassbarer Organofluoranteile ermittelt werden kann.
Bedeutung von Nitrifikations- und Ureaseinhibitorenf√ľr die Trinkwasserversorgung
Dr. Marco Scheurer, Dr. Frank Sacher
Die Anwendung einer neu entwickelten Analysenmethodeerm√∂glichte den Nachweis von Nitrifikationshemmern in deutschen Flie√ügew√§ssern. Zusammen mit den Ergebnissen aus Laborversuchen zur Persistenz und Mobilit√§t der Verbindungen ist eine Einsch√§tzung zu deren Bedeutung f√ľr die Trinkwasserversorgungm√∂glich.
Analytik nat√ľrlicher organischer Verbindungenmittels Fluoreszenzspektroskopie
Dr. Martin Wagner, Dr. rer. nat. Wido Schmidt
In einem vom DVGW und der Arbeitsgemeinschaft Trinkwassertalsperren gef√∂rderten Forschungsprojekt (DVGW-F√∂rderkennzeichen W 4/02/08-F) wurde eine Methode zur Charakterisierung und Quantifizierung nat√ľrlicher organischer Wasserinhaltsstoffeauf Basis der Fluoreszenzspektroskopie entwickelt. Die Ergebnisse werden in diesem Fachbeitrag vorgestellt.
Grundwasserbiologie ‚Äď √Ėkosysteme im Untergrund
Dr. rer. nat. Andreas Tiehm
Grundwasser ist nicht steril. Vielmehr leben dort zahlreiche Mikroorganismenund kleinere Tiere. Im Folgenden werden exemplarisch einige aktuelle Ergebnisse zur Rolle dieses √Ėkosystems bei der Reinigungvon Grundwasser gegeben.
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