März 2001


Vom Dirigismus befreien
Frank-Rainer Billigmann
Nicht Dirigismus, sondern das durch einen Ordnungsrahmen gelenkte freie Spiel der Marktkr√§fte muss das Ziel einer jeden Branche sein. Deshalb habe ich kein Verst√§ndnis f√ľr Bedenken, die jetzt gegen eine fortschreitende √Ėffnung des Entsorgungsmarktes laut werden.
Das Siegel zertifizieren - Mit Standards die Fachbetriebs-Zertifizierung sichern
Ger√§uschvolle Kritik √ľbte die √ĖTV an der Zertifizierungspraxis zum Entsorgungsfachbetrieb und beruft sich auf ein Gutachten des √Ėko-Institut. Das kommt zum Ergebnis, dass die Zertifizierer selbst ein G√ľtesiegel ben√∂tigen.
Flurschaden durch Anti-Littering - Die Pfandregelung auf Getränkeverpackungen trifft Entsorger hart
Bernd Waßmann
Die √ľberraschend schnelle Einigung von Umwelt- und Wirtschaftsminister hat das Pflichtpfand in greifbare N√§he ger√ľckt. Industrie, Handel und Entsorgungswirtschaft stehen damit vor einschneidenden √Ąnderungen.
Die M√ľhe mit dem Mehl - Tiermehl-Entsorgung fordert die thermischen Verwerter
Das totale Verf√ľtterungsverbot von Tiermehlen als Folge der BSE-Krise hat fatale Folgen f√ľr die gesamte Fleischmehlindustrie. Quasi von heute auf morgen wurde die vollst√§ndige Wertsch√∂pfungskette auf den Kopf gestellt. Erl√∂sten die Tierk√∂rperbeseitigungsanstalten zuvor noch etwa 440 Mio. DM f√ľr ihr Endprodukt durch den Weiterverkauf an Futtermittelhersteller, m√ľssen sie nun stattdessen bis zu 230 Mio. DM f√ľr dessen thermische Entsorgung zahlen. Dabei sind die hierf√ľr in Frage kommenden Entsorgungskan√§le, wie M√ľllverbrennung und Mitverbrennung in Zementoder Kraftwerken, noch in der Testphase. Bei der Bew√§ltigung einer schadlosen Beseitigung der j√§hrlich rund eine Mio. Tonnen an Tiermehl und Fett sind noch viele Fragen offen
Nach den Soldaten kommen die Touristen - Ein Konversionsprojekt soll einer Halbinsel auf R√ľgen zum Leben verhelfen
Dettmar Rose
Die Halbinsel Bug auf R√ľgen ist weniger vom Krieg als von den wirtschaftlichen Konsequenzen einer 80j√§hrigen Milit√§rgeschichte gezeichnet. In einem gro√üangelegten Sanierungsprojekt sollen Altlasten beseitigt und die Grundlagen f√ľr einen bl√ľhenden Tourismus gelegt werden. Doch der Staat zeigte sich bislang wenig kooperativ. √úber die Probleme einer Altlasten- Sanierung berichtet der verantwortliche Landschaftsplaner Dettmar Rose.
Private Inseln - Privatisierung statt Liberalisierung: Wassermärkte im Wandel
Cerstin Gammelin
Knapp 7.000 meist kommunale Unternehmen betreiben in Deutschland Wasserversorgung im regionalen Monopol. Diese k√∂nnten bald fallen. Aus dem UBA kommen aber Bef√ľrchtungen, die auf die anerkannte deutsche Wasserqualit√§t zielen. Deswegen k√∂nnte mehr Privatisierung der erste und f√ľr interessierte Entsorger wesentliche Schritt sein: Insell√∂sungen in Kooperation zwischen Wirtschaft und Kommunen.
Verhandeln am Computer - Elektronische Angebotsabgabe f√ľr √∂ffentliche Auftr√§ge
Prof. Dr. jur. Thomas Ax, Matthias Schneider
Nach der nunmehr in Kraft getretenen Vergabeverordnung vom 09. Januar 2001 ist die digitale √úbermittlung von Angeboten m√∂glich. Der √∂ffentliche Auftraggeber kann die √úbermittlung von digitalen Angeboten zulassen, sofern die Vertraulichkeit der Angebote gew√§hrleistet ist. Unter dem Hinweis auf die Voraussetzungen des Signaturgesetzes werden damit die eigenh√§ndige Unterschrift und die digitalen Signatur als gleichwertig angesehen. Im Rahmen dieseszweiteiligen Beitrages werden zun√§chst die Grundlagen und Voraussetzungen, sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen der digitalen Angebots√ľbermittlung aufgezeigt werden.
Tonne mit Struktur - Sammelgef√§√ü f√ľr Bioabf√§lle will das Keimproblem l√∂sen
So positiv die Kompostierung und Verg√§rung von der Bev√∂lkerung aufgenommen wird, so lebendig ist in vielen F√§llen auch das Innenleben der Tonnen. Die damit verbundenen Gesundheitsrisiken f√ľr empfindliche B√ľrger soll eine konstruktive L√∂sung im Innenleben der Tonne auffangen.
Heißer Draht - Mit den Elektro-Installationen in der MVA lässt sich sparen
Dipl.-Ing. Dietrich Homburg, Ellen-Christine Reiff
Zeit ist Geld, auch beim Bau einer Verbrennungsanlage.Wenn Kommunen oft Jahrzehnte auf eine MVA gewartet haben, dann mag der Zeitgewinn, der durch rationelle Elektroinstallationen möglich wird, zwar relativ sein. Aufmerksam werden die Bauherren aber, wenn sich dadurch bares Geld bei den Investitionen sparen lässt.
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