Mai 2002


Zu wenig Wettbewerb
Prof. Dr.-Ing. Dr. rer. pol. Dr. h. c. Karl-Ulrich Rudolph
Die Ereignisse in K√∂ln haben allen geschadet. Den Mitarbeitern in den betroffenen Entsorgungsfirmen, deren Arbeitspl√§tze wackeln, auch wenn sie in die kriminellen Vorg√§nge nicht verstrickt waren. Den ehrlichen Politikern, die jetzt ausbaden m√ľssen, was nach und nach ans Tageslicht kommt.
Verhaltene Farben - BDE sieht Silberstreif bei wirtschaftlichen Kerndaten
Bernd Waßmann
Die private Entsorgungswirtschaft in Deutschland ist von unterschiedlichen Entwicklungen gezeichnet: W√§hrend einige Unternehmen sich √ľber steigende Ertr√§ge freuen, herrscht bei der Mehrheit Ebbe in der Kasse. Die Ums√§tze in der Abfallwirtschaft sinken weiter.
Rolle r√ľckw√§rts - "Stab-Konzept" im Papierkorb, jetzt soll in Berlin eine neue MVA her
Cerstin Gammelin
Mit Hilfe einer neuen, als unabh√§ngig deklarierten Studie versucht die Berliner Stadtreinigung (BSR) den in der Koalitionsvereinbarung festgeschriebenen Abfallwirtschaftsplan zu kippen. Danach soll Berliner M√ľll k√ľnftig doch √ľberwiegend verbrannt statt stofflich verwertet werden. Daf√ľr muss, sagen die Pl√§ne, eine zweite MVA gebaut werden.
Eine differenzierte Entwicklung - Die Branchen-Größen zeigen die bessere Performance
Dr. Heinz-J√ľrgen B√ľchner, Frank Fabian
Gro√üentsorger konnten ihren Umsatz m√§√üig ausbauen, bei den mittleren und kleineren Unternehmen √ľberwiegen Stagnation und Umsatzr√ľckgang: Dennoch konnten die Unternehmen der Abfallwirtschaft das operative Ergebnis verbessern. Die verbesserte Ertragslage wurde vorwiegend zum Abbau von Verbindlichkeiten genutzt, notiert die D√ľsseldorfer IKB-Bank in ihrem j√§hrlichen Bericht zur Situation in der Abfallwirtschaft.
Wenig positive Attribute - Von Söldnern und Geiseln: Das Image der Entsorger bei ihren Kunden
Dieter Lindauer, Torsten Hofmann
Das Branchenimage ist besch√§digt, die einzelnen Kunden haben aber von ihren eigenen Entsorgern eher ein positives Image. Dennoch m√ľssen die Abfallwirtschafts-Unternehmen im Hinblick auf Kundenbindung und Markenbildung aktiv werden. Dies zeigen die ersten Ergebnisse der Kundenzufriedenheitsstudie 2002.
Globaler denn je - Ifat 2002 in M√ľnchen vom 13. bis 17. Mai
Das diesj√§hrige Highlight der Umweltschutz- Messen in M√ľnchen verspricht ein Fr√ľhlingsfest f√ľr Experten aus aller Welt zu werden. Trotz globaler Konjunktur-Flaute ist der Bedarf nach Techniken, die die Umwelt schonen und die Menschen mit gesunden G√ľtern versorgen, gr√∂√üer als je zuvor.
Wirbel in drei Schichten - Vollautomatisierte Klärschlammverbrennung in den Niederlanden arbeitet preiswert
Bernd Waßmann
Tag und Nacht geht in vier Linien niederl√§ndischer Kl√§rschlamm in die Wirbelschichtverbrennung nach deutscher Technologie. Die Anlage in Moerdijk ist die gr√∂√üte ihrer Art in der Welt und bietet eine preiswerte Entsorgung f√ľr ihre kommunalen Eigent√ľmer.
Klippen umschiffen - Eine Studie deckt die Schwächen der Entsorger auf
Keine Frage, den bundesdeutschen Entsorgern, vor allem den mittleren und kleineren, weht eine steife Brise ins Gesicht. Dennoch gibt es noch gen√ľgend Man√∂vrier-M√∂glichkeiten, um auch in st√ľrmischer Marktlage nicht zu kentern.
‚ÄěOrganisation aufpolieren‚Äú - Es gibt keine allgemeing√ľltigen Strategieempfehlungen
Heinz-Wilhelm Simon
Plaut-Consulter Jan G√ľnther empfiehlt den Entsorgern, sich auf die eigene Kernkompetenz zu konzentrieren.
Abluft mehrfach nutzen - Mit Luftmanagement in der MBA die Kosten senken
Thomas Dippert
Mechanisch biologische Abfallbehandlung ist in der deutschen Entsorgungswirtschaft neben den rein thermischen Verfahren das zweite Standbein. Mit der 30. BImSchV regelt der Gesetzgeber wesentliche Anforderungen an das MBA-Verfahren neu und lässt damit die Kosten steigen. Ein Abluftmanagement ist deswegen gefragt.
F√ľr eine Handvoll Cent - Auch in Tunesien √§ndern sich die Einstellungen zur Abfallwirtschaft
Klaus Sieg
Auch in n√∂rdlichen Afrika wird der Abfall zur Profession. In Tunesien werden mit GTZ-Hilfe sichere Deponien angelegt, Kompostierung angefangen ‚Äď und privatisiert, Verpackungen erfasst und wohl bald auch verwertet. Das Land k√∂nnte zum Vorbild in der Abfallwirtschaft innerhalb des afrikanischen Mittelmeerraumes werden.
Wachsen durch Zukauf - Mit Cleanaway kommt eine neue Entsorgungsmarke nach Deutschland
Bernd Waßmann
Der australische Brambles- Konzern ist mit seiner Tochter ‚ÄėCleanaway‚Äô in Gro√übritannien √ľber etliche Beteiligungen bereits im deutschen Abfallmarkt kr√§ftig vertreten. Jetzt sollen die Aktivit√§ten unter einer Marke zusammengefasst werden: Cleanaway Deutschland AG & Co.. Holding-Vorstand Max Arnold K√∂ttgen √ľber Strategie und Aussichten des neuen Konzerns.
Sauber und ästhetisch - Das Geschäft mit Toiletten und Containern kann durchaus ansehnlich sein
Cerstin Gammelin
Die Berliner Wall AG rollt den internationalen Markt der Au√üenwerbung auf. ‚ÄěWir heben kostenfrei f√ľr die Kommunen das Niveau √∂ffentlicher Einrichtungen und finanzieren das mit beleuchteter Plakatwerbung‚Äú bringt Firmengr√ľnder und Vorstandschef Hans Wall das Gesch√§ftskonzept auf den Punkt. Der Erfolg gibt ihm Recht: Wall-Produkte finden sich von New York √ľber Berlin bis nach Istanbul. Ein neuer Recycling-Container erobert gegenw√§rtig Berlin.
Ertrag deutlich verbessert - Vorstandschef Bernard M. Kemper sieht RWE Umwelt gut ger√ľstet
Bernd Waßmann
Fl√§chendeckend aktiv, mit einem breiten Kundenspektrum. Der Vorsitzende des Vorstandes von RWE Umwelt sieht den Umweltbereich innerhalb des Konzerns als Kerngesch√§ft hoch angesiedelt. Mit einer besseren Performance auf der Ertragsseite d√ľrfte die Sparte der Essener Holding jetzt auch deutlich mehr Freude bereiten. Im Gespr√§ch mit ENTSORGA- Magazin von Mitte April √§u√üerte sich Bernard M. Kemper noch zur√ľckhaltend zu den zahlreichen Spekulationen, die eine komplette √úbernahme der Trienekens AG betreffen. In der Bilanz konsolidieren die Essener den Entsorger aus Viersen bereits vollst√§ndig.
Neue Maßstäbe in der Organisation - Faun bezieht nach nur 18 Monaten Bauzeit das neue Werk
Hanskarl Willms
Die neuen Werksanlagen in Osterholz- Scharmbeck erm√∂glichen dem Aufbauhersteller Faun verbesserte Produktionsbedingungen. Der europ√§ische Marktf√ľhrer kann jetzt g√ľnstiger produzieren und verlagert etliche Prozesse nach Niedersachsen zur√ľck. Von der TASi erwartet sich der Hersteller einen Nachfrageschub.
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