Wasser und Abfall 03 - 2019


Stand und Perspektiven der Abfallverbrennung in Deutschland
Dipl.-Ing. Carsten Spohn
Gestiegene Abfallmengen bei nahezu konstanten Behandlungskapazitäten haben in den letzten Jahren zu einem hohen Auslastungsgrad der in Deutschland zur thermischen Abfallbehandlung betriebenen Anlagen geführt. Vor dem Hintergrund der in Europa angestrebten Kreislaufwirtschaft inklusive des geplanten Ausstiegs aus der Deponierung unbehandelter Siedlungsabfälle bis 2035 wird deutlich, dass der Entsorgungssicherheit, insbesondere für Gewerbe- und Industrieabfälle, zukünftig eine größere Bedeutung zukommen muss.
Sekundärbrennstoffe im Zeichen höchster Qualität
Prof. Dr.-Ing. Sabine Flamme, Dipl.-Biol. Sigrid Hams, Claas Fricke
Die Mitverbrennung von Sekundärbrennstoffen in Industriefeuerungen hat sich als feste Säule der Kreislaufwirtschaft etabliert. Ein umweltfreundlicher, hochwertiger und schadloser Sekundärbrennstoffeinsatz erfordert eine regelmäßige Qualitätskontrolle. In Deutschland hat sich hierzu das Gütesicherungssystem nach RAL­GZ 724 etabliert.
Wasserhaushalt in Nordostniedersachsen durch Wassernutzung und -management ausgleichen
Dipl.-Ing. Ulrich Ostermann
Die Sicherung der Wasserversorgung für alle Bereiche der menschlichen Nutzung wird vor dem Hintergrund des Klimawandels eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Gesellschaft in den kommenden Jahrzehnten sein, auch in Deutschland. Auf dieses Problemfeld wird von Wissenschaft und Fachingenieuren schon lange hingewiesen, bei der Politik ist es jedoch noch nicht angekommen.
Wasserrahmenrichtlinie – Wege aus der Umsetzungskrise
Dr. Moritz Reese, Prof. Dr. Erik Gawel, Dr. Bernd Klauer, Prof. Dr. Wolfgang Köck, Dr. iur. Stefan Möckel
Die Umsetzung der ökologischen Gewässerqualitätsziele der EG-Wasserrahmenrichtlinie kommt in Deutschland kaum voran. Nur etwa 8 % der Gewässerkörper erreichten 2015 den bis dahin regulär umzusetzenden Zielzustand. In Niedersachsen waren es lediglich 2 %, und der Bewirtschaftungsplan für den laufenden Bewirtschaftungszeitraum bis 2021 verspricht nur geringe Fortschritte. Der Beitrag präsentiert die wesentlichen Ergebnisse einer Studie, in der Gründe für das Umsetzungsdefizit untersucht und Wege zur rechtlichen, organisatorischen und fiskalischen Ertüchtigung der ökologischen Gewässerentwicklung aufgezeigt wurden.
Prozesse der Eutrophierung und Re-Mesotrophierung der Darß-Zingster Boddenkette
Prof. Dr. Ulf Karsten, Dr. Günther Nausch, Rhena Schumann, Dr. Maximilian Berthold
Ein ökologisches Grundverständnis zur Struktur und Funktion innerer Küstengewässer der südlichen Ostseeküste ist Voraussetzung für nachhaltige Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahmen mit dem Ziel der Verbesserung der Wasserqualität und des Erhalts von Ökosystemleistungen. Aktuelle Untersuchungen an der Darß-Zingster Boddenkette belegen, dass die systeminterne Regulierung anders verläuft als über Jahrzehnte gedacht. Das verlangt ein Umdenken bei möglichen Sanierungsarbeiten.
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