22. NĂĽrnberger Deponieseminar 2011


Qualifizierter Einbau einer Wasserhaushaltsschicht auf der Deponie Weiden-West und Folgen fĂĽr die Bodenbeschaffenheit, Bewuchs und Durchwurzelung
Hans Gallersdörfer
Das Sachgebiet Gärtnerei im Bauhof/Gärtnerei beschäftigt sich seit 2005 in einem Pilotprojekt mit der Wiederbegrünung der bestehenden Bauschuttdeponie.
12 Jahre Großlysimeter-Untersuchungen von Oberflächenabdichtungssystemen auf der Deponie „Im Dienstfeld/Aurach“
Dr. Wolf Ulrich Henken-Mellies
Die Deponieverordnung (2009) stellt an Abdichtungssysteme und ihre Komponenten den Anspruch, dass sie nachweislich mindestens 100 Jahre ihre Funktion erfüllen. Wenn Oberflächenabdichtungssysteme ohne Konvektionssperre hergestellt werden, ist gemäß DepV bei DK I bis III ein Kontrollfeld von wenigstens 300 m² Größe einzurichten. Die Anforderung an die Funktionsdauer von Deponieabdichtungen übersteigt die im Bauwesen üblichen Zeiträume und stellt insofern sowohl hinsichtlich der Herstellung der Abdichtung als auch hinsichtlich der Nachweisführung für die Funktionsdauer eine besondere Herausforderung dar.
Qualifizierter Einbau einer Wasserhaushaltsschicht auf der Deponie Weiden-West und Folgen fĂĽr die Bodenbeschaffenheit, Bewuchs und Durchwurzelung
Hermann Legat
In der Deponie Weiden-West lagern ca. 340.500 cbm Hausmüll (verdichtet) und ca. 1.100.000 cbm Bauschutt auf einer Deponie-Gesamtfläche von ca. 18 ha. Die Sanierungsnotwendigkeit reicht bis in die 90iger Jahre zurück. Strittig waren Fläche, Art und Kosten.
Effizienz und Langzeitwirksamkeit von Oberflächensicherungen –Ergebnisse einer Recherche durchgeführter Sanierungsmaßnahmen in NRW
Dr. Ingrid Obernosterer
Der Oberflächensicherung (Abdichtung, Abdeckung oder Versiegelung durch Überbauung) kommt bei vielen Deponien und Altlasten eine hohe Bedeutung zu. Im Bereich der Abfallwirtschaftbesteht seit langem die Pflicht zur Oberflächenabdichtung. Aber auch im Bereich der Altlastensanierung ist das Verfahren häufig das Mittel der Wahl. Statistische Erhebungen in Nordrhein-Westfalen ergaben, dass bisher ca. 30 % der sanierten Altlasten oberflächengesichert wurden.
Trisoplast in der Zwischen-/ Basisabdichtung – Erfahrungsbericht zur Planung, Genehmigung und Baudurchführung
Dipl.-Ing. Thomas Reiter
Infolge der Neuordnung des Deponierechtes seit 2002 haben sich die Anforderungen an die Abfallwirtschaft und an die Deponietechnik stark geändert, so dass der Bedarf an Deponien der Klasse 1 immer stärker in den Focus der Entsorgungswirtschaft rückt. Diesem Umstand trägt die Entsorgungswirtschaft insoweit Rechnung, dass immer mehr Betreiber die Ertüchtigung oder auch die Neuanlage einer Deponie der Klasse 1 erwägen. Im folgenden Beitrag wird die in Deutschland erste Ertüchtigung einer bestehenden Deponie mit dem Abdichtungsmaterial Trisoplast in der Basis beschrieben
Qualifizierter Einbau einer Wasserhaushaltsschicht auf der Deponie Weiden-West und Folgen fĂĽr die Bodenbeschaffenheit, Bewuchs und Durchwurzelung
Dipl.-Geoök. Helga Rupp
In unseren humiden Gebieten herrscht eine positive Grundwasserbilanz vor, d.h. es dringt mehr Niederschlagswasser in den Boden, als durch Verdunstung und Evaporation (Evapotranspiration) aufgebraucht werden kann oder oberirdisch abfließt. Die deszendierende Wasserbewegung ist höher als die aszendierende – großräumig und langfristig betrachtet. Das schließt jedoch nicht aus, dass lokal unter definierten Standortbedingungen positive Wasserbilanz im Jahresmittel auf 0 zugeht. Dies kann z.B. in Gebieten mit niedrigen Jahresniederschlägen oder an Standorten mit hoher Wasserspeicherkapazität des Bodens und gleichzeitig hoher Evapotranspiration der Fall sein.
Wirtschaftliche Herstellung von Deponieoberflächenabdichtungen am Beispiel der Deponie Außernzell
Dipl.-Ing. (FH) Stefan Schatz
Auch bei umwelttechnischen Maßnahmen wie dem Bau von Oberflächenabdichtungssystemen können durch optimierte Planung wirtschaftliche Lösungen ohne Qualitätsverlust erreicht werden. Im vorliegenden Fall können die kompletten Oberflächenabdichtungsmaßnahmen trotz aufwendiger Entgasungs- und Sickerwasserrückführungsmaßnahmen zu einem Baupreis von etwa 50 €/m² errichtet werden.
Stand der Bundeseinheitlichen Qualitätsstandards gemäß DepV und Eignungsbeurteilungen für Abdichtungskomponenten der LAGA Ad-hoc-AG „Deponietechnik“
Dipl.-Ing. Andreas Schweizer
Bis zum Inkrafttreten der (neuen) Deponieverordnung (DepV) sahen die abfallrechtlichen Vorschriften bis für die Basis- und Oberflächenabdichtung von Deponien Regelabdichtungssysteme vor. Für darin vorgesehene Kunststoffdichtungsbahnen und geotextile Schutzschichten hat die Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) Zulassungen erteilt. Für die übrigen Komponenten der Regelabdichtungssysteme wurde die Eignung als grundsätzlich gegeben unterstellt. Davon abweichende Systeme und Komponenten konnten eingesetzt werden, wenn deren Gleichwertigkeit zu denen der Regelabdichtungssysteme nachgewiesen wurde.
Die SKZ/ TÜV-LGA Güterichtlinie „Rohre, Rohrleitungsteile, Schächte und Bauteile in Deponien“
Dipl.-Ing. Armin Stegner
Gemäß den Anforderungen der neuen Deponieverordnung (DepV) müssen für Bauteile in Deponien die Materialien, die Herstellung der Systemkomponenten und deren Einbau sowie die Eigenschaften dieser Komponenten im Einbauzustand so gewählt werden, dass die Funktionserfüllung der einzelnen Komponenten und des Gesamtsystems über einen Zeitraumvon mindestens 100 Jahren sicher gestellt ist. Produkte müssen hierfür einem Qualitätsstandard entsprechen, der bundeseinheitlich gewährleistet ist. Eine ausreichende Funktionserfüllung setzt neben der Auswahl hierfür geeigneter Produkte auch eine auf den Anwendungsfallabgestimmte Planung sowie ein umfassendes Qualitätsmanagement voraus. In der SKZ/TÜV-LGA Güterichtlinie „Rohre, Rohrleitungsteile, Schächte und Bauteile in Deponien“ wird ein solcher einheitlicher Standard von der Herstellung bis zur Wartung beschrieben.
300.000 ha Deponiefläche in der EU –eine Ressource für Wirtschaft, Freizeit und Naturschutz (EU-Projekt „SufalNet4eu“)
Dipl.-Ing Albrecht Tschackert
Der Projekttitel steht für Sustainable Use of Formerand Abandoned Landfills For You. Mit diesem Wortbandwurm wird ein Projekt beschrieben, bei dem unter Förderung durch die Europäische Union in einem Netzwerk europäischer Deponiebetreiber nachhaltige Nutzungen früherer und stillgelegter Deponien entwickelt und als Modellvorhaben beschrieben werden sollen. In einem nächsten Schritt nach Projektende können die Partner dann diese Modellvorhaben im Rahmen der nationalen und regionalen Strukturfonds realisieren.
Kostenoptimiertes Bauen auf Deponien der Region Hannover: Altkörperrekultivierung, Bodenmanagement, Sickerwassersammler-Sanierung
Dr. Beate Vielhaber, Dipl.-Ing. Nora WeiĂź
Anhand von zwei größeren Bauvorhaben auf Deponien der Region Hannover werden Potentiale zur Baukostenoptimierung aufgezeigt. Ein in Eigenregie operierendes und langfristig im Voraus agierendes Bodenmanagement kann in erheblichem Umfang Baukosten reduzieren. Die Organisation des Bodenmanagements und die Preisgefüge werden beschrieben. Weiterhin sind die Ausnutzung der Möglichkeiten des Vergaberechtes und gute frühzeitige Abstimmungen im Detail mit der Genehmigungsbehörde sinnvolle Voraussetzungen für kostenoptimiertes Bauen. Nebenangebote, die technische Änderungen von Bauverfahren zum Inhalt haben, besitzen ein hohes Einsparungspotential, bergen aber auch Risiken in der Bauausführung.
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