Januar/Februar 2002


Stoffbezogenes Recycling?
Frank-Rainer Billigmann
Erneut zeigt sich, dass immer mehr Impulse f√ľr eine Fortschreibung der Umweltpolitik aus Br√ľssel kommen.
Hausaufgaben f√ľr den Minister - Recycling-Baustoff-Wirtschaft sieht sich kurz vor dem Scheitern
Cerstin Gammelin
Dem euphorischen Umweltminister J√ľrgen Trittin steht ein √ľberaus skeptischer Verbandschef Guntram Kohler gegen√ľber: Die Betrachtung des Baustoffsrecycling k√∂nnte widerspr√ľchlicher nicht sein, sieht sich doch die Verwertungsorganisation durch √ľberm√§√üige Auflagen in ihrem Wollen gehemmt.
Entdecke die Möglichkeiten - Die Ewers-Studie zur Liberalisierung des Wassermarktes
Heinz-Wilhelm Simon
Viel diskutiert und gescholten, aber in seinen Details bislang kaum ausf√ľhrlich vorgestellt: Das sogenannte Ewers- Gutachten zur Liberalisierung des bundesdeutschen Wassermarktes wurde sofort unter Beschuss genommen. Dabei zeigt es nur das gesamte Spektrum an Ma√ünahmen, das in der Lage ist, unsere Versorgung mit Trinkwasser etwas kosteng√ľnstiger zu gestalten.
Langer Marsch - Investitionen in China und Ungarn ermöglichen sprudelnde Gewinne
Cerstin Gammelin
Mit einem Wasserwerk in der chinesischen Provinz Shaanxi grub sich die BerlinWasser dauerhafte Kan√§le in den Fernen Osten. Investitionen im Ausland versprechen der Wasserwirtschaft neben Profil f√ľr weitere Gesch√§fte auch langlebige Einnahmequellen und erscheinen einfacher als das Warten auf liberale M√§rkte im eigenen Land.
Weniger bringt mehr - Mit Mess- und Regeltechnik die Kläranlagenkapazität erweitert
Gerhard Nowack
Schon Mitte des letzten Jahrzehnts liefen Versuche mit einem neuen Ammoniumsensor in einer kleinen dänischen Kläranlage. Jetzt verhalf das Serienprodukt den Nordmännern zu kräftigen Einsparungen.
Kein weiterer Kostenfaktor - Kaum Preisdruck bei PVC in der MVA
Michael Vetter
Kaum Kostensenkungen k√∂nnten die Betreiber von MVA erreichen, w√ľrden sie PVC komplett aus ihren √Ėfen verbannen. Deswegen sind aus Sicht der erzeugenden Industrie Sonderbelastungen auch nicht einsehbar. Die Industrie sieht gar positive Effekte bei der Verminderung von Dioxinen und Furanen.
Mammutschleuder f√ľr K√ľhlschr√§nke - E-Schrott und anderes gehen in die rein mechanische Verwertung
Querstromzerspanung nennt sich fachm√§nnisch ein Verfahren, das die Verwertung von etlichen Materialien vereinfachen soll. Durch extreme mechanische Belastung werden auch Verbundmaterialien sauber aufgeschlossen. Den Beginn macht das Recycling von K√ľhlger√§ten.
Flasche zu Vlies - Rethmann und Freudenberg mit Joint-Venture beim PET-Recycling
PET-Verpackungen fahren weltweit auf Wachstumskurs. Auch in Deutschland ist der Einsatz von PET in der Getr√§nkeindustrie in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Auf diese Entwicklung reagieren Rethmann, jetzt mit Hauptsitz in L√ľnen, und der baden-w√ľrttembergische Vliesstoffhersteller Freudenberg, Weinheim, mit einem Gemeinschaftsunternehmen: ‚ÄėFirst PET‚Äô wird k√ľnftig gebrauchte PET-Flaschen zu Rohstoff f√ľr den Vlieshersteller aufarbeiten. Damit will Rethmann-Chef Hermann Niehues der bislang ge√ľbten Recycling- Praxis ‚ÄėFlasche zu Flasche‚Äô den R√ľcken kehren.
E-Business auf dem Plan - RWE-Kunden disponieren Abfall-Container schon online
Die Entsorgungsbranche tastet sich langsam an das Online-Gesch√§ft heran. Noch sind allerdings einige informationstechnologische Vorarbeiten zu leisten. Das Beispiel ‚Äėrweumwelt.com‚Äô.
Digitaler Störfall - Neue Techniken setzen das Papierrecycling unter Druck
Wasserbasierende Farben, wie sie bei digitalen Druckverfahren ein gesetzt werden, sind den Papier-Recyclern ein Graus. Verst√§rkt suchen sie jetzt die Zusammenarbeit mit den Anbietern der Druckverfahren und -farben, um auch k√ľnftig hohe Verwertungsquoten zu garantieren.
Originale leben länger - Lebenszykluskosten von Pumpen lassen sich verringern
Dirk Mucha
Auf den ersten Blick scheinen Nicht-Originalteile in Pumpen manchmal preisg√ľnstiger zu sein. Die damit erzielten Einsparungen jedoch k√∂nnen zum Teil nur kurzfristiger Art sein. Diese Betriebskosten machen w√§hrend der Lebensdauer der Pumpen den gr√∂√üten Kostenblock aus. Ein Hersteller pl√§diert an Hand praktischer Beispiele f√ľr die Nutzung des Originals.
Europ√§ischer Spielraum - Das Vergaberecht bei Beauftragung Dritter durch Pflicht√ľbertragung
Dr. Markus W. Pauly, Dr. Dominik R. L√ľck
Um die Finanzhaushalte der √∂ffentlichen Hand zu entlasten und die Geb√ľhren f√ľr die Abfallentsorgung in zumutbarem Ma√üe zu halten, wird es f√ľr die √∂ffentlich- rechtlichen Entsorgungstr√§ger immer interessanter, private Unternehmen in ihre Pflichtaufgaben mit einzubeziehen. Hier ergibt sich noch ein vergaberechtlicher Freiraum, den der Europ√§ische Gerichtshof gelassen hat. Nationale Entscheidungen hierzu bleiben allerdings abzuwarten.
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