
| Die neue DIN 2001 – Teil 1: Trinkwasserversorgung aus ortsfesten Kleinanlagen Hartmut Bartel, Prof. Dr. Andreas N. Grohmann, Uta Rädel Teil 1 der neuen DIN 2001 übernimmt die Definition der Kleinanlagen aus der Trinkwasserverordnung 2001 (1000 m3/a entsprechend 3 m3/d). Teil 2 der DIN 2001 wird erstmalig nicht ortsfeste Anlagen“ wie z. B. in Eisenbahnwagen, in Flugzeugen, auf Schiffen oder in Imbisswagen behandeln (Gelbdruck im 1. Halbjahr 2007). DIN 2001-1 lehnt sich stark an die Gliederung der DIN 2000 an. Sie gibt darüber hinaus mit so genannten Vorzugsverfahren für Werkstoffe und Verfahren dem Betreiber praktische Hinweise für einen ordnungsgemäßen Betrieb zur Einhaltung der Anforderungen der Trinkwasserverordnung 2001. |
| Hat sich die novellierte Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) bewährt? – Ausgewählte Beispiele Hartmut Bartel, Wolfgang Krüger Die Vorschriften der Verordnung sind in Verbindung mit dem umfangreichen technischen Regelwerk und den Empfehlungen des Umweltbundesamtes und der Trinkwasserkommission geeignet, den hohen Standard der Trinkwasserqualität in Deutschland zu sichern. |
| RHEINNETZ-Abschlusskonferenz: Wie kann Bürgerbeteiligung in der Wasserwirtschaft verwirklicht werden Dipl.-Biol. Nikolaus Geiler Wie das Gebot in Art. 14 der EG-Wasser-Rahmenrichtlinie (WRRL) zur Bürgerbeteiligung (Partizipation) in der Wasserwirtschaft umgesetzt werden kann, war das Thema der Abschlusskonferenz des Interreg III-b-Projektes RHEINNETZ am 15. und 16. November 2006 in Luxemburg-City. Im Rahmen des dreijährigen RHEINNETZ-Projektes hatten 13 Ministerien, Behörden, Kommunen, Institute und Umweltverbände an Hand zahlreicher Fallbeispiele die unterschiedlichsten Verfahren zur Bürgerbeteiligung in der wasserwirtschaftlichen Planung sowie zur Schaffung von Wasserbewusstsein“ im internationalen Rheineinzugsgebiet getestet. |
| Erfahrungen mit nicht spülbaren Filtersystemen für Kleinanlagen Dr.-Ing. Uwe Müller, Marco Witte, Dr.-Ing. Günther Baldauf In der vorliegenden Arbeit wurden nicht spülbare Filtersysteme hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeit zur Aufbereitung trübstoffhaltiger Quellwässer in Kleinanlagen untersucht. Bei diesen Systemen handelt es sich um geschlossene Druckfiltergehäuse, die Filterkartuschen bzw. Filterbeutel mit Trenngrenzen zwischen ca. 1 und 5 μm enthalten. Deren Anwendungsmöglichkeit wird insbesondere bei der Trinkwasseraufbereitung in Kleinanlagen gesehen. Geprüft wurde, inwieweit Trübstoffe zurückgehalten und welche Laufzeiten bis zum Austausch der Filtermedien realisiert werden können. |
| Ein alter Weg wird neu beschritten: Phosphorgewinnung aus Urin – von der Destillation zum PURINEX-Filter Dr.-Ing. Christian Schaum, Norman Schneider, Professor Dr.-Ing. Peter Cornel, Ute Berg, Prof. Dr. Rolf Nüesch Mit dem Urin scheidet der Mensch täglich 0,9 g Phosphor aus, was etwa 50 Prozent der täglichen Zulauffracht zur Abwasserbehandlungsanlage entspricht, wobei die Abwasserableitung eine Verdünnung der Phosphorkonzentrationen bedingt. Mit einer Umsetzung alternativer Sanitärkonzepte wie auch einer Anwendung von wasserlosen Urinalen ist es möglich, Phosphor direkt mittels eines Phosphorseparationsfilters (PURINEX-Filter“) zu separieren. |
