Deponieforum 2019


„Marktbericht“ Deponiebau Stand, Anforderungen und Technische Entwicklung
Dirk Bronzio, Ronald Vogt
Die Notwendigkeit einer flĂ€chendeckenden Entsorgungssicherheit, insbesondere fĂŒr mineralische Bau- und AbbruchabfĂ€lle, ist in Deutschland unumstritten. Dies ist nur mit der Sicherstellung von entsprechenden DeponiekapazitĂ€ten zu erreichen, um die Bauwirtschaft und die Produktionsbetriebe in Deutschland weiter abzusichern. Ziel sollte es hierbei sein, auch Alternativen im Deponiebau eine gleichwertige Chance im Vergleich zu den „Standardsystemen“ zu geben und dies bereits im Zuge der Genehmigungsplanung zu berĂŒcksichtigen.
DEPONIEPLANUNG IN SÜDOSTEUROPA
Dipl.-Ing. Gerd Burkhardt, Dr. Dipl.-Geol. Thomas Egloffstein
Der Ausbau neuer Deponien in SĂŒdosteuropa geschieht meist im Rahmen von Fördermaßnahmen, wobei entweder ein großer Teil der Investitionskosten ĂŒbernommen wird oder ein zins-gĂŒnstiger Kredit vergeben wird. Teilweise gibt es auch Förderungen, die sowohl eine gewisse KostenĂŒbernahmen fĂŒr Investitionen als auch zinsgĂŒnstige Kredite beinhalten.
Ein gemĂ€chlicher Weg hin zur zukĂŒnftigen Entlassung aus der Stilllegung einer alten DK II Deponie
Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Dörr
Deponien, auch jene die sich nach der eigentlichen Deponierungsphase in der sogenannten Stilllegungsphase befinden, unterliegen dem wissenschaftlichen und technischen Wandel. Einen generellen Bestandsschutz fĂŒr planfestgestellte, genehmigte Deponien gibt es genauso wenig, wie einen Freibrief fĂŒr schon vor lĂ€ngerer Zeit getĂ€tigte Umweltschutzmaßnahmen, wie die Optimierung der Entgasung oder den Bau einer OberflĂ€chenabdichtung (OFA) nach damaligem Stand der Technik.
Alternatives Konzept zur Deponierung PFC-haltigen MassenabfÀllen
Dr. Hans-Georg Edel, Dirk GrĂŒneberg
Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) sind sehr stabil, ubiquitĂ€r vorhanden und in der Umwelt, im Menschen, in Tieren und Pflanzen sowie in Nahrungsmitteln nachweisbar. Einige PFC-Verbindungen weisen eine signifikante Öko- und HumantoxizitĂ€t auf und stehen im Verdacht, kanzerogen zu sein.
Errichtung einer Schwachgasverwertungsanlage Deponie AM LEMBERG Eine NKI geförderte Maßnahme; Technik und Betrieb
Martin Eisenlohr
Aus heutiger Sicht können die Deponiegasemissionen in der Laufzeit von 2018 bis 2038 von ca. 56 % auf ca. 22 % gesenkt werden. Dies ergibt eine Reduktion der Methanemissionen um 60 % im Vergleich zur ursprĂŒnglichen Anlagentechnik.
Aktuelle Entwicklungen im europÀischen und nationalen Deponierecht
Dr.-Ing. Bernd Engelmann
Warum befassen wir uns heute noch mit neuen Regelungen und Entwicklungen von Deponien, einer so genannten „end-of-pipe-Technologie“? Bereits 1999 wurde darĂŒber diskutiert, dass 2020 keine Deponien mehr erforderlich sein wĂŒrden. Dies beruhte allerdings auf einer missverstandenen Äußerung des Bundesministeriums fĂŒr Umwelt im Zusammenhang mit der EinfĂŒhrung der mechanisch-biologischen Abfallbehandlung.
Deponieentgasung nach VDI-Richtlinie 3899 Blatt 2 (Entwurf) – ein umfassender Handlungsvorschlag
Prof. Dr.-Ing Gerhard Rettenberger
In den letzten Jahren wurden im Rahmen der VDI Richtliniearbeit durch eine mit zahlreichen Experten aus Deutschland und der Schweiz besetzten Arbeitsgruppe unter der Leitung des Autors die wesentlichen technischen Anforderungen an eine Deponiegaserfassung und DeponiebelĂŒftung erarbeitet und beschrieben.
Deponiebewirtschaftung aus Sicht der örE
Thomas Gambke, Dipl. Ing. Monika Kohler
Deponien sind weiterhin ein notwendiger Bestandteil der Entsorgungswirtschaft. Die Entsorgungssituation in Deutschland ist in Bezug auf mineralische AbfĂ€lle anhaltend angespannt. Eine Entspannung ist derzeit nicht in Sicht. Da die Menge an mineralischen AbfĂ€llen, insbesondere BauabfĂ€llen, weiter zunimmt und sich die Zahl der Deponien nach wie vor verringert, wird bundesweit ein Deponienot-stand befĂŒrchtet.
Beitrag privater Unternehmen zur Sicherstellung der Entsorgung gering belasteter Baurestmassen.
Verena Rösner, Dipl.-Ing. Hans-Jörg Fischer, Dipl.-Ing Albrecht Tschackert
Bodenaushub fĂ€llt bei den meisten Bauvorhaben an, gleich ob industrielle Neubauvorhaben oder Erschließung von Wohngebieten. Der Anfall von Bodenaushub geht einher mit dem Bevölkerungszuwachs, mit dem steigenden BedĂŒrfnis nach Wohnraum und insbesondere mit der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung.
Mögliche VerĂ€nderung der Stoffströme mineralischer AbfĂ€lle in Baden-WĂŒrttemberg durch die geplante MantelV
Dr. Bernd Susset
Vier Artikel sollen unter anderem sicherstellen, dass die Verwertung von mineralischen Ersatzbaustoffen im Erd-, Straßen-, Wege- und Schienenverkehrswegebau sowie zur VerfĂŒllung und Rekultivierung von SteinbrĂŒchen gemĂ€ĂŸ den Zielstellungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes erfolgt und ein ausreichender Schutz des Grundwassers und des Bodens gewĂ€hrleistet ist. Im Wesentlichen sollen vier Artikel folgende Fragen beantworten:
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