GWF 11/2007


Einführung eines Technischen Risikomanagements für das Wasserwerk Hemelter Bach der Energie- und Wasserversorgung Rheine GmbH
Dr.-Ing. Hans-Joachim Mälzer, Josef Lucas, Dipl.-Ing. Dieter Woltring, Dipl.-Volksw. Andreas Hein, Dr.-Ing. Wolf Merkel
Die Einführung des Technischen Risikomanagements erfolgte in Anlehnung an die Empfehlungen der World Health Organisation (WHO) zu Erstellung von „Water Safety Plans“. Durch eine systematische Vorgehensweise konnten Gefährdungen im Versorgungssystem erkannt und notwendige Gegenmaßnahmen abgeleitet werden. Vorgehensweise und Nutzen für den Wasserversorger werden anhand konkreter Beispiele erläutert.
Aspekte der Trinkwasserqualität in Bulgarien – Ergebnisse einer Bestandsaufnahme
Dr. Veska Kambourova, Dr. Hans-Martin Mulisch, Priv.Doz.Dr. Hermann-H. Dieter, Galina Gopina, Kosta Vasilev
Bewertung von Trinkwasser-Qualitäts-Abweichungen und Methode zur Vorbeugung der damit verbundenen gesundheitlichen Risiken (im Rahmen von Art. 9 der gemeinsamen Richtlinie 98/83/EC des Rates)
Verbesserung der Trinkwasserqualität der Stadt Moskau durch Integration moderner Technologien im Wasserwerk Süd-West
Stanislav V. Khramenkov, Dr. Reinhard Schröder
Die Modernisierung der Trinkwasserversorgung für die über 10 Millionen Einwohner Moskaus zählt zu den wichtigsten Infrastrukturmaßnahmen der Stadt. Die Versorgung mit Trinkwasser wird seit Jahrzehnten durch die stadteigene Gesellschaft Moswodokanal zu fast 100 % garantiert.
NOVATECH 2007 – Sustainable Techniques and Strategies in Urban Water Management
Dr.-Ing. Holger Hoppe, Elodie Brelot
Vom 25. bis 28. Juni 2007 fand in Lyon die NOVATECH 2007 statt. Seit 1992 wird diese Fachtagung alle drei Jahre von der Groupe de Recherche Rhone-Alpes sur les Infrastructures et l’Eau (Graie) organisiert und hat sich zu einer der wichtigsten internationalen Fachtagungen für Stadtentwässerung und Stadthydrologie entwickelt.
Simulationsstudie zum Langzeitverhalten von Retentionsbodenfiltern zur weitergehenden Mischwasserbehandlung
Professor Dr.-Ing. Theo G. Schmitt, Prof. Dr.-Ing. Ulrich Dittmer
Im Rahmen einer Langzeit-Simulationsstudie wird das zu erwartende Belastungsspektrum eines Retentionsbodenfilters zur weitergehenden Mischwasserbehandlung für unterschiedliche System- und Betriebszustände analysiert. Im angewandten Schmutzfrachtmodell KOSMO werden die Mechanismen des Stoffrückhaltes für Feststoffe, gelöste organische Kohlenstoffverbindungen und die Stickstoffkomponenten Ammonium und Nitrat aufbauend auf mehrjährigen Untersuchungen an einer Großanlage nachgebildet.
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