Heft 06/07 - 2016


Neues Verfahren zum sicheren Abtrennen von Gasleitungen
Dr.-Ing. Markus Ulmer, Dr. Albert Seemann, Jörg Riedl
Schau(m)platz einer Revolution: Ein neues Verfahren mit Spezialschaum sorgt f√ľr sicheres Trennen und Verschlie√üen von Gasnetzanschlussleitungen. Schon bald k√∂nnte das Verfahren Standard sein.
Regionales Verbundsystem Westeifel - Der regionale Energieabgleich ist machbar
Arndt M√ľller
Eine neue rund 80 Kilometer lange Leitungstrasse soll die Westeifel k√ľnftig mit Trinkwasser, Strom, Gas und Internet versorgen. Durch die geschickte Nutzung der topografischen Gegebenheiten kann dabei der Energieeinsatz f√ľr die Trinkwasserversorgung minimiert und durch Einsatz von Turbinen dar√ľber hinaus sogar Energie erzeugt werden. Unter Einbindung regionaler regenerativer Energieanlagen aus Biogas, Wind, Sonne und Wasser und die Optimierung und intelligente Steuerung der Lastprofile ‚Äď beispielsweise von Kl√§ranlagen, Trinkwasseranlagen oder Industrie- und Gewerbekunden ‚Äď schafft das Projekt einen Energieabgleich in der Region und leistet somit einen entscheidenden Beitrag f√ľr den regionalen Klimaschutz.
Kathodischer Korrosionsschutz: relevante Einflussgrößen und deren Auswirkungen
Dr. Markus B√ľchler, Dr. Ueli Angst
Der folgende Beitrag bietet einen Review der aktuellen Literatur im Lichte der neusten Erkenntnisse zum kathodischen Korrosionsschutz. Er stellt die Basis f√ľr die aktuelle Norment√§tigkeit dar und beleuchtet die Auswirkung der relevanten Parameter auf die Bewertung des Schutzes sowie die Anforderungen an den Leitungsbau.
Wasser f√ľr die Stadt am Meer: K√ľstenn√§he als Kostentreiber in Husum
Norbert Jungjohann
Durch Salzwasser gef√§hrdetes Trinkwasser, sinkende Wasserabgabe, zum Teil √ľberdimensionierte Brunnen und Netze: Mit diesen Herausforderungen sieht sich die Stadtwerke Husum Netz GmbH seit geraumer Zeit konfrontiert. Der Wasserversorger hat daher ein ganzheitliches Sanierungskonzept entwickelt, das er sukzessive umsetzt. Ziel der Ma√ünahmen ist es, die Trinkwasserinfrastruktur vor Ort an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Zentrale Elemente bei der Umsetzung sind Verbraucherverhalten, Dimensionierung und die Erl√∂sstruktur.
Versorgungssicherheit Gas ‚Äď neue nationale und europ√§ische Ans√§tze
Albert Kobbe
Die letzten warmen Winter und der heute niedrige Gaspreis haben die Debatte um die Versorgungssicherheit bei Erdgas in den Hintergrund treten lassen. Das Horrorszenario eines kompletten Ausfalls russischer Lieferungen, das die EU-Kommission heraufbeschworen hat, ist nicht eingetreten. Der folgende Beitrag beschreibt aus der Perspektive eines Fernleitungsnetzbetreibers, welche Ma√ünahmen Deutschland getroffen hat und weiterhin plant, um zu verhindern, dass der umweltschonende Energietr√§ger in extrem kalten Wintern knapp wird. Da Deutschland eine wichtige Funktion als Drehscheibe f√ľr Erdgas in Europa besitzt, wird insbesondere auch der europ√§ische Aspekt zwischen den Mitgliedsstaaten der EU beleuchtet.
Moderne Analysetechniken zur Detektion von Spurenstoffen
Dr. Claus Schlett, Elke Redeker
Einbindung eines ‚ÄěNon-Target‚Äú-Screenings mittels LC-HRMS in die Routineuntersuchung von Wasserproben auf Spurenstoffe bei der GELSENWASSER AG.
Neuer Ansatz zum Risikomanagement f√ľr Talsperren-Einzugsgebiete ‚Äď Teil 2
Dipl.-Geoökol. Sebastian Sturm, Dipl.-Geol. Joachim Kiefer, Franziska Villinger
Trinkwasser-Talsperren sind m√∂glichen unmittelbaren Beeintr√§chtigungen der Wasserbeschaffenheit besonders ausgesetzt, da gef√§hrdende Stoffe und Mikroorganismen oft rasch und weitgehend ungefiltert in den Talsperrenk√∂rper gelangen k√∂nnen. Dem systematischen Umgang mit Risiken im Einzugsgebiet kommt daher eine wesentliche Rolle bei der Gew√§hrleistung der Versorgungssicherheit zu. Im ersten Teil des Beitrags (erschienen in Ausgabe 5/2016 der ‚ÄěDVGW energie | wasser-praxis‚Äú) wurde ein neuer methodischer Ansatz zur standortbezogenen Risikoabsch√§tzung f√ľr Einzugsgebiete von Trinkwassertalsperren unter Einsatz eines Geografischen Informationssystems vorgestellt. Der vorliegende Teil 2 berichtet √ľber die Ergebnisse eines ersten Praxistests der Methodik.
Einfluss von gelöstem organischem Kohlenstoff (DOC) auf die Aufbereitung von Talsperrenwässern
Dr.-Ing. Burkhard Wricke, Dipl.-Chem. Katrin Bornmann, Stephan Plume
Seit ca. 20 Jahren steigt die Konzentration des gel√∂sten organischen Kohlenstoffes (DOC) in Gew√§ssern Nordeuropas und Nordamerikas. In Deutschland sind insbesondere Trinkwassertalsperren in den Mittelgebirgen betroffen. Ziel des vom Helmholtz-Zentrum f√ľr Umweltforschung Leipzig (UfZ) koordinierten BMBF-Verbundforschungsvorhabens ‚ÄěBelastung von Trinkwassertalsperren durch gel√∂sten organischen Kohlenstoff: Prognose, Vorsorge, Handlungsempfehlungen (TALKO)‚Äú war es, die Prozesse bei der Mobilisierung und beim Abbau des DOC in den Einzugsgebieten von Trinkwassertalsperren zu identifizieren und Empfehlungen f√ľr eine integrative Bewirtschaftung unter Einbeziehung des DOC zu erarbeiten. Im Rahmen des Vorhabens wurde durch das TZW: DVGW-Technologiezentrum Wasser das Teilprojekt ‚ÄěEinfluss des DOC auf die Aufbereitung von Talsperrenw√§ssern‚Äú bearbeitet. Ziel war es, methodische Grundlagen zu entwickeln, um die Leistungsgrenzen der Flockungs- und Flockenfiltration bei steigenden DOC-Konzentrationen zu ermitteln. Au√üerdem sollte aufgezeigt werden, welche M√∂glichkeiten die Ultrafiltration bei hohen DOC-Konzentrationen bietet.
Entwicklung der Versorgungssicherheit Gas im Kontext der geplanten rechtlichen und regulatorischen √Ąnderungen: Sind wir aus volkswirtschaftlicher Sicht noch richtig unterwegs?
Dr. Ulrich M. Duda
Die Verl√§sslichkeit unserer Energieversorgung ist ein hohes Gut, dessen St√∂rung mit erheblichen Auswirkungen auf die gesamte Volkswirtschaft verbunden ist. Die Kosten der Energieversorgung einschlie√ülich der Folgen f√ľr Umwelt und Gesundheit m√ľssen zudem in einem akzeptablen Rahmen bleiben, damit eine Volkswirtschaft wettbewerbsf√§hig und nachhaltig sein kann. Als Zielvorgaben sollten die f√ľr eine sichere Energieversorgung gew√§hlten Ma√ünahmen m√∂glichst geringe Kosten mit einer hohen Umweltvertr√§glichkeit verbinden und Ausf√§lle bzw. deren sch√§dliche Folgen f√ľr die Volkswirtschaft sicher vermeiden. Erf√ľllt die Versorgungssicherheit f√ľr Gas in Deutschland diese Anforderungen oder geht es vielleicht auch besser? Mit dieser Frage befasst sich der folgende Artikel.
Erhebung und Bewertung der √∂ffentlichen Wasserversorgung in Bayern ‚Äď Versorgungssicherheit derzeit und k√ľnftig
Dipl.-Ing. J√ľrgen Engler, Gerd Haag, Babett Biedermann
Eine jederzeit gesicherte Versorgung mit ausreichend und qualitativ hochwertigem Trinkwasser ist f√ľr Verbraucher eine Selbstverst√§ndlichkeit. Diesen hohen Standard gilt es auch k√ľnftig zu gew√§hrleisten. Wenn auch die Wasserversorgung in Bayern grunds√§tzlich in der Verantwortung der Gemeinden liegt, z√§hlt es weiterhin zu den wichtigsten Aufgaben der Wasserwirtschaftsverwaltung, diese bei der Gew√§hrleistung oder Optimierung der Versorgungssicherheit zu unterst√ľtzen. Dies ist nicht zuletzt der dezentralen Struktur der √∂ffentlichen Wasserversorgung in Bayern, mit wenigen gro√üen, einigen mittleren, aber vielen sehr kleinen Wasserversorgungsunternehmen, geschuldet. √úber eine der zahlreichen Aktivit√§ten der Wasserwirtschaftsverwaltung, die ‚ÄěErhebung und Bewertung der √∂ffentlichen Wasserversorgung in Bayern‚Äú, wird hier berichtet.
Wasserverlustmonitoring 4.0 ‚Äď softwaregest√ľtzte Leckerkennung
DI Dr. techn. Gerald Gangl, Dipl.-Ing. Erwin Kober, Ralf Siegle
Mit der Anpassung des Ansatzes von ‚ÄěIndustrie 4.0‚Äú auf die Methodik ‚ÄěWasserverlustmonitoring 4.0‚Äú sind die Zusammenf√ľhrung aller vorhandenen Informationsquellen in einem Versorgungssystem sowie die permanente Auswertung und zeitnahe Verf√ľgbarkeit der Bewertung gemeint. Anhand des Fallbeispiels der Stadtwerke Fellbach wird die Vernetzung der einzelnen Informationsquellen, wie die permanenten Zustandsdaten (Durchflussdaten) und die Daten zum Versorgungsnetz (hydraulisches Rechennetzmodell), aufgezeigt. Entsprechend der ‚Äě4.0‚Äú-Methodik erfolgt die Integration der Information und die Anwendung von Cloud-Technologie zur zeitnahen Auswertung und Pr√§sentation der Ergebnisse.
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