EurUP 01/2009

- Maritimes Infrastrukturrecht
- Integriertes K√ľsten- und Meereszonenmanagement
- EU-Umwelthaftungsrichtlinie
- ...


Völkerrechtliche Grenzen eines maritimen Infrastrukturrechts
Prof. Dr. Alexander Proelß
Der Topos ‚ÄěInfrastrukturrecht‚ÄĚ umschreibt das der staatlichen und kommunalen Infrastruktur und der Gew√§hrleistung fl√§chendeckender Angebote der Daseinsvorsorge gewidmete Recht. W√§hrend dabei an Land die sozialen Belange der Bev√∂lkerung (Siedlungswesen, funktionierender Arbeitsmarkt, ausgewogene Versorgung, Chancengleichheit der Lebensbedingungen usw.) die zentrale Rolle spielen, sind viele dieser Interessen in maritimer Hinsicht irrelevant. Schon mangels Besiedlung des Meeres stehen auf und unter See die nachhaltige Nutzung der Ressourcen der Wassers√§ule und des Meeresbodens, der Schutz der marinen Umwelt, die wissenschaftliche Meeresforschung sowie die Schifffahrt und die Verlegung unterseeischer Kabel- und Rohrleitungen im Vordergrund.
Integriertes K√ľsten- und Meereszonenmanagement ‚Äď IKZM
Dr. Nina Dieckmann
In dem K√ľstengebieten innewohnenden, √ľberaus komplexen und wechselseitigen Netz von Ursache-Wirkung bedarf es eines integrativen Verwaltungskonzepts, welches die land- und seew√§rts gelegenen Teile der K√ľstenr√§ume gleicherma√üen einbezieht. Die vielf√§ltigen und √ľberwiegend miteinander konkurrierenden Nutzungsanspr√ľche in den K√ľstengebieten m√ľssen miteinander koordiniert werden und dem Prinzip der Nachhaltigkeit folgen, wof√ľr die Figur des integrierten K√ľstenzonenmanagements entwickelt wurde. In der j√ľngeren ergangenheit ist die Figur zunehmend als integriertes K√ľsten- und Meereszonenmanagement bezeichnet worden, eine begriffliche Erweiterung, die den Gegenstand zutreffender beschreibt.
Ein wirtschaftstheoretischer Blick auf die EU-Umwelthaftungsrichtlinie
Prof. Dr. rer. pol. Alfred Endres
Der vorliegende Beitrag unternimmt eine √∂konomische Analyse der EU- Umwelthaftungsrichtlinie. Dabei gehen wir wie folgt vor: Zun√§chst wird das wirtschaftstheoretische Modell des Haftungsrechts vorgestellt. Anschlie√üend wird gepr√ľft, inwieweit sich wesentliche Konstruktionselemente des idealtypischen √∂konomischen Modells in der EU-Umwelthaftungsrichtlinie wiederfinden. Damit sollen insbesondere die von der Umwelthaftungsrichtlinie begr√ľndeten Pr√§ventionsanreize bewertet werden.
Ausweitung des Emissionshandels und Lastenteilung: Das europäische Paket zur Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2020
Prof. Dr. Detlef Czybulka
Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), das als wissenschaftliche Institution zusammen mit Al Gore im Dezember 2007 den Friedensnobelpreis erhielt, hat in seinem viel beachteten . Assessment- Report 2007 festgestellt, dass ‚Äď ohne Ber√ľcksichtigung der insoweit seinerzeit noch unsicheren Situation in der Antarktis ‚Äď eine Wahrscheinlichkeit von 90 % f√ľr einen anthropogenen Klimawandel spricht, der zu einer Erw√§rmung des Weltklimas um durchschnittlich √ľber 2¬į C f√ľhrt.
32. Umweltrechtliche Fachtagung der Gesellschaft f√ľr Umweltrecht e.V. vom 13. bis 15. November 2008 im Bundesverwaltungsgericht in Leipzig
Annette Braun
Einmal mehr standen bei der 32. Umweltrechtlichen Fachtagung der Gesellschaft f√ľr Umweltrecht e.V. (GfU) ausgesuchte, sehr aktuelle Themen auf dem Programm, die das Interesse zahlreicher Teilnehmer aus allen umweltrechtlichen T√§tigkeitsbereichen weckten: der Umweltschutz im Vergaberecht und die neuesten Entwicklungen des Kreislaufwirtschafts- und Abfallrechts, das mit der Zustimmung des Europ√§ischen Parlaments zur Novelle der Abfallrahmenrichtlinie (AbfRRL) am 17.6.2008 eine neue rechtliche Grundlage erhalten hat.
Symposium ‚ÄěBiodiversit√§tssch√§den und Umweltschadensgesetz ‚Äď rechtliche und √∂kologische Haftungsdimension‚Äú
Ass. jur. Anett Wagner
Prof. Dr. Lothar Knopp und Prof. Dr. Gerhard Wiegleb, beide Brandenburgische Technische Universit√§t (BTU) Cottbus, leiteten am 9. Oktober 2008 in Leipzig das Symposium ‚ÄěBiodiversit√§tssch√§den und Umweltschadensgesetz ‚Äď rechtliche und √∂kologische Haftungsdimension‚Äú.
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