
| Die schwerwiegenden Folgen von Krieg und Umweltzerstörung für die öffentliche Trinkwasserversorgung der Stadt Pokrovsk in der Ukraine Prof. Dr. Yevgen Zbykovskyy, Prof. Dr. Iryna Shvets, Dr. Ihor Shvets, Dr. Viacheslav Kaulin, Dr. rer. nat. Thorben Nietner Im Osten der Ukraine, vor allem in der von Krieg geprägten Region rund um die Stadt Pokrovsk, ist die Situation der öffentlichen Trinkwasserversorgung kritisch. Die bereits langanhaltenden militärischen Auseinandersetzungen verbunden mit industriellen Altlasten und mangelnder Wasserinfrastruktur verschärfen die Lage erheblich. Dieser Beitrag macht auf die Trinkwassersituation in der Region Pokrovsk, die als kennzeichnendes Beispiel für die Wasserproblematik in den ukrainischen Kriegsgebieten dienen soll, aufmerksam. |
| Naturnaher Wasserhaushalt als Chance der zukunftsbezogenen Siedlungswasserwirtschaft M. Sc. Dipl.-Ing (FH) Tilo Sahlbach, M. Sc. Helene Freihube Der urbane Wasserhaushalt weicht in der Regel deutlich vom natürlichen Wasserhaushalt ab. Dies bringt Veränderungen und Herausforderungen mit sich, welche erörtert werden. |
| Wer verwaltet das Wasser auf der anderen Seite? Julia Bauer, Christoph Breit, Gé van den Eertwegh, Alexander Fekete Am 14. März 2025 fand in Rees am Rhein ein vom Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau e. V. (BWK) organisierter Workshop statt, der niederländische und deutsche Experten aus Forschung, Verwaltung und Politik im Bereich Wasser zusammenführte. Das Fachwissen konzentrierte sich auf Hydrologie, hydraulische Modellierung, Grundwassermanagement und -überwachung, Dürre, Hochwasser, Starkregen und andere Hintergründe. Ziel war es, kultur- und grenzübergreifende Möglichkeiten und Hindernisse in den Bereichen Zusammenarbeit, Kommunikation, Datenaustausch und Analyse zu ermitteln. |
| Modellbasierte Generierung hochaufgelöster Hochwasserkennwerte für kleine, unbeobachtete Fließgewässer im Nordostdeutschen Tiefland Dr.-Ing. Frauke Kachholz Eine zentrale Fragestellung im Bereich des wasserrechtlichen Vollzugs und der Bauleitplanung ist die Bewertung der damit verbundenen hydrologischen und hydraulischen Konsequenzen. Eine wichtige Grundlage hierfür stellen unter anderem Hochwasserkennwerte dar, die jedoch für kleine, unbeobachtete Fließgewässer nicht zur Verfügung stehen. Sie werden daher modellbasiert berechnet. |
| Wasserbau 2.0 – Biodiversität im Fokus Dr.-Ing. Jens Ewert, M. Sc. Tom Tom van Rijswijk Innovative Betonsteine als Ersatz für natürliche Wasserbausteine können Vorteile beim ökologischen Fußabdruck, beim Bau, bei der Besiedlungsfähigkeit und sogar bei der Wiederverwendung bieten. Dargestellt werden die Entwicklung und mögliche Einsatzgebiete. |
| Hydroponische Wasserwiederverwendung von aufbereitetem Wasser Jörn Germer, Van Nguyen, Dr. Martina Winker, Heide Kerber, Michaela Rohrbach Hydroponische Wiederverwendung von aufbereitetem Wasser spart Wasser sowie Nährstoffe und liefert sichere und hohe Erträge von Salat und Tomaten. Eine ressourcenschonende, kreislauforientierte Lebensmittelproduktion bedarf eines integrierten Qualitätsmanagements und eines klaren rechtlichen Rahmens. |
| Wasserwiederverwendung für landwirtschaftliche und urbane Zwecke in Deutschland Prof. Dr.-Ing. Jens Haberkamp Wasserwiederverwendung trägt zur Entlastung natürlicher Wasserressourcen bei. Die seit 2023 gültigen EU-Mindestanforderungen an Wasserwiederverwendung werden derzeit in deutsches Wasserrecht integriert. Das im Juli 2025 erschienene Merkblatt DWA-M 1200 erleichtert die praktische Umsetzung von Wasserwiederverwendung in Deutschland. |
