Deponieforum 2018


Aktuelle Entwicklungen im nationalen und europäischen Deponierecht
Dr. Karl Biedermann
Die im Jahr 2009 verabschiedete Verordnung zur Vereinfachung des Deponierechts (DepV) [1], die die bis dahin f√ľr Deponien parallel geltenden drei Verordnungen und drei Verwaltungsvorschriften zusammenfasste, wurde mittlerweile bereits mehrfach ge√§ndert.
Deponiebewirtschaftung in Baden-W√ľrttemberg
Matthias Ebel, Thomas Gambke, Dipl. Ing. Monika Kohler
Seit Jahrzehnten sorgen die Stadt- und Landkreise f√ľr eine funktionierende Deponiebewirtschaftung in Baden-W√ľrttemberg. Auch vor dem Hintergrund, dass die Anzahl der Deponien der Deponieklassen I und II in Baden-W√ľrttemberg nach 2005 deutlich reduziert wurde und das nicht verwertbare mineralische Abfallaufkommen, trotz verst√§rkter Bem√ľhungen neue Recyclingwege und -verfahren zu erschlie√üen, √ľber die letzten Jahre hinweg u. a. auch konjunkturbedingt nahezu unver√§ndert hoch bleibt.
Ist die Deponieentw√§sserung fit f√ľr die Zukunft?
Dipl.-Ing. Wolfgang Edenberger, Dipl.-Ing. Jörg Kässinger
Die Erweiterung bestehender Deponien durch Aufstockung des vorhandenen Ablagerungsvolumens und durch √úberlagerung neuer auf bereits verf√ľllte Ablagerungsabschnitte nach dem Prinzip Deponie auf Deponie hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Dies ist vor allem der Schlie√üung bzw. dem Abschluss zahlreicher Altdeponien, dem Mangel an neuen Deponiestandorten (insbesondere f√ľr mineralische Abf√§lle nach DK I) und dem dadurch wachsenden Bedarf an technisch geeignetem und wirtschaftlich zu betreibendem Deponievolumen geschuldet.
Erweiterung der DK III Deponie Flotzgr√ľn - Planung, Genehmigung und Bau des 8. Abschnittes
Dr. Dipl.-Geol. Thomas Egloffstein, Dipl.-Ing. Knut Schleiwies
Die BASF SE betreibt seit 1966 eine werkseigene Deponie auf der s√ľdlich von Speyer gelegenen Altrheininsel Flotzgr√ľn. Die eingedeichte Altrheininsel ist bei der Begradigung des Rheins in der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden und vom Rheinstrom sowie seinem Altarm umgeben.
Qualitätsmanagement im Deponiebau notwendiges Übel oder absolutes Muss zur Gewährleistung eines(langzeit)funktionalen Deponiebauwerkes
Dipl.- Ing. Falk Fabian
Entgegen so mancher politischer Vision nach dem Millennium sind Deponien nach wie vor ein unverzichtbarer Baustein in der Kreislaufwirtschaft. Die neuerlich bekannten Schlagworte ‚ÄěFehlende Deponiekapazit√§ten‚Äú und ‚ÄěDeponiebedarfsprognosen‚Äú machen deutlich, dass Deponien kein Auslaufmodell sind. Damit einhergehend unterliegt auch das technische Bau-werk Deponie fortschreitenden Entwicklungsprozessen des Standes der Technik und der Anpassung an Erkenntnisse und Erfahrungen.
Umgang mit der GWDB+D
Dietrich Krieger, Dieter Schuhmann
Deponien der Klassen I und II geh√∂ren zu den Bauwerken, die h√§ufig √ľber mehrere Generationen betrieben und/oder betreut werden. Um m√∂gliche Emissionen √ľber die Pfade Boden, Wasser und Luft zu verhindern, oder zumindest weitestgehend zu verringern, m√ľssen sie mit einer umfangreichen Infrastruktur ausgestattet werden. Neben √úberwachungseinrichtungen werden vor, w√§hrend und nach der aktiven Betriebszeit z.B. Entw√§sserungs- und gegebenenfalls Entgasungseinrichtungen gebaut und unterhalten.
Einsatz von Geogittern beim Deponiebau ‚Äď Aspekte kurzfristiger und langfristiger Standortsicherheit
Andreas Maier
Geogitter aus Kunststoffen sind noch relativ neu in ihrer Anwendung und wurden vor noch nicht einmal 40 Jahren, Anfang der 1980er-Jahre, in der Form von "gestanzten und gezogenen Geogitter" sowie als ‚ÄěB√ľndel aus polyethylenbeschichteten Polyesterfasern‚Äú von verschiedenen Herstellern entwickelt [1]. Das Prinzip der Geogitter ist jedoch schon viel √§lter.
Aktuelle Fragestellungen zum Deponiebetrieb aus Sicht des Landes Baden-W√ľrttemberg
OAR, Dipl.-Ing. Klaus Nagel
Entsorgungssicherheit Freigegebene Abfälle Grenzwertige Abfälle Nachsorge und Entlassung aus …
Von der aktiven zur passiven Entgasung vor dem Hintergrund der VDI Richtlinie
Prof. Dr.-Ing Gerhard Rettenberger
Zum Zeitpunkt, ab dem eine aktive Entgasung technisch nicht mehr m√∂glich oder wirtschaftlich nicht mehr zumutbar ist, kann diese eingestellt und durch eine passive Entgasung ersetzt werden. Die Vermutung, dass dieser Zeitpunkt erreicht ist, kann aus dem Unterschreiten der rechnerisch mit Hilfe einer Gasprognose ermittelten durchschnittlichen Emissionsrate von Deponiegas √ľber die Oberfl√§che der Deponie unter einen Wert von 1 l/m¬≤.h geschlossen werden.
Kalkulation der Nachsorgekosten ‚Äď gestern und heute
Johann Roth
Das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrwG) fordert in ¬ß 36 Abs. 3 das Leisten von ausreichenden Sicherheiten f√ľr die Stilllegung und Nachsorge von Deponien. Diese Forderung war auch bereits im Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz von 1994 enthalten. Diese Verpflichtung f√ľr Deponieeigner sind dann in der Deponieverordnung (DepV) unter ¬ß 18 weitergehend definiert.
DEPONIE - AUSLAUFMODELL ODER UNVERZICHTBARES ELEMENT?
Dipl.-Ing. Philipp Schwarz
Abfallvermeidung durch Erdmassenausgleich, Baugebiet Schelmenäcker im Stadtteil Leinfelden
Umgang mit pyrithaltigen Erdmassen aus Tunnelbaumaßnahmen
Dipl.-Ing. Katrin Schumacher, Dipl.-Ing. Thomas Mußotter, Dr. Dipl.-Geol. Thomas Egloffstein
Beim Bau der Schnellbahntrasse Stuttgart-Ulm werden zahlreiche Tunnelabschnitte erstellt, die verschiedene Gesteinsschichten des Braunen, des Schwarzen und des unteren Wei√üen Juras durchfahren. Diese Schichten enthalten aufgrund ihrer Genese und ihres geochemischen Milieus das Mineral Pyrit. In den angetroffenen Formationen ist das sulfidische Mineral Pyrit √ľber geologische Zeiten stabil. Insoweit erbrachte die Bodenuntersuchung in der Planungsphase der Trasse keine Auff√§lligkeiten. Nach dem Ausbruch jedoch und bei einer offenen Lagerung oxidiert Pyrit unter dem Einfluss der Atmosph√§rilien und bildet als Oxidationsprodukt Sulfat.
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