2010 - 38. Abwassertechnisches Seminar


Sinkender Wasserverbrauch: Reicht die Abwassergeb√ľhr noch aus?
Dipl.-Ing. Hermann Klotz
Unabh√§ngig davon, dass es immer sinnvoll und vern√ľnftig ist, mit Ressourcen sorgsam umzugehen, kann man sich die Frage stellen, ob es √ľberhaupt etwas bringt, Trinkwasser zu sparen, um damit auch seine Abwassergeb√ľhren zu reduzieren.
Duschen ist wie Heizen bei offenem Fenster ‚Äď Die Abwasserw√§rmenutzung beendet die Verschwendung
Prof. Dr.-Ing. Oliver Christ, Dr.-Ing. Ralf Mitsdoerffer, Otto J. M. Armando
KfW-60, KfW-40, Passiv- und Niedrigenergieh√§user ‚Äď unsere Geb√§ude ‚Äď ben√∂tigen immer weniger Prim√§renergie und sind wahre Energiesparwunder durch W√§rmed√§mmung, Mehrfachverglasung, k√ľnstlicher Be- und Entl√ľftung. Dabei wird der verbleibende Energiebedarf vorzugsweise noch mit Solarkollektoren, W√§rmepumpen und Holzhackschnitzel-/Pellet- Heizungsanlagen abgedeckt. Alles dies ist im Sinne des Klima- und Ressourcenschutzes sehr sinnvoll und vorbildlich.
Überregionale Lösungskonzepte als Alternative zur landwirtschaftlichen Klärschlammentsorgung
Dr.-Ing. Dieter Schreff, Dr.-Ing. Eberhard Steinle
Aus Gr√ľnden des vorbeugenden Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherschutzes setzt sich der Freistaat Bayern seit langem f√ľr ein Verbot der landwirtschaftlichen Kl√§rschlammverwertung ein (Bernhard, 2006). Die Entwicklung der Entsorgung in Bayern, dargestellt in Abbildung 1, zeigt bereits jetzt den Trend zur Verbrennung des Kl√§rschlammes. Im Vergleich dazu liegt im Bundesgebiet der Anteil der Kl√§rschlammverbrennung etwas niedriger und bei der landwirtschaftlichen Entsorgung noch deutlich h√∂her als in Bayern (DWA, 2003).
√úberpr√ľfung von Umr√ľstungsm√∂glichkeiten aerober Stabilisierungsanlagen auf anaerobe Stabilisierung
Dr.-Ing. Helmut Resch, Dipl.- Ing. Regine Schatz
Bei der Schlammstabilisierung wird die biologische Abbaubarkeit des Kl√§rschlammes vermindert. Dabei wird die organische Substanz bzw. der Gl√ľhverlust so weit reduziert, dass der Schlamm ohne nennenswerte Geruchsbildung gelagert, entw√§ssert, transportiert und entsorgt werden kann. Die Stabilisierung erfolgt unter aeroben oder unter anaeroben Abbaubedingungen.
Auswirkungen des neuen Wasserrechts

Das Bundesgesetz zur Neuregelung des Wasserrechts wurde als sogenanntes UGB-Nachfolgegesetz unter dem 31. Juli 2009 ausgefertigt und im BGBl I Nr. 51 S. 2585 am 6. August 2009 bekanntgemacht. Kernst√ľck des Gesetzes ist in Art. 1 der Neuerlass eines Gesetzes zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasserhaushaltsgesetz - WHG). Das neue Wasserhaushaltsgesetz (WHG 2010) l√∂st das aus dem Jahr 1957 stammende Wasserhaushaltsgesetz (WHG) ab. Im Gegensatz zum bisherigen (Rahmen-) Recht enth√§lt das WHG 2010 entsprechend der F√∂deralismusreform vom September 2006 abschlie√üende Regelungen, die entgegenstehendes Landesrecht verdr√§ngen (Art. 31 GG).
Bewährte Entwässerungssysteme, Vakuum- und Druckentwässerung
Dipl.-Ing. Michael Sch√ľtte
Die sogenannten ‚ÄěBesonderen Entw√§sserungsverfahren ‚Äď Druck- und Unterdruckentw√§sserung‚Äú stellen bereits seit geraumer Zeit eine kosteng√ľnstige und betriebssichere Alternative zum Freigef√§llesystem, insbesondere im l√§ndlichen Raum, dar. W√§hrend dicht besiedelte Bereiche i.d.R. verh√§ltnism√§√üig kosteng√ľnstig abwassertechnisch entsorgt werden k√∂nnen, ist in vielen weitl√§ufigen und zersiedelten Gebieten erst mit Hilfe dieser Technik √ľberhaupt ein wirtschaftlich vertretbarer Anschluss an eine zentrale Abwasserbehandlungsanlage m√∂glich.
Prozesswasser-Deammonifikation im SBR mit schwingendem Redoxpotential
Dipl.-Ing. Claus Lindenblatt, Univ.-Prof. Dr. Harald Horn
Die folgenden Ausf√ľhrungen konzentrieren sich auf die Behandlung von Prozessw√§ssern, wie sie vor allem nach anaeroben Verfahren, wie zum Beispiel als Deponiesickerw√§sser und als Abw√§sser aus Biogasanlagen, insbesondere aus Fault√ľrmen kommunaler Kl√§ranlagen sowie aus Verg√§rungsanlagen von biologischen Abf√§llen entstehen. Charakteristisch ist f√ľr solche Prozessw√§sser, auf Grund der sehr hohen Ammoniumkonzentrationen, ein geringeres Kohlenstoff-Stickstoff-Verh√§ltnis gegen√ľber herk√∂mmlichen kommunalen Abw√§ssern.
Aktuelle Wege der Kl√§rschlammentsorgung oder einfach: ‚ÄěKl√§rschlamm ‚Äď weg vom Acker?‚Äú
Dr.-Ing. Bergassessor Martin Theodor Steger
Ziel der Reinigung von Abwasser ist es, die mitgef√ľhrten Schmutzstoffe in √∂kologisch vertr√§gliche Reststoffe und in abscheidbare Stoffe umzuwandeln. Die dabei anfallenden R√ľckst√§nde, die sich sowohl aus den Mikroorganismen der biologischen Reinigungsstufe als auch aus sedimentierten und adsorbierten organischen und anorganischen Inhaltsstoffen des Abwassers zusammensetzen, werden als Schlamm abgezogen. Durch nachfolgende Behandlungsschritte wird der Schlamm eingedickt und biologisch stabilisiert.
Sanieren, Nachr√ľsten bestehender Kl√§ranlagen oder Anschlie√üen?
Dipl.-Ing. Robert Hoßfeld
Im Rahmen der Abwasserentsorgung im l√§ndlichen Raum wird nach L√∂sungsans√§tzen f√ľr zentrale oder dezentrale Aufgabenl√∂sung gesucht. Dies beinhaltet auch den Umgang mit bestehenden, ‚Äěin die Jahre gekommenen‚Äú Kl√§ranlagen.
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