Nr. 10 - Oktober 2015


Editorial: Menschliches Versagen
Martin Boeckh
Wenn man sich mit Piloten dar√ľber unterh√§lt, was wieder zu einem Flugzeugabsturz gef√ľhrt haben mag, h√∂rt man immer wieder den Spruch, dass die Ursache irgendwo ‚Äězwischen den Ohren‚Äú lag. Das gilt nicht nur f√ľr die Katastrophe in den franz√∂sischen Seealpen, die sich in diesen Tagen zum ersten Mal j√§hrt. Das gilt erst recht f√ľr Fehlleistungen unserer Ingenieure in der Automobilindustrie.
M√ľll auf Abwegen: Immer mehr Sonderm√ľll gelangt in Hausm√ľll-Verbrennungsanlagen
Martin Boeckh
Hausm√ľll geh√∂rt in Hausm√ľll-Verbrennungsanlagen und Sonderabfall in Sonderabfall-Verbrennungsanlagen. Das klingt einfach, entspricht in einigen deutschen Bundesl√§ndern aber nicht mehr der √ľblichen Praxis. Die Sonderm√ľll-Verbrenner schlagen Alarm. Nicht nur, weil ihnen M√ľllmengen abhanden kommen. Auch Arbeitsschutz und Umweltschutz kommen nicht selten zu kurz.
Feuer und Flamme f√ľr die Verbrennung: ITAD legt ihren aktuellen Jahresbericht vor
Frederik Aguilar
Abfall stellt eine wichtige Ressource dar. Das ist Konsens. Doch dar√ľber, wie diese Ressource genutzt werden soll, herrscht weiterhin Uneinigkeit. Die Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland e.V. (ITAD) liefert in ihrem aktuellen Jahresbericht 2013 gute Argumente daf√ľr, dass die thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland die Ressource Abfall nachhaltig nutzt.
Gelb ist nicht mehr gefragt: Baden-W√ľrttemberg positioniert sich
Martin Boeckh
Das Kabinett der Landesregierung in Stuttgart will in Sachen Wertstoffgesetz vorangehen und beschloss unl√§ngst ein Eckpunktepapier als Grundlage f√ľr ein neues, verbraucherfreundlicheres Wertstoffgesetz. Die Verantwortung f√ľr die Wertstofferfassung soll ganz den Kommunen √ľbertragen werden. Zumindest die organisatorische.
Entlastung f√ľr Hersteller und Verk√§ufer: Neue Branchenl√∂sung vereinfacht R√ľcknahme von Energiespeichern
Tobias Schulze Wettendorf
Eine neues R√ľcknahmesystem erleichtert das Einsammeln von Ger√§te-Altbatterien wesentlich. Das verantwortliche Unternehmen, die Gemeinsame R√ľcknahmesystem Servicegesellschaft (GRS) mbH, sorgt daf√ľr, dass die Altger√§te beim Vertreiber abgeholt und ordnungsgem√§√ü verwertet werden.
B√ľrger voll des Lobs: Hohe Akzeptanz von Unterflursystemen f√ľr Abfall- und Wertstoffe
Torsten Hartmann
Moderne Unterflursysteme sind bereits in vielen St√§dten und Gemeinden in Betrieb. Um den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden, haben manche zus√§tzlich Zutritt- und Wiegesysteme eingef√ľhrt. Die Erfahrungen der St√§dte und Gemeinden in der Schweiz sind durchweg positiv.
Anpassung an den Klimawandel: Vorschau auf die World Efficiency Show & Congress in Paris
Martin Boeckh
Vom 13. bis 15. Oktober dieses Jahres findet in Paris, Porte de Versailles, erstmals die World Efficiency, eine neue Fachmesse mit internationalem Kongress f√ľr Ressourcen- und Klimal√∂sungen statt.
Ergonomie am Arbeitsplatz: Vorschau auf die Messe A+A 2015 in D√ľsseldorf
Martin Boeckh
Die A+A in D√ľsseldorf ist mit gut 1.800 Ausstellern die weltweit f√ľhrende Markt- und Kommunikationsplattform f√ľr sicheres und gesundes Arbeiten. Vom 27. bis 30. Oktober 2015 werden sich Fachmesse und Kongress wieder einem zentralen Schwerpunktthema widmen, der ergonomischen Ausgestaltung von Arbeitspl√§tzen und Arbeitsprozessen.
Musik h√∂ren kann t√∂dlich enden: Die ungesicherte R√ľckw√§rtsfahrt des M√ľllwerkers birgt Gefahren
Prof. Dr. Thomas Wilrich
Ein Gerichtsurteil zur fahrl√§ssigen T√∂tung durch r√ľckw√§rtsfahrenden M√ľllwerker bewegt die Entsorgungsbranche. Es ging um das ‚Äě√úberwachungsverschulden‚Äú des Arbeitgebers und die Eigenverantwortung des Musik h√∂renden Fu√üg√§ngers. Das Urteil √ľberrascht.
Große Verletzungsgefahr: Beim Arbeiten mit Ultrahochdruck sind Sicherheitsvorkehrungen Pflicht
Maik Thomas
Bohrinseln reinigen, Stahlprofile schneiden, Schiffsr√ľmpfe in Werften entlacken: Die Anwendungsgebiete f√ľr H√∂chstdruck-Technik sind so vielf√§ltig wie die am Markt erh√§ltlichen L√∂sungen und Systeme. Einzelne Ger√§te erreichen gar Betriebsdr√ľcke bis zu 4.000 bar. Das birgt Gefahren f√ľr die Anwender. Zahlreiche Unf√§lle belegen, dass das Thema Sicherheit im Handling solcher Hochdruck-Aggregate nicht ernst genug genommen wird.
Helfer in der Not: Das Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem TUIS
Martin Boeckh
√Ėffentliche Gefahrenabwehrkr√§fte k√∂nnen bei Transport- oder Lagerunf√§llen mit Chemikalien die Beratung und Hilfe der chemischen Industrie nutzen. Die chemische Industrie hat dazu das Transportunfall- und Hilfeleistungssystem TUIS aufgebaut, in dem rund 130 Werkfeuerwehren und Spezialisten mitarbeiten. Die nun vorgelegte Einsatzstatistik zeigt, wie notwendig die Einrichtung ist.
L√∂schen, bevor‚Äôs brennt: Brandschutz ist f√ľr Unternehmen der Recyclingbranche √ľberlebenswichtig
Martin Boeckh
Spektakul√§re Feuer in Recyclingunternehmen richten nicht nur materielle Sch√§den an, sondern werfen auch ein schlechtes Bild auf die Branche insgesamt. Das ENTSORGA-Magazin sprach √ľber das Thema Brandschutz mit drei Fachleuten: Stefan Kratzmeir ist Leiter Marktentwicklung bei der VdS Schadenverh√ľtung GmbH in K√∂ln, Richard Kleinert ist Vertriebsleiter bei der Minimax GmbH und Co. KG in Bad Oldesloe und Michael Schmidt ist Betriebsleiter und Sicherheitschef bei der Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft K√∂ln mbH.
Weniger Feinstaub, mehr Sicherheit: Sichere Entstaubung in explosionsgefährdeten Bereichen
Wolfgang Bongartz
Feinstäube gefährden Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Das stellt hohe Anforderungen an das Engineering und den Materialeinsatz der Entstaubungssysteme und betrifft besonders den Explosionsschutz bei der Bearbeitung von Leichtmetallen und Faserverbundwerkstoffen.
Looping f√ľr den Klimaschutz: Kalk als Kohlendioxidf√§nger bei Kraftwerken
Christina Geimer
Mit dem so genannten Carbonate-Looping-Verfahren k√∂nnen Kohlekraftwerke ihre Kohlendioxidemissionen nahezu vollst√§ndig reduzieren ‚Äď zu vertretbaren Kosten. Die Anlagen zum Abscheiden von CO2 aus Abgasen lassen sich an bestehenden Kraftwerken nachr√ľsten. An einer Technikumsanlage hat die TU Darmstadt das Verfahren unter Beweis gestellt.
Im Nebel gefangen: Punktgenaue Tröpfchenfilter binden den Staub
Uwe Hosse
In Steinbr√ľchen, Beton- und Stahlwerken, beim Abbau von Kohle sowie in M√ľllverbrennungs- und Recyclinganlagen ist die Staubentwicklung besonders intensiv. Die verantwortlichen Unternehmen sind vom Gesetzgeber verpflichtet, die Gesundheit der Arbeiter zu sch√ľtzen und die Feinstaubemissionen bestm√∂glich zu verhindern.
Leckage-Fern√ľberwachung: √Ėl-Wasser-Warnger√§t l√∂st Alarm aus
Jörg B. S. Bomhardt
Durch den Einsatz von √Ėl-Wasser-Warnger√§ten lassen sich Sch√§den, die durch Tanklecks, R√ľckstaus oder √úberflutungen auftreten, auf ein Minimum reduzieren. Das Ger√§t meldet dem Betreiber √ľber eine Funkverbindung, wenn sich gr√∂√üere Mengen an Fl√ľssigkeit bilden.
Mehr Raum f√ľr risikobasiertes Denken: Die Revision der ISO 9001 bringt Neuerungen ‚Äď auch f√ľr bereits zertifizierte Unternehmen
Sami Gatz
Die Revision der ISO 9001, deren Ver√∂ffentlichung f√ľr Ende 2015 geplant ist, bringt einige Neuerungen f√ľr bereits zertifizierte Unternehmen. Beispielsweise nimmt das risikobasierte Denken als Querschnittsfunktion und kennzeichnendes Element des Qualit√§tsmanagementsystems jetzt mehr Raum ein. Zudem bietet die Norm mehr Freiheiten bei der Dokumentation von Prozessen und definiert das Thema Qualit√§tsmanagementbeauftragter neu.
Nicht kalkulierbares Risiko: Die Sicherheitsbedenken gegen√ľber dem Fracking bleiben
Christa Hecht
Fracking bedeutet einen massiven Eingriff in die Umwelt. Niemand wei√ü, welche Folgen es hat, wenn Millionen Liter Chemikalien in den Untergrund gepresst werden. Bislang liegen dar√ľber keinerlei Erkenntnisse aus der Forschung vor. Die Politiker haben schwere Entscheidungen zu treffen. Sie d√ľrfen sich nicht im Dickicht der Interessen verheddern. Die Allianz der √∂ffentlichen Wasserwirtschaft (A√∂W) hat hier klar Stellung bezogen.
Fruchtlose Diskussion: Die Nitratbelastung der Gewässer ist gefährlich hoch
Dr. Georg Haiber
In Deutschland wird zu viel ged√ľngt, stellen Umweltbundesamt und verschiedene Sachverst√§ndige fest. Konsequente Regelungen t√§ten Not, doch Interessenkonflikte zwischen Wasser- und Landwirtschaft verz√∂gern die Verabschiedung strengerer Regelungen der D√ľngemittelverordnung.
Wenn das Wasser zum Himmel stinkt: Tauchbel√ľfter erweitern die Kapazit√§t von Kl√§ranlagen
Dipl. BW Björn Hoffmann
Organische Abw√§sser sind f√ľr Kl√§ranlagen eine besondere Herausforderung. Fallen solche Abw√§sser in gro√üen Mengen an, kann es mitunter zu eklatanten Geruchsbel√§stigungen kommen. Eine elegante L√∂sung stellen Tauchbel√ľfter dar. Sie liefern bei Bedarf zus√§tzlich Sauerstoff und verhindern so l√§stige Emissionen von Faulgasen.
Atemlos an der Jagst: Belastetes Löschwasser löste Fischsterben an der Jagst aus
Martin Boeckh
Nach einem Gro√übrand in der Gemeinde Kirchberg an der Jagst (Kreis Schw√§bisch Hall) gelangte mit dem L√∂schwasser eine gro√üe Menge gel√∂ster D√ľngemittel auf Ammoniumbasis in das Fl√ľsschen Jagst, einem Nebenfluss des Neckar. Trotz gro√ü angelegter Hilfsma√ünahmen konnte ein massives Fischsterben nicht mehr verhindert werden. Doch mancher Rat und manche Ma√ünahme schoss √ľbers Ziel hinaus.
Hersteller und Händler in der Pflicht: Mit dem neuen ElektroG wird sich einiges ändern
Markus Ludwig, Timm Knutz
Das Inkrafttreten des neuen ElektroG ist f√ľr Ende dieses Jahres zu erwarten. Neben einer Erweiterung sowie der Neuordnung der Ger√§tekategorien kommen auf Hersteller und H√§ndler weit reichende √Ąnderungen bei den R√ľcknahmepflichten zu. Diese k√∂nnten bis zu einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigungspflicht f√ľr die Lagerung von Altger√§ten f√ľhren.
Dicker Bauch, gro√üe Klappe: Solar-M√ľlleimer komprimieren mit Sonnenenergie
Nicola Rochlitz
Solarbetriebene M√ľlleimer haben vor allem in Gro√üst√§dten viele Vorteile. In regelm√§√üigen Abst√§nden komprimieren sie das eingeworfene Material und das ‚Äď dank Solarbetrieb ‚Äď abh√§ngig von der Stromversorgung.
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